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Full text of "Arabische Grammatik; Paradigmen, Literatur, Übungsstücke und Glossar;"

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PORTA L1NGÜARÜM ORIENTALIÜM 

SAMMLUNG VON LEHRBÜCHERN 

FÜR DAS 

STUDIUM DER ORIENTALISCHEN SPRACHEN 

Ton 

C. Brockelmann (Königsberg), R. ßrii?inow (Bonn), Friedr. 
Delitzsch (Berlin), Ad. Erman (Berlin), A. Fischer (Leipzig). 
E. Littmann (Straßburg), K. Marti (Bern), A. Merx (Heidel- 
berg), f A. Müller (Halle), Th. Noeldeke (Straßburg), f J. H. 
Petermann (Berlin), .F. Prätorius (Halle), C. Salemann (St. 
Petersburg), f Y. Shukovski (St. Petersburg), f A. Socin 
(Leipzig), G. Steindorf (Leipzig), C. Steuernagel (Halle), 
H. Zimmern (Leipzig. 

IV. 

ARABISCHE GRAMMATIK 

TOH 

SOCIN-BROCKELMANN 



BERLIN, 
VERLAG VON REÜTHER & REICHARD 

LONDON, NEW YORK, 

WILLIAMS & NOBGATE LEMCKE & BUECHNEB 

14, HENRIETTA STEEET. 812, BEOADWAT. 

1909. 






(/, 



A. SOCINS 

ARABISCHE GRAMMATIK 

PARADIGMEN, LITERATUR, ÜBUNGSSTÜCKE 
UND GLOSSAR. 

SECHSTE AUFLAGE 

NEU BEARBEITET 
VON 

KARL BROCKELMANN. 




BEBLIN, 
VEBLAG VON BEUTHEB & EEICHABD 




LONDON, 
WILLIAMS & NORGATE 

14, HENBIETTA-8TREET. 



1909. 



NEW YORK, 

LEMCKE & BUECHNER 

812, BBOASWAT 



«Mf A 






Alle Rechte vorbehalten. 



Vorrede zur sechsten Auflage. 



Bei der Bearbeitung dieser neuen Auflage mußte etwas 
tiefer als bei der vorhergehenden in den alten Bestand des 
Buches eingegriffen werden. Zunächst erwies es sich als 
durchaus erforderlich, die Lehre von den schwachen Stäm- 
men neu und zwar für Verbum und Nomen einheitlich zu 
gestalten. Daß deren Bildung weit besser erfaßt und be- 
halten wird, wenn man sie auf die Lautgesetze zurückführt, 
statt sie, wie es in den bisherigen Auflagen geschehen, rein 
äußerlich zu beschreiben, stand mir aus meiner eigenen Unter- 
richtspraxis längst fest und wurde mir anläßlich der 5. Auf- 
lage von zwei Seiten unabhängig von einander zu meiner 
Freude bestätigt, vom Standpunkte des akademischen Lehrers 
durch Gr. Jacob in seiner sehr dankenswerten kleinen Bro- 
schüre „zum arabischen Unterricht" und von dem des Auto- 
didakten von Herrn Pastor Botermund in Lehrte, der mir 
eine Beihe von treffenden Bemerkungen zur Schrift- und 
Formenlehre der 5. Auflage zukommen ließ. So sind denn 
nun die wichtigsten Lautgesetze in einer besonderen Ab- 
teilung des Buches zusammengestellt, und die Formenlehre 
konnte durch Verweis auf diese erheblich vereinfacht wer- 
den. Natürlich war es mein Bestreben, die Lautgesetze so 
einfach wie möglich zu fassen ; so daß sie auch ohne pho- 
netische Vorkenntnisse zu verstehen sind. Auch sonst habe 
ich neben den Bedürfnissen des akademischen Unterrichts, 



VI Vorrede zur sechsten Auflage. 

denen das Buch freilich in erster Linie dienen soll, auch 
die des Autodidakten im Auge zu behalten gesucht. Wer 
indes für rein praktische Zwecke eine Art Kon versations - 
grammatik sucht, die aber für die hier zu behandelnde alt- 
arabische Schriftsprache kaum einen Sinn hat, wird sich 
anderswo umsehn müssen. Die Syntax wurde diesmal, wie 
schon in der Vorrede zur vorigen Auflage versprochen war, 
gründlich umgestaltet. Zunächst galt es Socins Bemerkungen, 
die meist schon für das 2. Semester akademischen Unter- 
richts nicht mehr ausreichten, zu einem, wenigstens in den 
Grundzügen vollständigen, System auszubauen, bei dem ich 
indes mehr bemüht war, den wirklichen Sprachgebrauch des 
Qor'äns und der Historiker als die Theorien der arabischen 
Sprachgelehrten darzustellen. Mit Socin bin ich der Meinung, 
daß man von diesen im Anfangsunterricht besser absieht. 
"Wie viel ich für die Syntax den Arbeiten Wrights, de Goejes, 
Nöldekes und Beckendorfs verdanke, wird der Sachver- 
ständige leicht ersehn. Dali für jedes eindringendere Studium 
die Benutzung einer ausführlicheren Grammatik erforderlich 
ist, brauche ich wohl kaum noch zu betonen. Den für den 
Ausbau der Syntax nötigen Baum gewann ich, um den 
Umfang des ganzen Buches nicht überschreiten zu müssen, 
durch eine Verkürzung der Stücke zum Übersetzen aus dem 
Deutschen ins Arabische. Wäre dies Buch nur für den 
akademischen Unterricht bestimmt, so würde ich diese Stücke 
ganz fortgelassen haben, da ich sie ebenso wie Jacob und 
die meisten Fachgenossen, die ich um ihre Meinung gefragt 
habe, bei diesem für überflüssig halte. Da jedoch der 
Schlüssel noch immer verlangt wird, so ist wohl anzunehmen, 
daß manche Autodidakten diese Übungen für ihre Zwecke 
brauchbar finden; jedoch dürften sie ihnen auch in der ge- 
kürzten Form noch genügen. Die arabischen Übungsstücke, 
deren Inhaltslosigkeit Jacob mit Becht scharf getadelt hat 



Vorrede zur sechsten Auflage. VII 

und gewiß auch sonst wohl Lehrer und Schüler als un- 
erfreulich empfunden haben werden, habe ich diesmal zum 
größten Teil durch neue Texte ersetzt, die hoffentlich ihrem 
Zweck etwas besser entsprechen. In der Literatur, über 
deren Zweckmäßigkeit man verschiedener Meinung sein 
kann, die mir aber, wenn ich aus eigener Erfahrung sprechen 
darf, als Student von großem Nutzen gewesen ist, habe ich 
für wichtige Neuerscheinungen wieder durch Verzicht auf 
einige ältere Werke Platz gewonnen. 

Königsberg im März 1909. 

C. Bkockelmann. 



Inhaltsverzeichnis. 



Grammatik. 

I. Schriftlehre (§ 1-9). 

Seite 

§ 1 . Die Konsonanten . . . 3 

§ 2. Bezeichnung der Vokale 6 

§ 3. Die kurzen Vokale; Gezma 8 

§ 4. Pausa, Nunation 9 

§ 5. Hamza 10 

§ 6. Tesdld 11 

§ 7. üasla 12 

§ 8. Medda 14 

§ 9. Zahlzeichen und Abkürzungen 15 

II. Lautlehre (§ 10—15). 

§ 10. Vom Hamza 16 

§ 11. Von der Silbe 16 

§ 12. Konsonantenverdoppelung 18 

§ 13. Von den Halbvokalen 19 

§ 14. Vokalschwund 20 

§ 15. Vom Tone 20 

III. Formenlehre (§ 16—91). 
Kapitel I. Das Pronomen (§ 16—19). 

§16. Pronomina personalia 22 

§ 17. Pronomina demonstrativa 24 

§ 18. Pronomina relativa 26 

§19. Pronomina interrogativa 27 



X Inhaltsverzeichnis. 

Seite 
Kapitel IL Das Verbum (§ 20—48). 

§ 20. Grundform 27 

§ 21. Übersicht der abgeleiteten Stämme 28 

§ 22. Der I. Stamm 29 

§ 23. Der II. Stamm 29 

§ 24. Der III. Stamm 30 

§ 25. Der IV. Stamm ... 30 

§ 26. Der V. Stamm 31 

§ 27. Der VI. Stamm 31 

§ 28. Der VII. Stamm . 31 

§ 29. Der VIII. Stamm 31 

§ 30.' Der IX. u. XI. Stamm 32 

§ 31. Der X. Stamm 32 

§ 32. Die vierlautigen Stämme 33 

§ 33. Passivum 33 

§ 34. Tempora 33 

§ 35. Modi 35 

§ 36. Imperativ 35 

§ 37. Personalflexion 36 

§ 38. Verba mediae geminatae 38 

§ 39. Verba hamzata 39 

§ 40. Schwache Verba 41 

§ 41. Verba primae ^ und ^ 41 

§ 42. Verba mediae ^ und ^ß 42 

§ 43. Verba ultimae ^ und ^£ 44 

§ 44. Doppelt schwache Verba 45 

§ 45. Verb J^ 45 

§ 46. Verba des Lobes und Tadels 46 

§ 47. Admirativformen 46 

§ 48. Verbum mit Pronominalsuffix en und Accusativzeichen 46 

Kapitel III Das Nomen (§ 49—85). 
a. Die Bildung der Nomina. 

§ 49. Primitive und abgeleitete Nomina 48 

§ 50. Übersicht über die einfachen Nomina 49 

§ 51. Nomina mit Präformativen 50 



Inhaltsverzeichnis. XI 

Seite 

§ 52. Nomina mit Afformativen 50 

§ 53. Vierradikalige Nomina 51 

§ 54. Participia 51 

§ 55. Infinitive 52 

§ 56. Verbaladjektive 54 

§ 57. Steigerungsformen 54 

§58. Nomina loci, instrumenti, speciei 56 

§ 59. Nomina relativa 57 

§ 60. Nomina deminutiva 57 

§ 61. Nomina von schwachen Stämmen 58 

§ 62. Nomina von Stämmen mediae geminatae 58 

§ 63. Nomina von Stämmen mit Hamz 59 

§ 64. Nomina von Stämmen primae ^ 59 

§ 65. Nomina von Stämmen med. 3 und ^ß 60 

§66. Nomina von Stämmen ultimae 3 und ^_£ 61 

b. Das Genus der Nomina. 

§67. Genus masculinum und femininum 63 

§ 68, 69. Bildung des Femininum 63 

c. Die Flexion der Nomina. 

§ 70. Numeri und Casus 65 

§71. Bildung von Dualis und Pluralis 66 

§ 72. Nomina triptota und diptota 67 

§ 73. Nomina triptota 67 

§ 74. Flexion des determinierten Nomens 68 

§ 75. Flexion des Nomens im Status constructus 70 

§76. Flexion der Nomina auf in und an von ult. 3 und ^ß 70 

§ 77. Nomen mit Pronominalsuffixen , 71 

§ 78. Plurale mit vokalischem Nachschlag 72 

§ 79. Eigenname mit folgendem qj>\ . 73 

§ 80. Vokativ 73 

§ 81. Kollektivnomina 74 

§ 82. Gebrochene Plurale 75 

§ 83. Die Hauptformen der gebrochenen Plurale 75 

§ 84. Gebrochene Plurale des mehrlautigen Nomens .... 78 

§ 85. Nomina abweichender Bildung 81 



XII Inhaltsverzeichnis. 

Seite 

Kapitel IV. Das Zahlwort (§ 86—88). 

§ 86. Kardinalzahlen 83 

§ 87. Verbindung der Zahlen mit dem Gezählten .... 85 

§ 88. Ordinal- und Bruchzahlen 87 

Kapitel V. Die Partikeln (§ 89—91). 

§ 89. Adverbia, Präpositionen und Konjunktionen .... 88 

§ 90. Untrennbar verbundene Partikeln 90 

§ 91. Präpositionen und Partikeln mit Suffixen 90 

IV. Syntax (§ 92—160). 

§ 92. Vorbemerkungen ... 92 

Kapitel 1. Der einfache Satz (§ 93—109). 

A. Verbalaatz und Gebrauch der Verbalformen (§ 93 — 103). 

§ 93. Verbalsatz 92 

§ 94. Perfectum und Imperfectum 93 

§ 95. Gebrauch des Perfectums 93 

§ 96. Gebrauch des Imperfectums 95 

§ 97. Subjunktiv 97 

§ 98. Modus apocopatus 98 

§ 99. Modus energicus 88 

§ 100. Passiv 99 

§ 101. Participia 99 

§ 102. Kongruenz im Verbalsatz 100 

§ 103. Ausdruck eines unbekannten Subjekts 101 

B. Der Nominalsatz (§ 104—109). 

§ 104. Wesen des Nominalsatzes 103 

§ 105. Subjekt und Prädikat des Nominalsatzes 104 

§ 106. Copula 105 

§ 107. Stellung von Subjekt und Prädikat 105 

§ 108. Kongruenz im Nominalsatz 106 

§ 109. Asyndese mehrerer Prädikate 107 



Inhaltsverzeichnis. XIII 

' Seite 
Kapitel IL Der erweiterte Satz [% 110—144). 

A. Nähere Bestimmungen des Verhums (§ 110 — 125). 

§ 110. Allgemeines 108 

§ 111. Wesen des Accusativs 108 

§ 112. Accusativ des Ziels und Stoffes 108 

§ 113. Doppelter Accusativ 109 

§ 114. Absolutes oder inneres Objekt 110 

§ 115. Accusativ des Gerundium und des Grundes .... 112 

§ 116. Zustandsaccusativ 112 

§ 117. Prädikatsaccusativ 113 

§ 118. Accusativ der näheren Bestimmung 114 

§ 119. Accusativ in genereller Verneinung 115 

§ 120. Accusativ nach 3 116 

§ 121. Accusativ bei Ausrufen . 116 

§ 122. Verbum mit Präpositionen 117 

§ 123. Nominale Natur der Präpositionen 117 

§ 124. Die einzelnen Präpositionen 118 

§ 125. Bedeutungswechsel der Verba bei verschiedenen Prä- 
positionen 121 

B. Nähere Bestimmungen des Nomens (§ 126 — 144). 

§ 126. Allgemeines 122 

§ 127. Artikel 122 

§ 128. Permutativ 122 

§ 129. Qualifikation .... * 124 

§ 130. Präposition mit Dependens als Qualifikation .... 125 

§ 131. Asyndese mehrerer Qualifikationen 126 

§ 132. Genetiv 126 

§ 133. Ausdruck der Zugehörigkeit bei indeterminierten 

Nomm • 127 

§ 134. Determinierende Suffixe bei Zeitbegriffen 127 

§ 135. Untrennbarkeit der Genetivverbindung 127 

§ 136. Zusammengesetzte Eigennamen 128 

§ 137. Genetiv eines Abstractum 129 

§ 138. Substantivierte Adjectiva 129 



XIV Inhaltsverzeichnis. 

Seite 

§ 139. Explikativer Genetiv 130 

§ 140. Sätze im Genetiv 130 

§ 141. Indeterminierter Status constr 131 

§ 142. Uneigentliche Annexion 131 

§ 143. Konstruktion der Infinitive 132 

§ 144. Konstruktion der Participia 134 

Kapitel III. Besondere Redefarben des einfachen oder 
ericeiterten Satzes (§ 145 — 148). 

§ 145. Hervorhebung, Gegensatz, Wunsch 135 

§ 146. Negative Verbalsätze 136 

§ 147. Negative Nominalsätze 137 

§ 148. Ausnahmepartikel 138 

Kapitel IV. Zusammengesetzte Sätze (§ 149—160). 

§ 149. Coordinierte Sätze 139 

§ 150. Sätze als Satzteile 140 

§ 151—154. Relativsätze 142 

§ 155. Zustandssätze 148 

§ 156. Temporalsätze 150 

§ 157—160. Bedingungssätze 153 

Anhang. 

Zeitrechnung (Namen der Wochentage, Monatsnamen, das Jahr) 158 



Literatur. 

A. Bibliographie 161 

B. Einleitungswissenschaft, Allgemeines 167 

C. Chrestomathien 168 

D. Grammatiken 169 

E. Lexikalisches 171 

F. Kor'än, Islam, Leben Muhammeds, Christliches .... 174 

G. Jurisprudenz .... 178 

H. Philosophie • 180 






Inhaltsverzeichnis. XV 

Seite 

I. Naturwissenschaft und Medizin 181 

K. Geschichte, Biographien 183 

L. Kosmographie, Geographie, Ethnographie, Beisen ... 190 

M. Poesie 194 

N. Schöne Literatur, Ethik, Erzählungen (Adab) 198 



Paradigmata. 



I. Suffixe und Präfixe zur Konjugation des Verbums 3* 

II. Starkes dreilautiges Verbum Act. I 4* 

III. Starkes, dreilautiges Verbum Passiv. I 6* 

IV. Vierlautiges Verbum, abgel. Stämme 7* 

V. Starkes dreilautiges Verbum, abgel. Stämme ... 8* 

VI. Verbum mediae geminatae Act. I 10* 

VII. Verbum mediae geminatae Pass. I 11* 

VIII. Verbum mediae geminatae, abgel. Stämme .... 12* 

IX. Verba hamzata 13* 

X. Verbum primae radicalis j und ^ß 14* 

XI. Verbum mediae radicalis ^ Act. I 15* 

XII. Verbum mediae radicalis ^J, Act. I 16* 

XIII. Verbum mediae radicalis j oder ^£ Pass 17* 

XIV. Verbum mediae radicalis ^ und ^ abgel. Stämme 18* 
XV. Verbum tertiae radicalis ^ (J»*») Acttl 19* 

XVI. Verbum tertiae radicalis ^ß (J***) Act. I 20* 

XVII. Verbum tertiae radicalis $ oder ^ (d-*^) Act. I . 21* 

XVIII. Verbum tertiae radicalis _j oder ^J, Pass. I . . . . 24* 

XIX. Verbum tertiae radicalis ^ oder ^ß, abgel. Stämme 24* 

XX. Nomen generis masculini 25* 

XXI. Nomen generis feminini 26* 

XXII. Nomina auf „in" und „an" T -/.. 27* 

XXIII. Nomina mit Personalsuffixen 28* 

Übungen nnd Textstücke. 

I. Übungen zur Grammatik. 

A. Leseübungen 30* 



XVI Inhaltsverzeichnis. 

Seite 

B. Übungen zur Formenlehre 32* 

C. Übungen zur Syntax 35* 

II. Zusammenhängende Textatücke 41* 

III. Zum Übersetzen ins Arabische 57* 

Glossar. 

A. Deutsch- Arabisch ',2* 

B. Arabisch-Deutsch fe9* 



ERSTER TEIL. 



GRAMMATIK 



UND 



LITERATUR. 



S o ein -Brock el mann, Arab. Grammatik. 6. Aufl. 1 



GRAMMATIK. 

L Schriftlehre 

(§ 1-9). 

Die Konsonanten. Die arabische Schrift hat I- 
sich aus der aramäischen entwickelt, deren Alphabet 
dieselbe Reihenfolge aufweist, wie das hebräische. Diese 
ältere Anordnung ist noch in der (später selten ge- 
wordenen) Anwendung der Buchstaben als Zahlzeichen 
bewahrt (vergl. S. 4, 5). Die Araber bezeichneten 
jedoch früh mittelst diakritischer Punkte eine Anzahl 
von Lauten, welche in jenem älteren Alphabete nicht 
von einander unterschieden worden waren. Auch waren 
manche Züge durch Abkürzung einander so ähnlich 
geworden, daß man sie durch solche diakritische Zeichen 
unterscheiden mußte. Später wurden dann im Alpha- 
bete diese einander ähnlichen Formen zusammen- 
gestellt. So besteht nun das arabische Alphabet in 
der außer in N.W.- Afrika allgemein üblichen Reihen- 
folge und mit den jetzt gebräuchlichen Buchstaben- 

l* 



1 . Konsonantentabelle. 



Namen 



Figuren 



^ > Sil 



I- ÖD Ü 



«2 o 



gl 

fc ÖD 



Wert 



Aussprache 



I 



I 



1 JjI » Alif 



3 

4 

5 



7 

8 

9 

10 

11 

12 
13 



%\S Ba 

£*a» Ulm 

*UL Hä 

2UL Hä 
Ji5 Dal 

iljRä 

#j Zai 



&* 



Sin 



l — 



C 



> 



> 


wX. 


J J — 


j 


J 


o* 


o~ *•* 


* 


o^- ■** 



vgl. § 2 und 5 
1) 



hartes tll des Engli- . 
sehen, wie in thing, 

}ursp. g; später 
dach wie im ital. g 
giorno 

starkes ll mit -i 

Reibungsgeräusch 

deutsches hartes 
ch 

d an den Zähnen 
weiches th desEng- 
lischen wie in this 

Zungen-r 

} weiches S mit 
Stimmton, wie 
franz. engl. Z 

hartes s 
deutsches seh 



1 

2 

400 
500 

3 

8 



hier 



1 Die Endung o d. i. un ist nach neu-arabischer Weise in der 
und in den folgenden § nicht berücksichtigt; vgl. § 4. 



b 


600 




d 


4 




.] 


700 




r 


200 


1 


z 


7 


T 


s 


60 


ü 


s 


300 


tf 


l der Umsc 


irift 




1. Konsonantentabelle. 



Namen 



Figuren 



Wert 






5 !■§ •*£ 



«2 <=> 



a » 1 



fc 8) 



Aussprache 



14 



?LS Säd 

15 jLo Däd 

16 tlb Tä 

17 jli Zä 

18 $£' e Ain 

19 £gS Gain 

20 2 U Fä 

21 JuKäf 

22 JtfKäf 

23 p Läm 

24 £-~* Mim 

25 £y Nun 

26 jU Uäu 

27 iU» Hä 

28 t\S lä 



k 
k 



Ja ^ 
k k 

k k 



t z A 
i & * 

^J». i. 



U9 



J J- * 

tf 4, | ± j 



emphatisches S 

emphatisches d des 
Obergaumens 

emphatisches t 
weiches emphat. S 
\ entsteht durch 
! kräftiges Zu- 
sammendrücken 
der Stimmritze 
g wie im nordd. 

„Tage" 

f 

tiefes emphat. k 

k 

1 
m 



englisches w 
h 
englisches y 



90 

800 

9 

900 

70 



g 1000 



f 


80 


s 


k 


100 


p 


k 


20 


D 


1 


30 


b 


m 


40 


ö 


n 


50 


i 


u 


6 


i 


h 


5 


n 


X 


10 


s 



2. Lange Vokale. 



formen aus 28 konsonantischen Zeichen. Diese werden 
von rechts nach links geschrieben und gelesen, und 
werden teilweise untereinander verbunden, teilweise 
unverbunden gelassen (vgl. S. 4, 5). 

Anm. Statt der richtigen Reihenfolge der drei atzten Buch- 
staben des Alphabets findet sich in unseren Lexicis u. s. w . oft 
die falsche * $ ^ß. 

b. Sehr häufig werden gewisse Buchstaben, besonders 
im Anfang der Wörter, nicht nebeneinander, sondern 
übereinander gesetzt; namentlich geschieht dies mit 
den Zeichen c c £ (Nr. 5 — 7), z. B. ä? statt sw (Nr, 

2 u. 6), ^ (Nr. 5 u. 6) statt s^.. «• (Nr. 18 u. 5) statt 
«v* u. s.w. Statt U (Nr. 23 u. 1) wird \J oder ^ (wobei 
das Lam links vom Alif beginnt) geschrieben. 

2. Bezeichnung der Vokale. Die arab. Schrift 

' drückt ursprünglich nur die Konsonanten aus, zu denen 

natürlich auch u und i als Konsonanten der Diphthonge 

au und al gehören. Danach schrieb man schon früh 

3 und ^ auch für ü und i und für ä verwandte man \ . 
Beispiele: 5.0 baf, f y naum, y^~> sir, ^ysäk, Jlä käl. 

b. Das ä wurde in der ältesten Schrift nicht durch- 
gängig ' durch \ bezeichnet, sondern sehr oft unbe- 
zeichnet gelassen. Diese Schreibung hat sich in einer 
B.eihe sehr gebräuchlicher Wörter erhalten; manch- 
mal wird jedoch in vokalisierten Texten dem mit langem 
ä zu sprechenden Konsonanten ein perpendikulärer 



2. Lange Vokale. 



Strich (urspr. ein kleines Alif) übergesetzt, z. B. U* 
(statt 1>La) hädä, d\ 'z'Zä/i (Gott) 0-**^ arrahmän 
(s. § 12, aber ^l^ rahmän). Häufig steht freilich 
in solchen Fällen bloß — für ein solches ä z. B. Ua 
hädä. 

Die arab. Orthographie der Konsonanten schließt c. 
sich eng an die Schreibweise des Kur'äns an, die 
manchmal eine andre Aussprache als die im Gemein- 
arabischen übliche ausdrückte. So wird in einigen 
wenigen Wörtern ä, weil es dialektisch wie ein dumpfes 
ä klang, durch ^ bezeichnet; auch in diesem Falle 
wird durch einen perpendikulären Strich (d. i. Alif) 
die gewöhnliche Aussprache angedeutet, z. B. i^**. 
(neben *U*-> s - § 4) haiät Leben (dagegen bei Antritt 
von Suffixen mit l: aö'Us*. hajätuhu sein Leben). 

Im Auslaute vieler Wörter wird ä durch ^ (urspr. ä) d. 
bezeichnet, z. B. L5 ^ (oder ^yoj) ramä (er hat geworfen); 
vor Suffixen dagegen tritt statt des ^j, meist das 1 ein, 
z. B. *U) ramähu er hat es geworfen. 

Anm. a. Zuweilen findet sich auch mit Suffixen die Schreibung 

b. Im Innern eines "Wortes ist ä nur in dem Fremdwort ^j£ 
taurät (s. § 4) Thora mit J>, — bezeichnet. 

• c. Steht vor ^— ein £, so wird, damit nicht zwei <3 auf 
einander folgen, \— geschrieben, z.B. \**S> dunlä'Welt statt { ^-^>> 
(§ 69 a). 

Einem auslautenden ü oder au wird meistens noch e. 



3. Kurze Vokale, Gezma. 



ein \ beigefügt, welches für die Aussprache ohne Be- 
deutung ist, z. B. \y~& hatabü, \y*> r amaxi (§ 37c u. 486). 

/. Kurzes u wird nur in dem Demonstrativ durch ^ 
bezeichnet (also plene geschrieben): ^^\ 'iüä (§ 17a). 

3. Die kurzen Vokale wurden ursprünglich in der 

' Regel gar nicht bezeichnet » ; später wurden folgende 

Vokalzeichen für die kurzen, (sowie in Verbindung 

mit den § 2 besprochenen Zeichen auch für die langen) 

Vokale angewendet: 

1) Ür^2 Fatha — für a fä Fath), z. B. jSi 
katala, jü liäla. 

2) l'yLs Kesra — für i £Ü Kesr), z. B. yS~& 
gadiba, ^-o iabVa. 

3) ^-^> Damma — für ?t (^ Damm), z. B. v_^x£> 
jaktubu; Oyu jafütu. 

Anm. Die Aussprache der Vokale hängt von den umgebenden 
Konsonanten ab. Bei Gutturalen, r und den emphatischen Lauten 
klingen die drei Grundvokale als o (bei emph. ii), I (e\ o (bei • 
und £ ö), bei den anderen Lauten als ä (e), i, w. 

6. Die Vokallosigkeit eines Konsonanten wird durch 
— Za'jL. Gezma ([Abschnitt] im Auslaut, im Inlaut 
^yL*o Sukün [Ruhe] genannt) bezeichnet, z. B. CjJ& 

1 Viele, namentlich die im Orient gedruckten Bücher, werden 

durchgängig ohne Vokale gedruckt. 
o 

2 Die Endung s— ist nach neuarabischer "Weise in der Um- 
schrift mit a wiedergegeben; vgl. § 4. 



4. Pausa, Nunatkm. 



säfartu, cxLix^ maMlta (vgl. § 2). Über den Ausfall 
dieses Zeichens vgl. § 12. Man nennt einen Kon- 
sonanten, welcher vokallos zu sprechen ist, „ruhend." 
3 und ^ werden natürlich nur dann mit — versehen, 
wenn sie wirklich konsonantisch sind, d. h. in den 
Diphthongen au und ai\ dienen sie zur Bezeichnung 
langer Vokale, so werden sie ebenso wie 1 für ä ohne 
— geschrieben. Über urspr. uu und ii s. § 13 d. 

Im Kur'än und infolgedessen (s. § 2c) auch in der 4. 
gewöhnlichen arab. Orthographie wird jedes Wort so 
geschrieben, wie es in der Pausa gesprochen wird. In 
dieser fallen nicht nur kurze Vokale im Auslaute ab, 
^Jjli näzilün statt näzilüna, sondern auch die Nominal- 
endungen un und in, daher J^ = ragulun und ragulin. 
In vokalisierten Texten werden nun diese Endungen 
(Nunation, Tanuin) durch Doppelsetzung des Vokal- 
zeichens ausgedrückt: J4-> j4-5* ^ e Nominalendung 
an wird in Pausa zu ä, das nach § 2ad durch 1: H^J, 
Ua£ oder durch ^5: ^x* dargestellt wird; auch hier 
wird dann zum Ausdruck der Nunation Fatha doppelt 
gesetzt: SL^J, Uo£, ^CL*. Die .Femininendung mit den 
Kasusvokalen atu, ati, ata, atun, atin, atan wird in 
Pausa gleichmäßig zu ah: l$ßj*. Die Kontextaus- 
sprache wird durch zwei vom O hergenommene 
Punkte über dem s: * bezeichnet, z. B. £S^\* markü- 
batan. 



10 5. Hamza. 

5. Hamza. Um die Fälle, in denen \ nach § 2 als 
' Zeichen für «gebraucht wird, von denen zu scheiden, 
in welchen es (wie ursprünglich im Hebräischen) kon- 
sonantischen Wert hat, setzen ihm die Araber das 
Zeichen *:-♦-«> Hamza * (dessen Form aus £ c Ain ent- 
standen ist) zu. \ (* mit \ als seinem Träger, vgl. b) be- 
zeichnet demnach den Kehlkopfverschluß (ji* Hamz), 
den festen Stimmeinsatz oder -Absatz, der einem Vokal 
vorausgehen oder nachfolgen kann; ersterer ist bekannt- 
lich auch im Deutschen vor jedem anlautenden Vokal 
zu hören; letzterer ist hier selten; z. B. ja 1 (im Affekt 
gesprochen) neben ja. In der Umschrift bezeichnen 
wir * mit '; im Anlaut oft gar nicht. Das Zeichen * 
wird, wenn ihm ein i-Laut folgt, unter das 1 gesetzt. 
Beispiele^! 'amrun, J^l 'ibilun, ^\ 'umamun; JL^> 

sa'ala; ^J>\j rc£-sun\ lpu> [ak-rcC. In den zwei letzten 
Beispielen schließt Hamz die Silbe. 
b. Vor oder nach einem u- oder z-Laute außer im 
Wortanlaut ging — im mekkanischen Dialekte in u 
und [ über, die man natürlich ^ und ^ schrieb; die 
im Gemeinarab. erhaltene Aussprache ' wurde durch 
ein — über ^ und yj, ausgedrückt (letzteres in diesem 



Falle ohne die beiden Punkte), z. B. J*^ ba'usa, 
y^ mtaru, T 
^Lo iubäri'u. 



y^ iu'taru, 'ß\£ kCätaru; JS^. ytta, J^.X> sa'iba. 



6. Tesdid. 11 



Zwei gleiche Buchstaben werden in der arabischen c. 
Schrift nicht gern nebeneinander geduldet (vgl. § 2, 
Anm. c, § 6, Tel, 8), daher wird z. B. für J^>; rxtiisun 
oft Ja^j (besser J»}*j) geschrieben. Regelmäßig schreibt 
man sU»x\ "imdähin ohne zweites A-lif zur Bezeichnung 
des an (in Pausa ä s. § 4). Auch im Inlaut bleibt 
nach ü, i und mi, aj Hamz in der Konsonantenschrift 
unbezeichnet; das Hamzazeichen wird daher (falls eine 
graphische Verbindung nicht ausgeschlossen ist wie 
z. B. nach * in « J4-© mamlu'atun) mit seinem Vokale 
über den Verbindungsstrich gesetzt, z. B. i_^krL 
T/atVatan, L--Jd sai'an. 

Tritt Hamz durch die Pausa in den Auslaut, so d. 
fällt es ab; sein Zeichen erhält daher in der Kon- 
sonantenschrift nach einem langen Vokale sowie meist 
nach Sukün in solchem Falle keinen Träger, sondern 
muß auf oder über die Zeile gesetzt werden, z. B. sCa*\ 
'irdä'un, +£ bar'un, ±lJ^ üctfutt. 

Tesdid. Die verstärkte Aussprache eines Kon- 6. 
sonanten wird durch das Verdoppelungszeichen w , ge- 
nannt u^j^iö Tesdid oder j^io Sedd (beides bedeutet: 
Verstärkung; vom Anlaut J^ des letzten Wortes ist 
auch das Zeichen w entlehnt) bezeichnet, z. B. vJU-Co 
sabba, J^-y tarahhiäun, JL^> saliidun, Jjjs kaimala. 
Das Verdoppelungszeichen tritt auch bei den Halb- 
vokalen 3 und ^5 ein, wenn sie gleichzeitig (vgl. § 5 c) 



12 7. Uasla. 



für a und i und folgendes u und l stehen, z. B. ^i 
statt ^ip 'adüuun, ^J^ statt ^^1* 'all(un. 

7. Uasla ". Doppelkonsonanz im Wortanlaut wird 
' in Fremdwörtern durch Annahme eines Hilfsvokals 
mit \ , z. B. ^^i»U* \ Piaton, beseitigt. In echt arab. 
Wörtern aber bleibt Doppelkonsonanz im Wortanlaut 
nach vokalischem Auslaut in zusammenhängender Kede 
erhalten. Der 1. Konsonant verbindet sich mit dem 
auslautenden Vokal des vorhergehenden Wortes zu 
einer Silbe, z. B. liäla Jjriif) = kä-lah-rug. Geht aber 
einem solchen Wort eine Pause vorher, so erhält es 
einen Hilfsvokal, der mit Alif ohne Hamza geschrieben 
wird: ''yL\ (vgl. § 36, Anm. a). Da nun jedes Wort 
so geschrieben wird, als stände es in Pausa (s. § 4), 
so bleibt \ in der Schrift auch im Zusammenhang des 
Satzes stehen und erhält als Zeichen, daß es nicht 
mitzusprechen ist, "isJe^ iiasla ~ übergesetzt, z. B. J IS 
gjaJ Icäla Ijrng. Die beiden so verknüpften Wörter 
sind dann eng verbunden zu sprechen. Man nennt ein 
solches Alif, welches uasla trägt, Verbindungsalif, 
im Gegensatz zu einem sogenannten Trennungsalif, 
d. h. einem Alif mit Hamza (vgl. § 5). 

Anm. Das Zeichen " ist aus einem ^j> entstanden; uasla 
oder sila bedeutet „enge Verbindung". 

b. Wie diese Hilfsvokale wird auch das a des Artikels 




7. Uasla. 13 



+■** **" 



behandelt, z. B. J{Z)\ der Wezlr aber j&wl CU*j die 
Tochter des Wezirs. 

G-eht das vor einem Verbindungsalif stehende Wort e. 
auf einen vokallosen (ruhenden) Laut aus, so erhält 
dieser einen Hilfsvokal. Der nächstliegende Hilfsvokal 
ist in einem solchen Fall ein i, z. B. JLXM 4^T^ 
darabati-Vabda (statt <SS^> vgl. Paradigma Tab. II, 
3. Pers. fem. Perf.); ebenso jUiiXil istikbälun mit dem 
Artikel J\: JIXäXa-o^I alistikbälu, mit Silbentrennung: 
da-ra-ba-til- c ab-da, a-lis-tik-bä-lu ; ebenso nach der Nu- 
nation, wo indeß das i nicht geschrieben wird, z. B. 
<^^o\ J^.J für die Aussprache = a~*.~j\ ^A^3 rfl^w- 
lunismuhu, mit Silbentrennung: ra-gu-lu-nis-mu-hu. 
Bisweilen treten jedoch ursprünglich auslautende Vokale 
vor dem Verbindungsalif wieder ein, z. B. c>$f^ \ ?*> 
hu-mid-kä-fi-rü-na; das erste Wort lautet in der Prosa- 
sprache sonst durchgängig ^ lium (§ 16 a). 

Anm. Die Präposition £j£ „von weg" wird vor Verbindungs- 
alif in £y&, die Präposition £y* „von" vor einem solchen in 
C>^> vor dem Artikel jedoch in £* verwandelt. 

Die Diphthonge au und ai werden vor Doppel- d. 
konsonanz zweisilbig, indem die Konsonanten u und i 
sonantisch werden und sich mit dem 1. Konsonanten 
des folgenden Wortes zu einer Silbe verbinden; dafür 
wird * und ^5 geschrieben, z. B. <UJ\ yi.L*x* mus-ta-fa- 

ul-lä-hi statt aLT ^iüLLi, *^£ll1 ^Lj rig-Ia-il-ba-ka- 



14 8. Medda. 



• x ** s* " 9 ' 9 9 ^ 

ra-ti statt i^-ä-^J \ ,^^-j (Ebenso bei der Endung 1^ — 

§ 2e). 

Anm. Die Partikeln y ..oder- und p „o wenn doch", 
erhalten i als Hilfsvokal. 

Das Verbindungsalif fehlt stets: 

9 

1) im Artikel Jl, wenn die Partikeln J li oder 
J la (vgl. § 90(7 und /) vortreten, z. B. ,3^ J , Ul-hnL- 

9 *' ' ' 

ki statt %L% ü*- 1J lal-majj'du statt ücw/V. Lautet 
das Nomen mit J an, so fällt das J des Artikels aus: 
iiÄ für *l3to (vgl. § 5 c), so auch AJJ für *JJV. 

2) in ^^ Solin. wenn es dem Eigennamen des 
Sohnes appositionell beigefügt und dem wirklichen 
Namen des Vaters übergeordnet ist, z. B. £S 'jJLZ 
^^Jyl miis-U-mub-nnl-/ui-h-di Muslim, der Sohn al- 
Ualids. Im Beginn einer Zeile pflegt jedoch auch in 
einem solchen falle C r>\ geschrieben zu werden. 

3) im Worte ^\ ismun Name, nach der Präpo- 
sition e_> bl in der häufig gebrauchten Formel *.<1^ 
<OJ\ bis-mil-lä-hi im Namen Gottes. 

Medda. Da in der arabischen Schrift zwei neben 
einander stehende Alif womöglich vermieden werden, 
so wird die Lautverbindung 'ä statt durch \ \ nur durch 
\ ausgedrückt, diesem aber ein 'iS.* Medda oder Medd ** 
(welches Zeichen aus >xa> entstanden ist) übergesetzt. 



8. Medda. 9. Zahlzeichen und Abkürzungen. 1 5 



Die Zeichen Hamza und Eatha werden dann meist weg- 
gelassen, z. B. j*T 'ä-lä-lun statt J^U, ^J kiir-ä-nitn 
statt ^ly. 

Anm. 1. ^_$\j ra'ä er hat gesehen, wird beispielsweise nach 
§2d mit Suffixen zu &Wj, raähu, dieses aber * \j (mit Silben- 
trennung ra-ä-hu) geschrieben. 

2. Mißbräuchlich wird - zuweilen auch über das \ der Laut- 
gruppe CC gesetzt, z. B. «I». yä-a (statt *l£»), \3J2Ui* ta-fä-'a-lü; 
ebenso wo als Träger des Hamza ^ oder ^ eintreten (§ 5 b), 
z. B. s^ Ur^\ y a-hib-bä-u-hu, ^p ^* kä-i-lun. 

Zahlzeichen und Abkürzungen. Die gewöhn- 9. 
liehen arabischen Zahlzeichen sind folgende: 
., i, r, r, £, o, i, v, a, S 
0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 
Die Zehner, Hunderter u. s. w. werden links von 
den Einern u. s. w. geschrieben z. B. i ) 19, n.i 1909. 
Einige der gebräuchlichsten Wortabkürzungen sind b. 
3 = ? U*Lll dZXs. ' alaihi-ssalämu Heil sei über ihm! 
^siX-o — Ja^ aJj* ÜJ\ <j*4 salla-llähu 'alaihi ua- 
sallama Gott segne ihn und gebe ihm Heil (vom- Pro- 
pheten) ! 

X^T, = ix& a3j\ ^oj radiia-lläJm 'anhu Gott habe 
Wohlgefallen an ihm. 

<^j = «jJJl ^ä.^ rahimdhu 'llahu Gott erbarme 
sich seiner! 

J\ = j^iJ fj,\ bis zu seinem Ende == u. s. w. 



II. Lautlehre. 

(§ 10-16). 

10. Vom Hamz. Der feste Stimmabsatz am Schluß einer mit 
a ' festem Einsatz beginnenden Silbe schwindet durch Dissimilation 

und der vorhergehende Vokal wird zum Ersatz gedehnt, z. B. 

»ittira >rtUra'J>}\. 

b. Zuweilen wird auch von zwei im Silbenanlaut aufeinander 
folgenden Hamz das zweite durch Dissimilation ev. unter Ersatz- 
dehnung der ersten, ursprünglich geschlossenen Silbe beseitigt: 
'aUärun > 'übärun *\5 \ (s. § 83, 18), im Verbum aber * y ar\l > y arä 
^ß (s. § 44b). 

c. Ist die 1. Silbe offen, so tritt je nach der Form für das 
1. oder das 2. Hamz i ein: *ri'ä i un > rilä'un 2l£;, *<j(~CVun> 
*yaiiun'>yä i in äIä. (s. § 13a, 65c Anm.); in *lura'ä'u > bura'un 
aber schwindet das 2. Hamz (s. § 83, 21, Anm.) 

d. Diese Kontraktion erfolgt zuweilen auch nach der Frage- 
Partikel \ (s. § 90a) vor einem mit \ anlautenden "Worte, wie 
'aadhuhi >'äd!>u!u j^-'l (§ 8) soll ich eintreten? 

11. Von der Silbe. Jede Silbe beginnt mit einem 
Konsonanten, nicht mit zwei oder mehr (vgl. § 7 a). 
Eine offene Silbe geht auf einen kurzen oder langen 
Yokal, eine geschlossene auf einen Konsonanten aus. 
Eine kurze Silbe besteht aus einem Konsonanten mit 



a. 



11.' Die Silbe. 17 



kurzem Vokale, z. B. die zweite Silbe von CJ^ mä-tä 
(mit zwei offenen Silben); eine lange Silbe entweder 
1) aus einem Konsonanten mit langem Vokal, z.B. 
die offene Silbe mä im obigen Beispiele, oder 2) aus 
einem Konsonanten, einem kurzen Vokal und einem 
Konsonanten (geschlossene Silbe), z. B. die beiden 
Silben von J-Xs liat-lun (ebenso Cjy«' maitrtun § 2a, 
•IIa sar-ran), oder 3) aus einer geschlossenen Silbe mit 
langem Vokale. 

Anm. 1. Ein aus einer einzigen kurzen Silbe bestehendes 
Wort erhält, wenn alleinstehend, entweder hinten einen Zusatz 
(vgl. § 44 ab) oder wird mit dem folgenden Worte verknüpft. 
Letzteres ist der Fall bei einer Reihe von Partikeln (vgl. § 90) ; 
diese werden trotz der Verknüpfung noch immer mehr oder 
weniger als selbständige Wörter angesehen, vgl. § 15 b. 

Anm. 2. Tritt in der Formenbildung ein Präfix vor ein 
Wort mit kurzem Vokal in der ersten offenen Silbe, so fällt 
diese jetzt aus, z. B. entsteht aus dem Perfekt liataia das Kausa- 
tiv *'akatala > 'äktala und das Nomen *maJcatal >• mäktal, aus 
dem Imperativ Jcutul das Imperfekt *iäkutulu > iaktulu. 

Anm. 3. Lange Vokale im Wortauslaut waren anceps und 
erscheinen daher manchmal in der Gemeinsprache (s. § 16a, 
Anm. 1, §19« Anm.l) besonders oft aber im mekkanischen Dialekt 
als Kürzen (s. § 16c); daher im Kur an, z.B. ^y\ statt ^ß^y\ 
die Hände u. a. 

Geschlossene Silben mit langem Vokal kommen b. 
(außerhalb der Pausa § 4 und des § 10 d erwähnten 
Falles) nur vor, wenn der folgende Konsonant ver- 

Socin -Brockelmann, Arab. Grammatik. 0. Aufl. 2 



18 12. Die Verdoppelung eines Konsonanten. 

doppelt (§ 12) ist, und vor ihm ein ä steht z. B. 
'<£\> däb-ba-tun (selten nach ai, z. B. in dem von däb- 
batun nach § 60 abgeleiteten £o.jS dn-uaib-ba-tun) 
Eine solche Silbe ist überlang. Sonst werden lange 
Vokale in geschlossener Silbe gekürzt, z. B. JJo iaktd 
aus Jyo ^'afriU (§ 42 d); c~«3 ^öwia^ aus O^ rflwwtf 
(§ 43c). Daher wird auch der einem Yerbindungsalif 
vorhergehende lange Vokal in der nun geschlossenen 
Silbe gekürzt, z. B. clLüT J, eig. ft-lftdl;i, jedoch nun 
die Silben fil-ful-lä bildend; ebenso <Uü1 ^^ rida- 
llähi (§ 2d) = ri-dal-lä-hi; j£\fi l^SSS (§ 2e)' da-ba- 
hul-iuazza. 
12. Die Verdoppelung eines Konsonanten ist ent- 
weder im Charakter einer Nominal- oder Verbalform 
begründet (wie z. B. in der dem hebräischen Pi"el ent- 
sprechenden Verbalform § 23), oder durch Assimilation 
hervorgerufen. Die Assimilation, die in der Schrift 
dadurch bezeichnet wird, daß der vor dem verdoppelten 
stehende assimilierte Konsonant das Zeichen der Vokal- 
losigkeit nicht mehr erhält, trifft stets das l des Ar- 
tikels J\ dl (g 7b), wenn derselbe vor O, Jj, ■>, >, j, 
> o*> lA cf*i J?> ■*»> ^> J> o (also Dentale, Zisch- 
laute und r, l, n) zu stehen kommt, z. B. %.&f 
attägiru, lx)\ attalgu, JLt^Jl aUamsu (die Sonne), 
dagegen j~Jü\ alkamaru (der Mond). Nach diesen 
beiden letzten stereotypen Beispielen werden die ersteren 



13. Von den. Halbvokalen. 19 



Laute Sonnenbuchstaben genannt, die anderen Mond- 
buchstaben. 

Anm. a. Bei <J l ist die Assimilation natürlich nur 
graphisch; man schreibt al-laitu CX^)J\ der Löwe. 

b. Von <*J] 'ilähun Gott, &^\ 'ülai diese und J*^\ 'und- 

sun Menschen, wird bei der Verbindung mit dem Artikel die 

1. Silbe elidiert und es entsteht <*3J\ (§ 2b) allähu; ^\ allai 

welche; J*^\ anndsu; aus dieser letzteren Form wird in der 

o ■< 
späteren Sprache die neue Form ^<o abstrahiert. 

c. Die Wörter £y min, £J* 'an, von, £> \ 'an daß (und £)\ 
in wenn), werden mit einigen auf f m oder J l anlautenden 
"Wörtern meist zusammengeschrieben und assimilieren dann ihren 
Auslaut ^ n dem folgenden Laute, z. B. U^> minima aus 
U £+j* min mä, M\ 'allä aus ^ £>\ 'an lä. 

Von den Halbvokalen. Uäu und lä schwanden schonl3. 
im Ursemitischen zwischen einem kurzen und einem langen oder °" 
zwischen zwei kurzen Vokalen außer zwischen (a-ä) u-a, i-a. 
Von den so zusammenstoßenden Vokalen ging der 2. in dem 1. 
auf, so daß er lang wird, wenn dieser betont war, z. B. ^täuula 
> täla jUa war lang, oder wenn beide unbetont waren, wie 
*iärmiju> /ärmi "°V?. er wirft; war aber der 2. Vokal betont, 
so überwog dieser: *tauü!ta > tulta CU)i> du warst lang. 

a-ü, und a-l ergaben die Diphthonge au und al, *iardaiüna >► b. 
iardamia Sy^ß- 8 * G sm <l zufrieden, Hardaiina > tardaina ^J^i'S 
du (f.) bist zufrieden. In anderen Verbindungen überwiegen 
jedesmal die Längen: u-ü^>ü, i-üy>ü, i-l^>%, u-i>i: *iag- 
zuuuna^> jagzüna £>$)*■?. sie führen Krieg, Harmiiüna > iarmüna 



20 14. Vokalschwund. 15. Vom Tone. 



£>_y°j-?. sie werfen, *tarmihna > tarmina £x£*j* du (f.) wirfst, 
*tagzumna > tagzma c^-)^ du (*"•) führst Krieg. 

c. Zwischen langem ä und u und i gehn gl und i in * über : 
*'irdäiun > 'irdä'un $^»5i Befriedigung, *qäuilun > qailun 
J^l» sagend, aber vJ5^ qävaJa sprach mit jem. Jj>.L£> säiara 
reiste mit. 

rf. Z/m und ti werden stets zu ü und 7, in > i, ttj teils zu ii, 

teils zu i: *runh > n</< £ <f) Geist; *sürat>slrat *J^ Reise ; *6u/d 

> &'# ^ja^ Weilie ; *iuibisu >• iül/i^u ^x~~?>?. trocknet. 

e. Zwischen i, 7 und einem folgenden Vokal wird n > /, um- 
gekehrt ü vor einem i zu i: *dinär >» duär j^,> Häuser, 
*'alinun> t aliiun^* hoch, *marmüiun > marml'iun o"°r* S e " 
worfen, Harammuiun > *tarammiiun > ?J> Inf. V. 

«• Vokalschwund. Folgte auf eine offene Silbe mit kurzem 
Vokal eine gleichfalls offene Silbe mit demselben Konsonanten 
im Anlaut, so verlor die erste, wenn sie nicht den Hauptton 
trug, schon im Ursemit. ihren Vokal, und die beiden gleichen 
Konsonanten traten zu einem verdoppelten zusammen: *radada 

> radda >) er gab zurück, *iar\tdudn > -iaruddu ^^. er wird 
zurückgeben. 

15. Vom Tone. Der Accent rückt im Arabischen 

' soweit nach vorn, bis er eine lange Silbe oder, wenn 

keine solche vorhanden ist, die erste Silbe des Wortes 

trifft; die auslautende einfache Länge (s. § IIa. 

Anm. 3) hat jedoch den Accent nicht. Beispiele mit 



15. Vom Tone. 21 



kurzen Endsilben: <->j^> däraba, yUx^) istänkara; 
Beispiele mit langen Endsilben: Ci*£> tamämtumä, 
> 9 f färdun, tSlJLZ mämlakatun, \^^> därabü, *3J 
lidatun. 

9 J9J 

Eine Silbe mit Verbin dungsalif wie z. B. in JJü>t b. 
(§ 7 a) und J-*~^} (vgl. § 29), kann jedoch den Accent 
nicht tragen; man spreche also uktül und iftäala; 
ebenso ändern einsilbige, den Wörtern vorgesetzte 
untrennbare Partikeln wie j, ^}> (vgl. § 90) den Wort- 
accent nicht, z. B. -*ix^.s famäSä. 



III. Formenlehre. 

(§ 16-91). 

Kapitel I. Das Pronomen. (§ 16 — ig.) 

16. Die Pronomina personalia sind entweder separnta 
'oder suffixa. Die Pronomina personalia separata 
haben folgende Formen: 







Sing. 


I. 


Pers. 




IL 


Pers. 


f ^ JA 
masc. c^J\ 

fem. cui \ 


III. 


Pers. 


masc. y!> 
fem. /l* 



Plur. 



c^< j 






Dual. 






lii 



Cr* 



Anm. 1. Die zweite Silbe im Pronomen der ersten Person 
Sing, ist, obwohl mit \ geschrieben, prosodisch kurz (s. § IIa 
Anm. 3). — Die Nebenformen beim Pronomen der 2. und 3. Pers. 
masc. Plur. treten in der Poesie und in Prosa vor Uasla § 7c 
ein; ursprünglich sind diese auslautenden Vokale sogar lang. 

2. In Verbindung mit 3 una< <-S> (vgl. § 90) können die 
Pronn. der 3. Person Sing., wenn sie unbetont sind, ihren ersten 
Vokal einbüßen, z. B. ^Jbj» {J^. 



16. Pronomina personalia suffixa. 23 



Die Pronomina personalia suffixa, weichet, 
in Verbindung mit dem Nomen einen Genetiv, in Ver- 
bindung mit dem Verbum einen Accusativ ausdrücken, 
sind folgende: 



I am Nom. 



Sing. Plur. Dual 



<ST 



I. Pers. \ ' lj_ 

i am Verb. , j— 

l ^ 

I masc. <^— *■£— j . 

IL Pers. { l, iXs 

] fem. eJ- g- I 

( * •* \ 

l masc. *— *-*— I 

HL Pers. £.,. U'* 

l lern. La— o- a— ! 

Das Suff, der 1. P. s. lautet urspr. ja ^, so noch o. 
jetzt nach ä, %, al, sowie oft vor dem Verbindungs- 
alif des Artikels. Im freien Auslaut wird ila zu % 
und dies kommt jetzt auch schon vor Uasla vor, z. B. 
d;U5Ü\ ^yUall od. ^JjSJ\ ^ylkll. Bisweilen (besonders 
im Kur'än) lautet das Suff, der I. Pers. Sing, bloß i 
(s. § IIa Anm. 3) und wird also bloß durch den Vokal 
Kesra — bezeichnet z. B. CJ) mein Herr!; so auch das 
Verbalsuffix bloß ^ ni. 

Die Suffixa * (prosodisch überwiegend noch hü), d. 
li*, £a, ^a assimilieren unmittelbar vorhergehendem i 
oder al ihren Vokal zu i und gehen also in j (prosodisch 



24 17. Pronomina demonstrativa. 



meist lu), Ca, *-a, J^a über, z. B. aJCo statt dJUo. — 
Die Suffixa ^ und £.£ nehmen vor einem Yerbindungs- 
alif (§ 7c) die (ursprüngliche) Form ^S und ££ oder 
^a an; vgl. § 16a, Anm. 1. 

Weiteres über die Anhängung der Pronomina 
suffixa siehe § 48 u. 77 und Paradigmentafel XXIII. 
e. Das Pronomen reflexivum wird, wenn ein 
gewisser Nachdruck darauf liegt, oft mit dem Worte 
^JLsä nafsun Seele, an welches die betreffenden Suffixe 
angefügt werden, umschrieben; in den meisten Fällen 
genügt aber das persönliche Pronomen, um das Reflexi- 
vum auszudrücken. 

17. Die Pronomina demonstrativa sind folgende 
(zur Flexion derselben vgl. § 71a): 



Das einfache Pronomen (selten 


vorkommend) 






Masc. 


Fem. 


Sing. 




>> 3 


£» £' Jk> tri 


( Nom. 
Dual \ 

1 Gen. 


Acc. 


9? 


9< 

9* 



Plur. J^ (ülä § 2/) oder &<L>1 (Wf j 

& Das Pron. \> steht oft im st. cstr. als e der (Herr, 
Besitzer) von ..': es gilt dann als Acc. und bildet nach 
nominaler Flexion den Nom. ^>, Gen. ^>; fem. &j!3, 



17. Pronomina demonstrativa. 25 

PL ms. Novo, ^y, Gen. Acc. ^y oder Nom. JJ, Gen. 
Acc. (J^l; Plur. fem. 0\y, selten O^. 

Dieses einfache Pronomen wird zusammengesetzt: c. 

mit dem Deutewort Ia, welches meistens jedoch a. 
defektiv (a oder weniger korrekt a §2?i) geschrieben 
wird. So entsteht das gewöhnliche Pronomen demon- 
strativum, welches auf das näher Liegende (dieser) 
hindeutet: 





Masc. 


Fem. 


Sing. 


IJ^A S.XA (^ßS. 


f Nom. 
Dual { 

I Gen. Acc. 
[ 


Ua 


^Ua 


9 f 1 

Ol** 


5 £ 1 


Plur. 


e$P> 





mit einem Suffixum der zweiten Person, welches ß. 
jedoch bloß in der älteren Sprache, besonders des 
Kur'än, je nach der Anrede im Dual und Plur. (z. ß. 
<X1>, UiJ>) auftritt, sonst jedoch unveränderlich eJ 
lautet. Auch gibt es noch eine Form mit J vor vi*. 
So ergeben sich zwei Formen des Pron. demonstra- 
tivum, welches auf das entfernter Liegende (jener) 
hindeutet: 

Masc. Fem. 

Sing. viftS, iü> (&}\ £})) iÄ? f (iLj) i&> 

Plur. ib<J 3 t 



26 18. Pronomina relativa. 

Anm. Selten sind Sing. Fem. ^\3, ^o, Dual Nom. cXSV>, 
Üi\S: tüill lÜllI Gen. Acc. cLoS, ÜI>>; JLJ5, cÄHl Plur. 
Ü^f und Ürfjl. 
d. Als Demonstrativwort ist hier auch noch der Artikel 
jt (vgl. § 7 b, 12) anzuführen. 

18. Die Pronomina relativa sind ursprünglich 
Demonstrativa. Sie haben folgende Formen: 

,3JJ\ derjenige, welcher; welcher, ursprünglich 
ein mit dem Artikel (daher das Verbindungsalif) 
zusammengesetztes Deutewort, welches folgendermaßen 
flektiert wird: 









Masc. 


Fem. 


Sing. 






sfiß 


jß f 


Dual- 


Nom. 
Gen. 


Acc. 




««''S «" 


Plur. 






S**K 


^ß, JA$\ 



tUJl (§12 Anm. b). 
Anm. Man beachte die Verschiedenheit der Schreibung des 
Artikels in den einzelnen Formen dieses Pronomens. 

19. Die Pronomina interrogativa sind: 
ly* (unflektierbar) wer, welcher, welche? 
IX (unflektierbar) was? häufig durch das beigefügte 
Demonstrativum V> verstärkt: V> £ was denn? 



19. Pronomina interrogativa. 20. Grundform des Verbum. 27 



^1, fem. A>1 (im Singular flektierbar; doch tritt oft 
das Masc. statt des Fem. ein), was für einer? welcher? 

Anm. 1. l<o verkürzt sich nach Präpos. oft (s. § IIa Anm. 3) 
in f z. B. £J warum? In dem Fragewort ^S wieviel? und zu- 
weilen auch sonst ist auch noch das kurze auslautende a ver- 
loren gegangen. 

2. I* dient nicht selten als unbestimmtes Pronomen in Appo- 
sition zu einem Subst. wie l*> <2JCZ£ irgend ein Buch, U ..i^l 
wegen irgend einer (nicht unwichtigen) Sache (vgl. § 12 Anm. c). 

Die Pronn. interrogativa können auch als Kelativa b. 
verwendet werden. 

lJU einer, welcher; ein solcher, welcher; derjenige, 
welcher; diejenigen, welche. 

I* dasjenige, was; etwas, was. 

^1, fem. dol derjenige, welcher; auch mit dem 
vorigen zusammengesetzt £jZ*\ jeder, welcher; wer auch 
immer; Uj>\ was auch immer. 



Kapitel II. Das Verbum (§ 20—48). 

Die große Mehrheit der arabischen Verba ist drei-20. 
radikalig; eine kleine Minderheit hat vier Radikale. 
Die Grundform der Verba, in welcher sie in Grammatik 
und Wörterbuch aufgeführt werden, ist die 3. Person 
Masc. Singularis Perfecti. Als allgemeines Paradigma 
dient das Verbum jJii (tun). 



28 21. Abgeleitete Stämme. 



Anm. Da sämtliche arabische Wörterbücher die verbalen 
und nominalen Derivate unter der genannten Grundform an- 
führen, so hat man, um die drei Radikale leicht zu finden, sich 
wohl zu merken, welche Zusatzkonsonanten bei der Verbal- und 
Nominalbildung als Präfixe, Affixe oder Infixe zu dem Stamme 
hinzutreten. 

21. Von der Grundform oder dem sogenannten ersten 
Stamme werden durch feststehende Umbildungen 
andere Stämme abgeleitet, die man nach dem Para- 
digma von J-*i, gewöhnlich jedoch mit Zahlen be- 
nennt, (z. B. der achte Stamm, so auch im Wörter- 
buch bloß durch VIII bezeichnet). Folgende Stämme, 
deren Reihenfolge daher wohl zu merken ist, sind die 
gewöhnlichsten: 

i Ji2 iv Jil\ vir jilSt x Jju&-j 
ii Ji* v JiS viii Ji^i xi Jiiii 
in Ja* vi Ja*§ ix J*»i 

Anm. a. Schon Nr. IX und besonders XI gehören zu den 

** •? **« t 

seltenern Formen; noch seltener sind XII J££»i\ f XIII <Jj^],, 

XIV JJ.-ot»\, XV J-oÜL — Welche abgeleitete Formen von 

den Verben gebildet werden und welchen oft weit abliegenden 

Bedeutungsübergängen die Verba in den abgeleiteten Formen 

unterliegen, ist in den Wörterbüchern bei jedem einzelnen 

Verbum angegeben; in den § 22 ff. finden sich darüber nur 

einige allgemeine Gesichtspunkte. 

b. Öfter wird durch das Verbum auch ausgedrückt, daß 



22, 23. Der L, IL Stamm. 29 



jemand eine Handlung vollbringen lasse; so kann z. B. <*JJ^a 
.,er tötete ihn" auch bedeuten „er ließ ihn töten" und d>**ä 
&.slXs. „er schlug ihm den Kopf (eig. Hals) ab" auch „er ließ 
ihm den Kopf abschlagen". 

Die Grundform I lautet activ JJU, z. B. JJ3* töten,22. 
neutrisch meist bei Verben intransitiver Bedeutung, 
J-»i (vgl. "D?)» z - B. pri- betrübt sein (transitiv z. B. 
J^.ft machen), sowie auch J^*i (vgl. )b|5) letzteres immer 
mit intrans. Bedeutung, z. B. ^-***aL schön sein. Die 
Form J^ steht durchweg für zufällige, vorübergehende, 
J-si für wesentliche, dauernde Eigenschaften und Zu- 
stände. Bisweilen kommen die Formen Jxs oder Jj*i 
bei einem und demselben Verbum neben Jj«i vor; 
bisw r eilen auch Jj*i und J-*i bei demselben Verbum. 

Der IL Stamm J^i (dem Pi"el des Hebr. ent-23. 
sprechend) bezeichnet im allgemeinen eine größere 
Intensität der durch das Verbum ausgedrückten Tätig- 
keit; diese Intensität kann sich auf das Subjekt, Objekt 
oder auf begleitende Nebenumstände beziehen, z. B. 
Jjü> mehrere töten (mit Beziehung auf das Objekt). 
Am gewöhnlichsten ist diese zweite Form jedoch 
kausativ, z. B. pX wissen, £& wissen machen, lehren; 
auch deklarativ z. B. <^>JS lügen, ^jSS für einen Lügner 
halten, erklären, und denominativ z. B. CX^ Allah preisen, 
d. h. rufen Ss\ aJUt (§57 Anm.); ^A^ ein Heer ( M«rfc) 



30 24, 25. Der III., IV. Stamm. 

sammeln. Seltener ist die Form intransitiv, z. B. ^ 
umkehren; den Kücken kehren. 

24. Der III. Stamm jili drückt das Streben oder den 
Versuch aus, die Handlung an einer Person auszuüben, 
auf eine Person oder Sache einzuwirken, z. B. Jjb> töten, 
Jj'li* zu töten suchen = jemand bekämpfen; ^^S 
schreiben, v_^ö& mit einem korrespondieren (dann 
meist transitiv mit Accus, der Person); ebenso: eine 
Eigenschaft einer Sache oder Person gegenüber in 
Anwendung bringen, z. B. ^M weich, milde sein, JJJ5 
einen milde behandeln. 

25. Der IV. Stamm j*i1 (8. § IIa Anm. 2, Hifil des 

Hebräischen) hat kausative Bedeutung, z. B. '5So in 

gutem Zustande sein, JJo\ in guten Zustand versetzen. 

Das Kausativ steht oft auch bei denominativen Verben, 

deren Objekt erst durch die Tätigkeit hervorgerufen 

wird, die wir dann als intransitiv auffassen, z. B. ^LL\ 

Gutes {^LL) tun, '&*\ regnen (von ^k^ Kegen), jj^l 

Blätter (^5S) treiben. Kausativ sind ferner auch Verba, 

welche den Begriff des an einen Ort Gehens, in eine 

Zeit oder einen Zustand Eintretens oder Kommens, 

enthalten, z. B. <L>J>\ nach Westen gehen, ^~o\ in die 

* • «o t% 

Morgenzeit eintreten, am Morgen etwas sein, ^J>M\ 

auf die Höhe kommen; auch von Nomm. propr. o^\ 

nach dem Negd reisen; Jttl (von JTlS aufstehen, stehen) 

zum Stehen kommen, Station machen, verweilen. 



26, 27, 28, 29. Der V., V£, VII, VIII. Stamm. 31 

Der V. Stamm Jaaj (das hebräische Hithpa <f el),26, 
ist das Reflexiv des IL Stammes z.B. 'yS3 sich^groß 
machen, pl*o sich belehren Jassen, lernen; JuÜ* sich 
von Sünden reinigen, J~^^ Unreinheit vermeiden; 
denominativ ^JLj3 ein Christ (^Vj^i) werden. Nicht 
selten drückt ein Verbum in der V. Form den Begriff 
des sich Stellens aus, z. B. L-3 sich als Propheten 
stellen, gerieren. 

Der VI. Stamm J^UJ' ist das Reflexiv des 27. 
III. Stammes und hat reflexive oder reciproke Be- 
deutung, z. B. j^o^ sich kühn zeigen, J3U3 sich gegen- 
seitig bekämpfen (gew. im Plural). Selten hat der 
VI. Stamm die Bedeutung des sich Stellens, z. B. ^lo 
sich schlafend stellen, Jjls=> einen Traum fingieren. 
Schließlich bedeutet z. B. VI Jlü (von & hoch sein) 
sich erheben und geradezu: erhaben sein. 

Der VII. Stamm S*^>\ (<l as hebräische Nifal,28. 
mit Verbindungsalif nach § 7 a; zur Betonung vgl. 
§ 156), meist von dem I. abgeleitet, ist eine Medial- 
oder Reflexivform desselben; seine Bedeutung kann 
auch als quasipassiv bezeichnet werden, z. B. j!^ 
brechen, '^l£3\ in Stücke gehen, zerbrechen. 

Der VIII. Stamm Jyk&\ (mit Verbindungsalif 29. 
§ 7a; zur Betonung vgl. § 156), ist ebenfalls eine 
Medial- und Reflexivform meistenteils des I. Stammes, 
z. B. J»pkl sich entgegenstellen; bisweilen auch mit 



32 30, 31, Der- IX., X. Stamm. 

reciproker Bedeutung, z. B. ^Jo£aLl mit einander 
streiten. 

Anm. Bei den mit ^j> und J» anlautenden Wurzeln wird 
das O des VIII. Stammes partiell und zwar zu fc, bei j zu > 
assimiliert z. B. gXk^o \ statt &y~*> \ von ^f-o färben, jsLvL^M 
statt g^COil, von 5^-^> liegen, ^4^j) statt "jL<>j,\^ von ^-J 
zurückhalten. Bei O» * und -k wird das O total assimiliert, 
z. B. g^j^ von Jo folgen, iPj-H von &j> erreichen, fyQ von 
_ p> werfen. Bei ^j findet sich sowohl progressive Assimilation 
wie CUp^ als regressive wie vS-öl von C-^o feststehn, bei J> 
und 3 sowohl progressive wie f^>\, und j^H a ^ 9 reciproke wie 

^■5 ^•'5 ss **£ 

j*AJ»\ und ^-^ von Ji-U> vergewaltigen und «^ gedenken. 

SO. Der IX. Stamm j«**], (sowie der XI. J&»],, beide 
mit Verbindungsalif) wird von Verben gebraucht, welche 
den Besitz stark anhaftender Eigenschaften, wie Farben 
oder körperlicher Fehler ausdrücken, z. B. vom Stamm 
ykso\ Z*-*>\ gelb werden, sein; vom Stamm ^\ ~)^\ 
einäugig sein; vom Stamm *-*a.: 3^»^ rot sein. 

31. Der X. Stamm JjuLcI*>\ (mit Verbindungsalif) ist 
zunächst ein Reflexivum des IV. Jüil (resp. ein ana- 
log der VIII. Form gebildetes Reflexivum eines andern, 
mit präfigiertem 5 gebildeten Kausativs *J^i-^) z. B. 
vom Stamm v _ jr ^5 IV. ^J^iJy betrüben: X. ^J^L^^ 
sich betrüben. Sehr häufig bezeichnet der X. Stamm 



32. Vierlautige Stämme. 33. Passivum. 34. Tempora. 33 

auch das für sich etwas wollen, erbitten, z. B. von 
lii verzeihen: X. "yJcL^>\ um Verzeihung bitten, oder 
das für etwas halten, v. «-^.j notwendig sein, IV. \1^1^ 
nötig machen: X. JU£.yH*a\ etwas für sich für not- 
wendig halten. 

Die vierlautigen Stämme werden bei den Ver-32. 
bal- und Nominalformen durch das Paradigma j3J*i 
(also mit Zuhilfenahme eines vierten Radikals zu jüi) 
bezeichnet und haben hauptsächlich zwei Formen, von 
denen die erste äußerlich dem IL Stamme des tri- 
literalen Verbums (jJ«i ist ja eigentlich = J^ii), 
die IL JJ.Äi~> dem V. Stamme desselben entspricht, 
z. B. ^fSZs umstürzen (tr.), sl^SlSS umfallen. 

Anm. Selten sind die Stämme III J~Lo<i^ und IV jji^äl 
(letzterer dem IX. des tril. Verbums entsprechend), z. B. ^U-kl 
ruhig sein von einem Stamm ^U-b. 

Neben dem Aktiv um steht ein Passivum; dies33. 
wird im Perfectum so gebildet, daß an Stelle der 
a-Vokale die Vokalreihe a-i-a (i beim zweiten, a beim 
dritten Radikal) eintritt, z. B. Akt. L: J**», Pass.: 
Jäs; die Zusatzsilben der abgeleiteten Formen er- 
halten ebenfalls den Vokal u, z. B. Pass. V. Jj*Ü>\ 
VIII JaXä\ (mit Verbindungsalif). 

Das arabische Verbum hat zwei Haupttempora, 34. 
ein Perfectum, welches im allgemeinen eine ab- 
geschlossene Handlung, und ein Imperfectum, welches 

Socin-Brockelmann, Arab. Grammatik. 6. Aufl. .3 



34 34. Tempora. 



im allgemeinen eine nicht abgeschlossene Handlung 
darstellt. 

b. Das Imperfectum wird gebildet, indem für die 
3. P. sing. ms. das Präfix S ja (s. § 11 a Anm. 2) im 
Akt. der L, V., VI., VII., VIIL, IX., X. Form, das 
Präfix \ [u im Akt. der IL, III. und IV, und im Passiv 
aller Formen vortritt. Nach diesem Präfix schwindet 
das des Kausativs \ z. B. J-*i^. aus *iu'af'ilu. 

c. Der zweite Radikal erhält im Imperf. Akt. des 
I. Stammes der Verba Jii beim zweiten Radikal u 
oder i, was im Wörterbuch bei jedem Verbum ange- 
geben zu werden pflegt (z. B. Impf, u) und besonders 
zu merken ist. Diejenigen Verba, welche im Perf. 
nach J-*3 (mit i- Vokal) gehen, haben, wie sämtliche 
Passiva, im Impf, den Laut a beim zweiten Radikal, 
also Impf. Akt. I. J-«-»^; Pass. J-^ii. Diejenigen Verba, 
welche im Perf. nach JJU (mit w-Vokal) gehen, haben 
im Impf, u beim zweiten Radikal. Beim Aktivum der 
abgeleiteten Stämme erhält mit Ausnahme des V. und 
VI. Stammes (wo a eintritt) der zweite Radikal stets 
ein i, z. B. Impf. IL J-*i^. aber V. jJLi;o . 

Anm. a. Auch vom IX. und XL Stamm lauten die Impf. 
t Jj*-k£ und JL«_o (der a-Laut erklärt sich aus § 38 a). 

b. Bei Verben IL und häufiger noch III. Gutturalis tritt im 
Impf. Akt. a für i oder u ein, z. B. ,J-*s, J-*-»-* tun, fvXi. 
fvXxi, öffnen. 



35. Die Modi des Imperfectums. 36. Der Imperativ. 35 

Im Imperfectum werden verschiedene Modi unter-35. 
schieden, nämlich der gewöhnliche Modus, welchen 
wir mit Indikativ, der abhängige Modus, welchen 
wir mit Subjunktiv bezeichnen, und ein Modus 
apocopatus (bisweilen Jussiv genannt). Diese unter- 
scheiden sich so, daß im Indikativ der letzte Radikal, 
wenn keine andere Flexionsendung eintritt, stets mit 
u, also z. B. JȊjo, Impf. III. J^Lii, im Subjunktiv 
mit a, also J~»-h, im Apocop. vokallos J^i^. ausge- 
sprochen wird. Außerdem gibt es einen doppelten 
Modus energicus, welcher durch Anhängung der Silben 
anna oder an (in einigen Formen bloß n, in Pausa ä 

■S ' s 9 s 

vgl. § 4) an das Impf, gebildet wird, also Cr i*ii oder 
^jijuL>, in Pausa M**£. 

Anm. Da der Modus energicus verhältnismäßig selten 
vorkommt, so ist er auf den Paradigmentafeln bloß bei dem 
gewöhnlichen starken Verb um aufgeführt; darnach läßt er sich 
bei den übrigen Verben leicht bilden. 

Der Imperativ (nur in den zweiten PersonenSG, 
vorhanden) stimmt in Bezug auf die Vokalisation und 
Endung mit dem Apocop. (der ihn für die andern 
Personen ersetzt vgl. § 97a 6) überein; nur ist kein 
Präfix 'S vorhanden. Dem Imptv. des I. Stammes wird 
in allen Fällen, wo der erste Laut an sich vokallos 
ist, ein Hilfsvokal (also mit Verbindungsalif § 1 a) 
vorgesetzt; dieser verschwindet jedoch für die Aus- 



36 37. Personalflexion des Verbums. 

spräche wieder, sobald das Wort nicht mehr für sich 
allein steht, z. B. J^J, dagegen r-f*-\ j£\ ebenso im 
VII.— X. Stamm. Der Imptv. hat dieselben energe- 
tischen Nebenformen (§ 35) wie das Imperfectum. 
Anm. a. Im Imptv. des I. Stammes tritt als Vorschlags- 

9 S 9> 

vokal u ein, wenn der zweite Kadikal u hat, z. B. J^\, dagegen 
i, wenn derselbe a oder i hat, z. B. J^*\, £*)!. Zur Be- 
tonung vgl. § 156. 

b. Im Imptv. des IV. Stammes wird das charakteristische 
Vorschlags-'a des Stammes, welches im Impf, hinter dem vor-, 
tretenden Präfix o. verloren geht (J-*-*->. statt J-«i^. § 346) 

9 9%' ' 

bewahrt, und die Form lautet also «J-**U 

37. Im Perfectum, Imperfectum und Imperativ gibt 
ct. 
es außer Singular und Plural bei den zweiten und 

dritten Personen Dualformen. Die Verba werden 

9 -*s 9 -> 9 ^ 

flektiert, indem an die Grundformen J^i und Ja»j». 
und die entsprechenden Formen der abgeleiteten Stäm- 
me verschiedene Suffixe oder auch Präfixe treten; vgl. 
Paradigmata, Tabula I. In einigen Suffixen sind 
modifizierte und verkürzte Formen der Pronomina 
personalia (z. B. t in den zweiten Personen Perfecti), 
in anderen nominale Dual- und Pluralendungen zu 
erkennen (vgl. zu den Endungen äni und üna des Impf. 
Indic. § 71a). In allen arabischen Yerbalformen ist 
ein Personalbegriff enthalten. 
h Im Impf, tritt an die Stelle des Präfixums > der 



37. Personalflexion des Verbums. 37 

dritten Personen generis masculini, bei den Formen 
der zweiten Personen und bei denen der dritten Per- 
sonen generis feminini (mit Ausnahme der dritten 
Pers. Plur.) das Präfix S, in der 1. Pers. Sing. \, in 
der 1. Plur. i. 

Die Endungen äni, tna und üna werfen im Sub- c. 
junktiv, Apocop. und Imptv« die Silben ni und na ab. 

Anm. a. Das \, welches im Perf. und in diesen verkürzten 
Formen des Impfs. und Imptvs. hinter die auslautende Endung 
3 — tritt, ist für die Aussprache ohne Bedeutung, vgl. § 2e. 

b. Bei V. und VI. Formen von Verben, welche mit einem 
Dental oder Sibilant anlauten, wird bisweilen das Stammpräfix 
im Impf, nach Ausfall seines Vokals dem ersten Radikal des 
Verbums assimiliert, z. B. ^^-?. und hiernach im Perf. und 
Imptv. Formen mit Hilfsvokal (§ 7) neugebildet, z.B. y> > \ sich 
einwickeln. 

c. "Wenn im Impf, des V. und VI. Stammes das Präfix S 
vortritt, kann mit haplologischer Silbenellipse für 23 bloß S ein- 
treten, z.B. von (J-^ Il.Pers.msc.sg.Impf.V. U-2aJ> statt ^jJüuo. 

d. Im Impf, des VII. und VIII. Stammes bleibt der Ton 
gegen die § 15 gegebene Regel auf derselben Silbe, die ihn im 
Perfectum hat, also .UCCib .LXiC^o iaktätilu, iarikätilu. 

e. Der IX. und der XI. Stamm werden nach den Regeln 
der med. gem. (s. § 38) flektiert. 

Zur Konjugation des dreiradikaligen starken Verbums vgl. 
die Paradigmen II, III und V, zu der der vierradikaligen Verba 
Paradigma IV. In den Paradigmen sind auch die erst § 54 und 
55 besprochenen Partizipien und Infinitive aufgeführt. 



38 38. Verba mediae geminatae. 



38. Zu den gewöhnlichen starken Verben sind auch 
die sogenannten verba mediae geminatae zu zählen, 
d. h. diejenigen Verba, deren zweiter und dritter Ra- 
dikal identisch sind. 

Diese beiden letzten Radikale werden nach § 14 
kontrahiert, wenn 

a. der erste und zweite Radikal einen kurzen, der 
dritte einen langen oder kurzen Vokal haben sollten; 
z. B. ^ä (fliehen) aus 55*> 3. P. Perf. Pass. I. ^i aus 
^\ 3. P. Impf. Akt. VII. jUo aus ^ >r II?, vgl. VIII.; 
3. P. Dual masc. Perf. l^i aus ICJ; 

b. meist auch, wenn der erste Radikal ein ä, der 
zweite einen kurzen, der dritte einen langen oder 
kurzen Vokal hat, z. B. 3. Pers. Perf. des III. Stammes 
jfli aus dem ebenfalls vorkommenden jVi (im Passiv 

c. In den Formen mit Präfixen, in denen beim starken 
Verbum jetzt der erste Radikal vokallos (s. § Ha 
Anm. 2) ist, bleibt dessen ursprünglicher Vokal er- 
halten und der 2. und 3. Radikal werden kontrahiert, 
z. B. 3. P. m. s. Perf. IV. *'afarara >yX, 2. f. s. Imper. L 
*firiri > J*i, 3. m. sg. Impf. I. *iqfiriru > Jjo. 

d. Wenn der dritte Radikal vokallos ist, findet im 
Innern der Wörter keine Kontraktion statt, z. B. 2. Pers. 
Sing. masc. Perf. Akt. cJfß] 3. Pers. Plur. fem. Impf. 
Akt. ojj-H- Steht der dritte Radikal vokallos im Aus- 



39. Verba hamzata. 39 



laut, z. B. in verschiedenen Formen des Modus apoco- 
patus und der 2. Pers. Sing. msc. des Imptv., so kommen 
zwar auch die vollen Formen jj*-i, °)f\ vor; meist 
jedoch wird kontrahiert und am Schlüsse, um die Ver- 
doppelung zu erhalten, ein Hilfsvokal angenommen, und 
zwar nach a oder i einer dieser beiden, nach feiner der 
3 Vokale, z. B. ^*J, ^i, ,>££, von fj Imper. >j. 

Anm. Bei Verben der Form J^i und J.*ä kommt der 
Vokal des zweiten Radikals erst bei den nichtkontrahierten 
Formen zur Geltung, z. B. j-* Ekel empfinden, 1. Pers. sg. Perf. 
CU)X£; darnach (vgl. § 34 c) das Imperf. mit a- Vokal ,J~*-?.. 

Zur Konjugation der verba mediae geminatae vgl, die Para- 
digmen No. VI— VIII; j* fliehen. 

Die Verba, welche als ersten, zweiten oder dritten39, 
.Radikal ein * Hamza haben, sind größtenteils regel- 
mäßig, z. B. 'IS'T erzählen, Impf. J'l/; lJ> lesen, Impf. 
\po (s. § 34c Anm. b). In gewissen Fällen tritt als 
Träger des Hamza nach § 56 ^ oder ^ (ohne Punkte) 
ein, oder * erhält gar keinen Träger, z. B. 3. Pers. s. m. 
Perf. Akt. <1^56 traurig sein, J^y tapfer sein; 3. Pers. 
s. m. Impf. Passiv von y\ : p^; 3. Pers. Perf. Act. masc. 
von ^^- fehlen, fem.C-Jü*^.; 3. Pers. s. m. Impf, von J l£ 
fragen: J— uo, VI. von ^ JÜ3 sich versöhnen. Nach 
§ 8 tritt an die Stelle zweier \ ein T, z. B. 3. Pers. 
Perf. III von y \: J\ statt j>\\. 

Abgesehen von diesen orthographischen Eigentum- b. 



40 39. Verba hamzata. 



lichkeiten unterscheiden sich einige Formen auch im 
Lautstand von den starken, 
a. Nach § 10a lauten z. B. 3. Pers. Perf. Act. IV von 
y\\ y\ statt yll; 3. Pers. Perf. Pass. IV von yl ^$y 
statt 'X} \ , so auch mit Verbindungsalif (§ 7 a) Imptv. I 
yX>\ statt J&l. 

ß. Im Imptv. I. werfen die Verba J^L\ nehmen, JiM 
essen, '^*\ befehlen das * ab: J^L, J/, 9 ^\ ebenso wird 
von JUI> fragen der Imptv. 2. masc. Jll], oder J-l 
u. s. w. gebildet. 

Anm. Tritt vor einen der nach obiger Regel a gebildeten 
Imptv. ^ oder * (§ 90), so fällt zunächst das Vorschlagsalif 
aus, daher tritt das radikale Hamz wieder ein und erhalt 
wegen des vorausgehenden Fath als Träger ein Auf, z. B. p'Ls. 
Dasselbe geschieht bei zwei getrennten "Wörtern : c^V 3. Pers. 
Perf. Pass. VIII. von ^\ in Verbindung, z. B. &+$ \$&& 



elladi-tumina. 
Y« Im VI. Stamme verwandelt sich das * der Verba 

prima * bisweilen in ^, z. B. j^y statt C*U> (für 

^e\L») beraten. 
8. Im VIII. Stamme wird * einiger Verba dem 

folgenden 3 assimiliert, wodurch > entsteht; das häufigste 

ist ^=^\ statt urspr. J^sr^, Impf. Js-sr^., dagegen von 

^x\ befehlen ^**&l. 

Zur Konjugation der Verba hamzata vgl. Paradigma IX. 



40. Die schwachen Verba. 41. Verba primae ^ und ^. 41 

Die schwachen Verba. 

Die schwachen Verbalstämine sind diejenigen, welche 40. 
als ersten, zweiten oder dritten Radikal ein ^ oder ^ 
haben; diese konsonantischen Vokale werden z. T. in 
der Flexion mit sonantischen Vokalen kontrahiert. 

Die Verba primae ^ und ^ weichen in folgenden 41. 
Punkten von dem starken Verb um ab: 

Im Impf. Act. und Imptv. I büßen die Verba a. 
primae ^, die beim zweiten Radikal den Vokal i haben, 
den ersten Radikal ein, z. B. oS^ gebären, Impf. jJo, 
Imptv. JÜ (vgl. ibl). 

Anm. Auch einige Verba I 3 nach der Form <J-»i bilden 
ihr Impf, mit i beim zweiten Radikal, z. B. «JjjJ erben, Impf. 

Oj£ ( v s h § 34c )- 

Unter dem Einflüsse von Gutturalen wird bei einigen b. 
dieser Verba im Impf, das i beim zweiten Radikal in 
a verwandelt (s. § 34c Anm. b), nachdem das ^ schon 
ausgeworfen war, z. B. £^ legen, Impf. 5^; ebenso 
£»3 fallen, J^aJ geben u. a. (vgl. das Wörterbuch). 

Bei den Verbis primae ^ wird / — in ü ver- c. 
wandelt (s. § 13 d), z. B. Impf. IV. &jo wach sein, eig. 

Im VIII. Stamm assimiliert sich der erste Radikal d. 
der Verba primae 3 und ^ dem folgenden O, z. B. 
von ^3 versprechen, 3Jä\ statt jLjo^I (vgl. §396 S). 



42 42. Verba mediae ^ und ^ß . 

Zur Konjugation der verba primae ^ und ^ß vgl. Paradigma 
X, woselbst verschiedene Formen der Verba 3^*5 ankommen, 
£^3 lassen, -^5 schmutzig sein, »J«^ Angst haben, £x*?5 
schläfrig sein, j-***^. leicht sein, aufgeführt sind. 

42. Die Verba mediae ^ und ^5. ^ und ,3 bleiben 
' als Konsonanten erhalten, wenn sie verdoppelt sind, 
im IL und V. Stamme, z. B. von JU* sagen med. ^ 
3. P. sg. m. Perf. II Jy, oder wenn ihnen ein langer 
Vokal vorhergeht (s. aber § 13c, 65c), wie im III. und VI. 
Stamme, z. B. von ^^ reisen med. ^ 3. P. sg. m. Perf. III 
j^Ll), sowie im IX. und XL Stamme, wie 5S*i em " 
äugig sein. 

b. Nach § 13a schwinden ^ und ,3 in den Perff. des 
L, VII. und VIII. Stammes, sowie in den Impff. des 

VII. und VIII. Stammes. In den act. Perff. L, VII. 
und VIIL, sowie in den act. und pass. Impff. VII. und 

VIII. entsteht durch Kontraktion der Vokal ä: 3. p. 
s. m. Perf. I. JU, VII. JlÖl, VIIL JlÄl, Impf. act. 
VII. Jlilr, VIIL juiT, Pass. VII. jiii, VIIL 
jliüo; in den Pass. Perff. L, VII. und VIIL werden 
u-i > % (urspr. u) kontrahiert J-^ä, J-^>>, J~^'- 

c. Im Impf. I. sowie im IV. und X. Stamme schwan- 
den ^ und ^ gleichfalls u. zw. noch ehe der I. Radikal 
seinen Vokal verlor (s. § Ha Anm. 2), daher hier 
dieselbe Vokalkontraktion erfolgt, z. B. 3. P. s. m. 



42. Verba mediae * und ^. 43 

Perf. IV. act. JlSl, pass. J~£\, 3. P. s. m. Impf. I. act. 



ü^ 



jyb IV. act. J^S>* pass. I. u. iy. JUj». 

Anm. Alle act. Verba med. ^ haben jetzt im Impf. I. ü, 
alle act. med. ^ i, wie ^-^ er reist. 

Nach § 11 & werden die so entstandenen Längend 
in geschlossener Silbe gekürzt, z. ß. 

2. Pers^ s. m. Perf. Akt. IV. von JlS und ")\1>\ £ä&) 
und oj-^ol; 

3. Pers. Sing. m. Apoc. Pass. I. JJb, j^o (mit dem 
Ton auf der Endsilbe scheinbar gegen § 15). 

Masc. Sing. Imptv. I. von v_iU- sich fürchten 

9 s J s 

intr. daher ULaL (dagegen plur. ^UL); 

S 

2. Pers. masc. Sing. Perf. Pass. cuis; 

3. Pers. m. Sing. Apoc. Akt. IV. (J**; 
Masc. Sing. Imptv. I.: La, Jj>. 

Im Perf. Akt. I. tritt jedoch an die Stelle des zu 

S 9* 

erwartenden ä (flö|2) bei med. ^ ü, z. B. CJ£, bei med. 
^i, z.B. Ojuj; urspr. berechtigt dagegen ist ü im 
intr. Perf. I. der Form Jia, z. B. cJX (§ 13 a) und 

S >" s 9 SS 

l bei Formen von Js*a, z. B. cui.^ von ^JU. (für zu 
supponierendes ua^aL). 

Anm. a. Statt des Apocopatus c^ % u. s. w. von £ß sein, 
findet sich bisweilen die um den Auslaut verkürzte Form ^b . 

b. Von einigen Stämmen med. ^ und ^ß finden sich starke 
Formen, in Stamm I., IV., VIII., X., z. B. IV. ijjfcj nötigen; 
X. ^L/^JalLvi \ richtig finden, denominiert von <JL>V^° richtig. 

Zur Konjugation dieser Verba s. die Paradigmen XI— XIV. 



44 43. Verba ultimae ^ und ^. 

43. Die Verba ultimae ^ und ^. Die Verba ultimae 
' ^ gehen in allen abgeleiteten Stämmen, sowie im Perf. 
und Impf. Pass. I. in ultimae ^ über, z. B. vom Stamm 
2j* 3. Pers. s. m. Perf. II. ^i». Dasselbe ist der Fall bei 
denjenigen Akt. L, welche die Form J^i haben; z. B. 
^oj geht über in ^y*f) (Gefallen haben). 

b. Die Behandlung des ^ und ^ ergibt sich aus § 13. 
Das im Perf. Act. I. 3. Pers. ms. sg. entstehende ä wird 
bei den urspr. III. ^ mit 1 geschrieben, wie Iji er 
führte Krieg, sonst stets mit ^ (§ 2d) wie ^U er 
ließ Krieg führen, ^xj er warf, ^-^y^ er suchte zu- 
friedenzustellen u. s. w. 

c. In der 3. fem. Sing. Perf. Akt. wird dies ä in ge- 
schlossener Silbe (§ 116) zu ä gekürzt: cS'f, cu^J. Nach 
Analogie dieser Formen wird auch die 3. Pers. Fem. 
Dual gebildet, bj», u*j (statt der zu erwartenden 

d. Im Impf. Akt. I. haben alle Verba III. * ü, wie 
^jjo, alle Verba III. ^ l wie ^^ ( J-^. von III. ^ 
und J^äaj von III. ^ gibt es also nicht, vgl. § 42 c 
Anm.). 

e. Im Modus apocopatus und Imptv. verkürzen sich 
alle auslautenden ä, i } ü, z. B. 3. Pers. Sing. masc. mod. 
apoc. ^jpU, pj>, ^*o; Imptv. ^J, ), ^\; 

Zur Konjugation dieser Yerba s. die Paradigmen XV — 
XIX, woselbst verschiedene Formen von \j* einen Kriegszug 



S 9* 

44. Doppelt schwache Verba. 45. V _ J ^J . 45 



machen, ^y°) werfen, {y^') zufrieden sein, <_^*a* vollziehen, 
aufgeführt sind. 

Von den doppelt schwachen Verben kommen haupt-44. 
sächlich in Betracht: 

Verba primae 3 und ultimae ^5, z. B. ^sj in Acht a. 
nehmen, Impf, nach § 41 a und 43 ^yjo Apoc, <5^, Imptv. 
eig. J5; statt dessen wird, wenn das Wort allein, d. h. 
in Pausa steht, £s geschrieben (§ IIa Anm. 1); 

das Verbum ^\j sehen, welches im Impf, das 6. 
Hamza elidiert und den Vokal a desselben auf den 
ersten Radikal zurückwirft, also ^S iarä statt ^\ *£ 
iar'ä, nach Analogie der 1. Ps. sg. ^afä > 3 arä ^\ 
(§106), 3. Pers. m. PI. o^>, Imptv. ^ (*j vgl. a), fem. ^. 
Ebenso lautet die IV. Form in der Bedeutung zeigen 
^\ statt ^\j\ (§ 10fr), Impf. ^5^ statt ^ß s \ Perf. 
Pass. ^ßj\ statt ^)\ u. s. w.; 

das Verbum ^-L leben, eigentlich ^**»} Impf. C.L-1. c. 
(vgl. § 2 d Anm. c) nach den Verben ult. ^ der Form 
Jjiä, oder ^jsrl nach den Verben mediae geminatae; 
Perf. IV. ClT f Perf. X. jj^' oder lli^ und 
daneben auch kontrahiert ^Jie^ (sich schämen). 

Das Verbum Jil^ nicht sein mit perf. Form, aber45. 
präsentischer Bedeutung, wird flektiert: 



46 46. Verba d. Lobes u. Tadels. 47. Admirativformen. 48. Suffixa. 

Sing. Dual Plural 

. masc. yj^y '*'* , ™ i^**JJ 

3. fem. Cvu^J ^^*-^ o-**-J 

r» »"•<'■) »' » r 

2. masc. cx«J i i ' ' ' f f-^*~J 

2. fem. cuJLJ J o-^J 

46. Eine unregelmäßige Form haben die defektiven, nur 
in der 3. Pers. Sing. Perf. gebräuchlichen Verba des 
Lobes und des Tadels ^*S gut sein, J^-i schlecht sein. 

47. Als besondere Formen werden von den Arabern 
die sogenannten Admirativformen aufgeführt, welche 
gleich der 3. Pers. masc. Sing. Perf. und 2. Pers. Imptv. 
Sing, des IV. Stammes sind, jedoch eine spezielle Be- 
deutung angenommen haben; z. B. \joJ J^lil \Z eig. 
was hat denZaid vortrefflich gemacht? oder jJ>£ J-oil 
eig. mache Zaid vortrefflich! bedeuten nämlich: Wie 
vortrefflich ist Zaid! — Die Verba mediae $ und ^ 
folgen in diesen Formen der starken Bildung (§ 42 
Anm. b)j z.B. \S*> ^fyt\ t* wie leicht ist dies! 

48. Die Anfügung von Pronominalsuffixen (§ 166) 
verändert die Form der Verba nur in geringem Grade. 

a. Die II. P. fem. Sing. Perf. hat vor dem Suffix 
einen langen Endvokal, z. B. <^JolX. 

b. Das l, welches am Wortende nach^— ü steht (§ 37 



48. Die Suffixa und Accusativzeichen. 47 

Anm. a), ist vor Suff, natürlich überflüssig, z. B. Syjä 
aus I3IS3 mit dem Suff, der 3. P. Sing. masc. 

Vor Suffixen hat die Endung £> der 2. Pers. m. PL c. 
Perf. ihre alte Form y+3 (vgl. § 16 a Anm. 1) bewahrt, 
z. B. ^i^ius aus fJLbs mit dem Suff, der 1. Pers. 
Sing. 

Vor den Suffixen der 1. Pers. Sing, und Plur. ^y d. 
und li fällt das anlautende na der 2. fem. Sing., 
und 3. und 2. Pers. masc. PI. Impf, bisweilen durch 
Haplologie (s. § 37 Anm. c) aus, (so daß die Formen 
denen des Subjunktiv und Apocop. gleich werden), 
z. B. ^y^y^3 neben gewöhnlicherem ( JLL^ r <^ du 
(fem.) schlägst mich; Ü^-o* neben gewöhnlicherem 
Uiy^oJ sie schlaget uns. 

Wenn das aus einem Pronomen personale be- e . 
stehende Objekt des Nachdrucks wegen dem Verbum 
vorangestellt wird, tritt statt des unmittelbar mit 
dem Verbum verknüpften Verbalsuffixes das nominale 
Accusativzeichen L4 mit den Nominalsuffixen (mit 
1. Pers. Sing, ^l?]) verbunden ein, z. B. SSJ6 viJUH 
dich beten wir an. 

Das arabische Verbum kann zwar mit zwei Suffixen/, 
zugleich verbunden werden, wobei das Pron. der 
1. Person dem der zweiten und dritten, das der zweiten 
dem der dritten vorangeht, z. B. ^.Jlkll er gab es mir; 
häufig tritt jedoch statt des zweiten Suffixes, besonders 



48 49. Das Nomen. 



wenn beide Suffixe solche der dritten Person sind, jene 
Umschreibung mit \S\ ein, z. B. UbUft i^j er ^ e ^ mn 
sie heiraten (vgl. § 143, 148). 



o. 



Kapitel III. Das Nomen. (§ 49 — 85.) 

a. Die Bildung der Nomina. 

49. Die Nomina im weiteren Sinne zerfallen in 1) Sub- 
stantiva, 2) Adjektiva, 3) Zahlwörter (§ 86—89) und 
4) Pronomina (§ 16—19). Die Nomina im engeren 
Sinne sind Substantiva und Adjectiva. 
b. Primitive Substantiva nennt man solche, welche 
auf kein Verbum zurückzuführen sind. Nach der 
hergebrachten Einrichtung unserer Wörterbücher steht 
zwar z. B. das primitive Nomen J*\j Kopf (End. un) 
unter dem Verbum J^J; letzteres ist jedoch in allen 
seinen Bedeutungen denominativ. Diesen primitiven 
Nomina steht eine große Anzahl anderer Nomina 
gegenüber, welche entweder von Verben oder von 
anderen Nomina hergeleitet, also deverbal ia oder 
denominativa sind. Alle Formen der Nomina (1 — 3) 
bezeichnet man durch Paradigmen von der Wurzel 
Jj*i (vgl. § 20 ff.); man sagt also von J»\') sowohl, 
wie von dem deverbalen Inf. JJ3 Töten, sie haben 
die Form J-*i. 



50. Einfache Nomina. 49 

Anm. Auch die zahlreichen ins Arabische eingedrungenen 
Fremdwörter, persischen, aramäischen und mittelbar griechischen 
und lateinischen Ursprungs, sind teilweise derart umgeformt 
worden, daß sie arabischen Nominalformen entsprechen. 

Eine Anzahl Nomina weisen nicht die volle Zahl 50. 
von drei Konsonanten auf (vgl. § 20 und § 85), z. B. 
\> Blut; mit Femininendung (§ 68) dS\ Sklavin; auch 
solche mit präfigiertem Vokal (Verbindungsalif) gehören 
hierher z. B. *^L\ Name (welches demnach im Wörter- 
buch unter ^ aufzuschlagen ist). 

Sehr gewöhnlich sind die Nominalformen mit einem b. 

kurzen Vokal, also J*»i, J~*i, J«**, z. B. T ^S Datteln 

nach der Nominalform J-»a (meist Subst, selten Adj. 

z. B. xUJ* schwierig); ji; Fuß, NF. JUi; Jir? Geiz, 

NF. Jj»i. Sodann Nominalformen mit zwei kurzen 

Vokalen: J-ü, J~*i, J**i, <J-*», J^-s, J-Ü, u. a., z.B. <^^a> 

Gold; <£-^»L schön, beides NF. Jüi; ^.^i. rauh, NF. 

Ja» (meist Adj.); Jij Mann, NF. Ja*; ^ Alter 

NF. JUi (meist Abstr.). 

Anm. Alle diese und die meisten der folgenden Formen 

t ?.' £* > 

kommen auch mit der Femininendung ^.— vor, also *^j&. d^Js& 

^*i, u. s. w., vgl. § 68. 

Es folgen Nominalformen mit einem langen Vokale, 
entweder beim ersten Radikal z. B. J.&U (s. § 54; J^li 
kommt nur bei Fremdwörtern vor, z. B. *2U. Siegel- 
ring), oder beim zweiten Radikal JLsi, <JL»*, JL«i, 

Socin-Brockelmanu, Arab. Grammatik. 6. Aufl. 4 



50 51, 52. Bildung des Nomens. 

J^i, J^ää, J^t*», oder bei beiden Radikalen J^ü u. a.; 
z. B. £j£~> Wolken, NF. Jü2; £lj> Arm, NF. JL^i; 
Xj&L Chalifat, Würde des Chalifen, NF. Jülli (Berufs- 
name); ^U Jüngling, JU<^ Husten, NF. Jl«; ^JIä 3 Kleie, 
NF. ^JIä3 (Quisquilien); zu J.^«i vgl. § 55 a; 56 a; 
J^ilX. Spion, NF. J^l». 
d. Nominalformen mit Verdoppelung des zweiten 
Radikals, z. B. JUa. Kichererbse NF. J^i; Jläi (8 57a); 

Anm. Infolge ihrer Bildung sind diese Nomina auf die Stufe 
vierlautiger erhoben wie die in § 51 und 52. 

:,1. Die Präformative, welche bei der Nominalbildung 
eintreten, sind (nach Umständen mit verschiedenen 
Vokalen): a) f vgl. § 54 u. 58. b) 3 vgl. § 55 b. c) ?., z.B.^yilo 
flüchtig NF. J^h v o n /** fliehen, d) \ (vgl. § 56 c; 
576), z. B. Aj^üüLI Erzählung NF. iJyUl vom Stamme 
Cjj^., vgl. Anm. zu § 50 d. 

52. Die Afformative, welche bei der Nominalbildung 
eintreten, sind: ä) ^— und i\— (vgl. § 69). b) £>1— 
(bei Substantiven) oder £>\— (so oft bei Adjektiven), 
z. B. ^SJuL Herzklopfen, NF. ^>U»i von Ji^-; o\f*~* 
trunken NF. ^S&*i von "3L1. c) O3— (ursprünglich 
nicht arabisch), z. B. oy^ Reich NF. oy«**, die 
im Arabischen gen. masc. ist. 



53. Die vierradikaligen Nomina. 54. Die Participia. 51 

Die vierradikaligen Nomina werden mit dem 53. 
Paradigma JJ-*i (vgl. § 32) bezeichnet, z. B. <lJyil 
Skorpion, NF. Jü*i; ,3^j^o Kiste, NF. jyJU, 'sJLk* 
Lagerplatz eines Heeres, NF. JAääxo; -£\^S.x±. eine 
Art Käfer, NF. *$Jd. 

Aus der großen Fülle der Nominalformen sind hier 
einige Deverbalia und Denominativa besonders hervor- 
zuheben. Zu den ersteren gehören die Participien 
und Infinitive, deren Formen bei den Paradigmen der 
Verba nachzusehen sind. 

Die Participia — das aktive wird gewöhnlich 54. 
nomen agentis, das passive nomen patientis genannt — 
hat im I. Stamm im Aktiv die Form J^U, im Passiv 
die Form J^sXo. In allen abgeleiteten Stämmen wird 
das Partie, durch Vorsetzung der Silbe -* gebildet; im 
Aktiv erhält der zweite Radikal den Vokal i, im Passiv 
a (vgl. unten). Im allgemeinen stimmen also die Vokale 
der Participia Akt. und Pass. der abgeleiteten Stämme 
mit denen der Imperf. Akt. und Pass. (ausgenommen 
Stamm V. und VI.) überein. 

Neben den Participien gibt es eine Klasse söge- b. 
nannter Verbaladjective,die teilweise wie Participien 
behandelt werden; man könnte sie Quasiparticipia 
nennen z. B. t - J ^JL schön von ^L^- schön sein. 

Die arabischen Participia enthalten an sich keinen c. 
Tempusbegriff; daher kann z. B. JjI» auch bedeuten: 

4* 



52 55. Der Infinitiv. 



einer der getötet hat, <Jyc£* einer der getötet werden 
wird oder soll (interficiendus). 
55. Der Infinitiv (nomen verbi, Umstandswort) hat 

OL. 

im I. St. verschiedene Formen und wird daher in den 
Wörterbüchern von jedem einzelnen Verbum besonders 
angegeben. Eine der gewöhnlichsten Formen ist JJ«i 
(§ 506), z. B. JJÜi Töten; die Infinitive der Verba 
J-*i (§ 22) lauten in der Regel J-*s, z. B. von ^^i\ 
^~a& Zornigsein, aber *I& von p£ wissen. Häufig ist 
ferner die Form J^*i und Jui (§ 50c) von Intransi- 
tiven, z. B. J^ii Sitzen von J^SL\ J^Ul> Gesundheit, 
Wohlfahrt von JU^. Auch J-^*i kommt als Inf. vor, 
z. B. J-*»»j -Reisen (eine Bewegung bezeichnend), 
J-M-^o Wiehern (Laut); ferner finden sich Infinitive 
mit präfigiertem *, z. B. neben J^o auch J^.J^ 
(denn öfter kommen mehrere Bildungen von demselben 
Verbum, bisweilen mit modificierter Bedeutung vor) 
von Jjo hineingehn. Seltener ist JIäjo z. B. ,3^^ 
Rasieren. 

Anm. 1. Man wird leicht bemerken, daß Verba gleicher 
(zuweilen auch entgegengesetzter) Bedeutung ihre Infi*, gern nach 
derselben Form bilden. 

s ,' < 

Anm. 2. Statt der bei <J**» gewöhnlichen Form ,J-*i tritt 
öfter J-** ein, wenn der 2. oder 3. Radikal eine Liquida r oder 
l ist, z. B. von V-^r* fliehn <4->j*, von"U»a sehn V^? von L^--U> 
suchen «J^U>, von vJl-^ überwinden d-Oi. 



55. Der Infinitiv. 53 



Der Infinitiv des IL Stammes lautet J-**a-> oder b. 
£1äÜ (vgl. § 515); der Inf. der III. Form JU»i oder 
'iXiXjJi (= dem Partie. Pass. mit der Femininendung). 
Die Infinitive IV., VII., VIII., IX. und X. werden 
mit i beim 1. Radikal (resp. Präfix) und ä beim 

O ^ 9 

2. Radikal gebildet; z. ß. IV. Stamm JLsiL Die 
Infinitive V. und VI. erhalten u nach dem zweiten 
Radikal, z. B. V. jJLaj. 

Die arabischen Infinitive enthalten keinen Tempus- c. 
begriff und stehen sowohl in aktivem wie passivem 

O 9s 

Sinne, z. B. JJo der Umstand, daß jemand getötet 
hat oder getötet worden ist, das Töten oder das 
Getötetwerden. 

Übersicht der Formen der Participia und Infinitive. 





Partie. Act. 


Partie. Pass. 


I 


nfin. 


I. 






vgl. 


§ 55 a 


IL 


JJLä^o 


*3^ 




III. 


6 s . 






IV. 


1 '* 




j 


JlÄl 


V. 


(JJsLßJ^c 








VI. 








0«, •x 


VII. 


O S 9 j 






JlXiJl 


VIII. 


'ls 






<i ^ 9 



54 56. Verbaladjektiva. 57. Die Steigerungsformen. 





Partie. Act. 


Partie. Pass 


Infin. 


IX. 
X. 




\z\c \ * 


O s 9 


Quadr. I. 
II. 


9 <' fi 


\lksJc 


j*£i .Ulli 



Anm. Die Participia des VII. und VIII. Stammes sind, 
wie die Impf., vgl. § 37, Anm. d, munfäilun u. 8. w. zu betonen; 
zum Partie, des IX. Stammes vgl. § 34 Anm. a. 

56. Von Verbaladjectiven (vgl. § 54t) sind besonders 
noch folgende Formen zu merken: 

a. die Form ,J-*j*-», welche in passiver und aktiver 
Bedeutung vorkommt, z. B. J»~3 getötet, j^j^ Zeuge, 
^orL einer, der mit einem anderen streitet (im Sinne 
von jU»l£« Part. Akt. III.). 

b. J>i* z. B. <Lj^SS lügnerisch. 

c. J«*i\, welche Form Farben und Körperfehler be- 
zeichnet (vgl. aber noch § 576), z. B. ^i^>\ gelb; J^\ 
lahm; ^\ (stark gebildet s. § 65 e Anm.) einäugig. 
Zur Femininbildung vgl. § 696. 

57. Als Steigerungsformen sind zu nennen: 

a. JIa», Steigerungsform von J^li und anderen Ver- 
baladjektiven, z. B. i^JJS lügnerisch; von Nomm. kann 
diese Form Handwerkernamen ableiten, z. B. ^U 
Bäcker von "IIa. Brot. 



57. Die Steigerungsformen. 55 



Sehr häufig wird von Adjektiven die Form J***\ b. 
im Sinne eines Elativ (gewöhnlich so benannt, weil 
Komparativ und Superlativ umfassend) abgeleitet, z. B. 
^^L. schön > Elativ: ^LL.\ schöner, schönste; y^*-^ 
klein, jung, Elativ: JLol kleiner, jünger, kleinste, jüngste; 
k^L\ mehr bedürftig, bedürftiger, gebildet (und zwar 
stark gebildet s. § 65 e Anm.) von einem Partie. I 
von 'l*. (von dem der VIII. Stamm gewöhnlicher ist). 
Diese Elative verändern, wenn sie prädikativ oder als 
Komparativ attributiv stehen, ihre Form in Bezug auf 
Genus und Numerus nicht (z. B. ^UJ\ J-*ä*\ ^jj sie 
sind die vorzüglichsten der Menschen; ^ 53 ^ *4-j> 
ä!XÜJ \ '^4-y e i ne Stufe höher als die der Gelehrten) ; 
in komparativischer Bedeutung sind sie meist indeter- 
miniert und haben dann die Präposition c y> (in der 
Bedeutung unseres „als" eig. im Abstand von, be- 
messen von s. § 126a) bei sich; in superlativischer 
Bedeutung sind sie dagegen meist determiniert. — Zur 
Femininendung vgl. § 69 a. 

Anm. Von den Wörtern v^- gut und J^> schlecht wird 
kein besonderer Elativ gebildet, sondern sie werden in dieser 
Form auch als Elativ gebraucht. Übrigens ist auch der Positiv 
anderer Adjektiva bisweilen mit unserem Superlativ zu über- 
setzen, ^yLZJi rZ*^ bedeutet der (absolut) größte der Menschen. 
— Seltener steht der Elativ absolut, z. B. SS\ *JJ\ Allah ist 
am größten (allem andern gegenüber groß); $&\ äU\ Allah 
weiß es am besten. 



56 58. Nomina loci, instrumenta, speciei. 

58. Zu den nomina deverbalia gehören ferner: 

a. Die Noraina des Ortes und der Zeit, gebildet 
mit dem Präfix x ma (s. § IIa Anra. 2); der 2. Radikal 

s s } 9 9 

hat i, wenn das Impf. I t hat z. B. Jii, Jj-o, JU^ 
Absteigequartier, a, wenn das Impf. I a hat, z. B. 
cl>/A ujy»! LlC^ Tränke, ebenso wenn es ü hat, 
z. B. J^*, t-^x*->, v^^x^c Platz, wo geschrieben wird, 
Schule; auch mit Femininendung, z. B. *y^* Be- 
gräbnisplatz. Ausnahme 3Js^, ii*~?., JC^"~° Bethaus. 

Anm. Die Nomina loci und temporis der abgeleiteten 

o s \* 
Stämme haben die Form des Partie. Pase., z. B. k r^° (vom 

^ < ^ 9 . * 

IV. Stamm von r^- hinausgehen, £ Cä-\ hinausbringen) Ort 

wohin, oder Zeit, in der etwas hinausgebracht wird; \^yi^ (vom 

V. Stamm) Platz, wo die rituelle Waschung vollzogen wird. — 
Bisweilen werden solche Formen auch als Infinitive (vgl. § 556 
Inf. III.) gebraucht; z. B. S- > /^* Versuchen; fix* statt £*l*) 
(§ 65, e und i) Verweilen. 

b. Die nomina instrumenti, mit dem Präfix ^ gebildet, 
z. B. J^lsf 6 Melkeimer, von C^L. melken; 'ULL* 

s s> 9 *} 9 

Schlüssel, von J& öffnen. — Die Formen JjuLo, JL*i^ 

9 C ^ ^ 

und .UjuL* kommen auch vor, um einen hohen Grad 
einer Eigenschaft auszudrücken, z. B. iLJJs? und <JXi* 

9 * " * J + 

sehr kriegerisch, bellator, 3-Ja^ redegewandt. 

c. Die nomina speciei nach der Form ^Lsi, z. B. 
$,* 

^y^S Art und Weise des Schreibens, Schrift. 



59, 60. Nomina relativa, deminutiva. 57 



Zu den Denominativen gehören die Nomina 59. 
relativa und deminutiva. 

2 

Mittelst der Endung ^— (entsprechend hebr. *—-, a. 
fem. IT— neben JV— ) werden von Nominibus Nomina 
abgeleitet, die nach den arabischen Grammatikern 
nomina (adjectiva) relativa, Nomina der Beziehung 

£X*ii genannt werden, z. B. , 3 ^>\\ zur Erde Jf>\\ ge- 

-* " a *r A * + ' 

Hörig, irdisch; ^Ub zu f L£J\ Syrien gehörig, Syrer. 

Die Femininendung fällt bei Antritt dieser Endung 
ab, z. B. ^J^o (von ££*) Mekkaner; bisweilen treten 
Änderungen in den Vokalen der Wörter ein, besonders 
bei den NF. J*£*i und J^*-* (§ 60) z. B. ^SS ein 
Medinenser von aJj^J\ Medina; ^io^S ein Kuraischit, 
vom Stamme yj+>.j** 

Anm. Neben ^5"°^ Syrer und ^^-o-?. Südaraber stehn die 
Formen ? uö, ^ULlT und ^U-J, ^il^lM (s. § 66c). 

Durch den Antritt der Femininendung (§ GSa)b. 
an die Nomina relativa werden Feminina, z. B. dL**uo 
eine Syrerin, später jedoch Abstracta gebildet, z. B. 

*<£^i Göttlichkeit von ^*^\ göttlich, von sM] Gott; 

5« 2 "" ^ ' « 

äJ^aIä. Heidentum von ^WL heidnisch, von J-äIä. 

unwissend. 

Nach der Form J-^*i werden von dreilautigen GO. 

Nominibus nomina deminutiva abgeleitet, z. B. 



58 62. Nomina von Stämmen med. gem. 

S*?jJ> kleiner Sklave, servulus, von SJS, Sklave. Von 
vierlautigen Norainibus lautet die Form J-&**, z - B. 

«J^Iä* kleiner Skorpion, von <L>y^\ J^^JL* kleiner 

Karst von ^JJüc § 58 6, also NF. JjlLsJc. Von der 
NF. JA* § 54 a wird J^>.^* gebildet, z. B. ^s*.yo 
Deminutivum von ^^sJJo Gefährte. Von vierlautigen 
Nominibus mit langem Vokal zwischen dem dritten 
und vierten Radikal lautet die Form in der Regel 
J^jJ-**> z - B. j^j^JL-o Deminutiv von j^jJU» Kiste. 
^*£*jL* Schlüsselchen von 'liLLc § 586, also Deminutiv- 
form J^a^JL*. Auch bei Eigennamen sind Deminutiva 
(als Koseformen) nicht selten, z. B. ^>'j* als Stamm- 
name; '<L^sJLJLo Musailima (von 'dJ^JLS gebildet) Name 
eines Mannes; <UJ\ iili 'nbaidullähi neben <ÜJ\ jJi 
'tibdullähi (Abdallah). 
6U Die Bildung der Nomina von Stämmen mediae 
geminatae, mit Haraz oder Halbvokalen bietet manche 
Unregelmäßigkeiten, für die im allgemeinen auf die 
Flexion der betreffenden Verbalstämme zu verweisen 
ist. (Die Participien und Infinitive sind unter den 
Paradigmata der Verba aufgeführt). Im einzelnen 
kommt hier noch Folgendes in Betracht: 

62. Für die Bildung der Nomina deverbalia von Stämmen 
mediae geminatae gelten dieselben Regeln wie beim Ver- 
bum (vgl. § 14, 38); doch unterbleibt die Kontraktion: 






63, 64. Nomina von Stämmen mit Hamz u. pr. ^. 59 



Bei Nominibus der Form JjU, z.B. ^>> haarig sein. a. 
Wenn ein langer Vokal zwischen den beiden letzten b. 
Radikalen steht, z. B. jVl», jj, U'**^', NF. Jt*ä, 

Die orthographischen Regeln, welche bei der 63. 
Flexion der Verba hamzata (§ 39) in Anwendung 
kommen, gelten auch für die Nominalbildung, z. B. 
J^-uj Erbetenes, <J\£*o Frage von Jlio fragen, NF. JJU 
und JIäs; Part. Akt. I von JS\ einen Eindruck machen: 
J\ für IS'U; sJcH« Instrument, um einen Einschnitt 
zu machen, NF. a1ääx> § 58b mit Femininendung von 
.J>*\ u. s. w. Nach § 10a entsteht *a-\ andrer als 
J-sil (§ 576) von r^-t; aber J^ erster aus *"cinalu 
von jy (§ 88 a). 

Die Stämme primae 3, welche im Impf, nach 64. 
§ 41 ab den ersten Radikal einbüßen, pflegen ihn 
auch beim Nomen verbi zu verlieren; zum Ersatz 
erhält dieses die Femininendung (§ 68), z. B. von SS^ 
versprechen Nomen verbi Üi*; von £^ lassen: d£>; 
4uO Sühngeld vom Stamme ^5^ (§ 44a). 

11 nach i- Vokal (5—) geht mit demselben in % b. 
über (s. § 134), z. B. Inf. IV. jUit § 55fc von gä£ fallen: 
£ukl statt £lijl; *^^ G-eburtszeit nach der NF. JliLsLo 
statt xSy« von JjJ. 



I— geht (§ 1 3 rZ) in u über, z. B. Part. IV. von 

kio wachen: ks^c statt JÜuL. 

^** s-s ** % 



60 65. Nomina von Stämmen mediae • und ^ß. 

65. Bei Stämmen med. ^ und ^ bleiben u und i in 

Cl f) 9 ' 

' den nach JJ«i gebildeten Nominalformen natürlich in 
den Diphthongen (§ 2 a) erhalten, z. B. j£$ Rede, ^JL^ 
Gehen. 

Anm. Von den Verben J-äs med. ^ und ^5 lautet der 

^< • " *> " 

Inf. I. nicht J-*3 (§ 55a), sondern JJ*i, z . B. ^i^- Furcht 

von ^JIä. sich fürchten (vgl. §42d); J~;o Erlangen von JL>, 

Impf. <J^o; doch gibt es auch jüngere Formen wie >^\ 

Krummheit. 

b. Die Form J-äj wird nach § 13 a kontrahiert, z. B. 
%\> Haus aus *dauanni. 

c. Im Part. Akt. I. wird ti und g nach ä (vgl. § 13 c) in 
s. verwandelt, z. B. JMS statt j»l», tf>Ul> statt %.ll 
von j& med. ^5. 

Anm. Merke von il^. med. ,$ kommen Part. Akt. I. &U*., 
^^jli.» für '«/ä'i'un, indem das zweite Hamz (vgl. § 10c) zu i 
dissimiliert und dann die Endung nach § 66c kontrahiert ist. 

(L Für J-^ä3, das in einzelnen Fällen wie J^l» „lang" 
erhalten bleibt, tritt oft bei med. ^ wie med. ^ JZ? 
ein, wie J^Ll Herr, von >yyi, J^}> gut von *-^±>', vor 
dem it von J^*i wird ^ zu * dissimiliert wie J^«=> 
oder J^> (s. § 5c) sich stürzend. 

e. Nach § 13a lauten die Partt. act. und pass. des 
VII. und VIII. Stammes gleich in *LÜx>, *UJU, jXa^ 
erscheint als JU^ Rede, J-*i^ als %^*~^ Reise; das 
Part. act. IV. als <Uii, pass. JUx. 



66. Nomina von Stämmen ultimae & und , c. 61 



Anm. Die Form J-äM wird stets stark gebildet wie >y**\ 
schwarz, ,Ja^\ weiß (s. § 56c, 576); solche starke Formen finden 
sich auch sonst zuweilen in Denominativen wie ^S^SJö Löwen- 
lager von <^*-Q Löwe. 

Nach § 13c? erscheint J~s*i von med. ^ als jy Licht,/. 
<*jJU als <*Jü^> Todesart; JLai von med. ^ wird aber 
ji^o weiße. 

Die Part. pass. I. lauten von med. ^ wie Jy^* g- 
gesagt, von med. ^ wie %%~* verkauft. 

Nach 8 13 e lauten die Inff. des VII. und VIII. h. 

I' ' O S 9 

Stammes und die Form ÄJUS von med. * wie ? Uio\, 
^l^Xsl, Julis Auferstehung. 

In den Inff. der IV. und X. Form verschwindet der i. 
mittlere Radikal; zum Ersatz für die nun eigentlich zu 
erwartende dreimorige Überlange wird die Feminin- 
endung angefügt, z. B. Ä^UJj. Verweilen (statt zu suppo- 
nierendem f£*l)i *^*£**\ Grade sein (statt *^julL\). 

Bei den von Stämmen ultimae ^ und ^ ab- 66. 
geleiteten Nomina werden die Formen, deren zweiter 
Radikal vokallos ist, stark gebildet, z. B. %£*, ^J^ Inf. I. 

Das nach § 13a entstehende ä wird im Auslaut/;, 
mit \ geschrieben, wenn ein ^ geschwunden ist (s. § 436), 

y s 9 ' 9 s s 9 ' 

z.B. LöäJI der Stock statt ya*l\\ sonst mit ^ wie 
^'c.-i.Jl die Weide von ^J weiden statt zu suppo- 
nierendem (ysiJV; ^s&S NF. J*it statt [ß**\ Elativ 



62 66. Nomina von Stämmen ultimae a und ,£. 



zu L5 *^ freigebig (§ 576), ebenso bei allen Partie. 
Pass. der abgeleiteten Formen. 
c Hat der zweite Radikal t, so entsteht (vgl. § 13 a) 
aus iiu ein i; z. B. ^tpt Part. Akt. I statt zu sup- 
ponierendem ^y^r^\ ebenso in den Partie. Akt. der 
abgeleiteten Formen, üiu wird in iiu verwandelt 
(8. § 13e) und geht folglich mit der Nunation (s. d.) eben- 
falls in in über, z. B. Inf. V. ^J*^ statt ^«j£Jl. Im 
Partie. Akt. I. von ult. ^ wird iuu in igt* (s. § 13e) 
verwandelt, z. B. ^)L«J1 für v>IäJ\ , ^jUJ\. Vor ä 
und ä (vgl. § 13 a) bleibt dagegen der dritte Radikal 
konsonantisch; so lautet der Inf. II nach der bei den 
Verben ultimae ^ und ^ allein gebräuchlichen Form 

ft> " *s •" .^^ »t; 

<*J^*ü (§ 556): ^y^p, *£*** (ebenso meist auch bei 

den Verben ultimae * z. 6. iXoo neben s^^yö An- 
ordnen). 
(I. Da die Nunation die Endsilbe zu einer geschlossenen 
macht, so werden in ihr die durch Kontraktion ent- 
standenen Vokale gekürzt (s. § 116): Üo& Stock, <J*^* 
Weide, ^ werfend, jU kriegführend, Jy Inf. V. 

e. Nach ä und vor kurzen Vokalen (vgl. § 13 c) gehen 
u und l in Hamz über, z. B. i\^L)\ statt ^\"yZJ\, mit 
Nunation *\1£ Inf. I. von ^-**> edel sein; *£j^\ statt 
^l^j^l, mit Nunation j£J| Inf. IV. statt \£*A* 

f. Hat der zweite Radikal ü, so werden die Formen 
von Stämmen ultimae ^ regelmäßig gebildet, z. B. Part. 



67. Das Genus der Nomina. 63 

Pass. I. von U*: ^£* für (55 j-** geschrieben, vgl. 
§ 6 a) magzüimn, £* Höhe. Dagegen wird bei ultimae 
^ üiun in nun verwandelt (s. § 13 e) z. B. ^y* (aus 
^yc'^c) marmiiun, ebenso von ^y^* weggehen Inf. 

^yalo Statt ^y^o NF. J^iä. 

Hat der zweite Radikal i, so werden die Formen g. 
von ultimae ^ regelmäßig gebildet, z. B. NF. J-*«i 
von ^: ^ Heiliger (vgl. § 6 a) ualiiun. Dagegen 
wird bei ultimae $ tuun in iiww verwandelt (s. § 13e), 
z. B. <J.£ 'alliun hoch aus ^*i». 

b. Das Genus der Nomina. 

Das Arabische hat zwei Genera, ein genus mas- 67. 
culinum und ein genus femininum. Eine Reihe von 
Wörtern sind bald männlichen, bald weiblichen Ge- 
schlechts; Wörter, welche weibliche Wesen, Stämme, 
Länder, Städte, Winde, doppelt vorhandene Körper- 
teile u. a. bezeichnen, sind meist an und für sich ohne 
Femininendung weiblichen Geschlechtes, was jeweilen 
im Wörterbuch bemerkt ist. 

Das Femininum hat am gewöhnlichsten die Endung 68, 
s— ahm (resp. s— atu S 4 und 74), z. B. *}3\$ (NF. 
^dtU), fem. von JjIS tötend; <^£Lo (NF. ^-Lsi) Königin 
von ^U^>; JLol^ fem. von masc. J»^> (§ 66c) zufrieden; 

sUi (NF. il^i) Mädchen, von J£ (§ 666 und 2d) 
Jüngling. Viele Substantiva kommen nur mit der 



64 68. Nomina mit der Femininendung. 



Femininendung vor, z. B. *^.L (NF. Älii) Baumgarten; 
ÄJZj^L (NF. ^*i) Dieusterweisung. 

Anm. Vereinzelt findet sich noch im Kur'än die Feminin- 
endung im St. cstr. (§ 74 c) der nie in Pausa (§ 4) stehen kann, 
mit O geschrieben, z. B. £JU \ CU^äJ die Wohltat Gottes (statt 
A^jo), vgl. Hebr. st. cstr. R-— absol. n—. 
& Es gibt eine Reihe Nomina masc, welche die 
Femininendung haben, z. B. «^J^. Chalife, üH» 
Talha (männlicher Eigenname, vgl. S. 8, Anm. 2). 
Andrerseits gibt es Feminina, welche, weil begrifflich 
feminin, keiner Femininendung bedürfen, z. B. J& 
unfruchtbar (von einer Frau). 

c. Die Femininendung ä— wird bisweilen an Nomina 
von genereller Bedeutung gesetzt, um ein Einzelnes 
(nomen unitatis) zu bezeichnen, z. B. *SJt>> ein Gold- 
stück, von v^Jb> Gold; dS'C^L eine Taube von ^liaL 

Tauben (collectiv). Ebenso werden durch die Endung 

t 

ä— nomina abstracta der Einmaligkeit (nomina vicis) 
gebildet, z. B. *jJ*a ein einmaliges Niedersitzen, von 
JLaJS sich setzen, sitzen, ty* ein Mal, eig. einmaliges 
Vorübergehen von ^ Vorübergehen. 

d. Die Femininendung dient außerdem zur Bildung 
von Substantiven aus Partizipien, z. B. $£&& Tränk- 
rinne, Wasserkanal vom Part. 1. von ^y^o tränken; 
und zur Bildung von Verstärkungsformen, z. B. i£)& 
ein Vielwisser vom Adjektiv £u* § 57a. 



69. Bildung- des Femininums. 70. Numeri und Kasus. 65 



Mit der Femininendimg werden auch Collectiva e. 
gebildet, z. B. von ^^ § 59 a ein Süfi (Mystiker), 
Coli. £I»^>, ÄÜULM das Volk (vulgus). 

Andere Femininendungen sind: 69, 

die Endung ^— ; sie bildet: Feminina nach der«. 
NF. <J.ä3, z. B. yjj&i fem. von ^X*o trunken (§ 52 fr); 
Feminina nach der NF. jJU von Elativen (§ 57 6), 
z. B. ^$y*-*> von ~äJ!o\ kleiner; J^l von J^\ erster 
(§ 63) und Substantiva wie lX>J Welt(§ 2dAnm.c) das 
eig. ein Fem. zu dem Elat. ^>\ näher liegend ist; 
Feminina nach der NF. J-«i, z. B. von >xL\ einer, 
fem. ^5^L]_; Subst. ,j;j£> Gedenken; 

die Endung -i\ — ; sie bildet Feminina nach der b. 
NF. *&# von Adjektiven jiit (§ 56c), z. B. <lj£i 



9^ 



fem. gelb; i^y- fem. einäugig; substantiviert, z. B. 
*££"* Wüste fem. von ^1 fahlrot. 



c. Die Flexion der Nomina. 

Das Arabische hat drei Numeri: Singularis, 70. 
Dualis und Pluralis. Vom Pluralis gibt es zwei ver- 
schiedene Arten, den mit Endungen vom Sing, ab- 
geleiteten Pluralis, auch Pluralis sanus oder äußerer 
Plural genannt, der ursprünglich mehr eine Anzahl 
einzelner Personen und Gegenstände bezeichnet, und 
den Kollektivplural, auch innerer oder gebrochener 

S ocin-Brockelmann, Arab. Grammatik. 6. Aufl. 5 



66 71. Dualis und Pluralis. 



Plural genannt (vgl § 81 ff.), der mehr eine zusammen- 
hängende Menge bezeichnet, in der das Einzelne nicht 
unterschieden wird. — Hier ist zunächst nur von dem 
ersteren die Rede. — Von Kasus werden drei unter- 
schieden: Nominativ, Genetiv und Akkusativ. 
fl. Die Endungen des Dualis und äußeren Pluralis sind : 

a. Dualis Nominativ c^~~ ( v gl* § 37) 

„ Genetiv und Akkusativ ^i— (vgl. D^— ) 
Pluralis mascul. Nominativ £>>— ( v gl- § 37) 
n ■ Gen.-Akkus. c^~ ( v gl* ^~r) 

„ femin. Nominativ Cj\— (vgl. nl) 

„ „ Gen.-Akkus. O^ — 

Diese Endungen treten an den Stamm des Sing.; statt 
des 2 der Femininendung wird vor der Dualendung 
O geschrieben, z. B. Äj^UL Sklavin, Dual ^Lo^UL. 

b. Durch Anfügung der eben angeführten Endungen 
bilden ihren Plural namentlich viele Adjectiva und 
Participia, sowie auch eine Anzahl von Substantiven. 
Dabei kommt es vor, daß Substantiva mit der Feminin- 
endung ihren Plural mit der Masculinendung (z. B. 
isS* Jahr, PI. £>y~»> Gen. Akk. ^JU*), noch viel 
häufiger jedoch, daß Substantiva ohne Femininendung, 
aber meist weiblichen Geschlechtes, ihren Plural mit 
der Femininendung bilden, z. B. Jla* Zustand, Plur. 
Cj^Iä., *U^> Himmel, Plur. 0\jU^> (mit Wieder- 



72. 73. Nomina triptota und diptota. 67 



Herstellung des ursprünglichen Uäu § 66 e), auch Cj^^o 
geschrieben; vgl. § 2b. 

Was die Kasusflexion des indeterminierten Singu- 72. 
lars betrifft, so ist zu unterscheiden zwischen so- 
genannten Nomina triptota, d.h. vollständig deklinier- 
baren mit drei Kasus, und sogenannten Nomina 
diptota, d. h. unvollständig deklinierbaren mit nur 
zwei Kasus. 

Die Nomina triptota erhalten, wenn indeterminiert, a. 
nach der Kasusendung den unbestimmten Artikel n 
(Tanuln, Nunation § 4); mit diesem lauten die Kasus- 
endungen: im Nom. Sing. — un, im Genetiv — in, 
im Akkus. Sing. \ — an. Statt \ — wird bei der 
Femininendung bloß — geschrieben, z. B. Uä.J', jedoch 
^JojJo; ebenso ^^ä und Ua* (vgl. § 4; 66 5). 

Die Nomina diptota dagegen erhalten nie die Nu- b. 
nation; ihre Endungen sind: im Nom. Sing. — u, im 
Gen. und Akkus. Sing. — a. 

Anm. Im Wörterbuch sind die Nomina triptota von den 
diptota dadurch unterschieden, daß ersteren stets die Nunation 
beigeschrieben ist, z. B. ,Ja^ Mann ; degegen fehlt dieselbe bei 
den diptota, z. B. >y^\ schwarz. 

Ganze Klassen von Nomina sind stets diptota, z. B.: 73. 

alle Eigennamen, welche Feminina sind oder die a. 
Femininendung haben, z. B. <*.I^, l^o; als weibliche 
Eigennamen; ebenso iS^> Mekka; i-jJLo als mann- 



68 73. Nomina diptota. 



licher Eigenname, vgl. § 686. Außerdem die meisten 
derjenigen Eigennamen, welche dem Arabischen ur- 
sprünglich fremd sind, z. B. f-^^ Abraham, «-a-iy. 
Joseph, ^>y* Mose (dagegen sind einsilbige Wörter 
wie iy Noah stets triptota); 

b. viele sogenannte gebrochene Plurale; vgl. § 83 
Nr. 46, 18, 19, 20, 21; § 84 Nr. 24, 25, 26, 27, 28, 30; 

c. die Adjektiva der Form J.*3\ (§ 57r; 586); ebenso 
die Eigennamen dieser Form, z. B. j^iL\ Ahmed; 



d. die Adjectiva der Form ^Ui (§ 526), welche im 
Fem. J-ii bilden, z. B. ^^ zornig, fem. ^J~±*\ 

e. die Eigennamen der Form jüi, z. B. jX* 'Omar, 
fy Zufar. iCi- Gumah; 

/. die Feminina, welche mit den Endungen ^— oder 
i— gebildet sind (§ 69). Vgl. auch die unter 6 schon 
genannten inneren Plurale § 83, 19—21 und § 84, 30. 

74. Auf die Flexion des Sing, und des femininen Plur. 
ist von Einfluß, ob ein Nomen determiniert oder 
indeterminiert ist. 

a . An und für sich determiniert sind sämtliche No- 
mina propria, z. B. j^ät* muhammadun Muhammed; 



.1 ahmadu Ahmed; solche Eigennamen werden je 
nach Form und Sprachgebrauch entweder als triptota 
oder als diptota behandelt vgl. § 73 a,c und e. Manche 



74. Flexion des determinierten Nomens. 69 



Eigennamen haben stets den Artikel, z. B. (Jj^l^-M; 
iLoj^Jt al-Medina (eig. die Stadt). 

Anm. 1. Auch die Pronomina personalia (§ 16) und de- 
monstrativa (§ 17), sowie das Relativum \S^^ (§ 18) sind an 
und für sich determiniert. 

Anm. 2. Beachte, daß Nomina triptota wie wX^scv.*, auch 
wenn sie als Eigennamen an sich determiniert sind, den unbe- 
stimmten Artikel, die Nunation, beibehalten (s. aber § 79, 80). 

Die Nomina appellativa werden determiniert: b. 

durch den Artikel, z. B. ^j& ein Pferd, K j>yd\ a. 
das Pferd; 

durch die Annexion eines folgenden G-enetivs ß. 
(Nomen oder Pronominalsuffix), wodurch das Nomen 
regens in den status constructus tritt, z. B. ^ti 
Jä.jJ1 das Pferd des Mannes, d^a^ sein Pferd. 

Die durch den Artikel (a) oder einen folgenden c. 
Genetiv (ß) determinierten Nomina triptota verlieren 
natürlich den unbestimmten Artikel, die Nunation ; 
ihre Endungen lauten also: 

Singularis Nom. — , Gen. — , Acc. — . 

Pluralis fem. Nom. — , Gen.-Acc. — . 

Dieselben Sing.-Endungen erhalten aber auch die 
diptota, wenn sie durch den Artikel oder durch 
Annexion determiniert werden, z. B. Nom. >^\, Gen.- 
Acc. j£m»V; jedoch Nom. >£J*))\, Gen. >12i$\, Acc. 



70 75. Flexion des Nomens im Status constructus. 

75. Vor einem folgenden Genetiv (Nomen oder Pro- 
nominalsuffix nach § 74c) fallen die Endungen ^ des 
Dualis und £> des Plur. ab, z. B.: 

Dualis Nom. von *>S1: O^*» jedoch yt.\^ \>>~£ die 

beiden Sklaven des Wezlr; 
Dualis Gen.-Acc. ^^JS, jedoch CU ,3^* «-^j-^> ich. 

habe die beiden Sklaven 'Omars geschlagen (vor 

Verbindungsalif z. B. j>{^\ ,3^, vgl. § 1 d). 
s •> " 

Pluralis Nom. von ^ijZxi Schlächter, Scharfrichter: 

S J -" S *** J " S 

£*>Ua5, jedoch «iU^Jl yU»S die Seh. des Königs; 

Pluralis Gen.-Acc. ^olidf, jedoch «^-%-H o?^* ^*£*J 
ich habe die Scharfrichter des Königs gesehen. 
Zur Flexion des Nomens vgl. die Paradigmen XX und XXI,. 
woselbst die Formen des männlichen Triptoton CJ&& Scharf- 
richter, des männlichen Diptoton y>-\ anderer, des weiblichen 
Triptoton **U£> Stunde, des weiblichen Diptoton <^-< Mai^a 
(weiblicher Eigenname) aufgeführt sind. 

<6. Bei den von St. ultimae ^ und ^ abgeleiteten 
Nomina, deren zweiter Radikal einen kurzen Vokal 
hat, tritt nach § 66 bc die Nunation an den Vokal des 
zweiten Radikals. 
b. Ist dieser a, so fallen alle drei Kasus in an resp. ä 
aus aiiun, man, aiian, aiun, aiin, aian resp. auu, aui, 
aiia, aiii, aii, aia (§ 13«) zusammen z. B. I«*, LlsJi, 
i ^i 1 < _Ji»J\ (§ 66&). Ist der Vokal j, so sind Nom. 



76. Flexion der Nomina auf in und an von alt. ^ und ^. 71 



und Gen. mit in, aus iiun, iiin, resp. I aus tgH» iii 
gleich, im Acc. aber bleibt i erhalten (vgl. § 13 a), 
z. ß. U*ij, ^yl. 

Vor den Dualendungen (vgl. § 13 a) wird der letzte c. 
Radikal stark behandelt, z. B. ^>\yo*, ^Cl^, c>^}j- 

Im Plural entstehen unter Ausfall des letzten d. 
Radikals durch den Antritt der Endungen üna und 
ina an ein a des zweiten Radikals Diphthonge (§ 13a), 
z. B. von <JJ^>: ^>yi*, ^JUU; hat der zweite Radikal 
i, so treten die Endungen direkt an den zweiten Radikal, 

Zur Fiexion dieser Nomina vgl. das Paradigma XXII, wo- 
selbst die Formen des Triptoton Jp^ä Richter, des Triptoton 
.ä.k*ax> (ult. ^ß) Auserwählter (oft Eigenname), des Triptoton 
l-^ft (ult. 3) Stock, des Diptoton \£<£> Andenken, des Diptoton 
Uj^ Welt (vgl. § 69 a) aufgeführt sind. 

Über die Formen der Pronomina suffixa vgl. 77, 
§ 16 6- d. 

Vor dem Pronomen suff. der 1. Pers. Sing, fallen a. 
die kurzen Flexionsendungen des status constr. der 
Nomina aus, z. B. ^U^s; das * der Femininendung 
wird vor allen Suffixen in O verwandelt (vgl. § 71 a) 
z. B. (^ö^UL meine Sklavin von &>la»< Das Suff, der 
1. Pers. Sing, erscheint nach auslautendem langen 
Vokal oder Diphthong in der Form ^, z. B. am Nom. 
Dual ^bCoS, an Ss: ^l2 (§ 2d; 666c; 76); am 



72 77. Nomen mit Pronominalsuffixen. 

Gen.-Acc. Plur. ^Uis; an yj*ß\ ^^ß\ ani Gen.-Acc. 
Dual ^ytoä. 

Anm. Bei WörterD, welche auf ^5 — ausgehen, wird im 
Anruf entweder das Suff, selbst verkürzt (vgl. § 16c), z. B. von 
^^-o Söhnchen (vgl. § 85 d) ^^-o oder aber der Stamm alii zu ai, 
z. B. ^-o für *bunaüiia. 
h. Die auslautende Endung ü des stat. constr. PL 
inasc. wird vor dem antretenden ^5 in l verwandelt 
(vgl. § 13tf), z. B. ^L-o» wird zu ^l*»», mit dem Suffix 
der 1. Pers. Sing. JJ?u»» (von der Form des Gen.-Acc. 
PI. nicht mehr zu unterscheiden). Ebenso wird die 
Endung au von Stämmen ulk ,3 (vgl. Parad. XXII), 
vor ja zu ai, z. B. ^ikü wird zu ^yLklai, mit dem 
Suffix ^sdJai> (von der Form des Gen.-Acc. ebenfalls 
nicht mehr zu unterscheiden). 

Zur Verbindung der Nomina mit Suffixen vgl. Paradigma 
XXIII. 
78. Bei den substantivischen äußeren Pluralen, welche 
von masc. oder fem. Nominalformen mit einem kurzen 
Vokal (also J-*i, J^, J-»ä und <Oj*i, <üjii, <Oj*i) 
gebildet werden, erhält der zweite Radikal häufig 
einen vokalischen Nachschlag, der sich entweder 
nach dem Vokal des ersten Radikals richtet oder ä 
ist, z. B. Jpj\ Erde, Plur. &y&j\, seltener &y*>j\i und 
OU>^\; <wLb Finsternis, Plur. OU^ neben OUÜi 
und ußi. Regelmäßig findet sich dies beim Plur. 



78. Vokalveränd. b. äuß. Pluralen. 79. Eigenn. m. ^1 . 73 

der Form &Jii, z. B. ^jJnL (§ 68 c) ein einmaliger Stoß, 
Hieb; Plur. Ob^L einige Stöße, Hiebe, außer bei 
Stämmen med. ^ und ^5 wie Ob*-^ Abendreisen, CJy^- 
Wohltaten (vgl. § 65« Anm.). 

Vor £i\ Sohn (welches Wort dann ohne \ ge- 79. 
schrieben wird) verliert ein Eigenname in dem Falle 
§ 7e2 die Nunation, z. B. ^Jp\ ^ ^lx*~o muslimu- 
bnu-lualldi Muslim, der Sohn al-Walids. Dagegen 
bleibt die Nunation erhalten, wenn ^>\ nicht Appo- 
sition, sondern Praedikat ist, z. B. ^*io ^\ joj zaiduni- 
bnu hierin (§ 7 c): Zaid ist der Sohn Bischrs. 

Anm. In dem sehr häufigen Eigennamen 'Ä.mr hat sich die 
altertümliche Schreibweise %W* ( c Amrü) nicht nur im Nom. 
2yZ>£, $r*& erhalten, sondern auch im Gen.^^*, ^r** und im Acc. 
ohne Nunation ^^^ ^ Jf* 5 ' festgesetzt; Acc. mit Nunation 
aber \y& . 

Nach der Anrufpartikel Uf folgt das einfache No- 80. 
men im Nominativ, aber ohne den unbestimmten 
Artikel, Nunation, insofern der Angerufene immer be- 
stimmt ist, z. B. j^.sr° Muhammed, ^sf° b M.! JäJ b 
o Mann ! Tritt jedoch zu dem (zunächst) im Vokativ 
stehenden Nomen irgend ein Komplement (z. B. ein 
Genetiv), so wird das ( Angerufene in den Accus, ge- 
setzt, z. B. . <*JJ\ o^sl: dXW ^.^ b 'Abdallah! (0 Knecht 
Gottes!); ä j^ ^^ U Banü Kinda! d. h. Angehörige 
des Stammes Kinda (wobei ^yS vgl. § 75 und 85 c? 



74 80. Vocativ. 81. Collectivnomina. 



die Form des st. constr. von ^^ ist). Folgt ein 
Objekt oder eine adverbiale Bestimmung, so steht das 
Nomen im Accus, mit Nunation, z. B. *\jÜ\ lx*lj lg 
o du, der du die Fucbsstate reitest! J-^J^ ^^ l?J (vgl. 
£ 90a) o du, der du bei Nacht reisest! — Nach der 
Vokativpartikel lQ»\ (der auch noch l£ vorgesetzt wer- 
den kann) folgt stets ein mit dem Artikel versehener 
Nominativ, z. B. J*&\ ^4?i l£ o ihr Leute! 

Anm. Nach U, das zum Ausruf des Schmerzes und der 
Trauer dient, tritt hinten an das Nomen ä; in Pausa »H z. B. 
»l^\ \^ ach, die Mutter! 
81. Das Arabische weist sehr viele Wörter mit Singular- 
ibrm auf, denen collective Bedeutung innewohnt. Im 
Einzelnen sind folgende Arten von Nomina zu unter- 
scheiden : 

a . Collectiva (gen. masc, seltener fem.), wie z. B ^, 
was nicht bloß Volk, sondern auch Leute bedeutet; 
h JJL* Heer oder Soldaten: von solchen Wörtern können 
innere Plurale gebildet werden. 

b. Völkernamen wie >^^\ die Juden, oft mit den 
Ländernamen zusammenfallend, z. B. »xJL^Jl Indien 
und die Inder; ein einzelner Jude bez. Inder heilit 

c. Gattungscollectiva (gen. masc. und fem.), von denen 
nomina unitatis (§ 68c) gebildet werden, z. B. JU^. 
Tauben. 



82. Gebrochene Plurale. 75 



Sogenannte Quasiplurale (gen. masc.), von denen d. 
kein noin. unitatis gebildet wird, z. B. «J~^ Reiter- 
sehaar (ein einzelner: J^^l^) ; Jj^L Dienerschaft (ein 
einzelner: ^ •>£.). 

Auch die sogenannten gebrochenen Plurale 82. 
(Plurales fracti nach der arab. Originalgrammatik), 
von uns auch innere Plurale genannt, weil sie durch 
innere Umwandlung gebildet werden, sind eigentlich 
bloß Collectivformen. Die Sprache betrachtet sie als 
Singulare generis feminini und konstruiert sie dem- 
gemäß, z.B. ASyüu <*_^y\ verschiedene Tore, wo bei 
<JJ^?1, innerem Plural von djG (nach der Form j^l), 
das Participium Act. V. von ^Ji in das Fem. Sing, 
gesetzt ist. — Die inneren Plurale werden wie die 
Singulare, deren Flexion in § 72 ff. besprochen worden 
ist, flektiert ; teils sind sie Diptota, teils Triptota. 

In der Regel werden die inneren Pluralformen b. 
im "Wörterbuch dem Sing, der betreffenden Nomina 
beigesetzt (wo dies nicht der Fall ist, ist anzunehmen, 
daß von dem Wort kein oder ein äußerer Plural ge- 
bildet wird). Bisweilen werden von einem und dem- 
selben Worte, in gewissen Fällen je nach seinen ver- 
schiedenen Bedeutungen, mehrere Pluralformen gebildet. 
Bestimmte innere Pluralformen können in der Regel 
nur von bestimmten Singularformen gebildet werden. 

Die inneren Plurale, welche von Nominibus ge- 83, 



76 83. Hauptformen der gebrochenen Plurale. 

bildet werden, die als dreilautig betrachtet werden, 
sind folgende: 

c ' » ' -* ^ 9 * 

1. JÄi von J-ää\ (nicht elativisch § 56 c) und 

dessen fem. *)}**& (§ 69&), z. B. 1*=»* von ~X-L\ rot; >yu> 
(vgl. § 13d) von >^L\ schwarz; J».*-> (statt J»l? vgl. 
§ 13 d) von Jxol weiß. 

2. Jit* von verschiedenen Sing. -Formen, meist 
solchen mit langen Vokalen beim 2. Radikal, z. B. 
J^S von (J_>U*" Buch. 

i, ■ 9, 9 f s * . 9 

3. JJo vom Sing. ÄJj»i, z. B. jk» von ÄJLk» Stück. 
4 a. J-«3 vom Sing. ÄJi*i, z. B. J^Ji von <Ä.Xx£ 

Schachtel; £Z\ von iu\ Volk; ganz vereinzelt von 
Al*i, z. B. ^y> (statt * < sj> nach § 66 b) von rfu^S 
Ortschaft. 

b. JÜ (dipt.) jy von jy erster und f. J^l, .aJ 
von ^\ andrer und f. JS^*»«« 

5. ÄJj«i, z. B. *£*• von ^xi junger Mann. 

6. dJi«i bes. vom Sing. J^U, z. B. Al^ von J^olS' 

vollkommen; doch auch von JJli § 65 ä\ z. B. k'^U*» (statt 
*s>^i § 13 a) von jJI-^o Herr. 

7. ÄJJii^ von Tiernamen, z. B, kV^> von j>1» Affe. 

8. ^d*s von J*U ult. 3, z. B. kLiS (st. a.*^» § 13 a) 
von J»U Richter. 



83. Hauptformen der gebrochenen Plurale. 77 

9. Jlj»i sehr häufig, von verschiedenen Singularen, 
z. B. £ljJ> von ^>S Pfeil, K-jtä von c_l>y Kleid (s. § 13 e), 
jUl; von J4-5 Mann. 

10. J^-si sehr häufig, von verschiedenen Sing., meist 
einsilbigen, z. B. >*JIa. von J^. Heerhaufe; oder solchen 
mit zwei kurzen Vokalen, z. B. ^J^Lo von <iU^ König, 
seltener vom Part. Act. I, z. B. J^is zu dem Collectiv 
i*S (§ 81 d) von wX*lS sitzend, ^^ (statt ^3^ nach § 13e) 
und (mit Übergang von u zu i) ^J^> von ^Jlf weinend. 
Merke ^*£ pl. von Joy Bogen. 



11. J*^** (selten) z. B. wx..~i von ^* Sklave, -*♦: 
von JiXä. Esel. 

12. aJUj (selten) z. B. £)ls^ von ^s?- Stein. 

13. ÄJ^as (selten) z. B. iLc^** von ^ Oheim. 

14. J^*i von J^U, z. B 
Kamel ohne Brandzeichen. 



14. J.ää von J^U, z. B. J-^ von Jjt>b weibliches 



15. JUi von J^U, z. B. ^J>XS von i^ölS' Schreiber. 



9 0i. 



16. J-»s\ von verschiedenen Singularen, z. B. Jä.^1 
von JJL^ Fuß. 

17. <*J^ti\ von verschiedenen Singularen, fast aus- 
nahmslos solchen mit langem Vokal beim 2. Bad., z. B. 
<£iiy von ljl**J Brotfladen, £XaJ von ^L^^L. Geliebter; 



78 84. Gebrochene Plurale des mehii. Nom. 



31 oder <W?.l (s. § 10c) von f W Vorsteher; ÄJ&\ (s. 
§ 10a) von Ml Gott, 

18. JLä»\ sehr häufig, von verschiedenen Singularen, 
z. B. jUJc\ von ^ Regen; rfllLi (diptotisch!) von 
Ü^^i» Sache; jbl (§ 106) von ^ Brunnen, *bl von 
5?. Tag (für •;$!> 

19. rf£**f bes. von JL^i (§ 56 a), z. B. *lfil von 
i^*i«S Verwandter; *L~^1 von ^js. reich. 

20. ^J-a* (selten), z. B. ^^-^ von *>/*• verwundet. 

21. Äl*i, z. B. *l^e\ von j~<\ Emir, <UlsL von <*U^. 
Chalif, <\pLi von j*l£ Dichter. 

Anm. Beachte von *,3^? unschuldig, PJ. t(j* (§ 10c) der 
nach dem Muster von Jl^3 triptotisch geworden ist. 

22. ^Vii, z. B. ^L~i von ^^o junger Mann; ^/W 
(statt *o^ vgl. § Ud) von $lL Nachbar. 

23. $&i, z. B. ^iJjo von 2ü^ Ortschaft; £>C^j 

von ^\* Reiter; ^"S^o Schwarze von >yZ>\ schwarz. 

Anm. Die Formen 5 und 16—18 werden in der Regel bloß 
von einer Mehrheit, welche die Zehnzahl nicht überschreitet, 
gebraucht (Pluralia paucitatis). 

84. Von mehr als dreilautigen Nominibus (vgl. 
§ 51 ff.) werden Pluralformen gebildet, in denen der 
erste Konsonant ä, der zweite ä, der dritte i erhält 



84. Gebrochene Plurale des mehrl. Nom. 79 

(KaMJäku)', diese Plurale sind Diptota mit Ausnahme 
von No. 29 sowie sämtlicher von Stämmen ult. ^ oder 
im Sing, mit affigiertem ^3— § 69a gebildeten; diese 
letzteren erhalten im Nominativ und Genetiv die 
Nunation in, im Accusativ jedoch nicht, lauten also 
dann in diesem Casus auf ^5— aus. Die Singular- 
formen von No. 25 (vgl. dazu <4*^P* § 60 ) und No - 26 
werden als vierlautig betrachtet. Die Form No. 30 
lautet auf ä aus und ist Diptoton. Wir erhalten dem- 
nach folgende Formen: 

24. JJL^i z. B. L>>^ von ki£l£ (NF. Jlii) 
Heuschrecke; aber auch von sekundär durch Zusatz - 
buchstaben auf die Stufe von vierlautigen erhobenen 
Nomina, wonach sich folgende Pluralformen ergeben: 
a) J*U1 z. B. Jxül von £j£jfi (NF. liil\) Finger- 
spitze, auch von substantivisch gebrauchten Elativen 
wie ^l^\ Große von lo\ Elat. zu «>**£; b) J»pUj 

z. B. s->;^ von A?**^ (NF. dU*iS) Erfahrung; 

c) J*U^ z. B. JMjJ£ von &X>£i (NF. ^i^i^) Mist- 



j 



häufen; ^ySot** von Ä^*** (NF. ^LL»jL«) Lebensunter- 

halt; ^IäX (Acc. ^)^>) von ^^li* (NF. Jäju) Idee. 
* ji - 

Anm. Beachte die Erhaltung von £ in ^jiolü (im Gegen- 
satz zu § 13 c); so bei allen Ableitungen von med. 3 und ^5 mit 

Ausnahme von A-^*ax> (part. act. IV. f. von <, w°) pl. d^^c 

und s^li* Leuchtturm, Minaret pl. *fk* 



•*•'* u. e. a. 



80 84. Gebrochene Plurale des mehrl. Nom. 

25. J^\y besonders von &Xs\* und J^U (in sub- 
stantivischer Bedeutung), z. B. ^\y^> von *Js\J^ 
Donnerschlag; <yfe von J»)\& Reiter; J*\y^- (statt 

^^yL § 14) von ^>UL Gefolge; ^L (für Nom. und 

" ?.' 

Gen., Acc. ^\^L.) von 4^)1». Sklavin. 

26. J^L« von solchen Nominalbildungen mit langem 
Vokal nach dem zweiten Radikal, die fem. Form oder 
Bedeutung haben, z. B. a) £u^ von *jU=j- Leichen- 
begängnis; b) «4^1«? von ^y^f Wunder; c) y^'f- 
von £}£ Braut. 

27. Jlii z. B. ^Ui von j^S (NF. JA») Entscheid. 

28. J-J&* von vierlautigen Nomina, welche vor 
dem letzten Laut einen langen Vokal haben, z. B. 
j^iUi von >ySui (NF. J_^**) Traube; auch von No- 
minibus, die von triliteralen Stämmen hergeleitet sind, 
wonach sich folgende Pluralformen ergeben: a) J^Ü\ 
z. B. lLo^Hj von ^iL\ (NF. ÄJ^iit) Erzählung; 
b) J-£»U3 z. B. L-i^Li» von lJo^oj' (als Nomen ge- 
brauchter Infinitiv J-ouLJJ) Wendung; c) J-^U-o z. B. 
r?.>U^c von J^jül^ (als Nomen gebrauchtes Particip 
J^**^) Geschick; aber auch J-^tp (vgl. No. 25) z.B. 
J~^\^L von J^UL (NF. J^l» § 50c) Spion. 



85. Nomina abweichender Bildung. 81 

Anm. Merke y^^> von j^> Golddenar und c?*.^}* von 
C^^> Bureau, Diwan. 

29. ^)JL»i oft von vierlautigen Nom., welche lebende 
Wesen bezeichnen z. B. 'i'^X^L. von j$JL. (NF. J^**) 
Gewaltiger; <*sjlaUo\ von l-äJLco\ Bischof; sJU^D von 
J~*-Jo Schüler: s^bb von . ^\ joL> Bagdader. 

30. jlii z. B. j^l^ von <tyl~ Wüste; btüJh 
(statt ^I^a § 2^Z Anm. b) von <äos>Jb (NF. ^-^i von 
ult. ^5) Geschenk; U^) von Ay^t} Winkel. 

Anm. Zuweilen werden von Pluralen wieder neue Plurale 
gebildet und zwar innere PI. von äußern z. B. J?)\ Land pl. 
^^>^\ (§ 78) pl. ^^l (No. 27), innere von inneren z.B. Jj£ 
Rede pl. J$l (NoflS) pl. Jij&t (No. 28), JJ? Ortschaft pl. 
;ib (No. 9) pl. ^\ jJ^ (No. 23), äußere von inneren z. B. CU^o 
Haus pl. O^? (No. 10), pl. £jl*y*.>, <^a.Lo Freundin pl. 
c^.\_^> (No. 25) pl. £jQ§Z>. 

Folgende Nomina, die meistens in die Kategorie der 85. 
§ 50a aufgezählten gehören, weisen in Betreff ihrer 
Flexion Unregelmäßigkeiten auf. . 

<L>\ Vater, £\ Bruder und £L Schwiegervater er- «• 
halten im status constr. (sowie vor konsonantisch an- 
lautenden Suffixen) die Formen: 

Nominativ y\, yL\, ^L 

Socin-Brockelmann, Arab. Grammatik. 6. Aufl. 6 



82 85. Nomina abweichender Bildung. 

Genetiv ^t, ^t, ^L 

Accusativ lf\, UL\ , l^ 

Der Dual von £j\ lautet ^y\ (d. h. die beiden Eltern), 
der Plur. s£T (§ 83 No/l8).^ Der Vokativ Sing, mit 
Suff, der 1. Pers. Sing, von <L& lautet C^>\ l£, Col l>; 
von il: ^1; mit Suffix der 2. Pers. masc. Sing. &y>\ 

^yL\ U. S. W. 

b. J Bruder, siehe a; innerer Plur. SyLl, cJ^-\ 

(§ 83, 5. 22), ersterer in eigentlicher, letzterer in 

uneigentlicher Bedeutung (wie engl, brothers und 
brethren). 

* > 4 o „ x * 

& cUä-1 Schwester, Plur. C»yt»i« 

<*• ^1 Sohn; äußerer Plur. Nom. ^^Jo (stat. constr. 

y£), Gen.-Acc. ^Sj> (st. const. ^^o); innerer Plur. 

%£j\ (§ 83, 18). Deminutivum ^JS vgl. § 77a Anm. 

9 

<?. Cwo Tochter, häufig (bes. vor folgendem Genitiv) 

auch *Jo\ (mit Verbindungsalif), Plur. CA^o. 
/. f \ Mutter, Plur. OU^ oder 0^\. 

^. LT Magd pl. |Q (§ 83 No. 9) f t (No. 16), '£)£1\ 

(No. 22). 
h. JU Mund; st constr. gewöhnlich Nom. y, Gen. ^, 

Acc. U; innerer Plur. (§ 83, 18) ftyf. 
i 1? Hand, innerer Plur. (§ 83, 16) JoT aus J£j 



86. Kardinalzahlen. 83 



(vgl. § 66c); Acc. (£*&f Plur. Plur. (§ 84 Anm.) >J±\ 
£>ß (§ 84, 24). 

?> Blut, innerer Plur. ii*>. k. 

iZt\ Name (vgl. § 50a, 7c 3) innerer Plur. 4li-£>\. I. 

öJl^i Lippe, innerer Plur. aUio. m. 

JJL) Nacht, innerer Plur. (vom Stamme J-J) J CJ n. 
(§ 84, 24). 

sU Wasser, innerer Plur. alX* oder s\^i\ (§ 88, 9. 18). o. 

tCil oder 2j*\ (mit Artikel ilCJ\) Mann; Gen.jp. 

g£\\ Acc. 1«J3U 

«llol Frau (mit Artikel »T^Jl), Plur. von einem g. 
anderen Stamm sULJ, *y~u oder £>\_^J (§83,9.5.22). 

^>Ul>] Mensch, Plur. ^ȟT; mit dem Artikel ^LJ\r. 
(§ 12 Anm.) und daraus ^»U. 



Kapitel IV. Das Zahlwort. (§ 86—88.) 

Die Kardinalzahlen haben folgende Formen: 86. 

Masc. Fem. 

flektierbar 



* .^ 



vXä.\^ kvXA.l«| 



£>\£i\ o 1 -^' o 1 -^ ( V S^* § 85 e) (als Dual 
flektierbar) 

6* 



84 86. Kardinalzahlen. 



Masc. Fem. 

3 CS& (JLJo) iSblS (ilU) flektierbar 

4 &j\ *JO)l „ 



MM fc ^uh^. 



5 

6 vJ^-wO <*JC-u> 

<> 

_ fj 9 s •• • » ^ 

s dö (§ 76 &) ^i 1 ^ 

9 flS 











1 y^A j^.\ 'ij,Ls. ^S^^^i unflektierbar 

2 ^iXfr Lo| s^L* U-o\^ Gen.-Acc. H 2 ^^Jo 




*j*Ls. O^J» unflektierbar 






( j-ÜXft (^ 



I) 






"6 y*X*S> &4lJ 



20 orr^* w * e a ^ e Zehner als äußerer Plur. masc. 
flektierbar 



87. Die Kardinalzahlen. 85 






21 03r^t^ wXÄ *^ £>3f™t3 <3 wXÄ "i 

30 £y£\ 40 £Ä$ 50 üyÄ', 60 ^y^, 



^ -» 9 



-* ^< 




70 o^^-o, 80 oy 1 -^ 90 o> 
100 ^>U (auch dL^o geschrieben, und stets so: 
mi'atun zu sprechen, da das \ für die Aussprache be- 
deutungslos ist). 

200 ü£Lo, 300 ^.SU ^iif, 400 XSu gjt, 500 
^SLo jLJaL, 600 *$Lo JL~>, 700 *Su £ii, 800 ^d 
a5U, 900 ^!>U ^^15. (Nicht selten werden die Worte 
verbunden geschrieben, also ASUSib' u. s. w.) 

1000 JSf, 2000 üDf, 3000 ijS\ &&£ (wobei lSST 
innerer Plur. nach der Form JI*ä\, § 83 Nr. 18) u. s. w., 
11000 Üüf 'ylS *L\ % 100000 uu! äSu, ioooooo 

Jt ,»9"2 

Die Kardinalzahlen werden in folgender Weise mit 87. 
den Wörtern, welche die gezählten Gegenstände be- 
zeichnen, verknüpft: 

Die Zahlwörter für 1 (SaX^) und 2 sind Adjectivaja. 
dagegen sind die Zahlwörter von 3 — 10 Zahlsub- 
stantiva, und es wird ihnen (abgesehen davon, daß 
sie auch appositioneil nachgesetzt werden können) das 
Wort, welches den gezählten Gegenstand bezeichnet 



86 87. Die Kardinalzahlen. 



im Gen. Plur. untergeordnet. Mag ihre Stellung sein, 
welche sie will — mag selbst das Substantivum, weil 
bekannt, ausgelassen sein, oder mögen sie als Prädikat 
stehen, so treten zu Nominibus männlichen Ge- 
schlechtes die weiblichen, zu Nominibus weib- 
lichen Geschlechtes die männlichen Formen dieser 
Zahlwörter, z. B. ^yjS j&b (A&b £>}<£) drei Söhne, 5^ * 
Oto (&j\ Oto) vier Töchter. Auch vor innere 
Plurale, deren Sing männlichen Geschlechtes ist, treten 
die weiblichen Formen dieser Zahlwörter, z. B. A*bu 
JlL> 3 Männer. 

b. Den Zahlen von 11—99 wird das Wort, welches 
den gezählten Gegenstand bezeichnet, im Acc. Sing, 
untergeordnet, z. B. ^U.^ oß&* 30 Mann. 

c. Den Zahlen von 100 aufwärts wird das Wort, 
welches den gezählten Gegenstand bezeichnet, im Gen. 
Sing, untergeordnet J^ ^>L« &j\ 400 Mann. 

Anm. Dabei steht auch <ÜU (vgl. § 86) nach den Zahlen 
von 3—9 (gegen die Regel a) im Sg.; der Plur. £>y^* ( 8 * § 71 ft) 
kommt nur in dem unbestimmten Sinne von „Hunderte" vor. 

d. Bei zusammengesetzten Zahlen hängt die Art der 
Konstruktion von dem zuletztstehenden Zahlworte ab. 
Bei der Verbindung von Zahlwörtern tritt die Par- 
tikel ^ ein; die Einer und Zehner werden den 
Hunderten entweder vor, oder den Tausenden und 
Hunderten nachgesetzt; doch gehen die Einer den 



88. Die Ordinalzahlen. 87 



Zehnern stets voran, z. B. 1894 Jahre entweder 

^Uo l-aJ^ a5U ^Uj^ ^yk^j £>j\ oder <^U~>3 <-»J\ 

r ' & ^ 9 

Anm. £-<^ (^£o)), wenn alleinstehend, mit dem Gen. 
Plur. verbunden, bezeichnet eine unbestimmte Zahl von Einern, 
z.B. J^-j J^ einige Männer; a\yc\ £>}y»^} £*^ einige 
und zwanzig Frauen; Ha.3 Öy^S <* cS *-^ einige und dreißig 
Männer. 

Die Ordinalia von zwei ah haben die Form des 88. 
Partie. Act. I. (§ 54a) und lauten folgendermaßen: 

Masc. Fem. Masc. Fem. 

i- J?** (§ 63 ) erster J/ (§ 69a) 6. Joli Ä^o>l^ 



2. 


cß 




£-JU 




7. 


^LCo <^ä>U1> 


3. 


< 








8. 




4. 










9. 




5. 




Masc. 




Fem. 


10. 




11. 
12. 
13. 


x ? ^ ^ . 1 .♦. 






nicht flektierbar 
u. s. w. 



Anm. Merke zu dem diptotischen <J3\ den Acc. adv. ^\ 
zuerst. 



88 89. Partikeln. 



Die Ordinalzahlen der Zahlen von 20 u. s. w. 
werden durch die Kardinalzahlen ausgedrückt, z. B. 
£>£/***£ >li ein einund zwanzigster; determiniert ^U.) 
£)2j,&mf\2 der einundzwanzigste, aber 'yL* ^U.1 der 
elfte u. s. w. Bei größeren Zahlangaben treten dann 
auch für die niedrigen Zahlen die Cardinalia ein. 
Bei Zeitangaben stehen, wo es sich nicht um Jahre 
des Menschenlebens oder die Begierungszeit eines 
Herrschers handelt, durchweg Kardinalzahlen, z. B. J, 

9 ? 

iTjsM^ jIXo '<LlZ* im Jahre sieben der fligra; jedoch 
jü* £*^a- cr£ £*?L«~J1 ^L*lJ\ ^ im siebenten Jahr von 
'Omars Chalifat; eiJl^ iilo \£*>} c>?r^t>5 £^ *•*** <> 
j£i*^ £* (im 1327 ten Jahre von der Higra ge- 
rechnet; dieses Jahr beg. am 23. Jan. 1909). 



b. Bruchzahlen werden gewöhnlich durch die Form 
Jjü (oder Jjv») ausgedrückt, z. B. Juli' (oder Ju3o) 
ein Drittel. 



Kapitel V. Die Partikeln. (§ 89—91.) 

89. Die Adverbia, Präpositionen und Konjunktionen 
können hier nicht im einzelnen aufgezählt werden; 
zum Teil sind sie demonstrative Bildungen, wie U* 
hier, p* dort (vgl. namentlich auch die in § 90 ange- 



90. Partikeln. 89 



führten Wörter); zum Teil sind sie deutlich als drei- 
radikalige Nomina erkennbar. Als Adverbien stehen 
sie im adverbialen Kasus, dem Accusativ (vgl. § 118), 
z. B. U.a. sehr, eig. im Ernst; lilsf umsonst; loi 
morgen; \3^\ jemals (mit Negation niemals), U»;U» 
außerhalb; als Präposition, d.h. also mit einem Genetiv 
verbunden, ebenfalls im Accus., jedoch im Status con- 
structus, z. B. J^4^ 3}* oben auf dem Berge; neben 
t_jUJ\ «* Iä^U- „außerhalb vom Tore" kommt früh 
schon <^_A^J\ r^*- »außerhalb des Tores" vor. 

Anm. Einzelne Adverbien haben die Endung u (die jedoch 
in diesem Falle nichts mit der Nominativendung zu tun hat), 
z. B. c^äj hernach; so auch ^XäS ^x» in derselben Bedeutung; 
als Präposition jedoch ZJ& oder u>Jo J^ nach. 

Folgende Partikeln werden, weil mit einem einzigen 90. 
Buchstaben geschrieben, untrennbar mit den Wörtern 

verknüpft, vgl. § IIa Anm. 1. 

t r> **% 

\ (T\) Fragepartikel, z. B. JJ3*\ hat er getötet? a. 

Vor Verbindungsalif: ^Ül für 1 + ^U^ol ist dein 

Name? (s. § 10d). — \ wird auch als Anrufpartikel 

gebraucht (s. § 80). 

o (3) Präposition in, z. B. mit Suffixen 1. ^ b. 

in mir, 2. masc. i£b, 3. masc. <4o (§ 16t?) u. s. w. 

S 's- 

e) (3) instar, wie. c. 



90 91. Verbindung d. Präpositionen u. Konj. mit Suffixen. 

d. J (b) Präposition und Konjunktion, vor Suffixen 
(außer bei der 1. Pers. Sing. J,) J, z. B. «ÜJ dir. 

«. O Schwurpartikel, z. ß. aJJ b* bei Gott. 

/. J Bekräftigungspartikel vor Verben, bes. beim 
Schwur, z. B. ^pJÜLJ er wird gewiß töten; tritt auch 
vor Nomina bes. nach der Partikel 3] (§ 145). 

#. J^> aus \Sy* verkürzt, Partikel, welche dem Impf, 
die Bedeutung des sicheren Fut. gibt, z. B. JJJL^o 
er wird töten; vgl. § 966. 

Ä * S 0» Ö Verbindungspartikel „und"; als Schwur- 
partikel mit dem Gen., z. B. <*JJ\^ bei Gott; in der 
Bedeutung „mit" mit dem Accusativ vgl. § 120. 

t. ^J dann, da, eine nicht so unmittelbare Verbindung 
als ^ bezeichnend. 

91. Was die Verbindung der Präpositionen und Kon- 
junktionen mit Suffixen betrifft, so ist außer dem in 
§ 77 Erwähnten noch Folgendes zu bemerken: 

a. Vor dem Suffixum der 1. Pers. Sing, fallen, wie bei 
den Nominibus, die vokalischen Auslaute weg, z. B. 
XiT „nach" mit dem Suffix der 1. Pers. Sing, ^x«?, 
dagegen i>jJo u. s. w. 

b. Die Präpositionen ^J* „über" und <Jj „gegen hin" 
lassen vor Suffixen das auslautende ^ lautbar werden 
(gegen § 2d), z. B.: 



91. Verbindung d. Präpositionen u. Konj. mit Suffixen. 91 



mit Suff, der 2. Pers. masc. ^4^, iuJl 

w „ „ 3. „ „ dJL}l, aJÜI (s. § 16 d) 

„ „ „ 1. „ 3ü", ^ (nach § 77a) 

Die Präpositionen ^ und ^ von haben vor dem c. 
Suffix der 1. Pers. Sing, geschärftes w, z. B. ^-^o. 

t>\ siehe, wahrlich und ^\ daß, lauten: d. 

mit dem Suff, der 2. Pers. Sing. masc. ^1>J und ^ü\ 
n a » » 1- » » <j»^ oder ^, 

<^t oder yjjl, 
„ i, „ „ 1. „ Plur. Uli oder \I\ 

Uil oder Ul. 



IV. Syntax. 

(§ 92—160). 

92. Vorbemerkungen. Die Syntax ist die Lehre 
vom Satze. Der Satz ist entweder einfach und be- 
steht dann nur aus den beiden Grundgliedern, Subjekt 
und Prädikat, oder er ist erweitert durch nähere 
Bestimmungen dieser beiden Glieder oder eines der 
beiden, oder endlich er ist zusammengesetzt, indem 
entweder zwei Hauptsätze aneinander gereiht sind, 
oder indem eins der Grundglieder des Satzes oder 
aber eine seiner näheren Bestimmungen wieder durch 
einen Satz vertreten werden. Die Sätze sind entweder 
Verbalsätze oder Nominalsätze. 

Kapitel I. Der einfache Satz (§ 93 — 109). 
A. Yerbalsatz und Gebrauch der Yerbalfornien (§ 93—103). 

93. Der Verbalsatz enthält zunächst immer ein Ver- 
bum finitum; ein solches mit dem in ihm enthaltenen 
Pronomen (vgl. § 37a) bildet schon an und für sich 
einen Verbalsatz (z. B. cJXyh du hast geschlagen); 



94. Die Tempora. 95. Gebrauch des Perf. 93 

in demselben ist stets von dem Eintreten einer 
Tätigkeit (im weiteren Sinne gefaßt) die Rede. 
Folgt noch ein besonderer Exponent des zum Verbum 
gehörigen Subjekts begriffes, so wird er dem Verbum im 
Subjektskasus, d. h. im Nominativ nachgesetzt, z. B. 
SSj CSy^> er hat geschlagen, Zaid — Zaid hat ge- 
schlagen, wobei also Zaid als der Täter genannt ist. 
Ist ein Objekt (vgl § 110) vorhanden, so steht dasselbe 
(falls es nicht durch ein Suffix ausgedrückt ist) nach 
dem Subjekt, z. B. V^£ JJJ v^ Zaid hat c Amr ge- 
schlagen; S$\ aol«i Zaid hat ihn geschlagen. 

Das Perfectum drückt eine abgeschlossene Hand- 94. 
lung aus, deren Vollendung in die Vergangenheit, 
Gegenwart oder Zukunft fällt, oder als in eine dieser 
Zeiten fallend gedacht wird; das Imperfectum eine 
nicht abgeschlossene Handlung, welche ebenfalls in 
jede dieser drei Zeitsphären fallen kann. 

Das Perf. ist zunächst das Tempus der Erzählung 95. 
(Perfectum historicum), wenn von einer in der Ver- 
gangenheit abgeschlossenen Handlung die Rede ist; in 
der Regel ist es mit unserem Impf, zu übersetzen, z. B. 
Jjj slal Zaid kam. 

Das Perf. entspricht dem deutschen Perf. zum Aus- b. 
druck einer in der Gegenwart des Redenden vollendet 
vorliegenden Handlung, z. B. £?yü \ \^ ^\ C?*-£ dieser 
Kur'än ist mir offenbart worden. 



94 95. Gebrauch des Perf. 



c. Durch das Perf. wird ausgedrückt, daß eine Hand- 
lung oder ein Zustand von jeher bestanden habe und 
daher auch noch bestehe; z. B. *U1*J\ eiJjoLi die 
Gelehrten sind (von jeher) uneins; J,Iäj adJ\ Allah, 
er ist (von jeher) erhaben; JJL^ j* 4JJ\ Allah, er ist 
mächtig und groß. 

d. Wenn das Perf. eine im gegenwärtigen Moment 
abgeschlossene Handlung ausdrückt, so ist es^ mit 
unserem Präsens zu übersetzen, z. B. IJ^b iUuk&\ ich 
schenke dir dies hiermit (eben jetzt ist die Sache ab- 
geschlossen). 

r. Das Perf. in Schwur- und Wunschsätzen drückt 
eine im Sinne des Sprechenden in der Zukunft voll- 
endete Handlung aus, z. B. iu\ ij£j Gott \erfluche 
ihn; auch mit Sf „nicht", z. B. Ü)T ü*.; ^ Gott üaD ' 
ihn nicht selig; 1^1 S) dJS\^ bei Gott (§ 907i), ich 
tue (es) nicht! 

/. Die Partikel Ss vor dem Perf. in dem unter b und 
c erwähnten Sinne bezeichnet die vollendete Handlung 
als unzweifelhaft, als der Erwartung gemäß oder grade 
wider Erwarten erfolgt, z. B. £jZ* Ss er ist sicher 
gestorben, oder nun ist er gestorben, oder nun ist er 
doch gestorben (je nach dem Zusammenhang). 

g. Wenn vor das Perf. (mit oder ohne ^) das Verbum 
^fc (sein) tritt, so wird dadurch meist unser Plusqpf. 
ausgedrückt, z. B. o^ji. "f^ °* C^ esA? - * ^i? ^ 



96. Gebrauch des Impf. Ind. 95 

S 9~S.9*> 9 s 

JULi>\J\ JJÜö als Mose geboren wurde, hatte Pharao 
(eben) befohlen, die kleinen Kinder zu töteü. Zuweilen 
steht j3 auch vor ^ z. B. JJ \y^ ^^\ ^ J^j 
\^S ^^ilXJ\ die Soldaten hatten an al-Ma'mün Briefe 
geschrieben (vgl. § 1026). 

Anm. Nach ^>ö kann statt des obigen Yerbalsatzes 
auch ein zusammengesetzter Nominalsatz (§ 104d) folgen, z. B. 
...yc\ o^ y.£ JS. 

Unser Conditionalis wird im Arabischen durch h. 
das Perfectum ausgedrückt, d. h. als vollendete Tat- 
sache hingestellt, z. B. C2»\ ich wünschte, würde 
wünschen, CJ>>3 cxl^ («£*) ich hätte gewünscht. 

Über das Perf. nach l-5l und in Bedingungssätzen i. 
vgl. § 156, 157. 

Das Imperfectum (Indikativ) ist je nach den 9( 
Umständen mit unserem Präsens oder unserem Fu- 
turum zu übersetzen, bisweilen auch durch unser 
Imperfectum. 

Es entspricht sowohl unserm indefiniten wie unserm a. 
definiten Präsens, es steht daher von allgemeinen Er- 

y 9 ^5/* £ jj s 9* £^ 9s 

fahrungen wie ^LoäIJ\ 0>y ^Uä-M 'iyS „allzuviel 
Tadel erzeugt Haß", wie von einmaligen gegenwärtigen 
Handlungen wie u£> &^Jyb ^\ „ich sehe da eine 
Reiterschar". 

Wenn durch das arabische Impf, das Futurum b. 
in bestimmterer Weise ausgedrückt werden soll, so 



96 96. Gebrauch des Impf. Ind. 



wird ihm das Adverb v_s^> (am Ende) auch zu -^ ver- 
kürzt und dann untrennbar verbunden (vgl. § 90 g) 
vorgesetzt, z. B. £^1*3 v_i^H> ihr werdet [es] erkennen ; 
fji^^yJii (§ 446) wir werden ihnen zeigen. 

c. Durch das einem Perf. untergeordnete Impf, wird 
eine Handlung ausgedrückt, welche eine andere und 
zwar vergangene Handlung begleitet, oder in Bezug 
auf letztere zukünftig ist, z. B. J^-o ^ilf \ \^IäL sie 
kamen zu ihrem Vater, indem sie weinten (vgl. § 1556); 
£jj**l cr^\ l**" er kam an die Quelle, um zu 
trinken. 

d. Das Imperfectum kann auch die Dauer in der 
Vergangenheit ausdrücken; ^>yJl£Jo kann auch be- 
deuten: sie kämpften längere Zeit oder wiederholt 
mit einander. Ergibt sich aber diese Bedeutung nicht 
schon aus dem Zusammenhang, so wird sie durch ^fc 
vor dem Impf. (vgl. § 95^r u. Anm.) ausgedrückt; wir 
können bisweilen eine solche Verbindung mit unserem 

„pflegen" übersetzen, z. B. aS)& fy> JS j, J^LU ^ 

^ 's 
r*\y er erhielt jeden Tag drei Drachmen. 

Anm. a. Nach £ß folgt (vgl. Anm. zu § 95^) häufig ein 
zusammengesetzter Nominalsatz, z. B. ^Uu^Jl ^j?. £>U-£& £j& 
'Otmän pflegte die Friedhöfe zu besuchen. 

b. Das Impf, wird auch anderen Verben als £» direkt 
untergeordnet, z. B. c_j"U^^ CI .Jj l* ich hörte nicht auf zu 
trinken (vgl. § 117); ^^^ fi^i ü**^* er begann mit den 



97. Subjunktiv. 97 



^ *s 9 * 



Leuten zu reden; \SS l J-ä3\ ^^\ \Jo ich kann etwas derartiges 
nicht tun. 

Tritt jü» vor das Imperfectum, so wird dadurch «• 
eine gewisse Unbestimmtheit ausgedrückt, z. ß. ^y^ ->^ 
es wird wohl sein, was übrigens auch öfter schon im 
Imperfectum ohne Sj liegt. 

Anm. Vor mehreren durch ^ verbundenen Verben (Per- 
fecta oder Imperfecta) genügt die einmalige Setzung von ^_s^**>, 
cA ♦*», c^- 

Der Subjunktiv tritt in bestimmten, durch eine 97. 
Konjunktion eingeleiteten Nebensätzen ein, deren Hand- 
lung als eine erwartete, von der des übergeordneten 
Satzes abhängige, folglich meist erst als in der Zu- 
kunft möglicherweise eintretende hingestellt werden 
soll. Daher steht dieser Modus häufig nach den Kon- 
junktionen l>\ daß, 5l (vgl. § 12, Anm. c) daß nicht, 
^XaL bis daß, wenn sie nicht eine einfache Aussage 
über eine fertige Tatsache einleiten, nach Li (und J) 
so daß, wenn ein Imperativ, eine Frage oder ein 
negierter Satz vorhergeht, und immer nach J, J/, 
^^ damit daß, U£J (aus "5 ^>M) damit nicht, Jl im 
Sinne von außer daß, wenn nicht, bis, z. B. ^jV-1) sl*L 
er kam, damit er mich besuche; S^SS ^\ i^>\ er 
befahl ihm, daß er schreibe; Ui!o UM pJci ^JiL W^-£li 
wartet, bis Gott zwischen uns richtet; CJ$ Gf J, lül 

S ocin-Brockelmann, Arab. Grammatik. 6.Aufl. ' 7 



98 98. Modus apocopatus. 99. Mod. energic. 

'dJ<L\ J.^oü vergib mir. Herr, so daß ich ins Paradies 
eingehe, (X^i ^ j*^^ cpütf^J ich werde den Un- 
gläubigen töten, wenn er nicht Muslim wird! — 
Ebenso steht der Subj. nach ^J (^\ ^1) es wird nicht 
sein, daß, z. B. *±~fj\ £j ich werde ihn nicht schicken; 
meistens auch bei £y J~o bevor. 

98. Der Modus apocopatus tritt ein: 

a. bei positiven Befehlen, meist mit der Partikel J 
verbunden, namentlich in der 3., selten in der 1. und 
2. Person, z. B. v-Ul^JJ er soll schreiben. 

Anm. "Wenn vor eine solche Form 5 und v»i tritt, pflegt 

J seinen Vokal zu verlieren, z. B. £>y~?y<^ \ ö^y*^* t^ * ci*5 
und auf Gott sollen sich (dann, also) verlassen die Gläubigen 
(Kur'än); 

b. bei den negativen Befehlen (Verboten), mit V, z. B. 
j£> M sage nicht, du sollst nicht sagen. Der Imperativ 
kann nie eine Negation haben; 

c. stets nach der Negationspartikel Jj, und zwar als 
Verneinung einer abgeschlossenen Handlung, z. B. 
<1>^4, £j er hat nicht geschlagen (als Verneinung 
von CJy^)\ ebenso nach l^J im Sinne von „noch nicht"; 

d. im Vordersatz und Nachsatz von Bedingungssätzen, 
vgl. § 158. 

99. Der Modus energicus steht gewöhnlich bei 
Beteuerungen, am liebsten in Verbindung mit einem 



100. Passiv. 101. Participia. 99 

Schwur und der Bekräftigungspartikel J (§ 90/) z. B. 
ijSy*>y aJJ\^ bei Gott, ich werde ihn sicher schlagen; 
außerdem auch bei dem prohibitiven )) (vgl. § 986). 

Das Passiv wird nur dann gebraucht, wenn die 100. 
Person, welche die aktive Tätigkeit ausübt, aus irgend 
einem Grunde verschwiegen bleiben soll. Daher be- 
deutet ein Satz wie SS} JJüi Zaid ist (von einem un- 
bekannten oder nicht genannt sein sollenden Töter) 
getötet worden. Unser „Zaid ist von c Amr getötet 
worden" drückt der Araber durch aktivische Kon- 
struktion aus. Häufig kommt das Passiv in impersoneller 
Bedeutung vor (vgl. § 103 a). 

In Betreff des Gebrauches der Participien ist 101. 
Folgendes zu merken: 

Das Participium drückt (besonders als Prädikat a. 
eines Nominalsatzes § 104) häufig unser „im Begriff 
sein" aus, z. B. üiJ\ f >\£ 15 \ ich bin im Begriffe zu 
dir zu kommen. 

Das Partie. Pass. wird im Arabischen auch im- b. 
personell gebraucht; von dem Satze ^X* ^^i er 
wurde ohnmächtig (wörtlich: es wurde über ihn ver- 



deckt s. § 103 a) aus kann man auch sagen ie5 *ix** y*> 
aJLx* er ist ohnmächtig, fem. l-C^* o-^-*^ cjs a ' wobei 
dann das impersonelle Partie. Pass. in jeden Casus 
treten sowie durch den Artikel determiniert werden 
kann z. B. <*.l)i Zs^?*-* J-^j? MA>* i° n ^ m an emem 



100 102. Kongruenz d. Verb, im Verbalsatz. 



Mann vorbeigegangen, der ohnmächtig geworden war; 
\SjSl ^jLjCS\ s\^JT v^o.rj ich sah die Frau, die ohn- 
mächtig geworden war, wobei der Artikel eingetreten 
ist, weil das übergeordnete Wort ihn hat. Dieselbe 
Construction kommt auch mit dem negierenden ^ 
(s. § 141) vor. z. B. JU^* c-jyüit ^1* derjenigen, auf 
welche man nicht erzürnt ist (Kur'än). 
102. Im Verbalsatz richtet sich das Verbum finitum 
in Bezug auf Genus und Numerus nicht immer nach 
dem folgenden Subjekte. Dabei ist hauptsächlich 
Folgendes zu merken: 
(i. Die dritte Person Sing. masc. des Verbums kann 
vor Subjekten aller Genera und Numeri stehen, außer 
1) unmittelbar vor femininen Singularen, die weibliche 
Personen bezeichnen; 2) vor Dualen generis fem. In 
diesen beiden Fällen muß das Verbum im fem. Sing, 
stehen. Vor Kollektiven, Plurr. fract. und fem. Plurr. 
san. steht zuweilen die dritte Pers. Sing. Fem., und 
so auch vor Stammnamen mit ^o (vgl. § 136 Ende). 

Anm. 1. Nur "f*-> und ,J~^? (§46) haben auch unmittel- 
bar vor persönlichen Femm. meist m. Form, wie *ty«Jl £-*J 
*S+^3\ Zainab ist eine ausgezeichnete Frau. 

2. Das Verb als Prädikat zu J^ Gesamtheit, Jp*5 Teil von, 
u. einigen a. (s. § 141) an sich inhaltslosen Abstrakten mit folgen- 
den Genetiven richtet sich durch constructio ad sensum meist 
nach diesen, z. B. j*** ^ CUX^c- U ^ü ^}S jäo ^ an 



103. Impers. Subjekt. 101 



dem Tage, da jede Seele finden wird, was sie Gutes getan hat, 
so auch vor partitivem £>*?, z. B. £äU £7* CU)-*ä. Uo keine 
Kamelin hat getragen (s. § 147 Anm. b). 

Ist das Subj einmal erwähnt, so richten sich die b. 
folgenden Verba in Bezug auf Genus und Numerus 
nach demselben, z. B. l^Jls^ AJui jSs^ ,xJL^ vi/) *t£ 
es kamen Zaid, Hälid und 'Abdallah und sie sagten. 
Auch nach Kollektiven folgt dann oft das Verbum im 
Plural, z. B. ä^i^Jo ^CLüf c^o* die jungen Leute 
zogen ihres Weges ihn zu verfolgen. Doch kann das 
Verbum auch im Singular stehen, z. B. ^y*^ sJ^'fS 
d^^ZJL ,j£ CJjZä cy* und die Kuraischiten (der Stamm 
Kuraisch fem. nach § 67) sperrten ein, wen sie ein- 
sperren konnten. 

Anm. Auf nichtpersönli« he Plurale, deren Zahl 10 nicht 
übersteigt (s. § 83 Anm.) folgt das Verbum, auch im in- 
determinierten Relativsatz (s. § 1535) im PI. f., wie JLorL £$j\ 
d^A ?y£ vier Eigenschaften, die in ihm waren, £>y>=>- ClS^^ 
als drei Tage (nach arab. Rechnung Nächte J^ s. § 87a) vom 
Monat vergangen waren; wenn ihre Zahl aber 10 übersteigt, so 
steht das Verbum im Sg. f. CUXä. 'i'y^+A ^ßSJJ))^ am 11. Tage 
(s. § 124c). Auf Zahlen unter 10 bezieht sich dem entsprechend 
das Suffix im PI. f. statt im Sg. f. wie £^a-> ^^ £y* ^Jr^ 
wer drei Dinge mit sich bringt. 

Ein unbekanntes (oder absichtlich nicht genanntes) 103. 
Subj. (meist mit „man" zu übersetzen) wird umschrieben: 



102 103. Impers. Subjekt. 



a. durch die 3. Pers. Sing, des Pass. (vgl. § 100), 
z. B. <*~J] ^L^o. man reist zu ihm (wobei das imperso- 
nelle Passiv jedoch nie ohne Komplement [hier ^J|] 

9* S S * * 

stehen kann); vgl. d^sXs. ^-^ § 101 b. 

b. durch die 3. Pers. Plur. des Akt. z. B. \yt» man 
sagte; 

c. durch die 2. Pers. Sing, (oder Plur.) des Akt., z. B. 
im Kur'än C*&ijl oder *>2>$y meinst du? meint ihr? 
wobei nicht bestimmte Personen angeredet sind, son- 
dern die Anrede eine allgemeine ist = kann man wohl 
denken? Jjyc» man könnte sagen, diceres; 

d. durch ein dem Verbum beigesetztes, von demselben 
Stamme gebildetes Subj. (Partie.) im Sg. oder PL, 
z. B. JfUS Jli* oder J^LäJl Jls es sagte einer; Jj 'JaS 

ß+ \ S ' ?* ~ SS ' 

*±Su £>}t\p\ y>. ein Schloß, dessengleichen man nicht 
gesehen hatte (vgl. § 152 Anm. a). 

Anm. 1. Ebenso wird auch „etwas" umschrieben: liUi^il 
J^ftUö ^p nichts soll dich davon abziehn. Die der Figura 
etymologica des inneren Objekts (s. § 114) verwandte Er- 
scheinung, daß ein zunächst unbestimmtes Komplement einer 
Yerbaltätigkeit durch ein von dem Verbalstamm abgeleitetes 

Substantivum ausgedrückt wird, ist im Arab. auch sonst nicht 

tf rf < ss 
selten, z. B. 5LJ3 ^j-^* er hat einen (wörtlich Getöteten) ge- 
tötet; {&)) °öS?y± £j£ti*aj> y sie fürchten den Tadel keines 

(Tadlers); ^ßj^ j)* *;j\J jj* ^ keine (Seele) wird die Last einer 
andern tragen. 



104. Nominalsatz. 103 



2. Die nach unserem Sprachgebrauch unpersönlichen 
meteorologischen Vorgänge werden im Arab. stets persönlich 
ausgedrückt, indem ihr Subjekt entweder das Produkt des Vor- 
ganges selbst ist, wie gü.£J\ £\XV es schneit, oder aber der 
Himmel wie ^UT^il CUsaJo dass. In Ausdrücken wie „es 

9 dS >■ ' 3 >•• ^ 9 * 

wurde dunkel" ist UiJJl die Welt Subjekt: UiXll s^OJ»\ . 

3. Nach dem Muster der häufigen Zeitangaben, wie l*ii 
<. 9 "* • ** «* 

^«-H O*^ £>^ am andern Morgen, in denen das partitive £<<> 

(s. § 124a) eigentlich Subjekt ist (s. § 104&), später aber nicht 
mehr so empfunden wird, bildet man auch andere unpersönliche 
Ausdrücke, wie lXäJI jJL> £j£ wJ. 

4. Bisweilen wird etwas Erwähntem, einer Erzählung oder 

dergleichen ein allgemeiner Subjektsbegriff entnommen, der 

im Arabischen sowohl durch die 3. Pers. Sing. masc. als fem. 

9 » ,' << 
ausgedrückt wird, z. B. nach einer Fabel oder dergl. CU-^a^ 

^UU da wurde es (ergänze: diese Erzählung) sprichwörtlich. 

B. Der Nominalsatz (§ 104—110). 

Der Nominalsatz bezeichnet gegenüber dem 104. 
Verbalsatz einen Zustand des Subjekts; dabei ist 
das in der JRegel voranstehende, im Subjektskasus, 
dem Nominativ, stehende Subjekt in den meisten Fällen 
determiniert, das Prädikat dagegen indeterminiert. 
Das Prädikat besteht entweder: 

aus einem einfachen Nomen, z. B. pl£ Sl\ Zaid a. 
ist gelehrt; 

aus einer Präposition mit ihrem Kasus (oder b. 



104 104, 105. Nominalsatz. 

Pronominalsuffix), z. B. yXll g J4-p^ der Mann ist 
im Hause; 

c. aus einem Adverb, z. B. Uj£a <*JJ\ 5,11 'Abdallah 
ist hier; 

d. aus einem vollständigen Satze, der ot) Verbalsatz 
oder ß) Nominalsatz sein kann; der ganze Satz ist 
dann ein zusammengesetzter; z. B. a) J»^ JoJ 
Zaid (er) ist erkrankt; sy\ Jp^«* JJj Zaid sein Vater 
ist erkrankt; ß, ^^»x s^\ joj Zaid sein Vater ist be- 
jahrt (d. h. Zaids Vater u. s. w.). In solchen Sätzen 
ist die dominierende Vorstellung an die Spitze ge- 
treten und wird in dem prädikativen Satze durch 
ein zurückweisendes Pronomen wieder aulgenommen. 

Anm. Der für unser Sprachgefühl schwer falibaie Unter- 
schied zwischen Jo ) O^-ö und OV*> *x>J ^aid ^' a ^ geschlagen, 
beruht darauf, daß im ersteren Fall von der Tatsache des Ein- 
tretens der Handlung ausgegangen wird und die Frage nach 
dem Subjekt mit Zaid, auf dem dann die logische Betonung 
ruht, beantwortet wird. Bei u^ö ^j geht man von Zaid 
als einem gegebenen Subjekt aus und beantwortet die Frage 
nach dem Auszusagenden durch d-C-o, auf welchem dann seiner- 
seits wieder der logische Schwerpunkt ruht. 

106. In das Verhältnis von Subj. und Präd. (vgl. § 128 a ) 
setzt der Araber: 
a. das Ding, sein Maß und seine Zahl, z. B. 
l»lj> oyÄS >y**A\ die Säule ist dreißig Ellen (hoch); 
£S\\ CojJ\ v^-SIä? die Weltwunder sind vier. 



106, 107. Nominalsat 7. 105 



das Ding und seine Gleichheit iKfl j-ti glX>1 der 6. 
Verkauf ist etwas ähnliches wie der Wucher; ebenso 
ist si) aufzufassen (vgl. § 128a Anm.b); z.B. oS^\S y* 
er ist wie ein (der) Löwe; 

das Ding und seine Teile, die Gattung und ihre c. 
Arten, z. B. CjCs^k gfj\ ,yJU1 e*^.U die Könige der 
Perser zerfallen in vier Abteilungen; 

das Ding und seinen Stoff 3oa,£ ^>lXaM\ Jpk? d. 
iJzyL. l^^*^ ein (vgl. § 141) Teil der Zehen war von 
Eisen, ein anderer aus Ton. 

Zwischen Subjekt und Prädikat tritt, wenn beide 106, 
determiniert sind, der (allerdings nicht durchgängig 
beobachteten) Pegel nach das Pronomen der 3. Person, 
z. B. j^asf' yL AJjl Gott ist der Lebendige; dies steht 
meist auch, wenn das Prädikat ein Elativ ist: y*> t* 
*S* ( J*as\ was vortrefflicher ist als dies. 

Anm. "Während durch diese sogen. Copula der Charakter 
des Nominalsatzes nicht geändert wird, so tritt, wenn nach 
§ 117 in einem seinem Begriff nach nominalen Satze das Verbum 
^o sein verwandt wird, für den Nominalsatz formell ein Verbal- 
satz ein. Aber auch in einem solchen kann noch das das Sub- 
jekt hervorhebende 3 A stehen, wie e-ft^oJl yt> i_^aJy\ £€ \>U 
„wenn das Notwendige die Grobheit ist". 

In Verneinungs- (außer in dem Falle des § 147) 107. 
und Fragesätzen tritt das Prädikat vor das Subjekt, ' 
z. B. wX^a dS*Y> £ Hind geht nicht fort, Joj ^J>\ wo 
ist Zaid? 



106 107, 108. Nominalsatz. 



b. Ebenso tritt ein aus einer Präposition mit ihrem 
Kasus oder aus einem Adverb bestehendes Prädikat 
vor das Subj., wenn letzteres indeterminiert und auch 
durch keine Qualifikation näher bestimmt ist, z. B. 
a\jl*l yjLll <3 im Hause ist eine Frau; j^j £y* £-4^"* 
zu ihnen gehören (unter ihnen sind welche) die be- 
haupten. 

Anm. 1. Auch vor das determinierte Subj. kann ein der- 
artiges Präd. treten, doch liegt dann der logische Accent auf dem 
Subj., z. B. sX^j ^S*-^** hei mir ist Zaid, während in ^£jJ& jo j 
der logische Accent auf dem Präd. liegt; Zaid ist bei mir. 

2. Der unter b besprochene Fall ist einer der wenigen, in 
denen ein indeterminiertes und auch sonst nicht näher be- 
stimmtes Nomen das Subjekt eines Nominalsatzes bildet. Das 
kommt sonst hauptsächlich nur noch in Frage-, Antwort- und 
Wunschsätzen vor, wie jlJJl <3 ^Uwoj ,jjb ist ein Mann im 
Hause? ^)^a ^-o wer ist bei dir?, Antwort: J^) ein Mann 
(sc. ^ß^Js>)] (&Q* fiUo Friede sei über Euch! 
e. Participien und Verbaladjektiva (vgl. § 54) stehen 
in zusammengesetzten Nominalsätzen (s. § 104d) kraft 
des ihnen innewohnenden Verbalbegriffes bisweilen an 
der Stelle eines Verbum finitum als Prädikat vor dem 
Nomen, z. B. \^U *y*\ u;U wx0 Zaid, sein Vater 
schlägt 'Amr = Zaids Vater schlägt C A. 



108. Wenn das Subjekt des Nominalsatzes aus einem 
' Pronomen demonstr. besteht, so richtet sich sein Genus 



109. Mehrere Prädikate. 107 



nach dem folgenden Prädikat, z. B. Aj^Ia. aj^A dies 
ist eine Sklavin. 

Das adjektivische Prädikat stimmt mit dem Subj. b. 
in Genus und Numerus überein, abgesehn von den ge- 
brochenen Pluralen, die nach § 82 a als Sg. f. ge- 
braucht werden; ihnen folgen die arabischen Stammes- 
namen. 

Anm. Die § 102 a Anm. 2 gegebene Regel "gilt auch für 

9* '.' - 9, -& * 

den Nominalsatz: CJy^ \ *J&\> ^^-^ Jp (s. § 141) jede Seele 
wird den Tod schmecken. 

Wenn in einem Nominalsatze mehrere Prädikate 109. 
stehen, so werden sie meistens asyndetisch neben 
einander gereiht (vgl. § 131 und 116, Anm. e), z. B. 
i.J^ k-^ö-Ä. ^1 ich bin von gutem Gedächtnis und 
kundig. Dasselbe ist der Fall bei den Prädikaten des 
(häufig als verbum substantivum vorkommenden) Verbum 
£fc und der diesem ähnlichen Verba (vgl. § 117), z. B. £>] 

2 ** s * 9 y ?** ' ° * *&•* *"* * 9 s**> y , <— s -f. '."9 s " 

,^^S> L^-OÄi ^äIXäT ^Ja)JöC* CUS^JI yL\ +■$"*$ ^Xi4--Jl 

e^Ä-^> l^Jo^ das Königreich wird in der letzten 
Zeit werden ein gemischtes und in innerem Wider- 
spruch befindliches und eines, von dem ein Teil stark 
und ein anderer schwach sein wird. 



108 110,1 11. Nähere Bestimmgn.d. Verb. 112. Acc.d. Ziels u. Stoffes. 

Kapitel II. Der erweiterte Satz (§ no— 145). 
A. Nähere Bestimmungen des Yerbums (§ 110-120). 

110. In Abhängigkeit vom Verbum steht entweder ein 
Accusativ, oder eine Präposition mit ihrem Casus, 
die syntaktisch als im Accusativ stehend anzusehn ist. 

111. Der Accusativ ist der casus adverbialis im weitesten 
Sinne im Gegensatz zum Genetiv als dem casus ad- 
nominalis; er bezeichnet daher nicht nur das Ziel 
oder Objekt einer Tätigkeit, sondern auch jede sonstige 
nähere Bestimmung des Verbums. 

112. Gewisse Kategorien von Verben wie z. B. die 
Verba des Kommens, nehmen das Ziel, auf welches 
die Handlung gerichtet ist, als direktes Obj. zu sich, 
z. B. CUJLJl ,Jä.> er ging in das Haus; <Jo&* cuZJa. 
ich setzte mich an seinen Platz (vgl. § 118 a). Daher 
treten solche Verba ins persönliche Passiv, z. B. 
£<J-»io ^>\, es wurde zu ihm gekommen mit einer 
Sache, sie wurde ihm gebracht. 

b. Die Verba des Bekleidet-. Voll-, Gesättigtseins usw. 
nehmen den Stoff als direktes Objekt zu sich, wie 
sl^ pjJ\ ^St> das Gefäß war mit Wasser gefüllt; 
\Z^L 5-^io er sättigte sich an Brot. 

Anm. Infolgedessen nehmen auch Maß- und Gewichts- 
bezeiehnungen die Stoffangaben im Accusativ zu sich: V^> j^*? 
ein Kaiiz Weizen, U4-^> C>\^~* zwe * Kilo B utter J s0 erklärt 



113. Zwei Accus. 109 



sich auch der Accusativ nach den Zahlen von 11—99 (s. § 87 b) 
und nach pronominalen Zahladverbien, wie O^*^ £•*;■> ^ 
wieviel Dirham hast du bekommen? L*-*»J.> \SS$ \SS (J, ich habe 
so und soviel D. Im Ausruf aber regiert ^ gewöhnlich den 
Genetiv CUÄi.i\ ^^ (^ wie manchen Dirham habe ich aus- 
gegeben ! 

Mit zwei Accusativen werden verbunden: 1) Kausa- 113. 
tivformen von Verben, welche im I. Stamme einfach 
transitiv sind, z. ß. *-U wissen; kaus. k^i^iül <0«* er 
lehrte ihn das Lesen; <^>~^\ *^±->\ er führte ihn ins 
Haus. 2) die Kausativa der nach § 112 & mit dem 
Acc. des Stoffes verbundenen Verba nebst ihren 
Synonymen, wie U*y slksl er gab ihm einen Dirham, 
JljjT Ijoj £lf er verkaufte Zaid das Haus, und ihren 
Gegenteilen 1JU 9 ^^xk\^ JXCLrJT \y (s. § 44a) be- 
wahret euch (s. § 16 e) und eure Familien vor dem 
Höllenfeuer; 3) die Verba, welche ein Machen zu 
etwas, ein Halten für etwas, ein Erkennen als etwas 
und ein Benennen ausdrücken, sowie viele andere, 
z. B. lÜ>Vjs J*3^ *"^ J-*4- Q^ott machte die Erde zu 
einem Teppich; li=JU> l^Jj cxL^l. ich hielt Zaid 

für rechtschaffen; Ij^ä* a.-o\ ^^ er nannte seinen 
Sohn Muhammed. Wenn ein solches Verbum ins 



Passiv gesetzt wird, so bleibt der zweite Accus, stehen, 
z. B. \^isf° *Jo\ ^Za* sein Sohn wurde M. genannt; 
U.Ay ^y^l es wurde ihm ein Dirham gebracht, ge- 



110 114. Absolutes Objekt. 



schenkt, vom Act. ] X*j> sßT er ließ einen Dirhem an 
ihn gelangen, er schenkte ihm e. D., vgl. § 112 a. 

Anm. a. Die beiden Objekte der unter No. 3 genannten 
Verba stehen eigentlich im Verhältnis von Subjekt und Prädikat 
(§ 104) zu einander; so ist z. ß. ein Satz wie Iäv-^o Ajj^j 
U-^Iä. auch zu übersetzen: ich fand, daß er ein milder Greis 
war. Als zweites Objekt kann statt eines Nomen ein verbaler 
Zustandssatz eintreten, z.B. (Us-^) 0*J ^4»^^? \5^^*3 s * e 
(die Brüder Josefs) fanden ihr Kaufgeld als ein solches, das 
ihnen zurückerstattet war = sie fanden, daß u. s. w. (Kur'än). 

b. Verba, welche nicht eine geistige, sondern eine leibliche 
Wahrnehmung ausdrücken, haben häufig ebenfalls zwei Accus, 
bei sich; doch wird der zweite als Zustandskasus § 116 gefaßt; 
freilich sind Fälle wie ^^ \V*& C^ * ^«) auch zu übersetzen: 
ich hörte 'Amr weinen, resp. ich hörte, wie f Amr weinte. 

c. Die Kausative der unter 3 genannten Verba können drei 
Accusative regieren wie 4JC^rL i£JLi*\ !&>«£ als Kausativ zu 
«JJC^oL ^XJ14^\ f*&ij ihr hieltet eure Taten für schlechte. 

d. Vgl. § 48/. 

114. Zu jedem, transitiven wie intransitiven, activen wie 
passiven Verbum kann zur Verstärkung oder näheren 
Bestimmung des Verbalbegriffes ein sogenanntes ab- 
solutes oder inneres Objekt treten. Dieses ab- 
solute Objekt besteht aus einem Infinitiv oder einem 
andern Verbalnomen, nomen speciei (§ 58c) oder nomen 
vicis (§ 68c); gewöhnlich ist es näher bestimmt und 
zwar durch eine Qualifikation (§ 129) oder einen Gene- 



1 14. Absolutes Objekt. 111 



S-s J **tt. 



tiv; z. B. LLu*ä. U>>U <*oM er erzog ihn mit einem 
guten Erziehen = gut; ^Jl l?}^> o^?^> er schlug 
mich mit einem Schlagen, welches mir weh tat (zum 
.Relativsatz vgl. § 153); j£* o^^ ^ =o-^ J* <^~°£-> ^ 
<^U^.]\ yXsS ich empfand über nichts mehr Heue, als 
über c Abdelmelik; 8vxl s^o JXLÜ> er wandelte nach 
der Lebens(- und Handlungs)weise seines Großvaters. 
Seltener steht das innere Objekt ohne Qualifikation, 
z. B. bLo <ülo er schlug ihn mit einem Schlagen, 
ergänze: und mit was für einem Schlagen! \/y*> *y& 
er wickelte es in (einige) Pakete, wobei das innere 
Objekt mehr das Ergebnis der Handlung ausdrückt. 
Anm. a. Bisweilen steht an der Stelle des Infinitivs bloß die 
Qualifikation, z.B. ^_y»^l£o er reiste lange, statt Sb^J» \"y^ j^ 
er reiste ein langes Reisen, oder eine sonstige nähere Bestimmung 
z.B. U^^o ^jJ^Jl C*5rf AJo* 4JJ\ £\Jä Gott ließ ihn Jerusalem 
in friedlicher "Weise erobern = ^U-o ^Cis. 

b. Das allgemeine Objekt vergleicht oft die Handlung des 
Subjekts mit der eines anderen, wie o*"?4^ ^J>^- ei«* er 
fürchtete sich wie ein Feiger. 

c. Nicht selten dient als inneres Objekt ein Infinitiv einer 
andern Yei baiform desselben Stammes l^^j^o \)lXä \*XXXa\ sie 
kämpften heftig miteinander, namentlich aber auch ein Nomen 
des Grundstammes neben einer andern Verbalform: «^owX&^J 
Ijojs^o \ji\Ss- ich werde ihn schwer bestrafen, A££JA \^'J^\ 

sie flohen schimpflich. 



112 115. 116. Adverbialer Accusativ. 



115. Abarten des absoluten Objekts sind: 

Der Accus, eines Infin. als Gerundium, der die 

» * s* y» 

näheren Umstände der Handlung angibt, z. B. <Ooü> 
Vj.l^> er tötete ihn in Gefangenschaft, ÄJJt* plötzlich, 

<*Jo\U öffentlich, \j^J* absichtlich u. a. 
•v 

b. Der Accus., der den Beweggrund oder Zweck 

einer Handlung angibt, meist indeterminiert, z. B. 

CIL \£y* sie flohen aus Feigheit, £j £1^ cxU ich 

stand auf, um ihm Ehre zu erweisen. 

116. Sehr häufig tritt der Accus, und zwar in der Regel 
indeterminiert (aber meist zu einem determinierten 
Nomen gehörig) als Zustand skasus in Verbalsätzen 
(selten in Nominalsätzen) ein, z. B. J] L^>P^c 'jLl 
dLovxiJT er reiste, indem er die Richtung nach Medina 
einschlug; Up^»t £>y >Ü ihr kommt in Scharen (Kur'än); 
U^b \j-U ^?ü ich habe 'Amr angetroffen, indem er 
weinte. 

Anm. a. Bei dem Zustandskasus ist stets darauf zu achten, 
auf welches der übergeordneten Nomina er sich bezieht ; in dem 
letzteren Fall z. B. könnte er sich auch auf das in ^JX^ÄJ liegende 
Subjektspronomen beziehen. 

b. Häufig treten "Wörter, welche eine Gesamtheit be- 
zeichnen wie 1.**«^. als Zustandsaccusativ auf, z. B. *>~£*o ^J6 

_ " * - V 

sy**'*^ *'JaZA\ ,J-*t er war der Oberste der Einwohner von 
Basra insgesamt. 

c. Auch das impersonelle Particip § 101b kann in den 



117. Accusativ als Prädikat. 113 

Zustandskasus gesetzt werden, z. B. &Q* C^-ä^o yL er fiel hin, 
indem er ohnmächtig wurde. 

d. Der Zustandsaccusativ kann sich auch auf ein Suffix be- 
ziehen wie L-C-^s ^jJlcL j^V^o j\JJ\ die Hölle ist euer 
Aufenthaltsort, indem ihr ewig darin bleibt. 

e. Zwei und mehr Nomina im Zustandskasus stehen asyn- 
detisch neben einander (vgl. § 109), z. B. (Kur'än) L£r~° £ y^-\ 
\J_^ääCo \Z>j£Sso (Gott sprach zum Satan): Gehe heraus aus 
(dem Paradiese fem.) als ein verworfener und verachteter (zu 
Lo^ij^o vgl. § 5 c). 

Verblaßt die Bedeutung des Verbums, zu dem ein 117. 
Zustandsaccusativ gehört, so wird dieser zum reinen 
Prädikatsnomen, neben dem das Verbum zu einer Art 
Kopula herabsinkt, die den an sich zeitlosen Nominal- 
satz (s. § 104) in eine bestimmte Zeitsphäre einreiht. 
Besonders geschieht das bei dem Verbum ^ (med. ^) 
Dieses Verbum bedeutete urspr. stehn (J1D), jetzt aber 
entweder 1) sein, im Sinne von existieren, z. B. j • j£ ^ 
es war (lebte) ein Wezir oder 2) etwas sein; in 
letzterem Falle nimmt es, wie alle ihm in der Be- 
deutung ähnlichen Verba (z. B. ^^ spät etwas sein, 
? Xol früh etwas sein, >\.t wiederum etwas sein oder 
werden, ^\> bleiben, dauern; JU aufhören zu sein; 
JlX> etwas werden, J^} etwas nicht sein) sein Prädikat 
im Accusativ zu sich, z. B. SLIa. 3oV^\ cuSk seine 
Frau war schwanger (zu i*iL vgl. § 686). Statt des 
Accusativs kann als Prädikat auch eine Präposition mit 

Socin-Brockelmann, Arab. Grammatik. 6. Aufl. 8 



114 118. Adverbialer Accusativ. 



ihrem Kasus (vgl. § 1046) stehen, z. B. cullM ^ jtß ^ 

*j ' 9* 9 9-'"* «* -*J » ** " 

Zaid war im Hause; ^^> ^\ ^ ^y^^ ^^Cc cuifc 
J>^\ die Könige von Persien gehörten zu den mäch- 
tigsten der Könige der Erde. Auch die Verbindung 
von ^ß usw. mit einem Verbum finitum (§ 95 #; 96 d) 
ist so aufzufassen, daß hierbei das Prädikat aus 
einem Verbalsatz, urspr. einem Zustandssatz (§ 155) 
besteht, z. B. \^*ö ^» J°^ <^ die Leute waren 
bereits (eig. früh) müde geworden. 
118. Zur Bezeichnung einer näheren Bestimmung 
steht der Accus, in folgenden Fällen: 
a. Der Accus, tritt ein bei Bestimmungen der Rich- 
tung und Entfernung und solchen des Ortes, wenn sie 
allgemein sind, sowie bei Zeitangaben, z. B. U^-*?. y** 

y£i£ er blickte nach rechts und nach links ; l^~y jl* 
er reiste eine Parasange weit; \ß $j^\ ,J* y^^} 
fj*^2 er besiegte den Feind zu Wasser und zu Lande; 
sUxfi i^rfliL sie kamen am späten Abend; ^S> ,J* ^x**»\ 

aj'CLL sü er blieb fest dabei während der Dauer 
seines Lebens; SU) bei Nacht; ilc einmal, Dual crt?r* 
zweimal, PI. fyj* mehrere mal, y£j**\ (oft mit Aus- 
lassung von 'i^o) ein zweites mal. 

Anm. a. So steht der Acc. auch bei Datierungen z. B. £.^> 
^5 . v«^5 l2j& dJJ^i . . . ÄJ^UlT f£> O^*^* dem f O£män wurde 
die Huldigung dargebracht am Freitag ... im Jahre 23. So er- 



119. Accusativ als Prädikat. 115 



klären sich auch die in § 89 erwähnten Accusative bei Adverbien 
und Präpositionen, wie ebenso bei konjunktioneil gebrauchten 
Wörtern vgl. § 140; so auch z. B. der Accusativ in Fällen wie 
UJ^ - jedesmal, wenn, so oft als, eigentlich = u ^p (vgl. § 157). 

b. Der allgemeine Zeitbegriff wird nicht selten vor einer 
davon abhängigen näheren Bestimmung ausgelassen wie 2^» 

S * ff •*■ JJ I y f > * 

^yZo^*J\ \ £<^> er kam bei Sonnenaufgang, y<xst^ \ i*^£> <iJJ > ^J^ 
dies geschah beim Nachmittagsgebet s. s. w. 

c. Genaue Ortsbestimmungen werden durch <3 eingeführt, 
wie Mw*.ä> (3 0^° er starb in Bagdad; ausgenommen sind 
Nomina loci (§ 58a) nach einem Verbum desselben oder eines 
synonymen Stammes, wie ^.j j^s.^ vJI^JUuä. oder C-^*~J^s*. 

iMJ C>^** i° n setzte mich an Zaids Platz; in Fällen wie ^^> 

1* ' * <* 

äi>U^i „er wohnte in Granada" liegt für arabisches Sprach- 
gefühl direkter Objektsaccusativ vor. 

Der Accus, der Specifikation, ebenfalls meist b. 
indeterminiert, drückt einen näheren Bezug aus, z. B. 
lläxLxi c^UwL es (das Paradies) ist schön als Auf- 
enthaltsort; er steht besonders häufig auch bei Elativen 
(§ 57 b) von allgemeiner Bedeutung, z. B. *!**• jJo\ 
stärker in Bezug auf die Böte = röter. 

Der Accus, tritt ferner ein nach der Negation 5, 119. 
wenn diese, wie die Araber sagen, eine generelle 
Verneinung ausdrückt. Da das Genus stets determi- 
niert gedacht wird (s. § 127c), so fehlt hier der un- 
bestimmte Artikel, die Nunation (s. § 80), z. B. 5J l Ü 

8* 



116 120. Accusativ als Prädikat. 

i)jT tf] es gibt (absolut) keinen Gott außer Allah; 
il)> cy c j^ ^ das ist unausweichlich — notwendig (vgl. 
necesse est). 

Anm. a. Der Accusativ muß unmittelbar auf ")) folgen, 
sonst tritt der Nominativ ein, wie J^ j\»>J\ ß ^) im Hause 
ist niemand. Auch ein folgendes Prädicat steht im Nominativ: 
^XJ^c L^. »>ä.\ M niemand ist besser als du. 

b. Merke den Fluch ^J £j>\ ^ oder v^JJ iSt V ( 8 . § 85«) 
oder mit haplologischer Verdrängung des la nach /ä (vgl. § 37 
Anm. c, 48 d): viJb\ M du mögest keinen Vater haben. 

120. Der Accusativ tritt ein nach der Konjunktion ^ 
um eine Begleitung (mit) zu bezeichnen, besonders in 
Verbalsätzen, z. B. ^b^ cuJLu^> U was hast du zu- 

^ >tt " t "£■ J 9 

sammen mit deinem Vater getan? Jw~Jl^ y+**\ c*J; Uo 
ich hörte nicht auf mit dem Nil (den Nil entlang) zu 
gehen; aber auch ohne Verbum lo4>S ^ ^* was ^ast 
du mit Zaid (zu tun)? 

121. Der Accusativ tritt wie zuweilen im Anruf (s. § 80) 
so auch in Ausrufen ein, bei welchen ein Verbum finitum 
ergänzt werden kann, z. B. ^-*^ Ma\ willkommen! wozu 

* 9 

C^a. (vgl. § 112a) zu ergänzen ist; also eig. — du bist 
zu Verwandten und einem ebenen (angenehmen) Platze 
gekommen; M^ langsam! was als absolutes Object 
(vgl. § 114) zu einem ausgelassenen Imperativ zu he- 
trachten ist, *OJ\ ^Uc** - eig. das Lob Allahs! (er- 
gänze Jy^>\) im Sinne von: Gott ist erhaben! Ähnlich 



122, 123. Verbum mit Präpositionen. 117 



ist der sogenannte Accusativ der Warnung und der 
der Aufforderung zu fassen, z. B. j^LS)\ der Löwe! 
jS*i$\'* dbl nimm dich in Acht vor dem Löwen! *jJU\ 
^wxJdT auf den Feind! iil£>«xaL deine Geschichte (er- 
zähle!). 

Anm. Ein solcher Ausruf ist urspr. auch CL)j vor in- 
determiniertem Genetiv, eig. o über die Menge von, das aber 
"bis zu dem Sinne von „manche, einige" abgeschwächt ist: 
CX^aJ s>& ^ ^ l-H^v) 4-0 mancnen edlen Mann habe ich ge- 
troffen. Yon Cj^j kann aber auch ein mit L* eingeleiteter Satz 
abhängen (s. § 150 c) ^j-*-^ cr?.«-^ ■*_?£ ^*r? ) manchmal wün- 
schen die Ungläubigen. Der Gegensatz zu ^+*j ist L^i-ä „selten" 
bei dem der Satz mit Uo das Subjekt zum Verbum ^}S bildet, 
■£ä-o UAs x^ÄlkJl Ju^&^M öffentliche gute Werke nützen 
selten. Aus der Auslassung eines CL>j soll sich der namentlich 
in der Poesie beliebte Gebrauch eines 3 mit folgendem Genetiv 
erklären, wie CX> jZ*> ^ytö 5 manchen Becher hab ich getrunken ! 

Von den mannigfachen Verbindungen des Verb ums 122. 
mit Präpositionen seien hier bloß folgende Fälle 
hervorgehoben: 

Bei manchen Präpositionen läßt sich ihre Ursprung- 123. 
liehe Bedeutung (vgl. § 89) als Nomina noch durch- 
fühlen, z. B. ^y U^M^ ^yTJJl ^Jo j2Z er unterschied 
zwischen (eig. die Distanz, die Differenz der) Männchen 
und Weibchen. — Sehr häufig tritt das partitive ^ 
auf diese Weise als Objekt ein, z. B. ? U.kJ\ ^ j^\ er 



118 124. Verbum mit Präpositionen. 

aß von (eig. einen Teil) der Speise, oder als Prädikat 
(urspr. als Subjekt) wie 2JJ\ j^aI* ^ r^-^S eni ig e 
von ihnen sind solche, die mit Gott einen Vertrag ge- 
schlossen haben. Ganz gewöhnlich ist ^ „wie" als Sub- 
jekt, Objekt und Prädikat. Als Attribute können 
ziemlich alle Präpositionen vorkommen (s. § 130). 
124. Aus dem Gebrauch einzelner Präpositionen ist zu 
beachten: 

a. £yo (s. § 1c Anm.) „von" zur Angabe der Entfernung 
und des Abstandes von einer Person oder Sache, und 
durch konträre Analogie auch nach i^->A ^> nahe sein, 
t^oy> nahe. Den Abstand bezeichnet es auch nach 
dem Komparativ wie ^* J^*l y*> er ist trefflicher 
als ich (s. § 576). Zu der urspr. und noch ungemein 
häufigen partitiven Anwendung von ^ gehört auch 
die in Zeitangaben, wie S^ c?* r ^ er stand bei Nacht 
(eig. in einem Teil d. N.) auf. 

b. <J* „von" nach den Verben des Enthüllens und 
Synonymen, daher auch dJ& Uu. er verzieh ihm, dJ^ ^J Uo 
er fragte ihn danach. 

c J (vgl. § 133, 143) bei Zeitangaben, speciell den 
Datierungen des Monats, z. B. ^s* ^ ^LJ J^ 
in der ersten (eig. dem ersten) "zum (Monat) Mu- 
harram gehörigen Nacht, ^UJiii {yo £>^Ü JL^ £-*~~^ 
oder mit Auslassung von JLl) (§ 85 n) cJy^- t-r^A zur 



124. Verbum mit Präpositionen. 119 

Zeit von sieben Nächten, welche (vgl. § 153) vom Sa'bän 
verflossen waren = als sieben Nächte (resp. Tage) v. 
S. v. w.; ^Ca^oj ^o C^SjL> (äSJj) 'i^s. &)\ als noch 
vierzehn (Nächte) vom Ramadan übrig waren (s. 
§ 102& Anm.). 

Cj „in" ; im Gegensatz zu J, das im allgemeinen Sinne d, 
des Dativs namentlich nach Verben günstiger Be- 
deutung steht, nimmt <_> oft feindlichen Sinn an, wie 
\*j jii jem. etw. antun, schädigen, l_j j^>\ dass. 
u_> ^\\ verachten, c__> <L>$3 für einen Lügner er- 
klären usw. 

Das instrumentale c__j wie l-»~UcJ b dsXZs er tötete 3, 
ihn mit dem Schwerte steht auch in übertragenem 
Sinne, wie oo p *C^> er nannte ihn Zaid, namentlich 
zur Angabe des Kaufpreises, wie ^j^ Uls ^jipUöJ er 
kaufte eine Rohrfeder für einen Dirham. 

Einige Verba werden mit geringer Bedeutungs- y- 
Verschiedenheit bald mit einem direkten Objekt, bald 
mit e_j verbunden, z. B. <^JJ er erkannte es, <*o ^1* 
er wußte darum. Häufig wird mit c__-> ein Objekt ein- 
geleitet, auf das sich die Tätigkeit des Verbums erst 
mittelbar erstreckt, z. B. Ijoj JUäT er schickte* Zaid, 
(^_>U5Üb cUäj er schickte das Schreiben (d. h. jemand 
mit dem Schreiben); jJL*J\ ciu^ er schickte den Sklaven, 
wX^jdb du£f, in gleicher Bedeutung, jedoch so, daß ge- 
dacht ist, daß derselbe unter Begleitung reist. Verba 



120 124. Verbum mit Präpositionen. 

des Gehens nehmen mit e_> verbunden geradezu die 

> ^ 5 «- s; yl 

Bedeutung des Bringens an z. B. f^^. Ijoj fj>\ er 
brachte dem Zaid die Nachricht (vgl. § 112 a). — Dieses 
e-> tritt auch an einen Imperativ (vgl. § 36) angelehnt 
zur Umschreibung der ersten Person Dual und Plural 
ein, z. B. Lo jfJo\ laß uns gehen, Lo \yo^ laßt uns 
gehen. 

Anm. Beachte viele prägnante Redensarten wie <J>\ <*o lila 
\ da ließ er ihn ins Gefängnis abführen usw. 



c . J, „in" steht metaphorisch von dem Objekt geistiger 

* y l 'S* »»£ 

Betätigung cll> ^ iliO" er sprach davon, und von der 
Interessensphäre, wie <*JJ1 ,3 jaiLo^ <*JJ1 J, ^-^ä-?. er 
liebt und haßt um Gottes willen. 

/. »J^ „über" in feindlichem Sinne: *S±s. 'yL er em- 
pörte sich gegen ihn (so daß er auf ihm lastete), wie 
jJ auch von Schulden steht ^CaJ > ^4^ <J> du schul- 

y ' 

dest mir (auf dir lasten zu meinen Gunsten) zwei 

Dirham. Daraus kann „trotz" werden, wie J.& ^jSs>\ 

' — y 

viU.**j SS ich werde dich trotz deines hohen Alters 

y y jT* y 

bestrafen. Die Bedeutung „auf" wird auf geistige 

y ^ • ■£ y 

Handlungen und Zustände übertragen ^> ,J.c ^UJl 
JUt^« die Menschen folgen der Religion ihrer Fürsten; 
daher dient es auch zur Angabe des Grundes, wie 
5^ & j* <*JJ j^i\ Preis sei Gott für das, was er 
getan, der Grundlage ^^jf ^i J-* unter dieser Be- 



125. Verbum mit Präpositionen. 121 



dingung, und des Themas, wie 1J*a j* Jlä er spracji 
darüber. 

Bei (Jj „zu" schwindet zuweilen der Begriff der#. 
Bewegung, sodaß es auch von der Ruhe am erreichten 
Ort gebraucht werden kann, wie namentlich <^U.L Jl 
„neben". 

^.If „zwischen" verliert seine Bedeutung in der h. 
Verbindung ^.^J &+> vor ^ nm so > daß man z - B. aucn 
sagen kann LlkJLiJl ^^ ^J*j> vor dem Zelte. 

Anm. Beachte die elliptischen Redensarten ^o J^& bringt 
ihn mir her, ^^-s «^^ ^ oder nur <-^-^\ scher dich weg, 
<iXij.> es liegt vor dir, <*o \ >U da war er plötzlich. 

Die Bedeutung mancher Verba wird je nach der 125. 
Präposition, mit welcher sie verbunden werden, oft so 
verändert, daß nach unserem Sprachgebrauch ein ganz 
entgegengesetzter Sinn herauskommt; so ist <*J U> eig. 
er rief (Gott) zu seinen Gunsten an = er segnete ihn, 
<*Jji 1*5 er rief (Gott) gegen ihn an == er fluchte 
ihm; <*o \&> er ließ) ihn rufen; j^b JJÄXiat er be- 
schäftigte sich mit der Angelegenheit; dagegen mit 
^* (welches den Begriff der Trennung enthält) J,j«jUo\ 
^IoSjT ^ er war beschäftigt, so daß er von der be- 
treffenden Angelegenheit absah, sich ihr nicht widmen 
konnte. 



122 126, 127. Nomen mit dem Artikel. 



B. Nähere Bestimmungen des Nomen (§ 126 — 144). 

126. Zu einem Nomen können treten a) der Artikel. 
ß) ein Permutativ (Apposition), 7) eine Qualifikation, 
5) ein Genetiv. 

127. Wenn einem Nomen der Artikel vorgesetzt wird, 
°" so wird es determiniert (§ 7 Ab). Diese Determination 

kann jedoch eine stärkere oder eine schwächere sein: 

a. Demonstrativkraft hat der Artikel noch vor ge- 
wissen Wörtern, welche einen Zeitbegriff enthalten, 
z. B. £*UU\ diese Stunde — jetzt, ^1)1 diesen Tag 
= heute. 

b. Durch den Artikel wird ein bestimmtes Einzel- 
wesen, das der Sprechende im Sinne hat, oder von dem 
schon die Rede war, bezeichnet: mit Ja»«" weist man 
auf einen bestimmten, bewußten Mann hin. — Auch 
die mit Artikel versehenen Eigennamen (vgl. § 746) 
sind ursprünglich determinierte Appellative z. B. ^^s}\ 

c. Gattungsbegriffe werden, da die Gattung als Ganzes 
nur einmal existiert, fast stets durch den Artikel de- 

y, 9" J 9 y, 

terminiert (vgl. § 119), z. B. ^LU.\ JJi* y*> er ist wie 
ein Esel. Auch mit Pluralen wird dieser „generelle- 
Artikel verbunden, z. B. ^CLl^JI die Jugend. 

128. Unter den Fällen, in denen zu einem Nomen ein 
P" sogenanntes Permutativ (am ehesten noch unserer 



128. Permutativ. 123 



Apposition entsprechend) tritt, ist besonders namhaft 
zu machen: 

daß einem Substantivum a) das Maß und die Zahl, a. 
b) die Ähnlichkeit, c) die Eigenschaft, d) die Teile, 
e) den Inhalt und f) den Stoff bezeichnende Wörter 
appositionell beigefügt werden können," z. B. a) l)y (J^y 
ein eine Elle langes Kleid (eig. ein Kleid, eine Elle), 
i'cXfr cJJlX*** eine Anzahl Schriften; b) jo>; JJu J^ 

ein Mann wie (eig. die Gleichheit von) Zaid; c) Cr >j\_^iJ\ 
k**JJ\ die richtigen Wagen; d) £j£*)\ J-*ä* ein Seil, 

' ' C> 9S ö, »x. 

das aus morschen Stücken besteht; e) Co) J.LJ ein 
ßatl (= gr. Xtipa) Ol; f) jo.lXÜ pU-\ der eiserne Finger- 
ring, indeterminiert lieber mit ^x, z. B. l^a) ^ ^^ 
ein Götzenbild aus Gold. (Auch die Genetivkonstruktion 
kommt vor: ^JfcXn *^«o.) 

Anm. a. Es sind dies dieselben Kategorien, die auch als 
Subj. und Prädikat eines Nonrinalsatzes auftreten können (s. § 105). 
In der Tat ist das Permutativverhältnis aus einem Nominalsatz 
hervorgegangen. 

b. Wie das oben unter b erwähnte J^? wird auch ^ 
(§ 90c) wie ein Nomen in der Bedeutung Maß, Betrag, häufig 
einem Nomen als App. beigefügt; so steht z.B. in «J^'r? ^)y* 
^.j> ich bin an einem Manne wie Zaid vorbeigegangen & 
virtuell als Beifügung zu »J^*5 im Genetiv. 

Das Wort JS Gesamtheit (Subst.) wird dem Nomen b. 
entweder übergeordnet, oder als Apposition mit einem 



124 129. Qualifikation. 



auf das Nomen bezüglichen Suffixe beigeordnet, z. B. 
^Ul Ji" oder ^4^ ^^^ alle Menschen (wobei JS in 
Bezug auf Genus und Numerus natürlich stets unver- 
ändert bleibt). Ist das abhängige Wort indeterminiert, 
so entspricht JS unserem jeder: f y. J^ jeden Tag, 
j£»1 JS jeder einzelne. 
129. Eine Qualifikation kann 1) aus einem Adjectivum, 
( ' 2) einer Präposition mit ihrem Casus (s. § 123) oder 

3) einem Relativsatz (§ 153 — 154) bestehen. 
a- Besteht die Qualifikation aus einem Adjectivum, 
z. B. J>1» pl«\ ein gerechter Im am (Vorsteher), so muß, 
wenn das Substantivum determiniert ist, auch das Ad- 



jectivum determiniert sein z. B. J>IaJi f CoSSl, der g. I. 

b. Von der Regel, daß die Adjektive hinter dem 
Substantivum stehen, macht das Demonstrativpronomen 
eine scheinbare Ausnahme, da dieses meist vor (wie 
der Artikel § 127), so durchweg, wenn das Nomen 
mit dem Artikel determiniert ist, f UÜJ\ \S.*> dieser 
Sklave, seltener hinter das Substantivum tritt, z. B. 
namentlich, wenn dies ein N. pr. ohne Artikel wie 
\Sj* joj, oder ein durch einen Genetiv oder ein Suffix 
determiniertes Appellativum ist, wie ^ily* ^S > }^ diese 
meine Sklaven. 

c. In Bezug auf Genus und Numerus muß das Ad- 
jectivum mit dem Substantivum übereinstimmen z. B. 
aX^+.s». d^^.*o ein schönes Mädchen. Eine Ausnahme 



130. Präposition mit ihrem Casus als Qualifikation. 125 



macht u. a. das Wort LJ& viel, welches auch nach 
Pluralen nach Art einer Apposition meist unverändert 
bleibt, z. B. C-^ J^ viele Männer. 

Bei inneren Pluralen und bei Kollektiven besteht d. 
diese Übereinstimmung aber nur, wenn sie vernünftige 
Wesen bezeichnen; das Adjectiv steht dann im innern 
oder im äußern Plural: ^ «JIa.^ edle Männer; ib^Jl 
J^oli\ die früher dagewesenen (Part, von ^^) 
Vorfahren; ^isr? J^S geizige Leute, ^-JU» JJs gewalt- 
tätige Leute; das gilt auch für das vortretende Demon- 
strativpronomen , z. B. ^UJl &^Jyb diese Menschen. 
Bei Kollektiven ist aber statt dieser constructio ad 
sensum auch die nach der grammatischen Form mög- 
lich wie P>.j$ £y> edle Leute. Bei inneren Plur. und 
Kollektiven sowie fem. Plur., die keine vernünftigen Wesen 
bezeichnen, steht das Adjektiv meist im fem. Sing, 
(vgl. § 82 a) z. B. *^A) JUa. feste Berge, £<*f) ^ 

weidende Schafe, ot«^äJl *i-* diese Wüsten; viUUJJl hSj* 
diese Reiche; seltener ist hier der äußere oder innere 
Plur. des Adj. Cj£\S 4% bellende Hunde, j\p» ji> 
lange Palmen. 

Von den Fällen, in welchen eine Präposition mit 130. 
ihrem Casus in Abhängigkeit vom Verbum (§ 124 ff.) a ' 
oder einem Verbalbegriff steht, sind diejenigen scharf 
zu trennen, in welchen sie eine zu einem Nomen ge- 



126 132. Genetivverhältnis. 

hörige Qualifikation bildet, z. B. J^^Jb £>l^> J* cu~J^L 
ich setzte mich zu einem Goldschmied auf dem Bazar, 
d. h. zu einem auf dem B. befindlichen Gr.; düSjb 
y*)jj£ A* deine Nachkommenschaft nach dir, d. h. deine 
nach dir lebenden Nachkommen. 
6. Diese Qualifikation tritt bisweilen nicht unmittel- 
bar neben das Nomen, so namentlich bei den Relativ- 
wörtern ^c und LS z. B. <-Sj*l\ er* JULJf J.rL> ^ 
diejenigen von den Arabern, .welche a in Syrien ein- 
drangen, iUlJl £* ^XJ «Jl>U» LS \y^*\ heiratet was 
von Weibern euch gefällt. Auch kann die Qualifikation 
vorgesetzt werden, vgl. § 145 a Anm. 

131. Hat ein Substantivum mehrere Qualifikationen, 
so tritt gewöhnlich Asyndese ein (s. § 109, 116 Anm. e), 
z. B. <*~^*Jt «J-*-^ *^\ der erhabene und große Gott. 

132. Die Zugehörigkeit und die Abhängigkeit eines 

0. 

Nomens von einem andern bezeichnet der Genetiv, 
der casus adnominalis (s. § 111). Infolge der engen 
Verbindung, in welche das zweite Nomen zu dem ersten 
tritt, wird das letztere, das dann im status constructus 
(§ 74 b, ß) also artikellos (vgl jedoch § 142) steht, 
determiniert; so ist also ^UJl ^ die (bestimmte) 
Lanze des (bestimmten) Ritters, ebenso bei Suffixen 
z. B. *>*? ) seine (bestimmte) Lanze. Wenn das ab- 
hängige Nomen indeterminiert ist, so wird das über- 
geordnete Nomen bloß generell bestimmt (§ 127c) oder 



133. Genetivverhältnis. 127 



in einer der generellen Bestimmung ähnlichen Weise 
specialisiert z. B. ^So CU: eine Tochter eines Königs 
= eine Königstochter. 

Anm. Im letzteren Falle kann auch bei dem abhängigen 
Worte der generelle Artikel stehen, ohne das übergeordnete Wort 
zu determinieren z. B. j-**-*^ \ Tf*" ^ ers tenbrot. 

Wenn das Nomen, dem ein anderes im eigentlichen 133. 
Sinne untergeordnet wird, im strengsten Sinne (vgl, 
§ 132) indeterminiert bleiben soll, kann keine Genetiv- 
verbindung eintreten, sondern die Zugehörigkeit muß 
durch eine Präposition ausgedrückt werden, z. B. 
*XJ z\ ein Bruder von euch, wobei ^SJ dann Quali- 
fikation (§ 130 a) ist. 

Besonders stark determinierend treten bisweilen 134. 
Suffixe zu Substantiven, welche einen Zeitbegriff be- 
zeichnen (vgl. § 127a) z. B. <kX)Sj <J.^> er betete seine 
Nacht, d. h. die betreffende Nacht, in welcher er sich 
damals befand. 

Der Genetiv kann von dem übergeordneten Worte 135. 
nicht getrennt werden; andere z. B. adjektivische 
Näherbestimmungen des regierenden Wortes treten 

• 9*** 5»J J «x» 

daher hinter den Genetiv z. B. ä-m>\JJ\ eLCJ\ cu>o das 
geräumige Haus des Königs. Wenn ein Genetiv nach 
unserer Ausdrucksweise zu zwei Substantiven gehört, 
so tritt er in Abhängigkeit zu dem ersteren und wird 
bei dem zweiten durch ein Personalpronomen ersetzt, 



128 136. Genetivverhältnis. 



z. ß. ^>l^5 £)J1 i^-5 die Gnade und die Segnungen 
Gottes. 
136. Infolge der engen Zusammengehörigkeit können 
zwei aneinander angelehnte Nomina zu einem Begriff 
verschmolzen werden, obwohl nur der erste Bestandteil 
veränderlich ist. So ist ^JJI oll (Gen. ajJI oZS\ Acc. 
ajJ\ j^-S) der Diener Allahs als Eigenname ein durch- 
aus einheitlicher Begriff. Weitere Beispiele davon 
bieten die Fälle, in denen Eigennamen mit den Wör- 
tern U>\ Sohn, vL>\ Vater, £**> Tochter, J Mutter, 
zusammengesetzt sind. Da es bei den Arabern keine 
eigentlichen Familiennamen gibt, so werden dem Namen 
eines Mannes oder einer Frau mit obigen Wörtern 
komponierte Namen zur besseren Unterscheidung bei- 
gefügt, z. B. jojS ^jj jJis? ^ÜoLlT yi\ (beachte die 
Stellung!). Sehr oft sind solche Namen (die mit i\ 
und ^1 heißen *^£) die Hauptnamen geworden, wie 
z. B. beim ersten Chalifen S* *?\ oder bei dem Ge- 
lehrten JL^Ll^S ^SU Auch Namen von Stämmen wie 
<^S y£ sind in dieser Weise Einheitsbegriffe. 

Anm. a. Auch Eigennamen können durch andere Eigen- 
namen im Genetiv näher bestimmt werden, wie ^UJJl ^^y^Jol Ja 
Tripolis in Syrien, ^^J° mS^> H. aus dem Stamme T., daher 
können Eigennamen auch mit einem Suffix versehen werden, 
wie c^^.j euer Zaid. 

b. Zu einer Nisbe (s. § 59a) kann als Apposition der Genetiv 



137, 138 Genetivverhältnis. 129 



des Grundwortes, der seinerseits wieder durch einen 2. Genetiv 
näher bestimmt wird, hinzutreten, wie ^vXs- ^X> Cf?^^^ der 
Taimite von den Taim (ibn) c Adi. 

c. Nach Analogie der menschlichen N. pr. werden nament- 
lich in der Poesie auch Tiere und Dinge sowie Gattungsbegriffe 
durch Zusammensetzungen mit ^\ u. s. w. bezeichnet wie ^\ 
£jZ.JaL\ der Vater des Schlößchens, d.i. der Fuchs, ^JaJt f \ 
der Haupt weg (J^j^kll £j£± die Nebenstraßen), <-r>f*- c^\ ein 
Krieger u. s. w. Ganz gewöhnlich dient ^>\ auch in Prosa zur 



Angabe des Lebensalters, wie ^ c^r^ Cr? ^ 5* er ^ 80 
Jahre alt. 

Der Genetiv eines Abstractums ersetzt im Arab. 137. 

oft eine Qualifikation, wie ft^Ci JaJJ ein schlechter 

9 . ' m ■ ^ ■'■&'* J s ' 

Mann, 3^^° «-^.u» ein guter Kamerad, &üJaJ\ ^l^J 
die treuen Freunde (s. § 85 fr). Das geschieht nament- 
lich bei Angaben des Stoffes, für die es Adjectiva über- 
haupt nicht gibt (s. § 128 a), wie X^is <^^^ ein silbernes 
Ei, gjL <^jy ein seidenes Kleid. 

Nicht selten wird ein Adjectivum, das wir nach 138. 
unserer Ausdrucksweise eher dem Substantivum co- 
ordinieren würden, zum Substantivum erhoben und 
einem anderen Substantivum übergeordnet, z. B. +fS 

9 > V 

^£1=L das Edle seines Charakters = sein edler Cha- 
rakter. Auch bei Elativen kommt dies vor; ist der 
Genetiv determiniert und der eines PI. oder Kollektivs, 
so ist diese Konstruction partitiv, z. B. ^UJl JS\ die 

Socin-Brockelraann, Arab. Grammatik. 6. Aufl. 9 



130 139, 140. Versch. Genetiwerbindungen. 

meisten Menschen; ein indeterminierter Genetiv aber 
ist explikativ und kongruiert im Nominalsatz mit dem 
Subjekt im Numerus: j4»5 J-^»l y* er 1S ^ ^ er treff- 
lichste Mann, £Ll> jJkäl ^ sie sind die trefflichsten 

Frauen, ^^ ^y*l ty&t* sie führten (lebten) das (leich- 
teste) Leben (vgl. § 114). 

Anm. a. Umgekehrt kann ein substantiviertes Adjektiv 
auch als explikativer Genetiv auftreten wie ^JCjl^J \ CU-o das 

Haus des Heiligtums d. i. Jerusalem, <J3^ 5*^?; aer 1- Rabi* 

(8. Anhang). 

b. Der Superlativ kann auch durch einen Genetiv Plur. 
umschrieben werden, wie^r*^! ,-~c\ der oberste Emir, <<^^ 
sLoäJ \ der Oberkadi u. s. w. 

139. Eine Art explikativen Genetivs findet sich in Fällen, 
in denen ein allgemeinerer Begriff durch einen fol- 
genden Eigennamen näher bestimmt wird, z. B. J»Jl 
^^-Jl das Land Jemen. — Ebenso können Suifixe 
an Zahlwörter treten, z. B. ^^^ die drei, die sie 
sind, ihrer drei. 

140. Einigen Wörtern, welche Zeit- und Ortsbegriffe 
ausdrücken, kann statt eines Genetivs ein Satz unter- 
geordnet werden, z. B. JJo Jy. am Tage, da er ge- 
tötet wurde; ähnlich &**» zur Zeit da, als..., welches 
Wort förmlich als Konjunktion gebraucht wird. 



141. Indeterm. stat. consfcr. 142. Uneigentliche Annexion. 131 

Gewisse allgemeine Wörter kommen in bestimmten 141, 
Bedeutungen stets in Verbindung mit einem Genetiv 
vor und sind je nach ihrer Beziehung auf ein über- 
geordnetes Wort, in dieser Stellung bald determiniert, 
bald indeterminiert, z. B. y der mit (vgl. § 176), y> 
JL^ ein Besitzer von Geld, ein Keicher; J^.l^> Ge- 
nosse, Besitzer, JJ£* i^*aJJ*> ein Vernünftiger; JJbl 
Leute, £>3J1 JJbl die Leute der Welt *=> die weltlichen 
Leute; J^ Gesamtheit s. § 1286; Jaif Teil, z. B. 
*LCIäJ 1 jjo einer, einige der Gelehrten; jJU eig. Ver- 
änderung, dann „ein anderer als", oder andere als, 
z. B. &y^i sj^so ^lUi tiU^Jl CJ~* es starb der König, 
da kam nach ihm ein anderer als er zur Herrschaft; 
^aIJU^ ^Lj\ die Könige und andere Menschen; ebenso 

O 9 tj s * 

JXo einer, wie; etwas, wie vgl. § 128a, 1056; .aäJ 
einer, z. B. ^.a^kL\ einer von ihnen. 

Anm. a. J=>-*-? steht ohne folgenden Genetiv nur in korre- 
lativen Verbindungen wie Jf^ Jj^ <*-C-^-*-? ^*äj wir haben 
die einen über die andern erhoben. 

b. j4«~? un ^ y? Cr* entsprechen unserm ohne und werden 
vor einem 2. durch J angeknüpften "Worte durch ^ ersetzt, wie 

i- s 's- s 

? \ X? S-^ J^ C** onne ^ter und Mutter. Vor Eigenschafts- 
begriffen dient ^4j* zur Verneinung, ^^4^ y^ unmöglich. 

Eine besondere Art des Genetiv Verhältnisses bildet 142. 
die sogenannte uneigentliche Annexion, bei welcher 

9* 



132 143. Inf. mit Subjekt u. Objekt. 

ein Participium oder ein Verbaladjektiv (vgl. § 54&) 
durch einen folgenden determinierten Gen. näher be- 
stimmt wird, z. B. <^4rp\ C ^LL. J4»5 ein Mann, schön 
von Gesicht. Diese Konstruktion ist in der Über- 
setzung am besten durch einen Relativsatz wieder- 
zugeben, dessen Subj. das den übergeordneten Begriff 
näher bestimmende Wort ist, d. h. ein Mann, dessen 
Gesicht schön ist In einem solchen Fall wird das 
übergeordnete Wort durch den folgenden Gen. nicht 
näher determiniert; soll dasselbe determiniert sein, so 
erhält es (gegen die Regel § 132) den Artikel, z. B. 
^4-^J\ ^Ls}\ J-4-jr 1 * der Mann von schönem Gesicht, 
d. h. dessen Gesicht schön ist. 

Anm. Wenn ein solcher Gen. zu zwei übergeordneten 

Wörtern gehört, so gilt dieselbe Regel wie in § 131, z. B. £fi 

- — 

L4.B. .«iri*. <^^^ ^j^L. Jt>J& (vgl. § 109) Jezid war ein Mann 
mit schönem, aber (s. § 149) dünnem Bart. 
143. Bei Infinitiven und den sie vertretenden Nomm. 
Verbi tritt zunächst das Subjekt in den nominalen 
Abhängigkeitskasus; jij J& bedeutet demnach: der 
Umstand, daß Zaid getötet hat. Ist kein Subjekt ge- 
nannt, so kann auch das Objekt in den nominalen 
Abhängigkeitskasus treten, so daß dasselbe ^.j J-XS 
auch bedeuten kann: der Umstand, daß man Zaid 
getötet hat, daß Zaid getötet worden ist (vgl. § 100). 
Der Accusativ tritt nur dann ein, wenn sich nach dem 



143. Inf. mit Subjekt u. Objekt. 133 

Inf. zunächst eine adverbielle Bestimmung in den Vor- 
stellungskreis eindrängt, wie *ZJlZJc ^ f l£ J, A*l>\ 
U>Jo eine Waise an einem Hungertage zu speisen, 
oder wenn der Inf. durch den Artikel determiniert ist, 
^s.\S.s.\ du&JUl L_ä^Ä^> schwach im Schlagen seiner 
Feinde. Ist sowohl Subjekt als Objekt vorhanden, so 
tritt ersteres gewöhnlich als Genetivus subjectivus 
auf; letzteres bleibt im Accusativ, oder es tritt ein 
den Accusativ umschreibendes J mit Genetiv ein, z. B. 
^4-s^ CJj^ öJ-^oS* der Umstand, daß er beständig 
das Trinken des Weines betrieb; ^i^ ^^ der 
Umstand, daß ich den Wein liebe. Ist das Objekt 
ein Pronomen, so kann es auch mit Ift (s. § 48 e) ein- 
geführt werden: aUH ixiJli* der Umstand, daß er ihm 
widersprach, mit 2 Objekten: ^Lli ^llH £sr^P j£ 
obwohl er dich mit F. verheiratet hat. Die Einführung 
mit J ist nach § 133 notwendig bei einem indeterminier- 
ten Infinitiv (z. B. in Fällen wie § 115 b u. a., wo er ad- 
verbiell steht) z. B. jijfJ Cl^£l SJl* ich stand auf, um 
Zaid zu ehren. 

Anm. a. Die Inff. oder Nomm. solcher Verben, die mit 
einem präpositionellen Objekt verbunden werden, haben die 
gleiche Konstruktion wie ihre Verba: &S> ^ sjJ^* (J, 1* ich 
habe keine Macht darüber, wie £■£** Oj^*. 

b. Wie beim indeterminierten Nomen kein Genetiv oder 
Suffix stehen kann, sondern ein Besitzverhältnis durch eine 



134 144. Particip mit Objektsgenetiv. 

Präposition umschrieben werden muß (s. § Ü33), so kann auch 
beim Inf., wenn er indeterminiert bleiben soll, das Subjekt nicht 
im Genetiv stehen, sondern muß in der jüngeren Sprache, die 
auf die in alter Zeit mögliche Hinzufügung im Nominativ ver- 
zichtet hat, durch eine Präposition eingeführt werden. Steht 
gleichzeitig ein Objekt dabei, so tritt £?* ein y^S^c r A^ß-\ \S**> 
^5^\ c^^IäJ das ist von dir eine Belebung für die Herzen 
der (geistig) toten. 

144. Bei einem Particip tritt das Objekt als Genetivus 
objectivus auf, und zwar, wenn das Part, den Sinn 
des Perfektums hat, durch den folgenden Genetiv 
determiniert, z. B. Jp°^\ S}^- *^ Gott ^ der, welcher 
die Erde geschaffen hat = der Schöpfer der Erde. 
Bei Parti in praesentischem (und futurischem) Sinne 
kann das Objekt noch im Accusativ stehen, meist 
aber wird es mit ihm durch uneigentliche Annexion 
(s. § 142) verbunden, die das übergeordnete Part, 
nicht determiniert, z.B. CL>yJ\ *J&V> ^^ ji" jede 
Seele ist eine, die den Tod kosten wird (s. § 108 Anm.); 
fL*£)Lc 4o| er ist einer, der euch antreffen wird. Eine 
solche Verbindung kann daher in älterer Sprache 
durch den Artikel determiniert werden, wenn das 
Objekt determiniert ist, wie -ÄÜ\ der mich tadelt. 
Ist das Participium an und für sich determiniert, so 
steht das Objekt im Accusativ oder wird mit J um- 

9 9 j 'S s y 

schrieben, z. B. JläJJ ^JlkM der welcher das Wissen 

z ' * - ' 



145. Nominalsätze mit *inna vu s. w. 135 



erstrebt; ebenso wenn das Participiura streng indeter- 
miniert ist, z. B. <^o\ JlS* JlJlL einer, der Blutrache 
für seinen Vater nehmen will, namentlich wenn es 
adverbiell oder prädikativ steht, ^l«»^Ü llsr* cJj u 
ich habe nicht aufgehört den Islam zu lieben. 

Anm. Wie die Verbalnomina gleich den Inff., so können 
auch Verbaladjektiva (s. § 54 b) gleich den Parti konstruiert 
werden. Das gilt besonders für die Elative, bei denen das Ob- 
jekt meist durch J eingeführt wird: ^-^> ^äXJ t — Ji>\ £& 
er strebt mehr nach dem Wissen als ihr ; die Elative von Verben 
mit praepositionellem Objekt (s. § 143 Anm. a) haben dieselbe 
Konstruktion wie ihre Verba wie J^-\ J^ ^f>j&-\ begieriger 
nach dem Lobe Gottes. 

Kapitel III. Besondere Redefarben des einfachen 
oder erweiterten Satzes (§ 145 — 148). 

Nach der hervorhebenden Partikel ^ (HäH) siehe, 145. 
der adversativen £jiÜ (^Ü) jedoch, nach jl»J viel- 
leicht, und der Wunschpartikel C-J.J möchte doch, 
folgt stets ein Nominalsatz; das Subj. desselben 
wird in den Accus ativ gesetzt, z. B. £^ l^.j ^\ 
siehe (wahrlich) Z. ist großmütig. Wie im einfachen 
Nominalsatz kann das Subjekt, wenn es indeterminiert 
ist, und das Prädikat aus einem Adverb oder einer 
Präposition mit ihrem Kasus besteht (vgl. § 1076), 
diesem nachfolgen, z. B. $Lj ^ o[ wahrlich (in den 



136 146. Negativsätze. 



seltensten Fällen übersetzbar) hier ist ein Mann; 
\jjs^ 2£yjU\ <3 ?>\ in der Zitadelle ist ein Gefängnis. 

Anm. Bisweilen tritt auch noch eine Qualifikation, bestehend 
aus einer Präposition mit ihrem Kasus, vor das Subj., z. B. £\ 
Ää.Ia- v*£Ut (J, ich habe an dich eine Bitte. 

b. Häufig tritt die Bekräftigungspartikel J (§ 90/) 
nach vorausgehendem qI vor das Präd., z. B. bt*» £>! 
JM-i ^iJ wahrlich unser Vater ist im Irrtum (oder 
vor ein nachgestelltes Subj., z. B. *^**J ^} <3 oi 
wahrlich darin liegt ein warnendes Beispiel). 

c. Nach den genannten Partikeln tritt als Subjekt 
eines Nominalsatzes bisweilen das Pronomen der 3. Pers. 
Sing. masc. als sogenanntes Pronomen des Sachver- 
haltes; das Präd. besteht dann aus einem voll- 
ständigen Satze (vgl. § 104 d), z- B- ^^i^i*^ iJo "3 iJ]^ 
wahrlich (es ist) die Verbrecher gedeihen nicht. 

146. In negativen Verbalsätzen steht £ mit dem Perf., 

' z. B. CjJ* Co er trank nicht, oder <J mit dem Modus 

apocopatus als Negation der Vergangenheit (vgl. § 98c). 

b. £ mit dem Indik. Impf, als Negation der Gegenwart, 
z. B. £_u "1 & er trinkt nicht, oder als Negation der 
Gegenwart oder Zukunft V mit derselben Verbalform 
<^J^£o ^ er trinkt nicht oder er will, wird nicht trinken. 

c. l^ als sichere Negation der Zukunft mit dem Sub- 
junctiv (vgl. § 97), z. B. &j-öl £j ich werde ihn gewiß 
nicht schlagen. 



146, 147. Negativsätze. 137 

V mit dem Modus apocopatus im Sinne eines d. 
Verbots (vgl. § 98 6); ^ mit dem Perf. im Sinne eines 
negativen Wunsches, einer Imprecation (vgl. § 95 e). 
Zur Negation der Vergangenheit kann V bloß dann 
vor das Perf. treten, wenn zwei Perfecta neben einander 
stehen, z. B. J^Z> y£ ^S.^> "5 er hat weder geglaubt 
noch gebetet, oder mit ^ nach praeteritalen Sätzen mit 
anderen Negationen. 

Anm. Mit > wird auch innerhalb eines Satzes gern eine 
vorhergehende Negation wieder aufgenommen AjjJäJ \ cXaco p 
<*J^.C£ y^ er fand die Ortschaft und auch seinen Freund nicht 
mehr (s. § 141 Anm. b). 

In negativen Nominalsätzen steht Co (s. § 107a) 147, 
oder häufiger JL*) (s. § 117). Im Dialekt des Higäz, 
also im Kor'än, wird das Prädikat von Lo', zuweilen 
auch das von J^J, durch ^_j eingeführt: »>Üü wJI Co^ 
^jyZL*S und du folgst ihrer Gebetsrichtung nicht, 
14-1* r>^ S^ er kommt nicht daraus heraus. In 
demselben Dialekt wird Co auch zuweilen nach dem 
Muster von J~L) mit dem Accusativ verbunden: Co" 
lt-£o ^ Ä dies ist kein Mensch. 

Anm. a. Das die Gattung verneinende y s. § 119. 

b. Auf Co im Sinne von „es gibt nicht" folgt partitives £yo : 
^J,^ £+* pSJ Co ihr habt keinen Helfer, so auch im Verbalsatz, 
s. § 102 a Anm. b. 

c. Eine etwas seltenere Negation ist £ \ , das nicht mit dem 



138 148. Sätze mit einer Ausnahme. 



konditionalen £}\ (s. § 157) zu verwechseln ist, und sowohl in 
Nominalsätzen vorkommt, wie \$f (3 ^ &}j*^\ o\ die Un- 
gläubigen sind nur im Irrtum, als auch in Verbalsätzen, vor 
dem Impf, wie ^y\ £>\ ich weiß nicht, und dem Perf. £\_ 
ULCJJ ))^ \S>')\ wir wollten nur Gutes tun. 

d. ^y dient auch oft zur Verneinung eines einzelnen 
Wortes <^i\ s^pb JLJJ nicht diese meine ich, liJJjJ J^ 
tiULik*! nicht dazu halte ich (es) dir gegeben. 

148. Nach der Ausnahmepartikel M\ (eig. wenn nicht, 
nisi) steht das Ausgenommene, wenn ein positiver Satz 
vorangelit, im Accusativ, z. B. \S5\ ^j ^UJl t\JL 
es kamen die Leute, ausgenommen Z.; wenn ein nega- 
tiver Satz vorausgeht, steht das Ausgenommene ge- 
wöhnlich in demselben Kasus wie dasjenige Wort, 
dessen Begriff eine Einschränkung erleidet, z. B. l^ 
Jy ^i rP^ *!■{■ nicht kamen die Leute, außer Z.; 
xxA "Jj ^-^ *~iy° ^* * cn ^ m an ^ emem vorüber- 
gegangen, außer (an) Z.; V^S Mj \j^L\ \ZSl& \* ich 
habe niemanden geschlagen, außer 'Amr; <*JJ1 ^H &]_ y 
es gibt keinen Gott (s. § 119) außer Allah. Sehr 
häufig bringt in solchen Fällen erst die Ausnahme 
das notwendige logische Komplement, z. B. £jy£ l* 
&>j> SM ich bin nicht vorübergegangen außer an Z., 
d. h. bloß an Z. Ein Pronomen person. als Objekt 



149. Copulative Sätze. 139 

muß nach VI durch l|v (s. § 48 e) eingeführt werden: 
Sbl VI \jSSJ4, V \ daß sie nur ihn verehren. 

Kapitel IV. Zusammengesetzte Sätze (§ 149—160). 

Coor dinierte Sätze werden in der Regel durch 149. 
eine Verbindungspartikel und zw. zunächst durch ^ 
(§ 90 h) miteinander verknüpft, z. B. JlS^ jo \ ^L> Z. 
trat ein und sagte. Solche einfache Verbindung steht auch 
nicht selten an Stelle unsrer Adversativpartikeln (s. § 142 
Anm«), z. B. ^^.Xjö y jUit^ fi*?. *^\ Gott weiß, aber 
ihr wißt nicht. Dagegen wirp <J> (§ 90 i) gebraucht, 
wenn die Verbindung der beiden Sätze eine weniger 
unmittelbare ist, wenn beispielsweise die zweite Hand- 
lung erst nach einem gewissen Zwischenräume erfolgt, 
z. B. <3y3 JoJ Jf>jZ Zaid wurde krank; hierauf starb 
er. So tritt ^i oft bei Wechsel des Subj. ein, z. B. 
<*J cuIxä w>oj sls*. Zaid kam; da sagte ich zu ihm. 
^ ist in der Regel mit „denn" zu übersetzen. 

Anm. a. Bei lebhafterer Schilderung wird oft keine Ver- 
bindungspartikel angewendet, so z. B. namentlich wenn von Rede 
und Gegenrede berichtet wird, die dann meistens mit einfachem 
<J lä eingeleitet wird. Auch kann ein Verbum durch das andere 
in emphatischer Weise wieder aufgenommen werden; z. B. 
lsr?> &ysri'> <*JJ\ cN~^ tyjÜS sie töteten 'Abdallah; ja sie 
mordeten ihn. 



140 150. Nebensätze. 



b. Nach dem Verbum "j*\ befehlen setzt das Arab. ge- 
wöhnlich nicht den Inhalt des Befehls als abhängigen Satz mit 
£)\ (s. § 97), sondern statt dessen den Bericht über die Aus- 
f iihrung des Befehls als coordinierten Satz : s^-XJii Co \ er be- 
fahl ihn zu töten. 

c. Nicht unter die Rubrik der Asyndese fallen gewisse 
Verbindungen zweier Verba (vgl. § 96 d Anm. b), in welchen 
das zweite Verbum mehr das Ziel, auf das sich eine allgemeinere 
Tätigkeit erstreckt, .bezeichnet, wie das Imperfektum bei 
Verben, die ein Anfangen ausdrücken, z. B. £ r**^. J-*^* er be- 
gann zu eilen. In anderen ^Fällen kann auch ein Perfektum von 
einem Perfektum, ein Imperfektum von einem Imperfektum, ein 
Imperativ von einem Imperativ abhängig gesetzt werden, z. B. 
l^Jüü \yfe sie machten sich daran und kämpften miteinander; 
Uy^iaÄ-T ^i mache dich daran und wirb um sie. 

d. Asyndetische Wiederholung eines Nomens hat meist 
distributiven Sinn: Ha.5 ^V £*U^> er nannte sie Mann für 
Mann, £?fy* &**3*3 *}$ i^ C? o^ *"*•*£ d"*4* er nn & an 
mich nach jedem einzelnen Tale und jedem Ort zu fragen. 

150. Einzelne Satzteile können durch einen ganzen Satz 
a. 
vertreten werden. Ist dies ein Nominalsatz, so wird 

er mit £>l daß eingeleitet, das wie &\ (§ 145) das 
Subjekt in den Accusativ setzt, z. B. 3jüT ^\ £iAS pt 
jl>xS &^i J^ <^U Weißt du nicht, daß Gott mächtig 
ist über alles; hier ist der mit £>1 beginnende Satz 
Objekt. In -j£> *3\ ^m es ist mir zu Ohren ge- 



150. Nebensätze mit 'anna und 7 an. 141 

kommen, daß» er geheiratet hat, steht er an der Stelle 
des Subjekts. In ^il\ <^\ J, ä-**> Jj es ist nie daran 
gezweifelt worden, daß er blind sei, steht er virtuell 

■Ä * •55*'' 

im Genetiv; ebenso Sätze mit ^>^ weil, ^& als ob, 
die fast schon als einheitliche Partikeln empfunden 
werden. Auch in diesen Sätzen findet sich oft das Pro- 
nomen des Sachverhaltes (s. § 145 c) £Ü°^ £>fc ii\ ^*5 
^ \yL &j \ man erzählte, daß M. vier Sklavinnen hatte. 

Auch Yerbalsätze, die mit ^\ eingeleitet sind, b. 
bilden auf diese Weise einen integrierenden Teil des 
übergeordneten Satzes; doch ist hierbei zu unter- 
scheiden, ob die Tätigkeit in dem mit ^>\ einge- 
leiteten Satze eine feststehende, beziehentlich schon 
abgeschlossene ist, wie z. ß. in f Lo ^1 ^A*\ ich 
weiß, daß er schläft; lyüo ^1 <Jl *ÜJ> tyJuü da taten 
sie dies, bis sie starben, oder als eine in die Zukunft 
fallende und darum erst möglicherweise eintretende 
gefaßt ist, in welchem Falle dann der Subjunktiv 
(vgl. § 97) eintritt, z. B. \ls JaaS ^\ iu es kommt 
dir zu, solches zu tun, ^i^JyLM ^* Ji.s? ^>\ ^^ä^o 
es gebührt sich, daß du dich vor schändlichen Hand- 
lungen hütest. 

Anm. Zuweilen wird die das Rektionsverhältnis ausdrückende 
Präposition vor £\ und £>\ ausgelassen, z. B. £>\ <^> = «iXJ> 
,3^1 dies war deshalb weil (= und zwar weil). 



142 151. Eelativsätze. 



Ct In den unter b genannten Fällen könnte statt ^V 
mit dem Verbum finitum ein Infinitiv als Umstands- 
wort (§ 55) stehen. Ebenso häufig wie ^\ steht, wenn 
es sich um eine vollendete Tatsache handelt, nach 
Präpositionen & mit dem Verbum finitum (dieses 
natürlich stets mit dem Perf. oder Indikativ Impf.), z. B. 
Ijoj Co^ w* culx* ich wundere mich darüber 
(über den Umstand), daß du Zaid geschlagen hast — 
Ijot ^y^ £?*> Die Anwendung dieses sogenannten 
Infinitiv-wiä ist eine sehr häufige; z. B. liegt dasselbe 
auch in Uj^ (s. 121 Anm.) und in dem aus & und l* 
zusammengesetzten £*" (wie) mit einem Verbalsatz vor: 
}l+& <^>y^ li^ uoj vIj^-ö Zaid wurde geschlagen, wie 
c Amr geschlagen wurde. 

Anm. Nach Zeitbegriffen kann auch ein Satz ohne Partikel 
im Genetiv folgen 8. § 140. 

151. Die Relativsätze (zu den Pronomina relativa 
vgl. § 18, 196) zerlallen in solche, welche keinem Nomen 
beigegeben sind, und solche, welche die Qualifikation 
eines Nomens bilden und somit auch in Bezug auf 
die asyndetische Verbindung mehrerer Qualifikationen 
durchaus auf derselben Stufe stehen, wie eine der in 
£ 130 — 132 erwähnten Beifügungen. 

152. Die von keinem Nomen abhängigen Relativsätze 
werden eingeleitet durch das flektierbare und stets 
determinierte ^ßSJ\ (derjenige welcher, dasjenige 



152. Relativsätze. 143 



was u. s. w.), oder durch die an sich determinierten, 
oder dem Sinne nach indeterminierten, unflektierbaren 
Pronomina ^ (derjenige, welcher; einer der; diejenigen, 
welche) und L* (dasjenige, was; etwas, was; eine Sache, 
welche). Beisp. (aus dem Kur'än): UiUb \^JS ^>JJ\ 
^oUx^Jl e_>lsr°\ ^a diejenigen, welche unsere Offen-, 
barungen verwerfen (s. § 124c? a), die werden die Leute 
der linken Hand sein (^.iJ 1 steht hier im Nomin. als. 
bubj. zu fjb u. s. w.); U^U cxslIä. ^^j v^s^W (der 
Teufel sagte:) Soll ich niederfallen vor dem, den du 
aus Lehm erschaffen hast? (^ steht hier im Gen.; vgl. 
§ 154^); ^^yjo J^^ £ ^.aI^s b £>pyk sie sagen 
mit ihrem Munde das, was nicht in ihrem Herzen ist 
(£> steht hier im Accus.). 

Anm. a. Solche Relativsätze mit <£ r * und Lo dienen oft an- 
stelle eines Partizips (s. § 103 d) zur Umschreibung eines un- 
bestimmten Subjekts, wie ^4r^ <Jj-> £>^> <Jj-> einige von ihnen 
stiegen ab; Lo hat dabei den Nebensinn des Geheimnisvollen, 
wie j^Xjo U s^jJ1J\ ^^Xä^ M als etwas (d. h. Engelscharen) 
den Baum bedeckte. Ebenso kann ein unbestimmtes Objekt 
oder eine adverbielle Bestimmung umschrieben werden, wie 

£"**£ C^ *^\ *^> ^ '^r? fU»U da verweilte er dort eine Zeit- 
lang (eig. so lange Gott wollte). 

b. Aus einem selbständigen Relativsatz mit ^ hat sich die 
einschränkende Partikel U->| „nur" entwickelt, daher auch das 
Wort, auf das sich die Einschränkung bezieht, immer erst an 
2. Stelle auf U->] folgt. Ein Satz wie *\j£*X) C->^^ J ~ &} 



144 153. Relativsätze. 



„die Almosen sind nur für die Armen" heißt eigentlich „siehe, 
was die Almosen sind, so sind sie für die Armen". Doch wird 
nun, da U->1 als einheitliche Partikel empfunden wird, das 
urspr. Subjekt des Nachsatzes, wenn auf U->1 ein Verbum folgt, 
zu dessen Objekt -Xaü> J-^j ^-iXrÜ L^j^ ich fürchte nur die 
Überschwemmung meines Baches. Das 1-*' in U->\ kann auch 
ein Infinitiv -Lo (§ 150c) sein, das ja auch urspr. nur einen 
Relativsatz einleitet, wie ÜtC? 6^^JÜ jSÜSjT j]_ CUU" U^J 
ich bin nur deswegen zum Gebet aufgestanden, damit dein 
Staunen sich lege. Eine ähnliche Entwicklung hat die hervor- 
hebende Partikel t£\ „was anlangt" gehabt, beachte namentlich 
die zum eigentlichen Thema überleitende Formel » j^jo Ue\ was 
das weitere anlangt, so. 
153. Ein Relativsatz, welcher die Qualifikation eines 
' Noniens bildet, wird diesem bloß dann mittelst ^>J \ 
angefügt, wenn das übergeordnete Nomen, nach dem 
sich ^JJl in Bezug auf Genus und Numerus zu richten 
hat, determiniert ist, z. B. zlL. ^SJ\ Jä.JJ\ ^^r*» 
. ich schlug den Mann, welcher kam. Dies kommt daher, 
daß ^iJl ursprünglich kein Relativum in unserm Sinn, 
sondern ein Demonstrativum und als solches stets 
determiniert ist (obiges bedeutet eigentlich: ich schlug 
den Mann den da, er kam). Daher stimmt ^ßSJ \ auch 
im Kasus mit dem Nomen, das durch den Relativ- 
satz näher bestimmt wird, überein; äußerlich kann sich 
das allerdings nach § 18 nur im Dual zeigen, wie 
r*f*. C~o> 1JJJ\ & 



'*> .•JJJjf .n\J\^J\ IXa dies waren die bei- 



153. Relativsätze. 145 



den Gazellen, die die Gurhum begraben hatten; aber 

. 9 s 9 ? ..y <. ,'ss s' . . *S1** » "& {Z 9'<S -Ä . «£ 

darauf flohen seine beiden Söhne, die ihn in Ninive 



u>\ ul; 



getötet hatten, in das Gebirge bei Mosul; 
,ySf\^ ^JS ^c tf&Al J>$li\ unser Herr (s. § 80) 
zeige uns die beiden Klassen, die uns irregeleitet von 
den Dämonen und den Menschen. 

Dagegen wird der Relativsatz ohne ^oJ\ angefügt, b. 
wenn das übergeordnete Nomen indeterminiert oder 
nur generell determiniert (vgl. § 127c) ist, z. B. C-oj-» 
%[L 5ȣ ich schlug einen Mann, welcher kam (wobei 
„welcher" wiederum unausgedrückt bleibt; eig.: einen 
Mann, er kam); \^\1L\ J~*sJ. ^^^ J^Z* wie ein (der) 
Esel, welcher Bücher trägt (Kur'än). 

Anm. a. Zu Kollektiven, welche vernünftige Wesen be- 
zeichnen (vgl. 8 1026) können auch hier Plurale treten, z. B. 
£>y^cy>. (3* Leute, welche glauben. 

b. In einem auf ein indeterminiertes Nomen bezüglichen 
Relativsatz, dessen Prädikat ein Partizip oder ein Verbaladjektiv 
ist, tritt dies nach § 107c vor sein Subjekt und richtet sich nun 
statt nach diesem vielmehr nach dem durch den Relativsatz zu 
bestimmenden Nomen, wie <*-»o j l_jO* ^äj mit einem Munde, 

dessen Speichel süß ist, L^JV^Jl AJlZsaJ* £j\j> L*~J5 wir sahen 
Tiere, deren Farben verschieden waren. Solche Relativsätze 
können nun aber auch zu determinierten Nomm. treten; in 
diesem Falle erhält das voranstehende Prädikat den Artikel: 
*yL\ £j^L\ \wXiJ ^-^J; ich sah den Zaid, dessen Bruder 

Socin-Brockelmann, Arab. Grammatik. 6. Aufl. 10 



146 154. Kelativsätze. 



schön ist, ^j^> t^y \ d^O^S^ ^ ^ e zu erwähnenden Chroniken. 
Endlich können solche mit dem Artikel determinierten Relativ- 
sätze auch substantiviert werden, wie ^^>^S «*j»J^J\ die- 
jenigen, deren Herzen dem Islam geneigt gemacht werden 



sollten, und der Kasus des Prädikats richtet sich nach dem 
Nomen, dem ein solcher Relativsatz coordiniert wird, wie U->\ 



*> ..''?>< . 9 ~ ."->». -» 



9 p4^jX£ Ä*ÄJ^J\$ &\yuüJ O^^^t die Almosen sind nur 
für die Armen und die, deren Herzen u. s. w. Hierher gehören 
auch die § 1016 besprochenen unpers. Partt. pass. 

154. Der Relativsatz, welcher eigentlich also bloß ein 
dem Hauptworte (beziehentlich dem sogenannten Re- 
lativpronomen § 152) beigeordneter Verbal- oder 
Nominalsatz ist, enthält der Regel nach ein auf jenes 
Wort rückbezügliches Pronomen, z. B. ,^JJl J^r^ 
^a ty>\ der Mann, dessen Vater reich ist; £j £>b? 

\jZ^° {J^i c^ \ er hatte einen Sohn, welcher M. ge- 
nannt wurde (in letzterem Falle liegt das Pronomen 
im Verbum); jo) 5ü JUo JiJ ein Mann, welcher Z. 
genannt wird (eig. zu dem Z. gesagt wird). 
b. Das Pronomen, welches auf das übergeordnete 
Wort zurückgeht, kann in einem beliebigen Teile 
des Relativsatzes stehen; so folgt es in dem Satze 
j^sjo <*o\ ^Ji ._§JJ\ JxS^\ dJJ\ e->^ j^ es war ihm 
nahegerückt der Heerhaufe, von dem er dachte, daß 
er noch ferne sei, erst in dem dem Verbum JU» unter- 
geordneten Satze mit £>l. 



154. Kelativsätze. 147 



Ist das Subjekt des dem Relativsatz übergeordneten c. 
Satzes die 1. oder 2. Person, so steht das rückweisende 
Pronomen im indeterminierten Relativsatz meist, im 
determinierten zuweilen in derselben Person, z. ß. ^Jo\ 
£>^jijs? f y» ihr seid unwissende Leute, ^JJl ?>\ cui\ 
J^U.J\ cu!y>\ du bist Adam, der die Menschen auf 
den Irrweg gebracht hat; auf einen Vokativ folgt 
aber durchweg ein Relativsatz in der 3. Person: b 
\jj^*\ JoJJ\ L^j\ o ihr Gläubigen! 

Auch in den § 152 besprochenen Relativsätzen ist d. 
die Setzung eines rückbezüglichen Pronomens eigent- 
lich die Regel, z. B. ^LJ l ^3Sa3 Co «ji" ^*3 \ er willigte 
ein in das, was die Leute forderten. In Sätzen wie 
JjJo ^S JU»J ich liebe den, der gerecht ist, liegt es 
wieder im Yerbum. Die Auslassung eines solchen 
Pronomens ist jedoch nicht selten, wenn dadurch keine 
Unklarheit entsteht; so namentlich, wenn dasselbe 
bloß aus einem Suffixum der 3. Person besteht, z. B. 
OJS u <J^ cuxjo statt AJJiS ich bereute, was ich ge- 
sagt hatte. In dem 1. 1. erwähnten Beispiel ^J jsä^MI 
buk c-Jüa. sollte eigentlich ^cüü^. stehen. 

Anm. Wenn der Relativsatz ein Nominalsatz ist, so wird 

das rückbezügliche Pronomen nur selten unterdrückt, wie 

^J\ £l£-£J\ & ^SJ\ 5* er ist der, der im Himmel Gott ist, 

sonst aber z. B. ?j*S\ {^\ L£-? y* \j<sx£vJo ^<o er ließ eine 

Moschee bauen, die daselbst ist, bis heute. 

10* 



148 155. Zustandssätze. 



155. Eine besondere Art von Nebensätzen bilden die 
Zustandssätze. Ein Zustandssatz besteht: 

a. aus einem mit der Partikel ^ eingeleiteten No- 
minalsatz, dessen Subj. im Vorhergehenden schon 
genannt oder auch ein neues sein kann, z. ß. cui'l^ 
dS^c J\ üa.lj' ^yb* ^U\ A. starb, während sie nach 

Mekka zurückkehrte; ^J^ <^\a jo \ OL* Zaid starb, 
während sein Sohn noch jung war; mit einem zu- 
sammengesetzten Nominalsatz ^Lo>0\ ^üo ^*^ ^US 
er reiste, indem er Medina zum Ziele nahm. Solche 
zusammengesetzte Nominalsätze treten namentlich dann 
ein, wenn das Subjekt des Zustandssatzes von dem des 
Hauptsatzes verschieden ist, wie c—A^* ^ b^l* ^rL 
«^^iliS J~~-*J1 er floh, während die Genossen des 
Getöteten ihn suchten; daher wird auch das Subjekt 
des Zustandssatzes, wenn es nur ein Pronomen ist, 
durch ein Pron. pers. neben dem Verbum ausgedrückt, 

wie ,j^> cJ^'s t$? C^jA es kam eine Karawane, 
während wir beteten. Ein Satz, dessen nach § 107 b 
vorausgestelltes Präd. aus einer Präposition mit ihrem 
Kasus besteht, kann als Zustandssatz ohne ^ stehen, 
z ß. JJ£ ^^ <3 ij) cuL^L ich ging aus, einen Bogen 
in der Hand. In einem nominalen Zustandssatz, dessen 
Prädikat ein Partizip oder ein Verbaladjektiv ist, kann 
dies, wie in einem Relativsatze (s. § 1536 Anm. b) vor- 



155. Zustandssätze. 149 



anstehn und wird dann in den Hauptsatz dadurch 
hinein gezogen, daß es in den Zustandsaccusativ (s. 
§ 116) tritt, wie ty>\ LiflJ o^.) ^^4- Zaid kam, während 

sein Vater ritt, j*-y+> J^öiJ\ <J» Jxo ^ycCJ\ ^JU> 

*4r^j ^-£ li^o^f d^S. M. blickte auf F. aus dem 
äußersten Augenwinkel, während sein Gesicht von ihm 
abgewandt war. 

Anm. Merke namentlich noch die Phrase £j& ^y<> L££ 
wer es auch immer sei. 

öfter auch aus einem Verb aisatz; in einem solchen b. 
steht das Impf, entweder allein oder mit vorgesetztem 
y>S$\ wenn negiert mit V oder u^ oder im Apocopatus 
mit p oder L)j (zur Negation des Perf.); das Perf. 
mit X£j oder ^fj, wenn negiert mit lx£, z. B. sIä. 
^s^t. joj Z. kam, indem er lachte; <J, ^>yo ^y\ J& 

UÄ^*xJl ^ cuib jJ^ l^SU^l-*! CUÜS3 f \U (Zakarijä) 
sagte: Wie soll mir ein Knabe zu Teil werden, da 
doch meine Frau unfruchtbar ist und ich ein allzuhohes 
Alter erreicht habe (Kur'än); ^ p^4. 'S ^~~>\ J^-> 
er trat in das Zimmer ohne mich zu begrüßen; O^ 
^-^j^o ^5 er starb, ohne Nachkommenschaft zu hinter- 
lassen; ^jo ^J ? b\ <*o\£ ^L+Xs. c^S^> c Otmän blieb 
drei Tage unbeerdigt. 



Anm. a. In einem solchen Satze kann sich ein Verbum auf 

f TZ '■' 9 * SS' 

zwei Nomina zurückbeziehen, z. B. ^ß j^s,^. £\1ä* ^je a^is. Jj J> 



150 156. Temporalsätze. 



a. 



er verließ 'Urwa bei 'Afrä', indem die beiden miteinander 
sprachen. 

b. Solehe Zustandssätze sind eigentlich auch die Impff. 
nach Q6 u - a - Verben, s. § 96 d. 

156. In Temporalsätzen mit der Partikel l5t oder 
U \M wann, wenn, die den Zeitpunkt des Hauptsatzes 
nach einer in Zukunft sicher zu erwartenden oder in 
der Vergangenheit schon öfter eingetretenen Handlung 
bestimmt, steht im Vordersatz sowohl als im Nachsatz 
das Perfekt je nach dem Zusammenhang im Sinne 
unseres Imperfekt, Präsens oder Futurum, z. B. V>\ 
J\ \j^*j^c Wj*\ doli viU4-> £>i b^\, wenn wir eine 
Stadt verderben wollten, befahlen wir ihren Reichen u.s.w. ; 

Gläubigen sind die, deren Herzen sich fürchten, wenn 
Gottes Name genannt wird; do c^"* 5 dJ^Lo j, j^*° IM 
öJLi\'. wenn er sich beim Gebete neigt, werde ich ihm 
damit den Kopf zerschmettern. 

Anm. a. Nach \>\ kann auch das Imperfektum stehen, 
wenn die Handlung eine wiederholte ist. Folgt auf 13! ein 

zusammengesetzter Nominalsatz wie z. B. Oj-*- k *> fTr^M^ »*j 
wenn die Hölle geheizt wird (Kur'än), so wird dies als Um- 
stellung für einen zu erwartenden Verbalsatz erklärt (ebenso bei 
b\ § 157). 

b. Im Nachsatz zu IM tritt das Perfektum auch da ein, 
wo sonst ein Imperfektum (vgl. § 96 c?) zu erwarten wäre, z. B. 



156. Temporalsätze. 151 



Ixl/oli ^r^- <%*XÜ» )XL.j \5y~A V>\ \^^ sie pflegten, wenn sie 
einen Mann gefangen nahmen und wieder frei ließen, ihm die 
Stirnlocke abzuschneiden. Soll das Impf, erhalten bleiben, so 
muß der Nachsatz zum Nominalsatz umgebildet werden, wie 
A~*JlJ^i a,& cPr* ^IS < *^"^V..9 < ^~C^t > . \S^\ 5** er i s ^ s > der 
ihn tötet und wiederbelebt, und, wenn er krank ist, ihn heilt. 
Erst in späterer Sprache finden sich Fälle wie *v^~o\ \ M ^J& 
^J^io er pflegte morgens zu sagen. Ein solches dem Satz mit 
\ >\ vorangehendes ^J& stimmt in der Person meist nicht zum 
Nachsatz, zu dem es eigentlich gehört, sondern wird von dem 
Vordersatz angezogen JIS 4o 0;^* »*J ^S*-* er pflegte, wenn 
ich bei ihm vorbeiging, zu sagen. 

c. Sehr häufle: wird ein Satz mit Y>\ zwischen , J^- bis und 



das zu ihm gehörige Verbum eingeschoben, z. B. ( ^_ 5 ^= 
*JSj>\ ^\jJ\ Jä.^ IM ich folgte ihm bis ich, als er in das 
Haus trat, ihn erreichte. 

Während in \>\ stets ein conditionaler Nebensinn b. 
liegt, wird der reine Zeitpunkt einer Handlung durch 
>\ mit dem Perf. für vollendete, mit dem Impf, für 
unvollendete Handlungen, seltener mit einem Nominal- 
satz angegeben, z. B. £*£«&) *^y**\ }\ <^\ *y^ ^Ä* 

9 '9» y ß ** 9 s9" sj 9 9 s 9 % *> ,, * J" 

Gott hat ihm geholfen, als ihn (den Propheten Mu- 
hammed) die Ungläubigen zuzweien (mit Abu Bekr) 
austrieben, als sie in der Höhle waren, als er zu seinem 
Genossen sprach, sei nicht traurig. 



152 156. Temporalsätze. 



c. & in der Bedeutung „so lange als" hat das Perf. 
nach sich, z. ß. jZU* U\ cu^>> U^ so lange ich lebe, bin 
ich dankbar. 

d. U-l „als" mit dem Perf. führt eine Handlung ein, 

die beim Eintritt einer anderen vollendet war und 

diese zur Folge hat: <*o U^T^j^Jl \1L+1> UJ als wir 

's * 

die rechte Leitung hörten^ glaubten wir daran. 

e. SJ^c und S^c „seit" werden mit dem Perf. verbun- 
den: cu^j! Jwo uy>^ & seit ich gläubig geworden bin, 
habe ich nicht mehr geleugnet. 



/. Das rein zeitliche Nacheinander zweier Handlungen 
betonen £ w>Jo und ^\ j^ „nachdem", wie dS^ZsJ. p 

i^Jil \^> jJo dann entstellen sie es, nachdem sie es 
begriffen haben. 
g. Den Gegensatz dazu bilden ^\ jls, ^>\ jJLs ^o 

und U J^cr^» Devor i J^ 3 er? v-j^-M OT^ r~^ ^ 
*yüü> ^\ ihr wünschtet den Tod, bevor ihr ihm begegnet. 

^. Den Eintritt einer, öfter unerwarteten Handlung 
während des Verlaufs einer andern bezeichnet der Nach- 
satz zu UJo und W~£ „während" jJ^>U ^-^^ J*»J (j 4? 
JLkfi aIj* während ein Mann wanderte, befiel ihn 
starker Durst. 

i. Den Eintritt einer eine andre ablösenden Handlung 
bezeichnet ^^ „bis" yo <^\ ÄiU^. ^M ^x^. ^ib 
er blieb so lange am Leben, bis er das Chalifat Abu 



157. Bedingungssätze. 153 

Bekrs erlebte. Es hat aber oft nicht temporalen, son- 
dern graduell steigernden Sinn: £jlz*\ ^^ villi aJU 

9^ *s9~ > t ' 

4JüS^ J, a\^J^\ ^yc das betrübte ihn so sehr, daß er 
sich seiner Zeit sogar des Frühstücks enthielt. Ist 
die neu eintretende Handlung erwartet oder erwünscht, 
so folgt auf ^5^. der Subjunktiv, s. § 97. 

In Sätzen, welche den Begriff einer Bedingung 157, 
enthalten, also nach ^\ wenn, ^^o, ^1, ^J^\ wenn 
Jemand, Uo wenn etwas, £4^ was auch immer, \XSs 
so oft, cu^s^, U~~^*. und U^o.l wo immer, l_a^, l« li^ 
wie, wie auch immer, ^J^* wann u. a. steht das Perf. 
oder seine Negation <J mit Apocop. im Sinn des 
Präsens oder Futurum, ebenso im Nachsatze, z. B. 
C-XUs iüJ> cuIää ^1 wenn du jenes tust, wirst du 
zu Grunde gehen; Jb J14. ^ wenn Jemand sucht, 
so erlangt er; ^S\ <J ^äa. ^ ^b ^Xi wenn einer 
schläft, ohne sich um ihr Becht zu kümmern, ich 
schlafe nicht. 

Anm. a. Wenn im Vordersatz das Perf. seinen Sinn behalten 
soll, so tritt nach ^] das Verbum ^ ein, z. B. A-£l*~+3 ^>£ £>\ 
CUaJ^os <J^a £yt X* wenn (Josefs) Camisol vorn [zerrissen 
worden ist, so hat sie die Wahrheit gesagt (Kur'än). 

b. Wie im Nachsatz zu \M, so tritt auch im Nachsatz 
dieser Partikeln das Perf. für das Impf, nach den Hilfsverben 
(§ 96d) ein, z. B. «3*.L s->^T ^ J^%i ^ l^ ji^i 



154 158. Bedingungssätze. 

^vH ^yS\^-iol ^yc »,x=L\ ^UD\ er fing an, jedesmal, wenn er an 
einem Araberstamme auf dem Wege nach Syrien vorüberkam, 
mit seinen Edlen Freundschaft anzuknüpfen. 

c. Bei disjunktiven Bedingungssätzen fehlt £>\ gewöhnlich 
beim ersten Gliede \^\ J\ \j<Uo ob sie wollen oder nicht, 
ks^j 9 ^\ Z^j?) °^ er zufrieden oder unwillig ist. 

158. Nach ebendenselben Wörtern steht auch der Mod. 
°" apoc. im Vorder- und Nachsatze, z. B. \ }%■**> ^ 
'fS^j 9 ^S>^!^ wenn ihr geduldig ausharrt, so wird euch 
Gott helfen (Kur'än). Notwendig ist der Apocopatus 
nach ^H: J>)^\ & dJJ^ ^'S ^Jooo y\ wenn ihr es 
nicht tut, gibt es einen Aufruhr im Lande; aus- 
geschlossen ist er dagegen in einem zusammengesetzten 
Nominalsatze und sehr selten Dach dem koncessiven 
£>|j wenn auch. 

b. Ebenso steht der Modus apocopatus im Nachsatze 
zu einem imperativischen (den Sinn einer Bedingung 
enthaltenden) Vordersatze, z. B. UU^ c £ä IaXS ^i^ 
lebe zufrieden (wenn du zufrieden lebst), so wirst du 
ein König sein. 

c. Im Nachsatze zu einem Vordersatze mit Mod. apoc. 
kann auch das Perf. stehen, z. B. cJf^ 'yr*** ol 
wenn du geduldig ausharrst, so wirst du den Sieg 
davontragen. Häufiger noch folgt auf einen Bedingungs- 
satz im Perf. ein Nachsatz im Impf. apoc. oder Ind. 
namentlich nach einem Schwur: l£i* ^4-j^- er*} £^S* 



159. Bedingungssätze. 155 

t£.ln gl*.y V bei Gott, wenn du die Stadt verlassest, 
so wirst du nicht zu ihr zurückkehren. Sind die Sätze 
negative, so steht p mit dem M. apoc. (vgl. § 98c) 
z. B. Jpy £j 'Co p ^\ wenn er nicht weggeht, so 
bin ich nicht zufrieden. 

Anm. Bisweilen fehlt der Nachsatz zu einer Bedingung, 

dereine andre gegenübergestellt wird, z. B. £"ü\ \)\^ \J*a ^fc" ^\ 

i " < * & 

wenn dies ist; ergänze: so ist's gut (arab. Ma-^s), sonst u. s. w. 

Als iireal gedachte Bedingungen werden durch ^ 159, 
mit dem Perf. oder Indik. Impf, eingeleitet, je nach- 
dem die Bedingung als vollendet oder als unvollendet 
dargestellt werden soll, z. B. ly>.««<*> M pjbyjJ ^>1 
^XJ lyls^^M \Sa \y**Ji* yj m£%\&> wenn ihr rufet, so 
hören sie euern Ruf nicht, und wenn sie ihn auch 
hörten, würden sie euch doch nicht antworten; ^Lai ^ 
^LlsJo\J \JU3 wenn wir zu kämpfen verständen, so 
würden wir euch folgen. Ein Nominalsatz nach y 
wird meist mit £>\ eingeleitet, z. B. \y*^ J^UJl ^\ p 
wenn die Leute gehört hätten. Nach iy wenn nicht 
folgt entweder ein bloßes Nomen, wobei der Begriff 
der Existenz in der Partikel liegt, z. B. Cbü £jo \ ))y 
Zr+JLAy* wenn ihr nicht gewesen wäret, wären wir 
gläubig, oder ein mit £>l oder ^\ eingeleiteter Yerbal- 
oder Nominalsatz: ^Jy^ y^\ illiUJu j^wJJS ^\ V^J 
Sj^j^L. & wenn du mit deinen Worten nicht die 



156 160. Bedingungssätze. 

meisten meiner Untertanen verdürbest, hätte ich dich 
nicht gefangen gesetzt; ^JuJ c^o j^ 1 c>£^ £J>\ S3\ i^J 
wärest da nicht der Sohn 'Otmäns, so hätte ich dich 
geköpft. 

Anra. a. Zuweilen finden sich nach ^J elliptische Sätze, 
z. B. "JjÜ* ^ »;Lii.b ^-^^ j^li da befahl al-Rasld ihn 
herbeizuschaffen, selbst wenn man ihn tragen müßte. 

b. y wird auch als Wunschpartikel gebraucht und regiert 
dann den Ind. Impf.: f^ 8 -?. ^ wenn er doch wüßte. 
160, Vor andern Bedingungsnachsätzen, als den in 
§ 157 — 158 beschriebenen tritt die Partikel ^i ein 
und zwar 

a. wenn der Nachsatz ein Nominalsatz ist, z. B. 
£j J4.%» ^5^ ^\ wenn er sich widerspenstig zeigt, 
dann wehe ihm; ebenso vor Sätzen mit ^\ und vor 
Fragesätzen; 

b. wenn im Nachsatz ein defektives Perf. wie Ji~J 
„ist nicht" ^ZS vielleicht u. s. w. steht, wie C^y* er** 
^k J^}± *~^* wenn einer davon trinkt, so gehört er 
nicht zu mir. 

c. wenn der Nachsatz ein Verbalsatz ist, dessen 
Perf. seine perfektische Bedeutung bewahren soll 
(vgl. § 157 Anm. a), besonders auch wenn jJ> ^(vgl. 
§ 95 /) eintritt, z. B. \ßp £ij \^S2*T jii \£&\ £t 
£U^J\ ^r 5 ^ ^^ wenn sie Muslime werden, so sind 
sie auf den rechten Weg gekommen, und wenn sie sich 



160. Bedingungssätze. 157 



abwenden, so liegt dir bloß das Überbringen der Bot- 
schaft ob (Kur'än) ; 

wenn der Nachsatz ein Verbalsatz ist, welcher ein d. 
Impf, mit einer der Partikeln \J>1^, J*, ^ enthält, 
oder welcher einen Befehl oder Wunsch ausdrückt, 
z. B. f4r^i <3 ul-lLli ? y> J, c^JS £>] wenn du dich 
unter Leuten befindest, so melke in ihr Gefäß. 



ANHANG. 

Zeitrechnung, 

a. Namen der Wochentage. 

Bei den Namen der Wochentage kann das vor- 
gesetzte Wort ^Jj> auch fehlen. 

1. £iST gj (1. Tag) Sonntag. 

2. cJSfafi ?£ (2. Tag) Montag. 

3. &d*uiJT £> (3. Tag) Dienstag. 

4. *UojVf g» (4. Tag) Mittwoch. 

5. ^^. : , % ^< f %> (5. Tag) Donnerstag. 

6. aJL^LI ? y (Versammlungstag) Freitag. 

7. cul*U\ ? y. (Sabbat) Sonnabend. 

b. Monatsnameii. 

Bei den Eigennamen der Monate kann das Wort 
t4-^> Monat im status constr. vorgesetzt werden und 
wird gewissen Namen (siehe unten) auch stets vor- 
gesetzt. 

/ 



Zeitrechnung. 159 



1. \*f£^ al-Muharram. 

2. ^i-^> Safar. 

3. J^\ 5^ j-4-^ der erste Rabl . 

4. ^yUüt j^>3 ri-"> der zweite Rabi\ 
&■ <J$^ ^^^-^ der erste Gumada. 

6. *^^t ^5- >l -^4- der letzte Gumädä. 

7. 4^45 Ragab. 

8. ^I^-a^ Sa c bän. 

9. ^>U^ Ramadan (Fastenmonat). 

• <g f v 

10. J^ Sauual. 

11. äjJdUl yj> Du-lka c da. 

12. Ä.Ai\ /> Du-lhigga (M. der Pilgerfahrt). 

c. Das Jahr. 

Die Muslimen zählen nach Mondjahren zu 354 Tagen; 
nach gewöhnlicher Annahme beginnt das erste Jahr 
an dem unten angegebenen Datum der christlichen 
Ära. Bei der Umrechnung merke man sich, daß 
ungefähr 33 Sonnenjahre gleich 34 Mondjahren sind. 
Bei den europäischen Gelehrten besteht der Gebrauch 
mit Hilfe der Tabellen anzugeben, mit welchem Tage 
unserer Zeitrechnung das einzelne muslimische Jahr 
beginnt (vgl. die Literaturübersicht). Zur raschen 
Orientierung folgt hier eine abgekürzte Tabelle. 



160 Zeitrechnung. 



Das musl. Jahr 1 begann am 16. Juli 622 u. A. 



11 


n 


V) 


101 


ii 


ii 


24. Juli 719 „ 


H 


n 


11 


n 


201 


ii 


ii 


30. Juli 816 „ 


11 


n 


n 


n 


301 


ii 


ii 


7. Aug. 913 „ 


11 


n 


n 


n 


401 


ii 


ii 


15. Aug. 1010 „ 


11 


n 


n 


n 


501 


ii 


ii 


22. Aug. 1107 „ 


11 


n 


r> 


ii 


601 


ii 


n 


29. Aug. 1204 „ 


11 


11 


11 


ii 


701 


ii 


n 


6. Sept. 1301 „ 


11 


11 


11 


w 


801 


ii 


ii 


13. Sept. 1398 „ 


ii 


n 


n 


n 


901 


n 


ii 


21. Sept. 1495 „ 


11 


n 


T) 


r> 


1001 


n 


ii 


8. Okt. 1592 „ 


11 


w 


n 


n 


1101 


ii 


n 


15. Okt. 1689 „ 


11 


M 


n 


n 


1201 


ii 


ii 


24. Okt. 1786 „ 


11 


n 


n 


ii 


1301 


n 


ii 


2. Nov. 1883 „ 


11 


n 


n 


n 


1311 


ii 


r> 


15. Juli 1893 „ 


11 


n 


n 


n 


1321 


n 


ii 


30. März 1903 „ 


11 



LITERATÜE. 

Geschichte der arabischen Litteratur von Carl Brockelmann. 2 Bde. 
Weimar 1898, Berlin 1902. 

Geschichte der arabischen Litteratur von dems. Leipzig 1901. (Die 
Litteraturen des Ostens in Einzeldarstellungen VI, 2.) 

Litterature arabe par Cl. Huart. Paris 1902. 

History of arabic literature by Cl. Huart, transl. by M. Loyd. Short 
histories of the literatures of the world ed. by E. Gosse. Vol. XI. 
London 1903. 

Letteratura araba del J. Pizzi. Milano 1903 (Manuali Hoepli, serie 
scient. 335/6). 

E. Nicholson, A literary History of the Arabs. London 1907. 

Moritz Steinschneider, Die arabische Literatur der Juden. Frank- 
furt a. M. 1902. 

Oeorg Qraf, Die christlich-arabische Literatur bis zur fränkischen 
Zeit (Ende des 11. Jahrh.). Freiburg i. B. 1905 (Straßburger 
Theol. Studien hsg. v. A. Ehrhard u. E. Müller. VII, 1). 

A. BIBLIOGRAPHIE. 
I. Gedruckte Werke. 

a) von Orientalen verfaßt. 

Kitäb al-Fihrist (von Ihn abi Taküb an~nadim; schrieb i. Jahre 377 
H., beg. 3. Mai 987) mit Anmerkungen herausgegeben von Gustav 
Flügel. Nach dessen Tode besorgt von Johannes Rödiger und 
August Müller. 2 Bände. Leipzig 1871—2 

Lexicon bibliographicum et encyclopaedicum a Mustapha ben Abdallah 
Katib Jelebi dicto et nomine Haji Khalfa (f 1658) celebrato 
compositum. Ad codicum Vindobonensium Parisiensium et Bero- 
Socin-Brockelmann, Arab. Gramm. 6. Aufl.. \\ 



162 Literatur A. 



linensis fiJem primum edidit latine vertit et commentario indi- 
cibusque instruxit Qustavus Flügel. Leipzig-London 1835 — 1858, 

7 vol. 40. 

Iktifä' al kanü c bimä huua matbü' min ashar at ta'älif al 'arablia 
fTl matäbi' assarklja yal garbi^a (v. Ed. van Dyck). Kairo 1897. 

ß von Europäern verfaßt. 

Bibliotheca orientalis. Manuel de Bibliographie Orientale. I. conte- 
nant les livres arabes, persans et turcs imprimes depuis l'invention 
de l'impriraerie jusqu'ä nos jours tant en Europe qu'en Orient etc. 
par J. Th. Zenker. Leipzig 1846. — Bibliotheca orientalis. 
Manuel de Bibliographie Orientale. IL contenant 1. Supplement 
du premier volume. 2. Liiterature de l'Orient chretien. 3. Litte- 
rature de l'Inde etc. Par /. T/t. Zenker. Leipzig 1861. 

(Euting) Katalog der kaiserlichen Universitäts- und Landesbibliothek 
in Straßburg. Arabische Litteratur. Straßburg 1877. 4°. 

Bibliographie des ouvrages arabes ou relatifs aux Arabes publies dans 
l'Europe chretienne de 1810 a 1885 par Victor Chauvin. I. Pre- 
face. — Table de Schnurrer. — Les Proverbes. Liege 1892. — 
II. Kalilah. 1897. — III. Louqmäne et les fabulistes. — Bar- 
laam. — 'Antar et hs romans de chevalerie 1898. — IV. — VII. 
Les Mille et une nuits 1900, 1902. — VIII. Syntipas 1904. — 
IX. Pierre Alphonse, Secundus. Becueils orientaux. Tables de 
Henning et Mardrus. Contes occidentaux. Les maqämes 1905. 
— X. Le coran et la tradition 1907 (wird fortgesetzt). 

Wissenschaftlicher Jahresbericht über die morgenländischen Studien, 
von 1844 an in Zeitschrift der Deutschen Morgenland ischen 
Gesellschaft Leipzig 1847 ff. Die Jahresberichte über die bis 
1858 erschienenen Werke sind in der Zeitschrift, die über die 
Jahre 1859—1861, 1862—1867 (Heft 1), Herbst 1877—1881 
sepaiat erschienen. 

Bibliotheca orientalis oder eine vollständige Liste der im Jahre 1876 
in Deutschland, Prankreich, England und den Colonien erschie- 
nenen Bücher, Broschüren, Zeitschriften usw. über die Sprachen, 
Religionen, Antiquitäten, Literaturen, Geschichte und Geographie 
des Ostens, zusammengestellt von Karl Friederici. Leipzig. 

8 Jahrgänge (bis 1883). 

Bibliographie 1883 — 5 (unvollendet) im Literatur Blatt für orienta- 
lische Philologie unter Mitwirkuug von Dr. Johannes Klatt heraus- 
gegeben von Prof. Dr. Ernst Kuhn. 1883 — 85. 

Orientalische Bibliographie .... herausgegeben von A. Müller, fort- 
gesetzt VI ff. von E. Kuhn; IX ff. von L. Scherman. Berlin 
(ßeuther und Reichard) 1888 ff. 

A. O. Ellis, Catalogue of Arabic books in the British Museum. Vol. L 
A-L. London 1894. 4«. tbll ,fc\. flö\ 



Literatur A. 163 



E. Lambrecht, Catalogue de la bibliotheque de l'ecole des langues 
orientales Vivantes I. Paris 1897. (Publ. de l'ecole des lang, 
or. viv. s. IV t. I.) 

Katalog der Bibliothek der Deutschen Morgenl. Gesellschaft. I. Drucke. 
2. Aufl. Leipzig 1900. 

B. Dorn, Catalogue des ouvrages arabes, persans et turcs, publies a 
Constantinople, en Egypte et en Perse, qui se trouvent en Musee 
asiatique de l'Aeademie. — Chronologisches Verzeichnis der seit 
dem Jahre 1801 bis 1866 in Kasan gedruckten arabischen, tür- 
kischen, tatarischen und persischen Werke, als Katalog der in 
dem asiatischen Museum befindlichen Schriften: Melanges asia- 
tiques tires du Bulletin de l'Academie Imperiale des sciences de 
St. Petersbourg. Tome V. Livr. 5. St. Petersbourg 1867. 

Für orientalische Drucke besonders wichtig: E. J. Brill, Catalogue 
periodique de livres orientaux I — IX, Leide 1883 ff. (Zu Heft 
I — VII Index de noms d'auteurs et de noms de livres, ib. 1889). 

IL Handschriften. 

(Die Handschriftenverzeichnisse der königlichen Bibliothek in Berlin. 
7. u. ff. Band). Verzeichnis der arabischen Handschriften von 
W. Ahlwardt. 4°. 10 Bände. Berlin 1887— 189S. 

(Halle) Katalog der Bibliothek der Deutschen Morgenländischen Ge- 
sellschaft. II. Handschriften usw. Leipzig 1881. 

Verzeichnis der orientalischen Handschriften der Bibliothek des 
Halle'schen Waisenhauses von Fr. Aug. Arnold und August 
Müller. (Programm der Lateinischen Hauptschule.) Halle 1876. 4°. 

Katalog der islamischen, christlich-orientalischen jüd. und samarit. 
Hdsch. der Universitätsbibliothek zu Leipzig von K. Völlers. 
Leipzig 1906. 

(Katsbibliothek in Leipzig) Catalogus librorum manuscriptorum, 
qui in bibliotheca senatoria civitatis Lipsiensis asservantur, ed. 
Naumann. Codices orientalium linguarum descripserunt H. O. 
Fleischer et Fr. Delitzsch. Grimmae 1838. 4°. 

Catalogus codicum manuscriptorum orientalium Bibliothecae regiae 
Dresdensis. Scripsit et indicibus instruxit H. O. Fleischer. 
Lipsiae 1831. 40. 

Die arabischen Handschriften der herzoglichen Bibliothek zu Gotha. 
Verzeichnet von Wilhelm Pertsch. 5 Bände. Gotha 1878 — 1892. 
(Auch u. d. T. Die orientalischen Handschriften der h. B. zu G. 
Dritter Theil.) 

Die arabischen Handschriften der K. Hof- und Staatsbibliothek in 
München, beschrieben von Joseph Aumer. München 1866. (Cata- 
logus codicum manuscriptorum Bibliothecae regiae Monacensis. 
Tomi primi pars secunda.) 

11* 



164 Literatur A. 



Verzeichnis der arabischen Hdsch. der K>1. Universitätsbibliothek 
zu Tübingen von C F. Seybold. Tübingen 1907. 

Catalogus librorum manuscriptorum orientalium in bibliotheca aca- 
demica Bonnensi servatorum adornavit Johannes Gildemeister. 
Bonnae 1864 — 1876. 4°. 

Verzeichnis der Hdss. im Preußischen Staate. I. Hannover 3. Göt- 
tingen 3. Berlin 1894. 

Katalog der hebräischen, arabischen, persischen und türkischen Hand- 
schriften der kaiserlichen Universitäts- und Landesbibliothek zu 
Straßburg. Bearbeitet von S. Landauer. Strasburg 1881. 4°. 

Die arabischen Handschriften Spitta's (jetzt in Straßburg) von Th. 
Nöldeke. Zeitschr. d. Deutsch. Morg. Ges. XL 305—14. 

Verzeichnis der arabischen, persischen, türkischen und hebräischen 
Handschriften der Stadtbibliothek zu Breslau von C. Brockel- 
mann. Breslau 1903. 

Katalog der Orient. Hdss. der Stadtbibliothek zu Hamburg mit 
Ausschluß der hebr. Teil I: Die ar., pers., türk., mal., kopt., 
syr., äth. Hdss. von C. Brockelmann. Hamburg 1908. 

Die arabischen, persischen und türkischen Handschriften der kaiser- 
lich-königlichen Hofbibliothek zu Wien. Von Gustav Flügel. 
3 Bände. Wien 1865—7. 4°. 

Die arab., pers. und türk. Hdss. der k. k. Orient. Akademie zu Wien 
von E. Krafft. Wien* 1842. 

(Kopenhagen) Codices orientales Bibliothecae negiae Havniensis enu- 
merati et descripti a N. L. Westergaard etc. II. Codices hebr. 
et arab. Hafniae 1851. 

Codices Orientales bibliothecae regiae universitatis Lundensis recensuit 
Carolus Johannes Tornberg. Lundae 1850. 

Codices Arabici, Persici et Turcici bibliothecae regiae universitatis 
üpsaliensis. Disposuit et descripsit C. J. Tornberg. Upsaliae 
1849. 40. 

Catalogue des manuscrits arabes de la Bibliotheque Nationale par le 
Baron de Slane. Paris 1883 — 1895. 4°. 

Bibliotheque nationale. Catalogue de la collection de manuscrits 
arabes, persans et turcs, formee par M. Ch. Sehe/er et acquise 
par l'etat, publ. par E. Blocket. Paris 1903 (H. Derenbourg, 
Les Manuscrits arabes de la collection Schefer ä la biblio- 
theque nationale. Extr. du Journal des Savants Mars-Juin 1901. 
Paris 1901). 

Catalogue general des manuscrits des bibliotheques publiques de 
France. Departements. Tome VI (p. 437—482). Marseille. Par 
M. l'abbe Äthanes. Paris 1892. — Tome XVIII. Alger. Par 
E. Fagnan. Paris 1893. 

Catalogue des mss. conserves dans les principales bibliotheques al- 
geriennes. Medersa de Tlemcen par A. Cour. Alger 1907. 



Literatur A. 165 



Catalogus codicum orientalium Bibliothecae academiae Lugduno Ba- 
tavae I. II. auctore R. P. A. Dozy. III. IV. auct. P. de Jong 
et M. J. de Goeje. V. auctore M. J. de Goeje. VI. auctore 
M. Th. Houtsma. Lugduni Batavorum 1851 — 77. — Editio se- 
cunda. Vol. I auctoribus AI. J. de Goeje et M. Th. Houtsma. 
Lugduni Bat. 1888. II, 1 1907. 

Catalogus codicum manuscriptorum orientalium qui in Museo Bri~ 
tannico asservantur. Pars secunda Codices arabicos amplectens. 
Londini 1846. fol. — Ch. Rieu, Supplement to the Catalogue 
of the arabic manuscripts in the British Museum. London 1894. 

(London) A catalogue of the Arabic manuscripts in the library of 
the India Office. By Otto Loth. London 1877. 4°. 

Catalogue of two collections of persian and arabic manuscripts 
preserved in the India Office Library by E. D. Ross and E. 
G. Browne. London 1902. 

Catalogue of the historical Mss. in Arabic and Persian of the Royal 
Asiatic Society by W. H. Morley. London 1854. 

(Oxford) Bibliothecae Bodleianae codicum manuscriptorum orientalium, 
videlicet hebraicorum , chaldaicorum, syriacorum, aethiopicorum, 
arabicorum, persicorum, turcicorum, copticorumque catalogus a 
Joanne Uri confectus. Pars Prima Oxonii 1787. — Partis se- 
cundae volumen primuru arabicos complectens confecit Alexander 
Nicoll. Oxonii 1821. fol. 

Catalogus Bibliothecae Burckhardtianae cum appendice librorum 
aliorum orientalium in Bibliotbeca Academiae Cantabrigiensis 
asservatorum — confecit T. Preston. Cantabrigiae 1853. 4°. 

Catalogue of the Oriental Manuscripts in the Library of King's Col- 
lege, Cambridge. By Edward Henry Palmer: Journal of the 
Boy. As. Society of Gr. Britain and Ireland. New Series III. 
105 ff. 

A descriptive Catalogue of the Arabic, Persian and Turkish Manu- 
scripts in the Library of Trinity College, Cambridge. By E. H. 
Palmer. Cambridge and London 1870. 

A Handlist of the Muhammadan Manuscripts of Cambridge by E. G. 
Browne. Cambridge 1900. 

The arab., syriac and hebrew mss. of the Hunterian library of the 
university of Glasgoic by Th. Weir, Journ. of the R. As. Soc. 
1899. S. 739—56. 

Bibliotheca arabico-hispana Escurialensis sive Librorum omnium Mss. 
quos Arabice ab auctoribus magnam partem Arabo-Hispanis 
compositos Bibliotheca Coenobii Escurialensis complectitur recensio 
et explanatio operä et studio Michaelis Gasiri etc. 2 tomi. Ma- 
triti 1760. fol. — Les manuscrits arabes de l'Escurial decrits 
par Hartwig Derenbourg. Tome I. Paris 1884. Tome IL 
fs. I ib. 1903. 



166 Literatur A. 



Catalogo de los Manuscritos ärabes existentes en la Biblioteca Na- 

cional de Madrid (F. 0. Robles). Madrid 1889. 
Catalogo de los Manuscritos arabes que se conservan en la univers. 

de Granada, p.Almagro y Cärdenas. Granada 1891 (Extr. de mem. 

du XL congres intern, des Orientalist es. Paris 1894. p. 45 ss.) 
Notice sommaire des manuscrits orientaux des deux bibliotheques de 

Lisbonne par R. Basset. Lisbonne 1894. 
(Florenz) Bibliothecae Mediceae Laurentianae et Palatinae Codicum 

manuscriptorum orientalium catalogus, Steph. Evod. Assemanus 

recensuit. Florentiae 1742. fol. 
(Venedig) Catalogo dei Codici manoscritti orientali della Biblioteca 

Näniana, compilato dall' abbate Simone Assemani. 2 Part. Pa- 

dova 1787—1792. 4». 
Bemarques sur les manuscriU orientaux de la Collection Marsigli ä 

Bologne suivies de la liste complete des Manuscrits arabes de 

la meine collection par le Baron Victor Rosen. Borna 1 885 (atti 

della R. Academia dei Lincei. Serie 3 a . Vol. XII). 
(Mailand) Catalogo dei Codici arabi, persiani e turchi della Biblioteca 

Ambrosiana (Hammer-Pur gst all): Biblioteca Italiana t. XCIV, 

p. 22 und 322. 
E. Qriffini, I Manoscritti Sudarabici di Milano (Estr. d. Biv. d. 

studi or. vol. II). Borna 1908. 
Cataloijhi dei codici orientali di alcune biblioteche d'Italia. 5 fasc. 

Firenze 1878—1892. 
Bibliothecae apostolicae Vaticanae codicum manuscriptorum catalogus 

p. I 1. 1. Bomae 1766 (vgl. A. Mai, Scriptorum veterum nova 

collectio tom. IV). 
I codici arabi nuovo fondo della biblioteca Vatieana descr. da C. Orispo 

Moncada. Palermo 1900. 
I manoscritti arabi, persiani, siriaci, turchi della biblioteca nazionale 

e della academia delle scienze di Torino d. C. A. Nallino. Torino 

1900 (Mem. d. r. acad. d. sc. di Torino ser. II, t. 50 cl. d. sc. 

mor. stör, e filol. p. 1 — 101). 
Catalogue des manuscrits et xylographes orientaux de la Bibliotheque 

Imperiale publique de St. Petersbourg . St. Petersbourg 1852. 
(St Petersburg) Notices sommaires des manuscrits arabes du Musee 

asiatique par le Baron Victor Rosen. St. Petersbourg 1881. 
(St. Petersburg) Les manuscrits arabes de 1 'Institut des langues orien- 

tales decrits par le Baron Victor Rosen. St. Petersbourg 1877. 
Les manuscrits arabes (non compris dans le nr. 1) etc. de l'institut 

des langues orientales, decrits par D. Qünzburg, V. Rosen, 

B. Dorn, K. Patkanof, J. Tchoubinof. St. Petersbourg 1891. 
(J. M. E. Qotttcaldt) Beschreibung der arabischen Handschriften, welche 

sich in der Bibliothek der kais. Universität zu Kasan befinden. 

Kasan o. J. (1855). Bussisch. 



Literatur B. 167 



(Cairo) Fihrist al-kutub al- c arabij,a al-mahfüza bil-kutubhäna al-hedi- 
uiie al-kä'ine biserä^ derb al-gamämiz. (Unter Leitung von 
Sputa und Völlers.) 7 Bände. Cairo 1301—1308. Zweite Auf- 
lage. J. Band 1310. 

Catalog der mektebe 'umümiie in Damascus. Damascus 1299. 4°. 

Habib Zaijät: Hazä'in al-kutub fi DimaSq ua daijähihä. Kairo 1902. 

Koix'jXiStjc, KaxdXoYo; dpaßixuiv ysipoYpdcpcuv tt)? iepoooXufj.ix^c 
ßißXto^xT];. Jerusalem 1901. 

(41 Verzeichnisse ar., pers. u. türk. Hdss. in den Moscheen und 
Bibliotheken zu Constantinopel im Bücherverzeichnis von M. Spir- 
gatis nr. 67, Leipzig 1899 nr. 1131, O. Harrassowitz nr. 252 ib. 
1900 nr. 884.) 

Catalogue des manuscrits et des imprimes de la bibliotheque de la 
grande mosquee de Tunis par B. Roy 1. Tunis 1900. 

Friedrich, Codicum arabicorum in Bibliotheca Societatis Artium et 
Scientiarum quae Bataviae floret asservatorum Catalogus. Ab- 
solvit indicibusque instruxit L. W. O. van den Berg. Bataviae 
et Hagae 1873. 

Kamäiaddin Ahmad and Abdul Muqtadir. Catalogue of the ar. and 
pers. Mss. in the library of the Calcutta Madrasah, with an intro- 
duction by E. Denison Boss. Calcutta 1905. 

Catalogue of the arabic books and mss. in the library of the Asiatic 
Society of Bengal compiled by Shams-ul-ulama Mirza Ashraf 
Ali. Calcutta 1905. 

List of Arabic and Persian Mss. acquired on behalf of the Govern- 
ment of India by the Asiatic Society of Bengal during 1903—7. 
Calcutta 1908.. 

A list of ar. ms. iu Princeton university library by E. Littmann. 
Princeton Leipzig 1907. 

B. EINLEITUNGSWISSENSCHAFT. 
Allgemeines. 

Liber mafätih al- c olüm, explicans vocabula technica scientiarum tarn 
Arabum quam peregrinorum auetore Abu ' Abdallah Mohammed 
ibn Ahmed ibn Jüsof al-kätib al-Khowarezmi (schrieb zw. 365 
u. 381 H.) edidit, indices adjecit Q. van Vloten. Lugduni Ba- 
tavorum 1895. 

Die arabischen Übersetzungen aus dem Griechischen von M. Stein- 
schneider. Einleitung, Centralblatt für Bibliothekswesen, Beiheft 5, 
Jahrg. VI 1889. I. Philosophie, Beiheft 12, Jahrg. X 1893. 
II. Die griech. Ärzte in arab. Übers. Virchows Archiv Bd. 124, 
1891. II. Mathematik, Alchemie u. Indices, ZDMG 50 (1896), 
p. 161 — 219, 337-417. 



168 Literatur C. 



Muhammedanische Studien von I. Goldziher. Erster Teil. Halle 1889. 

Zweiter Teil. Halle 1890. 
Abhandlungen zur arabischen Philologie von Ignaz Goldziher. Erster 

Teil. Leiden 1896. Zweiter Teil eb. 1899. 
Orientalische Skizzen. Von Theodor Nöldeke. Berlin 1892. 
Enzyklopädie des Islam, mit Unterstützung der internat. Vereinigung 

der Akademien hrs. von M. Th. Houtsma u. A. Schaade. Leiden 

1908 (in Lieferungen erscheinend). 



C. CHRESTOMATHIEEN. 

Chrestomathie aus arabischen Prosaschriftstellern im Anschluß an 
Socin's arabische Grammatik hrsgg. von Dr. R. Brünnow. Berlin 
1895. 2. Aufl. von A. Fischer. 1909. 

Chrestomathie Arabe, ou extraits de divers ecrivains Arabes, tant en 
prose qu'en vers a l'usage des eleves de l'ecole speciale des langues 
orientales Vivantes; par A. J. Silvestre de Sacy. II. ed. corr. et 
augm. Paris 1826. 3 vol.; Tome IV Anthologie grammaticale 
arabe. Paris 1829. 

Chrestomathie elementaire de l'Arabe litteral avec un glossaire par 
H. Derenbourg et J.Spiro. 2 ed. Paris 1892. 

Thier und Mensch vor dem König der Genien. Ein arabisches 
Märchen aus den Schriften der lauteren Brüder in Basra im 
Urtext herausgegeben von Fr. Dieteriei. 2. Ausgabe. Leipzig 
1881. — Arabisch-deutsches Wörterbuch zum Koran und Tier 
und Mensch von Fr. Dieteriei. 2. Aufl. Leipzig 1894. 

Brevis chrestomathia arabica. In usum scholarum ed. Joh. Bollig. 
Borna 1881. 

Chrestomatia aräbigo-espanola por /. Lerchundi y J. Simonet. Granada 
1881. 

Qirgas u. v. Rosen, Arabische Chrestomathie (russisch). St. Peters- 
burg 1875. 1876. 3. Aufl. 1900. — Wörterbuch zur Chresto- 
mathie und zum Koran von W. Girgas. Kasan 1881 (russisch). 

An Arabic reading-book compiled by W. Wright. Part first, The 
texts. London 1870. 

Magäni el-adab fi hadä'ik el-arab. 13. Aufl. Beirut 1896. Druckerei 
der Jesuiten. 6 vol. Notes sur le Magäni 4 vol. Ebds. 

Chrestomathia arabica cum lexico variisque notis auetore P. L. Cheikho. 
S. J. Beryti 1897. (Enthält nur christlich-arabische Texte.) 

Arabische Chrestomathie von Ma x Grünert. I. IL Prag 1903, 1905. 



Literatur D. 169 



D. GRAMMATIKEN etc. 

a) von Orientalen verfaßt. 

al-Muzhir fi 'ulüm al-luga, philologische Enoyclopaedie verf. v. Galäl 
ad-din a,s-Sm.üti (f 911 H., heg. 4. Juni 1505, vgl. über as- 
Suiüti Goldziher in den Sitzungsber. d. kais. Akademie der 
Wiss'. zu Wien. Phil.-histor. Cl. LX1X. Bd. 1. S. 7 ff.) Büläk 
1282. 

Le livre de SIbawaihi, traite de grammaire arabe par Siboüya, dit 
Sibawaihi (f 180 H., beg. 16. März 796). Texte arabe publie 
d'apres les manuscrits du Caire, de l'Escurial, d'Oxford, de 
Paris, de St. Petersbourg et de Vienne par Hartwig Derenbourg. 
Tome I, Paris 1881. Tome II, Paris 1889. — Kitäb Sibawaihi 
(mit Auszügen aus Siräfi und Santamari). 2 Bde. Büläk 1317. — 
Sibawaihi's Buch über die Grammatik nach der Ausgabe von 
H. Derenbourg und dem Commentar des Siräti übersetzt und 
erklärt ... von G.Jahn. 2 Bde. Berlin 1894. 1900. 

Al-Mufassal, opus de re grammatica arabicum auctore Abu 'l-Käsim 
Mahmud bin Omar Zamahsario (az-Zamak§ari f 538 H., beg. 
16. Juli 1143) ed. /. P. Broch. Editio altera. Christianiae 1879, 
Kairo 1323. — Dazu: Ibn Ja'is (t 643 H., beg. 29. Mai 1245) 
Commentar zu Zamachsari's Mufassal. Nach den Handschriften 

herausgeg. usw. von Dr. G. Jahn. Erster Band. Leipzig 

1882. Zweiter Band. Leipzig 1886. 4«. 

Alfijjah, Carmen didacticum grammaticum auctore IbnMälik(f 672 H., 
beg. 18. Juli 1273) et in Alfijjam commentarius quem conscripsit 
Ibn Akil {Ibn 'AJcU f769 H., beg. 28. Aug. 1367) ed. Fr. Dieterici. 
Lipsiae 1851. — Ibn 'Akil's Commentar zur Alfijja des Ibn Mälik 
aus dem Arabischen zum ersten Male übersetzt von Fr. Dieterici. 
Berlin 1852. 

al-Agurrümiia, Arabische Grammatik verf. v. Ibn Ägurrüm as-Sinhägi 
(f 723 H., beg. 10. Januar 1323). Oft gedruckt auch mit Com- 
mentaren. Vgl. Brünnow's Chrestomathie S. 138 ff. 

Käfiia fin-nahu, Syntax verf. von Ibn ab-Hägib ff 646 EL, beg. 26. April 
1248). Oft gedruckt im Orient. 

Mugni al-labib, Grammatik verfaßt von Ibn Hisäm al-Ansärl (f 762 H., 
beg. 11. Nov. 1360). Ein anderes grammatisches Werk desselben 
Verfassers hat den Titel: Katar an-nadä wa-ball as-sadä; ein 
drittes Sudür ad-dahab. Alle drei Werke sind im Orient oft 
gedruckt worden. 

al-Hariri's (f 516 H., beg. 16. Juli 1143) Durrat al-gawwäs, heraus- 
gegeben von Heinrich Thorbecke. Leipzig 1871. (Über Sprach- 
fehler.) Mit Commentar von al-Hafägi, Constantinopel 1299. 



170 Literatur D. 



Vgl. Le livre des locutipns vicieuses de Djawäliki publie par 
Hartwig Derenhourg (al-Gawäliki f 465 H., beg. 17. Sept. 1072) 
in Morgenländische Forschungen. Leipzig 1875. 

Taiika mustahdata fi tashil al-hatt al-'arabi. Schreibvorlagen 12 Hefte 
Beirut (Jesuitendruckerei). 

Specimens decritures arabes pour la lecture des manuscrits anciens 
et modernes par un pere de la C ,e de Jesus. 2eme ed. Beyrouth 
1888. 

(i) von Europäern verfaßt. 

Die grammatischen Schulen der Araber nach den Quellen bearbeitet 
von O.Flügel. Erste Abthl. Leipzig 1862. Abhandlungen der 
Deutschen Morgenl. Ges. II. Band. Nr. 4. (In diesem Buch 
werden die Grammatiker ungefähr bis z. J. 1000 unserer Zeitr. 
aufgeführt) 

Dr. C. P. Caspari's Arabische Grammatik. Fünfte Auflage be- 
arbeitet von August Müller. Halle 1887. — Grammaire arabe de 
C. P. Caspari traduite de la quatrieme edition allemande et en 
partie remaniee par E. Uricoechea. Bruxelles 1880. — A Grammar 
of the Arabic Language translated from the German of Caspari 
and edited, with numerous additions and corrections by W. Wright. 
2. ed. 2 vol. London 1874. 5. — id., 3. ed. revised by 
W. Robertson Smith and M. J. de Goeje. Vol. 1. Cambridge 
1896. Vol. 2. ib. 1898. 

Oeo. Henric. Aug. Ewald. Grammatica critica linguae arabicae cum 
brevi metrorum doctrina. Lipsiae 1831 — 1833. II vol. 

Grammaire arabe ä l'usage des eleves de l'ecole speciale des langues 
orientales Vivantes; avec figures. Par M. le B<> n Silvestre de 
Sacy. Seconde edition, corrigee et augmentee, a laquelle on a 
Joint un traite de la prosodie et de la metrique des Arabes. 2 tom. 
Paris 1831. 3. ed. revuo par L. Machuel ib. 1904. — Sehr wich- 
tige Bemerkungen und Verbesserungen zu diesem Werke bietet: 

Fleischer, Beiträge zur arabischen Sprachkunde": Berichte über die 
Verhandlungen der kgl. sächsischen Gesellschaft derWissenschaften 
zu Leipzig. Philologisch-historische Classe. 1863 (p. 93 ff.); 1864 
(p. 265ff.); 1866 (p. 286ff.j; 1870 (p. 227 ff.); 1874 (p. 71 ff.); 1876 
(p. 44 ff.); 1878 (p. 64ff.); 1880 (p. 89ff); 1881 (p. 117ff.); 1883 
(p. 72 ff.); 1884 (p. 272ff.); conf. 1856 (p. lff.); 1862 (p. 10ff.). 
Zusammen wieder abgedruckt in Kleinere 8chriften von Dr. H. L. 
Fleischer. Des ersten Bandes erster u. zweiter Teil. Leipzig 
1886; die letzten beiden Nummern in des zweiten Bandes erstem 
Teil. Leipzig 1888. 

J. O. L. Kosegarten. Grammatica linguae arabicae p. 1 — 688, ohne 
Titel und Jahr, incompl. (Sehr selten.) 



Literatur E. 171 



Mortimer Sloper Howell. A Grammar of the Classical Arabic Language, 
translated and compiled from the Works of the most Approved 
Native or Naturalized Authorities. Published under the Authority 
of tho Government. N.-W.-Provinces. In an Introduction and 
four Parts. 3 Bde. Allahabad 1880. 1883. 1886. 

Grammaire arabe composee d'apres les sources primitives par le 
P. Donat Vernier. S. J. Tomel. Beyrouth 1891 ; Tome II. 1892. 

Die syntaktischen Verhältnisse des Arabischen von H. Reckendorf. 
Leiden 1898. 

Zur Grammatik des klassischen Arabisch. Von Th. Nöldeke. Wien 
1896. (Denkschriften der kais. Akad. der Wissenschaften zu 
Wien. Philos.-hist. Classe. Band XLV.) 

Darstellung der arabischen Verskunst mit sechs Anhängen usw. nach 
handschriftlichen Quellen bearbeitet und mit Registern versehen 
von G. W. Frey tag. Bonn 1830. 

Theorie nouvelle de la metrique arabe precedee de considerations 
generales sur le rythme naturel du language par M. Stanislas 
Guyard. Paris 1875 (Extrait du Journal as. 7 ser., t. 7. 8). 

Die Rhetorik der Araber nach den wichtigsten Quellen dargestellt und 
mit angeführten Textauszügen nebst einem literaturgeschichtlichen 
Anhang versehen von Dr. A. F. Mehren. Kopenhagen 1853. 



E. LEXIKALISCHES. 

a) von Orientalen verfaßt. 

Sahäh al-'arabiie (od. as- Sahäh) verf. von al-Gauhari (Abu Nasr 

l'smä'il ibn Hammäd f 393 H., beg. 10. Nov. 1002). 2 Bände. 

Büläk 1282. ' 40. 
AI kitäb al muhassas fi'l luga von 'Ali ibn Ismä'Il ihn Sida f 458/1066, 

vol. I— XVll*. 'Kairo 1316—21. 
Lisän al-'arab verf. von Mohammad ibn Mukarram (Ibn Man zur al- 

Ifriki al-Misri al-Ansäri' al-Hazragi f 711 H., beg. 13. Mai' 1311). 

20 Bände. '40. Cai'ro 1308. 
al-Kämüs al-muhit (od. al-Kämüs) verf. von al-Ftrüzäbädi (f 817 H. 
'=1414). 2 Bände. Calcutta 1817, 4 Bände. Büläk 1279. 4<>. 

ib. 1301/2. Kairo 1319. — Mit türkischem Kommentar 3 Bände. 

Stambul 1272 und sonst. — Kommentar zum Kämüs betitelt 

Tag al-'arüs verf. von Saiiid Murtadä az-Zabidi (f 1205 H., 

beg. 10. Sept. 1790). 10 Bände. Cairo 1307. 40 maj. 
Muhit al-muhit, verf. von Butrus al-Bistäni. 2 Bände. Beirut 1286. 

'(1869/70.)' 
Akrab al-mauarid, verf. von Sa'id al-Hüri a§-Sartiini. 2 Bände und 

1 Supplement. Beirut 1889—1893. 



172 Literatur E. 



II Libro dei Verbi di Abu Bakr Muhammad b. 'Umar b. 'Abd al-'Aziz 

tbn al-Qütiyya (f 367 H., beg. 19. Aug. 977) publicato da Ignatio 

Guidi. Leida 1894. 
an-Nihäia fi garib al-hadlt, verfaßt von Ibn al-Attr (f 608 H., heg. 

6. Juli 1209). 4 vol. Cairo 1311 (Wörterbuch zur Tradition). 
Asäs al-baläga (Lexikogr. Werk, bes. über den tropischen Sinn der 

Wörter) verf. von az-Zamafßari (f 538 H., beg. 16. Juli 1143). 

2 Bände. Büläk 1299. 
Kitäb al misbäh al munir (Wörterbuch zum Fikh) von Ahmed ibn 

Mohammad al Faiiümi (f 770/1368). Büläk 1281, Kairo 1278, 

1306. 
Fikh al-luga, Synonymik, verf. von at-Ta'älibl (f 429 H., beg. 14. Okt. 

1037). (Oft gedruckt; castigiert" Beirut 1888). Vgl. Fleischer, 

Kleine Schriften III, 152. 
Talabs (f 291 H. = 904) Kitäb al-Fasih. Nach den Handschriften 

von Leiden, Berlin und Rom herausgegeben, mit kritischen und 

erläuternden Noten versehen von Dr. J. Barth. Leipzig 1876. 
fi'awäliki'8 al-Muarrab (Werk über die arabischen Fremdwörter, verf. 

von al-Gawälikl f 465 H , beg. 1 7. Sept. 1072). Nach der Leydener 

Handschrift mit Erläuterungen herausgegeben von Ed. Sachau. 

Leipzig 1867. Vgl. Z. d. D. Morg. Ges. 33, 208. 
Liber as-Sojutii (f 911 H., beg. 4. Juni 1505) de nominibus relativis, 

in8criptus Lubb al-lubäb, arab. cum annot. crit. ed. P. J. Veth. 

1—3. Lugduni Bat. 1840—51. 4«. 
Al-Moschtabih auctore Schamso'ddin Abu Abdallah Mohammed ibn 

Ahmed ad-Dhaltabi (ad-Dahabi f 748 H., beg. 13. April 1347). 

E codd. mss. editus a P. de Jong. Lugduni Batav. 1881. (Über 

homonyme Eigennamen.) 
Kitäbo- 5 l-adhdäd sive liber de vocabulis arabicis quae plures habent 

significationes inter se oppositas auctore Abu Bekr ibno-l-Anbäri 

(t 328 H., beg. 18. Okt. 939) ed. M. Th. Houtsma. Lugduni 

Bat. 1881. 
Kitäb tahdib-al 'alfäz von ibn as-Sikkit (f 244 H., beg. 19. April 858) 

herausgg. von L. Cheikho. Beirut 1896—1898. 
Ibn al-Afir's Magd aldin almubärak (f 606 H., beg. 6. Juli 1209) 

Kunja-Wörterbuch, betitelt Kitäb al Murassa', herausgegeben von 

C. F. Seybold Weimar 1896. (Ergänzungshefte zur Zeitschrift 

für Assyriologie. Semitistische Studien herausgegeben von Carl 

Bezold.) 

ß) von Europäern verfaßt. 

G. W. Frey tag, Lexicon Arabico -Latinum praesertim ex Djeuharii 
Firuzabadiique et aliorum libris confectum. Accedit index yocum 
latinarum locupletissimus. IV Tomi. Hai. 1830— 1837. 4<> maj. 



Literatur E. 173 



O. W. Frey tag, Lexicon Arabico-Latinum ex opere suo majore in 
usum tironum excerptum edidit. Halis 1837. 4° maj. iö{5*? 

Maddu-1-Kamoos, an arabic - english Lexicon derived from the best 
and the most copious eastern sources comprising a very large 
collection of words and si^nifications omitted in the Kamoos, 
with Supplements to its abridged and defective explanations, 
ample grammatical and critical comments, and examples in prose 
and verse: composed by means of the munificence of the most 
noble Algernon, Duke of Northumberland and the bounty of 
the British Government: by Edward William Lane. In two 
books: the first containin» all the classical words and signi- 
fications commonly known to the learned among the Arabs; the 
second, those that are of rare occurrence and not commonly 
known. Book I, Part. 1—5. London 1863—1874. Ed. by 
Stanley Lane Poole, Part. 6—8 (and Supplement) 1877 — 1893. 
(Vom Buchstaben k an ist das Buch unvollständig, eine Fort- 
setzung nicht zu erwarten.) 

Supplement aux dictionnaires arabes par R. Dozy. 2 tom. Leyde 
1881. — Vgl. Fleischer, Studien über Dozy's Supplement; Be- 
richte über die Verhandlungen der kgl. sächs. Ges. d. Wiss. zu 
Leipzig. Philol.-histor. Classe 1881 — 1887. Wieder abgedruckt 
in Kleinere Schriften von H. L. Fleischer. Des zweiten Bandes 
erster Teil. Leipzig 1888. Dritter Band ebenda. 

A. Kazimirski de Biberstein, Dictionnaire arabe-francais I. II. Paris 
1860, rev. et corr. par Ibn Gallab, Kairo 1875. 

A. Wahrmund, Handwörterbuch der deutschen und neu-arabischen 
Sprache. I. Neuarabisch-deutscher Teil I, 1. 2. II, 1. 2. — 
II. Deutsch-neuarabischer Teil. Gießen 1870 — 77. 

E. Härder, Deutsch-arabisches Handwörterbuch. Heidelberg 1902. 

Vocabulaire arabe-frantjais a l'usage des etudiants par un pere mis- 
sionnaire de la C ie de Jesus; 6. ed. Beyrouth 1899. (Arab.: 
al-Farä'ii ad-durriie.) 

Dictionnaire francais-arabe par le P. J.-B. Belot, S. J. 2 parties. 
Beyrouth 1890, 2. ed. revue et corr. ib. 1900. 

Die aramäischen Fremdwörter im Arabischen. Von Siegmund Fraenkel. 
Leiden 1886. 

Dictionnaire detaille de noms des vetements chez les Arabes. Par 
R. Dozy. Amsterdam 1845. 

Die Namen der Säugetiere bei den südsemitischen Völkern. Von 
Fritz Hommel. Leipzig 1879. 

Die Waffen der alten Araber aus ihren Dichtern dargestellt. Ein 
Beitrag zur arabischen Altertumskunde, Synonymik und Lexico- 
graphie nebst Registern vcn Friedrich Wilhelm Schwarzlose. 
Leipzig 1886. 



174 Literatur F. 



Glossaire des mots espagnols et portugais derives de PArabe par 
R. Doxy et W. H. Engelmann. 2. ed. Leyde 1869. 

Glosario etimologico de Jas palabras espanolas de origen oriental por 
D. Leopoldo de Eguilaz y Yanguas. Granada 1886. 

Dictionnaire etymologique des mots francais d'origine Orientale par 
Marcel Devic. Paris 1876. — Vgl. Remarques sur les mots 
franrais derives de l'Arabe par Henri Lammens. Beyrouth 1890. 



F. KORAN, ISLAM, LEBEN MÜHAMMEDS. 
CHRISTLICHES. 

o) von Orientalen verfaßt. 

Corani textus arabicus ad fidem librorum manuscriptorum et impres- 
sorum et ad praecipuorum interpretum lcctiones et auctoritatem 
recensuit indicesque triginta sectionum et suratarum addidit 
Gustavus Flügel. Editio stereotypa C. Tauchnitzii. Tertium 
emendata; nova impressio Lipsiae 1906 (I. 1834; recensionis 
Flügelianae textum recognitum iterum exprimi curavit Gustavus 
Mauritius Redslob, Lipsiae 1837, 1855). (In dem ersten Flügel- 
sehen, sowie den zahlreichen orientalischen Drucken des Kur'än 
fehlt die Verszählung, die für das Nachschlagen unentbehr- 
lich ist.) 

Concordantiae Corani arabicae. Ad literarum ordinem et verborum 
radices diligenter disposuit Gustavus Flügel. Editio stereotypa, 
Lipsiae 1842. 

Chrestomathia Corani arabica, notas adjecit glossarium confecit C. A. 
Nallino. Lipsiae] 1893. 

al-Itkän fi ulüm al-kur'än, Art Einleitung in den Kur'än, verf. von 
as-Suiüti (f 911 H., beg. 4. Juni 1505); 2 Teile. ' Cairo 1278. — 
Sayüty's Itqän on the exegetic sciences of the Qor'an. Edited by 
Mowlawies Easheerooddeen and Noorool-Haqq with an analysis 
by A. Sprenger. Calcutta 1852—54. 

Tafsir al-kur'än (Kommentar zum Kur'än) von at-Tabarl (f 309 H., 
beg. 12. Mai 921) 30 Bde. Kairo 1321. 

al-Ka§§äf. Kommentar zum Kur'än verf. von at-Zamah§ari (f 538 H., 
beg. 16. Juli 1143). 2 Bände. Büläk 1281, Kairo 1318. — 
The Qoran with the commentary of Zamakhshari entitled the 
Kashshaf an haqaiq al-tanzil, ed. by W. Nassau Lees and Khadim 
Hosain and 'Abd dl Hayi. Calcutta 1856. 

Mafätih al gaib oder at tafsir al kebir von Fahraddin ar Käzi. 6 vol. 
Büläk 1278, 1289. Kairo 1307—9, Stambul 1307. 



Literatur F. 175 



Beidhawii ff 685 H., beg. 27. Febr. 1286: od. 692) commentarius in 
Coranum ex codd. Parisiensibus Dresdensibus et Lipsiensibus edidit 
indicibusque instruxit H. O. Fleischer. 2 vol. Lipsiae 1846 — 48. 
4°. — Indices ad Beidhawii commentarium in Coranum confecit 
Winand Fell. Leipzig 1878. 

Le Recueil des traditions musulmanes par Abou Abdallah ibn Ismail 
al-Bokhari (al-Buhäri f 257 H., beg. 29. Nov. 870) publie par 
L. Krehl. I— TEL Leyde 1862—68, IV par Th. W. Juynboll ib. 
1907/8 (wird fortgesetzt). — Orientalische Ausgabe: Sahih al- 
Buhäri. 8 Bände. Cairo 1290; auch sonst öfter gedruckt mit 
und ohne Kommentar. — El Bokhari, Les traditions islamiques 
trad. de l'arabe avec notes et index par 0. Houdas et W. Margais, 
t. I. Paris 1903. (Publ. de l'ecole des langues Orient. Vivantes 
ser. IV, tome III) t. II, eb. 1906, III 1908. 

Sahih Muslim. Sammlung der Traditionen des Propheten verf. von 
Muslim (f 261 H., beg. 16. Okt. 874). Mit Kommentar von an- 
Nauatä (f 676 H., beg. 4. Juni 1277). 5 Bände. Cairo 1319. 

Masäbih as-sunna, verfaßt von Husain ibn Mas'üd al-Farrä 5 ul-Ba~ 
' gaui (f 516 H., beg. 12.. März 1122). 2 Bände. Cairo 1294. 

Ihia al-'ulüm, verf. von al-Gazäli (f 505 H., beg. 10. Juli 1111). 
4 Bände. 4^. Büläk 1289, 1322. — (Vgl. Richard Gosche, Über 
Ghazzälis Leben und Werke : Abhdl. d. kgl. Akad. d. Wiss. zu 
Berlin 1858.) 

' Abdu-r-razzäq's Dictionary of the technical terms of the Sufies edited 
by Aloys Sprenger. Calcutta 1845. 

Das Leben Muhammeds nach Muhammed ibn Ishäk (f 15) H., beg. 

26. Jan. 768) bearbeitet von c Abd el-Malik ibn Hischäm (f 218 H., 
beg. 27. Jan. 833); hrsg. von F. Wüstenfeld. 2 Bände. Göttingen 
1858 — 60, anast. Neudruck Leipzig 1901. Orientalische Aus- 
gabe: Sirat ibn Hisäm. 2 Bände. Cairo 1295. (Ins Deutsche 
übersetzt: Das Leben Muhammeds usw. bearbeitet von G. Weil. 
Stuttgart 1864.) 

Muhammed in Medina. Das ist Vakidi's (al- Wäkidi f 207 H., beg. 

27. Mai 822) Kit ab al Maghazi in verkürzter deutscher Wieder- 
gabe herausgegeben von J. Wellhausen. Berlin 1882. 

Samä'il at-Tirmidl (\ 279 H., beg. 3. April 892) Traditionen be- 
treffend den Propheten. Cairo 1273; mit Commentar 2 Bände. 
Büläk 129«. 

Ibn Saad (Ibn Sad f 4 Gun ädä II 230/17. 2. 845). Biographien 
Muhammeds, seiner Gefährten und der späteren Tiäger des Islams 
bis zum Jahre 230 der Flucht, im Auftrage d. kgl. pr. Ak. d. W. 
hsg. v. E. Sachau. Leiden 1904 ff. Bd. I, 1 bsg. von E. Mittwoch. 
1905. III, 1 hsg. von E. Sachau, III, 2 hsg. von/. Horovitz. 19G4. 
IV. von J. Lippert. 1908. V. von K. V. Zettersteen. 1905. VIII. 
Biographien der Frauen, hsg. von C. Brockelmann. 1904. 



176 Literatur F. 



Usd- al-gäba. Aufzählung von 7500 Männern, die Muhammed kannten, 
verf. von Ibn al-'Aljr (f 630 H., beg. 18. Okt. 1232). 5 Bde. 
Cairo 1286. 

al-Isäbe, A biographical dictionary of persons who knew Muhammed 
'by Ibn Hagar (Ibn Hagar -\ 852 H., be*. 7. März 1448). Edited 
in arabic by Mowlawies Mohammed Wajyh, c Abdal-Haqq, and 
Gholäm Qädir and A. Sprenger. Bibliotheca indica. Vol. I. 
Calcutta 1856; vol. IV, Calcutta 1873. Vol. II and III, Cal- 
cutta 1888, 1893. Kairo 1323—25. 

Kisas al-'anbiiä' (Prophetenlegenden), verf. von at-Ta'labi (f 427 H., 
beg. 5. Nov. 1035). Cairo 1297 und öfter. 

Pillar of the creed of the Sunnites by al-Nasafi, ed. by W. Cureton. 
London 1843. 

Ad-dourra al-fakhira; la perle precieuse de Ghazäli (aUGatälx f 505 H., 
be?. 10. Juli 1111) par L. Gautier. Genäve 1878. — Muslimische 
Eschatologie. Kairo 1308, 1323. 

Muhammedanische Eschatologie nach der Leipziger u. Dresdner Hand- 
schrift zum ersten Male arabisch und deutsch herausgegeben von 
M. Wolff. Leipzig 1872. 

Disputatio pro religione Mohammedanorum adversus Christianos. 
Textum arabicum (942 H. = 1535 verfaßt) e codice Leidensi 
cum varr. lect. edidit F.J.van den Harn. Lugduni Bat. 1890. 

Al-faisal fi'l milal ual ahuä' uannihal (über Sekten und Haeresien) 
von 'Ali ibn tfatm ax Zähirl (f'.30 Sa'bän 456, 16. Aug. 1064). 
5 Teile. Kairo 1317 — 21 (mit Sahrastäni am Rande). 

Book of religious and philosophical sects by Muhammad al-Shahra- 
stäni (ai-Sahraatäm f 528 H., beg. 29. März 1153). Now first 
edited by W. Cureton. 2 vol. London 1846. — Abu-'1-Fath c 
Muh'ammad asch-Schahrastäni's Religionsparteien und Philo- 
sophenschulen. Aus dem Arabischen übersetzt mit Anmerkungen 
von Th. Haarbrücker. 2 Bände. Halle 1850—1. 

{Bibel) Kitäb al-mukaddas (Altes Testament). London. R. Watts 
1822. (Neues Testament 1. Bd. 1821.) — Beirut versch. Aus- 
gaben. New York 1867. 

Arabische Bibel- Chrestomathie herausgegeben und mit einem Glossar 
versehen von Dr. Georg Jacob. Berlin 1888. 

Corpus scriptorum christianorum orientalium cur. /. B. Chabot, I. Guidi, 
H. Hyvernat, B. Carra de Vaux. Scriptores Arabici Parisiis 
Lipsiae 1903 ff. 

ß) von Europäern verfaßt. 

Der Koran nach Boysen von Neuem aus dem Arabischen übersetzt 
mit einer historischen Einleitung und Anmerkungen von G. Wahl. 
Halle 1828. 



Literatur F. 177 



Der Koran. Aus dem Arabischen wortgetreu neu übersetzt mit An- 
merkungen von L. Ullmann. 6. Aufl. 1862. 

Le Koran, Traduetion nouvelle, faite sur le texte arabe, par Mr. 
Kazimirski, Nouv. ed. Paris 1854. 

The Koran commonly called the Alcoran of Mohammed: translated 
into English from the Original Arabic. With explanatory notes 
taken from the most approved commentators. To which is pre- 
fixed a preliminary discourse. By George Säle. London 1774 
und oft. (New edition. London 1892.) 

J. M, Rodwell, The Koran, translated from the arabic. 2. ed. London 
1876. 

The Qur'än translated by E. H. Palmer. 2 parts. Oxford 1880. (The 
sacred books of the East translated by various oriental scholars 
and edited by F. Max Müller vol. VI. IX.) 

Der Koran. Im Auszuge übersetzt von Friedrich Rückert, heraus- 
gegeben von A. Müller. Frankfurt a. M. 1888. 

Die fünfzig ältesten Suren des Korans in gereimter deutscher Über- 
setzung von M. Klamroth. Hamburg 1890. 

Der Koran, deutsch von Th. Fr. Grigxdl. Halle 1901 (Bibl. der 
Gesamtlit. d. In- und Auslandes. Nr. 1501 — 7) von Henning, 
Leipzig, Beclara. 

Geschichte des Qoräns von Theodor Nöldeke. Göttingen 1860. 

Beste arabischen Heidentums, gesammelt und erläutert von J. Well~ 
hausen. Zweite Ausgabe. Berlin 1897. 

Kinship and marriage in early Arabia. By W. Robertson Smith. 
Cambridge 1885, 2. ed. with add. and corr. by I. Goldziher, 1903. 

Die Ehe bei den Arabern von J. Wellhausen, Nachrichten d. kgl. 
Ges. d. Wiss. zu Göttingen 1893, Nr. 11, S. 431—481. 

Das Leben und die Lehre des Mohammad nach bisher größten- 
teils unbenutzten Quellen bearbeitet von A. Sprenger. Zweite 
Ausgabe. 3 Bände. Berlin 1869. 

Das Leben Muhammed's. Nach den Quellen populär dargestellt von 
Theodor Nöldeke. Hannover 1863. 

W. Muir, The life of Mahomet and History of Islam. 4 vol. London 
1858—61. 

Das Leben und die Lehre des Muhammed. Dargestellt von Ludolf 
Krehl. 1. Teil. Das Leben des Muhammed. Leipzig 1884. 

(Darstellungen aus dem Gebiete der nichtchristlichen Beligions- 
geschichte) Mohammed. Von Hubert Grimme. Erster Teil: Das 
Leben. Münster i. W. 189-'. Zweiter Teil: Einleitung in den 
Koran. System der koranischen Theologie. Ebds. 1895. 

Die weltgeschichtliche Bedeutung Arabiens. Mohammed von Hubert 
Grimme (Weltgeschichte in Karakterbildern 2. Abt.). München 
1904. 
S oc in- Br o ckelm ann, Arab. Gramm. 6. Aufl. \2 



178 Literatur G. 



Muhammeds Liv med en indledning om forholdene i Arabien for 
Muhammeds optraeden af F. Buhl. Kobenhavn 1903. 

Skizzen und Vorarbeiten von J. Wellhausen. Viertes Heft. 1. Medina 
vor dem Islam. 2. Mubammad's Gemeindeordnung von Medina. 
3. Seine Schreiben, und die Gesandtschaften an ihn. Berlin 1889. 

Was hat Mohammed aus dem Judentum aufgenommen? von Abraham 
• Geiger. Bonrt 1833, 2. Aufl. Leipzig 1902. 

Mohammed en de Joden te Medina, Proefschrift door A. J. Wensinck. 
Leiden 1908. 

R. Doxy, Het Islamisme. Leiden 1863. 2 ed. Haarlem 1880; Essai 
sur l'histoire de l'Islamisme par K. Dozy trad. par V. Chauvin. 
Leyde-Paris 1879. 

Snouck Hurgronje, Ilet mekkaansche Feest. Leiden 1880. 

Die Mu'taziliten oder die Freidenker im Islam. Ein Beitrag zur all- 
gemeinen Kulturgeschichte von Heinrich Steiner. Leipzig 1865. 

De strijd over het Dogma in den Islam tot op el-Ash'ari door Dr. 
M. Th. Houtsma. Leiden 1875. 

Zur Geschichte Abu P-Hasan al-As'ari's (f circa 324 H. = 935) von 
Wilhelm Sputa. Leipzig 1876. 

Expose de la reforme de l'Islamisme commence au III eme siecle de 
l'Hegire par Abou-'l- Hasan Ali el-Ash'ari et continue par son 
ecole. Avec des exiraits du texte arabe d'Ibn Asäkir par M. 
A. F. Mehren. Vol. II des Travaux de la 3« Session du Oong 
international des Orientalistes. 

I. Qoldziher, Die Zähiriten, ihr Lehrsystem und ihre Geschichte. 
Leipzig 1884. ' 

A dictionary of Islam being a cyclopaedia of the doctrines, rites, 
ceremonies, and customs, together with the technical and theo- 
logical terms, of the Muhammadan religion. By Thomas Patrick 
Hughes. Second edition. With numerous illustrations. London 
1896. 

I. Pizzi, l'islamismo (Manuali Hoepli). Milano 1903. 

Polemische und apologetische Literatur in arabischer Sprache zwischen 
Muslimen, Christen und Juden, nebst Anhängen verwandten 
Inhalts. Von Moritz Steinschneider. Abhandlungen für die Kunde 
des Morgenlandes VI, 3. Leipzig 1877. 



G. JURISPRUDENZ. 

al-Muuatta* fil-hadit i Traditionswerk. Corpus juris) verfaßt von 
Mälik ibn Anas al-Himiari al-Madani (f 179 H., beg. 27. März 
795). Oft gedruckt; bes. auch mit Commentaren, zum Beispiel 
dem des az-Zurkäni (f 1122 H., beg. 19. Febr. 1710). 4 Bände. 
Büläk 1280. 



Literatur G. 179 



al-Musnad li Ahmad b. Muhammad b. Hanbai (f 12. Babi c I 241/ 
1. Aug. 855). Kairo 1313 (vgl. M. Hartmann, Mitt. Sem. or. 
Spr. IX. Westas. St. 148 — 176). 

Sunan Abi 'Abdallah al-Kazuini, gen. Ibn Mäya(\ 273 H., beg. 8. Juni 
886). Dehli 1282 lind "l 889. (Juristische Traditionen.) 

Sunan Abi Dä'üd Sulaimän as Siffistäni (f 275 H., beg. 16. Mai 
888); öfter gedruckt, z. B. Büläk 1280. 2 Bände. (Juristische 
v Traditionen.) 

al-Gämi' von Abu c Isä Muhammad at-Tirmidi (f 279 H., beg. 3. April 
892). Öfter gedruckt. (Juristische Traditionen.) 

Sunan Abi 'Abd ar-rahmän an-Nasal (f 303 H., beg. 17. Juli 915); 
Kairo 1312. (Juristische Traditionen.) 

Ihtiläf al fukahä' ta'lif at-Tabarl (f 309 H., beg. 12. Mai 921) 
(Fragm. hsg. v. Fr. Kern). Kairo 1320 = 1902. 

Flügel, Die Classen der hanefirischen Rechtsgelehrten : Abhandlungen 
der k. Sachs. Gesellschaft der Wissenschaften VIII. Leipzig 
1860. 

Tägal-din al-Subki (f 756/1355) Tabakät al SäfTI^a al kubra. 6 Bde. 
Kairo 1324. 

Muhammedanisches Recht nach schafütischer Lehre, von Eduard 
Sachau (Lehrbücher des Seminars für orientalische Sprachen in 
Berlin. Band XVII). Stuttgart und Berlin 1897. 

Handbuch des islamischen Gesetzes nach der Lehre der Schanktischen 
Schule nebst einer allgemeinen Einleitung von Th. W. Juynboll. 
Leipzig-Leiden 1908/9. 

Jus Schafiiticum. At-Tanbih auctore Abu Ishäk as-Shiräzi (Abu 
Ishäh as-Siräzi schrieb das Werk i. J. 452/3 H.= 1060/1) edidit 
A! W. T. Juynboll. Lugduni Bat. 1879. 

Precis de Jurisprudence Musulmane selon le rite Chäfeite, par Abou 
Chodjä (Abu Suga f i m 6 - Jahrh. H.). Publication du texte 
arabe, avec traduction et annotations, par S. Keijzer. Leyde 
1859. — Commentar dazu, betitelt Fath al-Qarib. La revelation 
de l'Omnipresent . . . par Ibn Qäsim al-Ohazzi, Texte arabe, 
publie et traduit . . . par L. W. C. van den Berg. Leide 1894. 

Minhädj at-Tälibin, le guide des zeles croyants. Manuel de juris- 
prudence musulmane selon le rite de ChäfTi (as-Säfi'i) (von an- 
Nawawi, f 676 H, beg. 4. Juni 1277). Texte arabe, publie 
par ordre du gouvernement avec traduction et annotations par 
L. W. C. van den Berg. 3 vol. Batavia 1882-^1884. (Vgl. 
Snouck Hurgronje in den Indian Gids, 1884 ff. eingehende Kritik.) 

Precis de jurisprudence musulmane suivant le rite malekite par 
Sidi Khalü (Halil lebte im 8. Jahrh. H.) publie par les soins de 
la Societe asiatique. Cinquieme edition. Paris 1883. 

Maverdii (al-Mäuardi f 450 H., beg. 28. Febr. 1058) constitutiones 
politicae. Ex recensione Maximiliani Engeri. Bonnae 1853. 

12* 



180 Literatur H. 



H. PHILOSOPHIE. 

a) von Orientalen verfaßt. 

Documenta philosophiae Arabum, edidit latine vertit illustravit Aug. 
Schmölders. Bonnae 1836. — Vgl. id. Essai sur les ecoles philo- 
sophiques chez les Arabes et notamment sur la doctrine d'Algaz- 
zali. Paris 1842. 

Ibn al-Qi/tVs (f 646/1248) Ta'rih al-hukamä', auf Grund der Vor- 
arbeiten A. Müüer's herausgegeben von J. Lippert. Leipzig 1903. 

Tahäfut al-faläsifa von al-Gazäli (f 505 H., beg. 10. Juli 1111), Ibn 
Rusd (f 595 H., beg. 3. Nov. 1198), Hogä Zäde (f 893 H., beg. 
17. Dec. 1487). Cairo 1303. Vgl. Die Widersprüche der Philo- 
sophie nach al Gazzäli und ihr Ausgleich durch Ibn Rosd von 
T. J. de Boer. Strasburg 1894. 

Die sogenannte Theologie des Aristoteles aus arabischen Handschriften 
zum ersten Male herausgegeben. Von Fr. Dieterici. Leipzig 
1882 (Abhandlungen des Berl. Or.-Congresses). Vgl. Die so- 
genannte Theologie des Aristoteles aus dem Arabischen übersetzt 
und mit Anmerkungen versehen von Fr. Dieterici. Leipzig 1883. 

II commento medio di Averroe" alla Poetica di Aristotele pubbl. da 
Fausto Lasinio. Parte I. II testo arabo: Annali della Universita 
Toscana. Tomo XII. Pisa 1872. 4». — II testo arabo del com- 
mento medio di Averroe alla retoriea di Aristotele, pubbl. da 
Fausto Lasinio. Firenze 1875. (Pubblicazioni del R. Istituto 
di studi superiori). 

AlfäräbVs (f 950 u. Z.) philosophische Abhandlungen aus Londoner, 
Leidener und Berliner Handschriften. Herausgegeben von Fried- 
rich Dieterici. Leiden 1890 (deutsch 1892). — Alfäräbl's Abhand- 
lung der Musterstaat . . . hrsgg. von Fr. Dieterici. Leiden 1895. 

Färäbi, Das Buch der Ringsteine, mit dem Kommentar des Emir 
Ismä'il el-Hoseini el-Färäni (um 1485) übers, u. erläutert von 
M. Hortend Münster 1906 (vgl. Zeitschr. f. Assyr., Bd. XVIII, 
257 fif., XX, 16 ff, 303 ff.) 

Das Buch der Genesung der Seele, eine philosophische Encyklopädie 
Avicennas (f 428 H., beg. 25. Oct. 1036), deutsche Ausgabe, 
Bd. I. Die Metaphysik Avicennas übers, u. erl. von M. Horten. 
Leipzig 19U7. 

Philosophie und Theologie von Averroes (Ibn Ru§d f 595 H., beg. 
3. Nov. 1198). Herausgegeben von M. J. Müller. München 
1859. — Aus dem Arabischen übersetzt. München 1875. 

Le Guide des Esrares. Traite de Theologie et de Philosophie par 
Mo'ise ben Maimoun dit Maimonide (f 605 H., beg. 16. Juli 
1208). Publie pour la premiere fois dans l'original arabe et ac- 
compagne d'une traduction fran$aise par Munk. I — III. Paris 
1856—66. 



Literatur I. 181 



Kitäb Ihuän as-safa ua-hullän al-uafä' (zwischen 950 — 1000 unserer 
Z.). "4 Bände. Bombay 1305—1306. — Ein Teil der rasäil ihuän 
as-safä' ist auch in Cairo 1306 gedruckt. — Die Abhandlungen 
der Ichwan Es-Safä in Auswahl herausg. von F. Dieterici. 
3 Hefte. Leipzig 1883—6. 

Definitiones viri meritissimi Sejjid Scherif Ali ben Mohammed Dschor- 
dschani (al-Gorgäni | 816 H., beg. 3. Apr. 1418). Accedunt de- 
finitiones theosophi Mohji-ed-din Mohammed ben Ali vulgo Ibn 
Arabi (f 638 H., beg. 23. Juli 1240) dicti. Ed. et adnot. critica 
instruxit Gustavus Flügel. Lipsiae 1845. 

ß) von Europäern verfaßt. 

Die griechischen Philosophen in der arabischen Überlieferung. Von 
August Müller. (Festschrift der Pranckischen Stiftungen zu dem 
50jährigen Doctorjubiläum Bernhardy's). Halle 1873. 

Die Geschichte der Philosophie im Islam von T. J. de Boer. Stutt- 
gart 1901. 

Al-Kindi (f ca. 850 u. Z.) genannt „der Philosoph der Araber". Ein 
Vorbild seiner Zeit und seines Volkes. Von G. Flügel. Leipzig 
1857. (Abhandlungen der D. Morg. Ges. 1. Band. Nr. 2). Vgl. 
Otto Loth, Al-Kindi als Astrolog, Morgenländische Forschungen 
Leipzig 1875, S. 261 ff. 

Al-Farabi, des arabischen Philosophen Leben und Schriften. Von 
Moritz Steinschneider: Memoires de l'Academie Imp. des Sciences 
de St. Petersbourg. VII. serie, tome XIII, 4. 1869. 4». 

Ernest Renan, Averroes et l'Averroisme. 3. ed. Paris 1861. 

Carra de Vaux, Avicenne (Les grandes philosophes) Paris 1900. Ders. 
Gazali (Meme collect.) Paris 1902. 

Die Philosophie der Araber im X. Jahrhundert n. Chr. aus den 
Schriften der lauteren Brüder herausgegeben von Fr. Dieterici. 
Die Naturwissenschaft und Naturanschauung der Araber. Berlin 
1861. — Die Propädeutik. Berlin 1865. — Die Logik und Psy- 
chologie. Leipzig 1868. — Die Anthropologie. Leipzig 1871. — 
Die Lehre von der Weltseele. Leipzig 1872. — Die Natur- 
anschauung und Naturphilosophie. 2. Ausg. Leipzig 1876. — 
Einleitung und Makrokosmos. Leipzig 1876. — Mikrokosmos. 
Leipzig 1879. 



I. NATURWISSENSCHAFT, MATHEMATIK 
UND MEDICIN. 

Wüstenfeld, Geschichte der arabischen Ärzte und Naturforscher. 
Göttingen 1840 (etwas veraltet). 



182 Literatur I. 



Histoire de la medecine arabe par le Dr. Luden Ledere. 2 vol. 
Paris 1876 (ungenügend). 

Ibn Abi Lseibia. Herausgegeben von August Müller. Königsberg 
i. Pr. 1884 (Ibn Abi TJsaibia f 668 H.. beg. 31.. Aug. 1269 
schrieb dieses groKe Werk über die Geschichte der Ärzte. u. d. 
Titel: 'Uiün al-'anba fi tabakät al-'atibbä'. Vgl. darüber Vol. II 
des travaux de la 6 e Session du Congres international des Orien- 
talistes ä Leide. Leide 1884. p. 257 ff.) . 

Sieben Bücher Anatomie des Galen (kßA. f}-ts z. 1. M. veröff. nach 
den Hdss. einer arab. Übers, d. 9. Jahrh. n. Chr. ins Deutsche 
übertr. u. komm, von Max Simon. 2 Bde. Leipzig 1906. 

Kitäb al-känün fit-tibb, Arzneikunde, verfaßt von Abu 'Ali ibn Sinä 
(Avicenna f 428 H., beg. 25. Oct. 1036)., 3 Bände. Büläk 1294. 

al-Gämi' li-mufradät al-'adniia ual-'agdüa (Über die einfachen Heil- 
und Nahrungsmittel) vtrfalJt von Diiä' ad-din Abu Muhammad 
Ibn ul-Buitar (f 646 H., beg. 26. Apriri248). 4 Bände. Büläk 1231. 

Tedkire (Arzneiwissenschaft) verfaßt von Dä'üä al-'Antäki{f 1005 H., 
beg. 25. Aug. 1596). 3 Bände. Cairo 1294. 

Traite sur le calcul dans les reins et dans la vessie par Abu Bekr 
Muhammed ibn Zakariyä al-Räzi, (f 311 oder 320 H.) Traduction 
aecompagnee du texte par F. de Konin ff. Leyde 1896. 

Trois traites d'anatomie Arabes par Muhammed ibn Zakariyyä al- 
Räzi, 'Ali ibn al-Ab'/äs et 'Ali ibn Sind. Texte inedit de deux 
traites, tradui tion par f\ de Koning. Leide 1903. 

La Chimie au moyen-äge . . . par M. Berthelot. Tome III. L'al- 
chimie arabe comprenant une introduetion et les traites de Crates, 
d'el Habib. d'Ostanes et de Djäber . . . texte et traduction . . . 
avec la collaboration de M. 0. Houdas.^ Paris 1893. 4°. 

Kitäb al haiauän li'abi 'Otmän b. Bahr al-Gähiz (f 255/869). 7 Bde. 
Kairo 13J.">. 

>1ajät al haiauän (Zoologisches Werk) verf. von ad-Damiri (f 808 H., 
beg. 29. Juni 1405). 2 Bände. Büläk 1284. Cairo 1305. 

Materiaux poui- servir ä l'histoire des sciences mathematiques chez 
les Grecs et les Orientaux par L. P. E. A. Sedillot. 2 tomes. 
Paris 1845. 1849. 

H. Suter, Die Mathematiker und Astronomen der Araber und ihre 
Werke, Abh. z. Gesch. d. math. Wiss. X. Leipzig 1900. 

AI Battäni (f 317/929) sive Albatenii opus astronomicum ed. lat. 
vers. annot. instr. a C. A. Nallino Mediolani Insubrum 1899, 
1903, 1907 (Pubbl. del reale osservatorio di Brera in Milano. 
N. XL, parti I— III). 



Literatur K. 183 



K. GESCHICHTE. BIOGRAPHIEN. 

a) von Orientalen verfaßt. 

Ibn Coteiba's (ibn Kutaiba + 276 H., beg. 6. Mai 889) Handbuch der 
Geschichte, herausgegeben von Ferd. Wüstenfeld. Göttingen 
1850. — Orientalische Ausgabe: Kitäb al-ma'ärif. Cairo 1300. 

Abu Bekr Muhammed ben al- Hasan Ibn Doraid's (f 321 H., beg. 
1. Jan. 933) genealogisch - etymologisches Handbuch heraus- 
gegeben von F. Wüstenfeld. Göttingen 1854. 

Chronologie orientalischer Völker von Alberüni. Herausgegeben von 
Eduard Sachau. Gedruckt auf Kosten der D. M. Ges. Leipzig 
1878. 4°. — Chronology of ancient Nations. An English Version 
of the Arabic Text of the Athar ul Bäkiya of Albirüni, or 
"Vestiges of the Past". Collected and reduced to writing by 
the Author in A. H. 390—1, A. D. 1000. Translated and 
edited, with Notes and Index, by G. E. Sachau. Published for 
the Oriental Translation Fund of Great Britain and Ireland. 
Roy. 8". London 1879. 

Ibn Wädhih (Wädih) qui dicitur al-Ja'qübi (Ja'kübi) Historiae (ca. 
267 H. verf.). 2 partes ed. M. Th. HouUma. Lugduni Batav. 1883. 

Anonyme Arabische Chronik Band XI vermuthlich das Buch der 
Verwandtschaft und Geschichte der Adligen von Abulhasan 
ahmed ben jahjä ben gäbir ben däwüd elbelädori elbagdädi 
(al-Baläduri f 279 H., beg. 3. Apr. 892), Autogr. und heraus- 
gegeben von W. Ahhcardt. Greifs wald 1883. 

Kitäb al-ahbär at-tiwäl verf. von Abu Pjanlfa Ahmed ibn Dä'üd 
ad-Dainaivarl (f 282 oder 290 H.) hrsg. von Wladimir Girgas. 
Leiden 1888. 

Sechster Band des Kitäb Bagdad von Ahmad ibn abi Tähir Taifür 
(f 280/893) hsg. u. übers, von H. Keller. 2 Teile. Leipzig 1908. 

Annales auctore Abu Djafar Mohammed Ibn Djarir At-Tabari (at- 
Tabari f 309 H., beg. 12. Mai 921), quos ediderunt J. Barth, 
Th. Nöldeke, O. Loth (f), E. Prym, H. Thorbecke (f), S. Fränkel, 
D. H. Müller, M. Th. Houtsma, S. Guyard (f), V. Rosen, I. Guidi 
et M. J. de Goeje. Lugd. Bat. 1879—1901, Nachdruck. 13 Bde. 
Kairo 1325. 

Selection from the annals of Tabari ed. with brief notes and a 
selected glossary by M. J. de Goeje. Leiden 1902. (Semitic 
study series ed. by B. Gottheil and M. Jastrow jr.). 

'Arib (um 360 d. H.) Tabari continuatus ed. M. J. de Goeje.. Lugd. 
Bat. 1897. 

Macoudi (al-Mas'üdi f 345 H., beg. 15. Apr. 956) Les prairies d'or. 
Texte et traduction par C. Barbier de Meynard et Pavet de Cour' 
teilte. 9 tomes. Paris 1861—77 (id. 2 Bände Büläk 1283). 



184 Literatur K. 



Hamzae Ispahanensis (Hamza schrieb um 350 H.) annalium libri X. 
Edidit /. M. E. Gottwaldt. I. textus, II. transl. Petropoli-Lipsiae 
1844. 1848. 

Fragmenta historicorum arabicorum. Tomas primus continens partem 
tertiam operis Kitabo '1-Oj'un wa 'lhädä'ik fi akhbari '1-hakäi'k 
(nach dem 11. Jahrb. u. Z. geschr.) quem ediderunt M. J. de 
Qoeje et P. de Jong. Lugduni Bat. 1869. 4°. — Tomus secundus 
continens partem operis Tadjaribo '1-Omami, auctore Ibn Maskowaih 
(t 421 H., beg. 9. Jan. 1030) edidit M. J. de Qoeje. Lugd. 
Bat. 1871. 

The Tajärib al-Umam or History of Ibn Miskavcayh reprod. in facs. 
with a preface and summary by Leone Caetani, vol. I. Leyden- 
London 1909 (E. J. W. Gibb Memorial, vol. VII, 1.) 

The historical remains of Hiläl al-Säbi, first part of his Kitäb al- 
wuzarä and fragments of his history 389 — 390. A. H. ed. with 
notes and glos3ary by H. F. Amedroz. Leiden 1904. 

History of Damaskus 363—555 a. h. by Ibn al-Qalänisi, being a 
continuation to the history of Hiläl al-Säbi ed. by H. F. Ame- 
droz. Leiden 1908. 

Mlr'ät az-zamän (a. H. 493 — 654) by Sams ad-Din Abu '1-Muzaffar 
Yü<uf ben Qizoghlü ben Abdallah comtnonly known by the sur- 
name of Sibt Ibn al-Jauzi , a facsimile reproduction of Ms. 
No. 1360 of the Landberg Collection of Mss. belonging to Yale 
Uaiversity ed. witli introduction by /. R. Jticett. Chicago 1907. 

Ibn el-Athiri (ibn al-A*ir f 630 H., beg. 18. Okt. 1232) Chronicon 
quod perfectissimum (el-Kämil) inscribitur. Edidit Carolus Jo^ 
hannes Tornberg. 14 vol. Lugduni Bat. 1851 — 1876.— 12 Bände. 
Büläk 1290 und sp. 

Commentaire historique sur le poeme d'Ibn-Abdoun (Ibn 'Abdän 
f 529 H., beg. 22. Oct. 113t) par Ibn Badroun (Ibn Badrün 
schrieb in denn. Jahrh ) publie par R. P. A. Dozy. Leyde 1846 
(Ouvrages arabes publies par Dozy). 

Historica saracenica arabice olim exarata aGeorgio Elmacino (al-Makin 
f 672 H., beg. 18. Juli 1273), edita et latine reddita opere et 
studiis Thomae Erpenü. Lugduni Bat. 1025. 

Ta'rih muhtasar ad-duual (Abriß der Geschichte) von Gregorius abü 
'1-Farag Ibn el-'Ibri (Barhebraeus f 1286 u. Z.) hrsgg. von 
Salhäni. Beirut 1890. (Die Ausgabe von Pococke, 2 tom. 4 J . 
Oxonii 1663 ist selten.) 

Elfachri. Geschichte der islamischen Reiche vom Anfang bis zum Ende 
des Chalifates, von Ibn etthiqthaqa (schrieb um 1302 christl. A.). 
Arabisch herausgegeben von W. Ahlwzrdt. Gotha 1860. — AI- 
Fakhri, Histoire du khalifat . . . Nouvelle ed. du texte arabe 
par H. Derenbourg. Paris 1895. fXff: 

Abulfedae (f 732 H., beg. 4. Okt. 1331). Annales muslemici arabice 



Literatur K. 185 



et latine. Opera et studiis J. J. Reiskii, nunc primum ed J. G. 
Gh. Adler. 5 vol. Hafniae 1789—94. — 2 Bände. Stambul 1286, 
Kairo 1325. 

Abulfedae historia Anteislamica , Arabice e duob. Codd. Paris, 
edidit, vers. lat. notis et indicibus auxit H. 0. Fleischer. Lipsiae 
1831. 40. 

Ta'rih Zain ad-din c Umar ibn al-Wardi (f 749 od. 750 H. = 1348/9), 
2 Bände. Cairo 1285. — Daraus: Aegyptus auctore Ibn al-Vardi. 
Edidit vertit notulisque illustravit Martinus Frähn. Halae 1 804. 

Ibn Baldün (f 808 H., beg. 29. Juni 1405) al-'ibar etc. Weltgeschichte. 
7 Bände. Büläk 1284. — Prolegomenes d'Ebn-Khaldoun. Texte 
arabe par Quatremere. 3 vol. Paris 1858 (Notices et extraits des 
mscr. XVI, 1. XVII, 1. XVIII, 1). Kairo 1322, Beirut 1900. 
— Prolegomenes historiques d'Ibn Khaldoun. Traduction par 
Mac Guckin de Slane. 3 vol. Paris 1862 — 68 (Notices et extr. 
XIX, 1. XX, l. XXI, 1). 

The Tarikh al-Kholafä: or history of the Caliphs, from the death of 
Mohammad to the year 900 of the Hijrah by the celebrated Jaläl 
al-Din Al-Osyooti (as-Suiüti f 911 H. , beg. 4. Juni 1505, s. o. 
S. 169), ed. by W. N. Lees und Mawlawi Abd al-Haqq. Calcutta 
1857. Andere Ausgabe Cairo 1305. 

Liber expugnationis regionum auctore Imamo Ahmed ibn Jahja ibn 
Djäbir al-Belädsori (al-Baläduri f 279 H., beg. 3. Apr. 892) ed. 
M. J. de Goeje. Lugduni Bat. 1866. 4». 

Ousäma ibn Mounkidh im emir Syrien au premier siecle des Croisades, 
(1095 — 1188) par Hartwig Derenbourg. Deuxieme partie. Texte 
arabe de l'autobiographie d'Ousäma. Paris 1886 (vgl. Carlo de 
Landberg, Critica arabica II. Leyde 1888). — Ousäma ibn 
Mounkidh etc. par H. Derenbourg (franz. Bearb.). Paris 1889. 

'Imäd ed-din el-kätib el-isfahäni (f 597 H. = 1201) Conquete de la 
Syrie et de la Palestine par Saläh ed-din. Publie par le comte 
Carlo de Landberg. Vol. I. Texte arabe. Leyde 1888. 

Vita et res gestae sultani Almalichi Alnasiri Saladini auctore Bohad- 
dino F. Sjeddadi (Bahä ad-dln ibn Saddäd f 632 H. = 1234) 
edidit ac latine vertit Albertus Schultens. Lugduni Batav. 1732 
(1755). fol. 

Kitäb ar-raudatain fi ta'riu.a'i-daulatain (Geschichte Nüreddins und 
Saladins) verfaßt von Sihäb ad-din al-Mukaddasi, genannt Abu 
Säma (f 665 H. = 1267). Cairo. 2 Bände. 1287/8. Abou 
Chamah, Le livre des deux jardins ou Histoire des deux regnes, 
celui de Nur Ed-Din et celui de Salah Ed-Din, texte ar. et 
traduct franc. par A. G. Barbier de Meynard (Recueil des histo- 
riens des croisades. Hist. or.). Paris 1898, 1906. 

Kitäb al-'ins al-galil bi-ta'rih al-kuds wal-halil. Geschichte von Jeru- 
salem und Hebron verfaßt von Muglr ad-dxn (f 927 H., beg. 



186 Literatur K. 



12. Dec. 1520). Cairo 1283. — Vgl. Histoire de Jerusalem et 
d'Hebron. Fragments de la Chronique de Moudjir-ed-dyn traduits 
sur le texte arabe par Henry Sauvaire. Paris 1876. 

Die Chroniken der Stadt Mekka. Gesammelt und herausgegeben von 
Ferdinand Wüstenfeld (I. Azraki, II. Fäkihl, Fäsi, Ibn Dhuheira. 
III. Kutb ed-din. IV. Deutsche Bearbeitung}. I— IV. Leipzig 
1857—61. 

Puläsat al-uaiä bi'ahbär dar al-mustafä (Geschichte der Stadt Me- 
dina) verfaßt von as-Samhüdl (f 911 H., beg. 4. Juni 1505). 
Büläk 1285, Mekka 1316. — Im Auszug übersetzt von Wüsten- 
feld in den Abhandlungen der k. Ges. der Wissenschaften zu 
Göttingen. Bd. IX. 1860. 

al-Hitat (Geographie und Geschichte Aegyptens) verf. von al-Mahtz'i 

" (f 845 H., beg. 22. Mai 1441). 2 Bände. Büläk 1270. — Histoire 

des Sultans Mamlouks de l'Egypte, ecrite en arabe par Taki- 

eddin-Ahmed Makrizi, traduite en francais et accompagnee de 

notes par Quatremere. 2 vol. Paris 1837 — 45. 4 U . 

AbüUMahäsin ibn Tagri Bardii (f 874 H., beg. 11. Juli 1469) Annales 
(Geschichte Egyptens) I, 1. 2. ediderunt T. 0. J. Juynboll et B. F. 
Matthes. II, 1, 2. ed. T. O. J. Juynboll. Lugduni Bat. 1852—61 
(unvollständig). 

Husn al-muhädara. Geschichte Egyptens verf. von as-Sujüt* (f 911 BT., 
beg. 4. Juni 1505). 2 Bände. Cairo 1299, 1321." 

Ibn 'Iiäs (f ca. 930/1524) badäT az-zuhür fi yaqä'i' ad duhür, Gesch. 
Ägyptens bis z. J. 928/1522. Kairo 1301—6, Büläk 1311/12. 

'Agä'ib al-'ätär fit-tarägim ual-ahbär (Geschichte Egyptens) verf. von 
aUQabartl (f 1236 = 1821)." 4 Bände. Cairo o. D., 1297, 1322. 

Ahmedis Arabsiadae {Ahmed ibn 'ArabSäh f 854 H., beg. 14. Febr. 
1450) vitae et rerum gestarum Timuri, qui vulgo Tamerlanes 
dicitur historia. (Ed.) Latine vertit etc. S. H. Manger. 2 vol. 
Leovardiae 1767. 1772. — Cairo 1285, 1305. 

The history of the Almohades by Abdo-'l-Wähid al-MarrekosJä 
(schrieb i. J. 621 H. = 1224) edited by R. Dozy. 2. ed. Leyden 
1881. 

Historia Abbadidarum praemissis scriptorum Arabum de ea dynastia 
locis nunc primum editis, auctore R. P. A. Dozy. I — III. Lug- 
duni Bat. 1849. 4°. (Spanien betreffend.) 

Annales regum Mauretaniae a condito Idrisidarum imperio ad annum 
fugae 726, ab Abu-1 Hasan Ali ben Abd Allah Ibn Abi Zer' 
Fesano, vel ut alii malunt Abu Muhammed Salih ibn Abd el 
Halim Granatensi conscriptos ed. illustr. Carolus Joh. Tomberg. 
2 vol. üpsaliae 1843. 1846. 

Histoire de TAfrique et de l'Espagne intitulee al-Bayäno J l-Moghrib 
par Ibn Adhäri (de Mavoc) (Ibn al-Idäri schrieb zwischen 363 



Literatur K. 187 



u. 366 H.) et fragments de Ja chronique d'Arib (de Cordoue) 
publies par R. P. A. Dozy. 2 Bd. Leyde 1848—51. 

Analectes sur l'histoire et la litterature des Arabes d'Espagne par 
Al-Makkari (al-Matäari f 1041 H , beg. 30. Juli 1631). Publies 
par B. Dozy, G. Dugat, L. Krehl et W. Wright. 2 vol. Leyde 
1855—61. (Conf. Fleischer, Textverbesserungen in Al-Makkari's 
Geschichtswerke. Kleinere Schriften. Des zweiten Bandes erster 
Teil.) Leipzig 1888. — Lettre ä M. Fleischer contenant les re- 
marques critiques et explicatives sur le texte d'Al-Makkari par 
E. Dozy. Leyde 1871.) — Vgl. The history of the mohammedan 
dynasties in Spain by Ahmed ibn Mohammed Al-Makkari. 
Translated and illustrated by Pascual de Gayangos. 2 vol. 
London 1840 — 3. 4°. Vollständiger Druck: Nafh at tib min gusn 
al Andalus ar ratib uadikr uazirhä Lisän ad- din al Hatib, 4 Bde. 
Büläk 1279. Kairo "l3~02. 

Biblioteca arabo-sicula, ossia Kaccolta di testi arabici che toccano la 
geografia, la storia, la biografia e la bibliografia della Sicilia, 
messi insieme da Michele Amari. Lipsia 1857; Appendice, ibid. 
1875. 

Kerum Normannicarum fontes arabici e libris quum typis expressis 
tum manuscriptis collegit et sumptibus Universitatis Christianien- 
sis edidit Alexander Seippel. Fase. I. Textum continens. Christi- 
aniae 1896. 4°. 

Alberuni's India, an acebunt of the religion, philosophy, literature, 
chronology, "astronomy, customs, laws and astrology of India 
about 1030. Ed. by Edw. Sachau. London 1887. 0. — Id. 
An english edition with notes and indices. By E. Sachau. 
London. 2 vol. 1888. 

Scriptorum Arabum de Bebus Indicis loci et opuscula inedita rec. 
et illustr. Joannes Gildemeister. Fase, prior. Bonnae 1838. — 
Vgl. id., Dissertationis de rebus Indiae, quo modo in Arabum 
notitiam venerint, pars I. Bonnae 1838. 



The Irshäd al-Arib ila ma'rifat el-Adib or dictionary of learned men 
of Yaqüt (f 626 H = 1229) ed. by D. S. Margoliouth. Vol. I. II. 
Leyden 1907, 1909. (E. J. W. Gibb Memorial vol. VI, 1, 2). 

Ibn Challican, Vitae illustrium virorum. E codd. nunc primum 
arabice edidit variis lectionibus, indieibusque locupletissimis in- 
struxit Ferd. Wüstenfeld. Goettingae 1835—50. 4». — Ibn 
Hallikän (f 681 H., beg. 11. Apr. 1282). 2 Bde. Büläk 1275; 
andere Ausg. 1299. — Ibn Khallikan's biographical dictionary, 
translated from the arabic by Baron Mac Guckin de Slane. 4 vol. 
Paris-London 1843—71. 40; 

Fauät al-uafaiäc (Ergänzung des Ibn Ballikän) verfaßt von as-Saläh 
al-Kutuli (f 764 H., beg. 21. Oct. ~1362). 2 Bände. Büläk 'l283. 



188 Literatur K. 



The biographical dictionary of illustrious men chiefly at the beginning 
of Islamism by Abu Zakariya Yahya el-Nawawi (f 676 H.= 1277) 
edited by Ferd. Wüstenfeld. Göttingen 1842 — 47 (vgl. über das 
Leben und die Schriften des .... el-Nawawi idem. Göttingen 
1849 aus dem vierten Bande der Abhandl. d. kgl. Ges. d. Wiss. 
zu Gott). 

Nuzhat al-'alibbä' fi tabakät al-'udabä\ Über berühmte Männer. Ver- 
faßt von Abul-Barak'ät al-Anbärl (f 577 H., beg. 17. Mai 1181). 
Cairo lithogr. o. D. 

j3) von Europäern verfaßt. 

Vergleichungstabellen der muhammedanischen und christlichen Zeit- 
rechnung nach den ersten Tagen jedes muhammedanischen Monats 
berechnet. Herausgegeben von Ferd. Wüstenfeld. Leipzig 1844. 
— Fortsetzung der Wüstenf. Vergl.-Tab. bis 15 CO von E. Mahler. 
Leipzig 1887. 

Die Geschichtsschreiber der Araber und ihre Werke. Von F. Wüsten- 
feld. (Aus dem XXVIII. und XXIX. Bande der Abhandlungen 
der Kgl. Ges. d. W. zu Göttingen.) Göttingen 1882. 4 U . 

Genealogische Tabellen der Arabischen Stämme und Familien . . . 
Aus den Quellen zusammengestellt von Ferdinand Wüstenfeld. 
Göttingen 1852. q.-fol. — Register zu den genealogischen Ta- 
bellen der Arabischen Stämme und Familien. Mit historischen 
und geographischen Bemerkungen von Ferdinand Wüstenfeld. 
Göttingen 1853. 

Caussin de Perceval, Essai sur l'histoire des Arabes avant l'islamisme. 
3 vol. Paris 1847, reedition Paris, Welter, 1902. 

Geschichte der Perser und Araber zur Zeit der Sasaniden. Aus 
der arabischen Chronik des Tabari übersetzt und mit ausführ- 
lichen Erläuterungen und Ergänzungen versehen von Th. Nöldeke. 
Leyden 1879. 

Der Islam im Morgen- und Abendland. Von A. Müller. 2 Bände. 
Berlin 1&85. 1887. (Allgemeine Geschichte in Einzeldarstellungen 
hrsgg. von W. Oncken. Zweite Hauptabteilung. Vierter Teil.) 

Geschichte der Chalifen. Nach handschriftlichen größtenteils noch 
unbenutzten Quellen bearbeitet von Gustav Weil. 3 Bände. 
Mannheim 1846 — 51. — Geschichte des Abbasidenchalifats in 
Aejrypten. Von Gustav Weil. 2 Bände. Stuttgart 1860—2. 

/. Wellhausen, Prolegomena zur ältesten Geschichte des Islams 
(Skizzen und Vorarbeiten VI. Berlin 1899. S. 1 — 160). 

Annali dell' isläm compilati da Leone Caetani principe di Teano I. 
Milano 1905, II, 1, 2 1907. 

J. Wellhausen, Das arabische Keich und sein Sturz. Berlin 1902. 

The Chaliphate its rise, decline, and fall from original sources by 
Sir William Muir. London 1891. 



Literatur K. 189 



Handbuch der morgenländischen Münzkunde. Von /. Q. Stichel. 
2 Hefte. Leipzig 186f>— 70. 4°. 

A manual of musulman numismatics by 0. Codrington (Asiatic 
Society monographs VII). London 1904. 

Catalogue of Oriental Coins in the British Museum, 9 vol. London 
1875—1889. 

Catalogue des monnaies musulmanes de la Bibliotheque nationale 
par H. Lavoix. Paris 1896. 

Katalog der orientalischen Münzen in den kgl. Museen zu Berlin 
von H. Nütze! . Bd. I. Berlin 1898. 

The Mohammadan Dynasties chronological and genealogical tables 
with historical introductions by St. Lane-Poole. London 1894. 

Die Charidschiten unter den ersten Omayyaden. Ein Beitrag zur 
Geschichte des ersten islamischen Jahrhunderts von R. E. 
Brünnow. Leiden 1884. 

Die religiös-politischen Oppositionsparteien im alten Islam von J.Well- 
hausen. (Abh. der Kgl. Gesellschaft der Wissenschaften zu Göt- 
tingen, Phil.-hist. Klasse, N. F. Bd. V nr. 2.) Berlin 1901. 

De opkomst der Abbasiden in Chorasan dor G. van Vloten. Leiden 
1890. 

Memoires sur les Carmathes du Bahrain et les Fatimides par M, J. 
de Ooeje. Leiden 1886. 

Die Statthalter von Ägypten zur Zeit der Chalifen. Von F. Wüsten- 
feld. 1. u. 2. Abt. Abhandlungen der Kgl. Ges. d. Wissen- 
schaften zu Göttingen. 1875 (4«). Band 20. 3. und 4. Abth. 
ebd. 1876, Band 21. 

Beiträge zur Geschichte Ägyptens unter dem Islam von C. H. Becker. 
1. Heft. Straßburg 1902, 2. Heft ebd. 1903. 

Papyri Schott-Reinhardt I hrsg. u. erkl. von C. H. Becker (Veröff. 
aus der Heidelberger Papyrus- Sammlung III). Heidelberg 1906. 

Max van Bereitem, Materiaux pour un Corpus Inscriptionum Arabi- 
carum. I.Partie. Egypte f». 1 — 3. Le Caire. Paris 1894, 1896, 
1901 (Mem. publ. par les membres de la Mission Arch. ä 
Caire. XX, 1—3). 

Geschichte der Mauren in Spanien bis zur Eroberung Andalusiens 
durch die Almoraviden (711 — 1110). Von R. Dozy. Deutsche 
Ausgabe mit Originalbeiträgen des Verfassers. 2 Bände. Leipzig 
1874. 

Poesie und Kunst der Araber in Spanien und Sicilien. Von Adolf 
Friedrich von Schach. 2 Bände. Berlin 1865. 2. Aufl. 1877. 

Culturgeschichte des Orients unter den Chalifen. Von Alfred von 
Kremer. 2 Bände. Wien 1875 — 77. 

Das Einnahmebudget des Abbasiden-Reichs vom Jahre 306 H. 
(918 — 919) von Alfred von Kremer. Denkschriften der philos.- 
hist. Classe d. Kais. Akad. d. Wiss. in Wien. Bd. XXXVI. 1887. 



190 Literatur L. 



Geschichte der herrschenden Ideen des Islams. Der Gottesbegriff, 
die Prophetie uud Staatsidee. Von Alfred von Kremer. Leipzig 
1868. 

Die Baustile. Historische und technische Entwicklung. Des Hand- 
buchs der Architektur (von J. Durm). Zweiter Theil. 3. Band, 
zweite Hälfte: Die Baukunst des Islam. Von Franz Pascha. 
Darmstadt 1887. 

Kaiserliche Akademie der Wissenschaften. Kusejr 'Amra. I. Text- 
band mit einer Karte von Arabia Petraea. IL Tafelband. Wien 
1907. 



L. KOSMOGRAPHIE, GEOGRAPHIE, ETHNOGRAPHIE, 
REISEN. 

a) von Orientalen verfaßt. 

Cosmographie de Chems ed-din Abou Abdallah Mohammed ed-Dimichqi 
(ad-Dimiiki f 654 H , beg. 30. Jan. 1256). Texte arabe publie 
d'apres l'edition commencee par M. Frähn, et d'apres les manu- 
scrits par A. F. Mehren. St. Petersbourg 1866. 4°. — Manuel 
de la cosmographie du moyen-äge, traduit de l'arabe „Nokhbet 
ed-dahr ü 'adjaib il-birr wal-bah'r" de Shems ed-din Abou-'Ab- 
dallah Mohammed de Damas et accompagnee d'eclaircissements 
par A. F. Mehren. Copenhague 1874. 

Zakarija Ben Muhammed ben Mahmud el-Cazxcini's {al-Kazwhü 
f 682 H., beg. 1. Apr. 1283) Kosmographie. Herausg. von Ferd. 
Wüstenfeld. 2 Bände. Göttingen 1848—9. — Id. nach der 
Wüstenfeld'schen Textausgabe etc. übersetzt von Hermann Ethe. 
Erster Halbband. Leipzig 1868. 

Haiidat al-'agä'ib wafaridat al-garä'ib, Art Kosmographie verfaßt von 
'Umar ihn al-Wardi (f 749 od. 750 H. = 1348 od. 9). Cairo 
1292. 

Specimen o literis orientalibus exhibens az-Zamaksarii, (az-Zamahsari 
f 5H8 H., beg. 16. Juli 1143) lexicon geographicum quod auspice 
T. G. J. Juynboll edidit Mathias Salverda de Grave. Lugduni 
Bat. 1856. 

Al-HamdanVs (f 334 H., beg. 13. Aug. 94 b) Geographie der Ara- 
bischen Halbinsel. Nach den Handschr. herausgegeben von 
David Heinrich Müller. 2 Bände. Leiden 1884—1891. 

Das gengraphische Wörterbuch des Abu 'Obeid 'Abdallah ben J Abd 
el-'Aziz el-Bekri (f 487 H. = 1094) nach den Handschriften 
zu Leiden, Cambridge, London und Mailand herausgegeben von 
Ferd. Wüstenfeld. 2 Bände. Göttingen, Paris 1876. 1877. 



Literatur L. 191 



Jacut's (Jäküt f 626 H. = 1229) Geographisches Wörterbuch aus 
den Handschriften zu Berlin, St. Petersburg und Paris auf Kosten 
der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft herausgegeben von 
Ferdinand Wüstenfeld. 6 Bände. Leipzig 1866 — 73. 

Jacüt's Moschtarik, das ist: Lexicon geographischer Homonyme. 
Herausgegeben von Ferd. Wüstenfeld. Göttingen 1846. 

Maräsid al-ittilä'i, Lexicon geographicum ed. T. Q. J. Juynboll I— VI. 
Lugduni B. 1850 — 64. (Auszug aus Jäküt). 

Geographie d'Aboulfeda (Abul-fidä' f 732 H., beg. 4. Okt. 1331). 
Texte arabe par Reinaud et Mac Guckin de Slane. Paris 1840. 
— Geographie d'Ismail Abou 5 1-Fedä en arabe publiee par Charles 
Schier. Ed. autogr. Dresde 1846. — Geographie d'Aboulfeda, 
traduite de l'arabe en francais par Reinaud I (Introduction 
generale ä la geographie des Orientaux). II, 1 Paris 1848; II, 
2 par Stanislas Guyard. Paris 1883. 

Bibliotheca geographorum arabicorum. Edidit M. J. de Goeje. 

Pars prima. Viae regnorum. Descriptio ditionis moslemicae 
auctore Abu Ishäk al-Färisi al-Istakhri (al-Istahri, cf. Zeitschrift 
d. D. Morgenl.' Ges. Bd. 25, p. 42ff.). Lugduni Bat. 1870. 

Pars secunda. Viae et regna. Descriptio ditionis moslemicae 
auctore Abu '1-Käsim Ibn Haukal (ibid.). Lugduni Bat. 1873. 

Pars tertia. Descriptio imperii Moslemici auctore Al-Mokad- 
dasi (al-Mukaddasi schrieb i. J. 378 H.). Lugduni Bat. 1876. 
ed. sec. 1906. 

Pars quarta. Continens indices, glossarium et addenda et 
emendanda ad part. I — III auctore M. J. de Goeje. Lugduni 
Bat. 1879. 

Pars quinta. Compendium libri Kitäb al-boldän auctore Ibn 
al-Fakih al-Hamadhäni (schrieb um das Jahr 290). Lugduni 
Bat. 1885. 

Pars sexta. Kitäb al-masälik wal-mamälik (über viaruin et 
regnorum) auctore Abu'l-Käsim Obaidalläh ibn Abdallah Ibn 
Khordäd'ibeh (Ibn Hordädbeh schrieb in der 2. Hälfte des 9. Jahr- 
hunderts uns. Zeitr.) et excerpta e Kitäb al-Kharädj (K. al-häräg 
Steuerbuch) auctore Kodäma ibn Dja'far (Kudäma ibn Ga'far 
schrieb um 930 u. Z.). Lugduni Bat. 1889. 

Pars septima. Kitäb al-äläk an-nafisa VII auctore Abu Ali 
Ahmed ibn- Omar ibn Rosteh (schrieb vor 301 H.) et Kitäb al- 
boldän auctore Ahmed ibn abi Ja'küb ibnWädhih al-Kätib al- 
Jakübi (vgl. S. 183). Lugduni Bat. 1892. 

Pars octava. Kitäb at-tanbih wa'1-ischräf auctore al-Masudi 
(vgl. S. 184). Accedunt indices et glossarium ad tomos VII et 
VIII. Lugduni Bat. 1894. 

Selection from Arabic Geographical Literature ed. with notes by 
M. J. de Goeje. Leiden 1907 (Semitic Study, Series No. VIII). 



192 Literatur L. 



Description de l'Afrique et de l'Espagne par Edrxsi (schrieb 548 
H., beg. 29. März 1153) texte arabe publie pour la premiere fois 
d'apres les man. de Paris et d'Oxford avec une traduction, des 
notes et an glossaire par B.^Dozy et M. J. de Goeje. Leyde 1886. 

The travels of Ibn Jubair (Ibn Gubair lebte Ende des 6. Jahrh. H.) 
edited by William Wright. Leiden 1852. Second ed. rev. by 
M. J. de Goeje. Leyden-London 1907. (E. J. W. Gibb, Me- 
morial. Vol. V.) Ibn Gubayr (Ibn Giobeir) Viaggio in Ispagna 
etc. trad. da C. Schiaparelli. Roma 1906. 

Voyages d'Ibn Batoutah ilbn Batüta f 779 H., beg. 10. Mai 1377). 
Texte arabe, accompagne d'une traduction par C. Defremery et 
B. B. Sanguinetti (Publications de la Societe asiatique). 4 vol. 
Paris 1853 — 59; deux. tir. 1874—77. — Cairo 1288. 

ß) von Europäern verfaßt. 

F. Wüstenfeldi Die Litteratur der Erdleschreibung bei den Arabern. 
Zeitschrift für vergleichende Erdkunde hrsgg. von J. G. Lüdde 
I, 1842, S. 24-67. 

Carte generale des provinces europeeunes et asiatiques de l'Empire 
Ottoman, dressee par Henri Kiepert. 4 feuilles. Deux. ed. en- 
tierement corrigee et augmentee d'un index alphabetique. Berlin 
1892. 

(Karte von) Arabien zu C. Ritters Erdkunde, Buch III, West-Asien, 
Teil XII und XIII bearbeitet von H. Kiepert. Neue berichtigte 
Ausgabe, die Orthographie revidiert von Th. Nöldeke. Berlin 
1867 (D. Reimer). 

Skizze der Geschichte und Geographie Arabiens von den ältesten 
Zeiten bis zum Propheten Muhammad. Auf Grund der In- 
schriften, der Anaraben der alten Autoren und der Bibel von 
Eduard Glaser. Zweiter Band. Berlin 1890. 

Die alte Geographie Arabiens als Grundlage der Entwicklungs- 
geschichte des Semitismus von A. Sprenger. Bern 1875. 

Arabien im sechsten Jahrhundert. Eine ethnographische Skizze von 
Otto Blatt. Mit einer Karte: Zeitschrift der deutschen morgenl. 
Gesellschaft. Leipzig 1869 (XXIIL B.), p. 559—592. 

Arabien und die Araber seit hundert Jahren. Eine geographische 
und geschichtliche Skizze von Albrerht Zehme. Halle 1875. 

Palestine under the Moslems. A description of Syria and the Holy 
Land from A. D. 650 to 1500. Translated from the works of 
the mediaeval Arab Geographers by Guy le Strange. (London) 
1890. 

Guy le Strange, Bagdad during the Abbasid chalifate from con- 
temporary arabic and peisian sources. Oxford, London 1900. 

D. S. Margoliouth, Cairo, Jerusalem and Damascus, three chief cities 
of the Egyptian sultans. London 1907. 



Literatur L. 193 



Relation de l'Esrypte par Abdallatif( Abd al-Latif al-Bagdädi f 629 H., 
beg. 29. Oct. 1231). Le tout traduit et enrichi de notes par 
Silvestre de Sacy, Paris 1810. 40. (Der Text des e Abd al-Latif 
ist herausgegeben von J. White: c Abdollatiphi Historiae Aegypti 
compendium. Oxonii 1800, Kairo 1286.) 

Beschreibung von Arabien. Aus eigenen Beobachtungen und im 
Lande selbst gesammelten Nachrichten abgefasst von Carsten 
Niebuhr. Kopenhagen 1772. 4°. 

Carsten Niebuhrs Reisebeschreibung nach Arabien und andern um- 
liegenden Ländern. 1. Band. Kopenhagen 1774. 2. Band. 1778; 
3. Band. 1837. 

Travels in Arabia (1814) comprehending an account of those ter- 
ritories in Hedjaz which the Mohammedans regard as sacred. 
By the late John Leicis Burckhardt. London, 2 vol. 1829. — 
Johann Ludwig Burckhardt^ Reisen in Arabien, enthaltend eine 
Beschreibung derjenigen Gebiete in Hedjaz, welche die Moham- 
medaner für heilig achten . . . Aus dem Englischen übersetzt. 
Weimar 1830. 

J. L. Burckhardt, Notes on the Bedouins and Wahäbys. 2 vol. 
London 1831. — Bemerkungen über die Beduinen und Wahabi's. 
Weimar 1831. 

Richard Burton, Personal narrative of a pilgrimage to El Medinah 
and Meccah. 2 vol. London 1857 (und öfter, auch in der 
Tauchnitz edition). 

Travels in Arabia Deserta by Charles M. Doughty. 2 vol. Cambridge 
1888. (Mit neuer Karte.) Auszug: Wanderings in Arabia. 
2 voll. Cambridge 1907. 

Charles Huber, Journal d'un voyage en Arabie. Paris 1891. 

Tagbuch einer Reise in Inner- Arabien von Julius Euting. Erster 
Teil. Leiden 1896. 

Adolf von Wrede's Reise in Hadhramaut, Beled Beny 'Issä und Beled 
el Hadschar. Herausgegeben . . . von H. Freiherr von Maltzan. 
Braunschweig 1870. — Reise nach Südarabien und Geographische 
Forschungen im und über den südwestlichen Teil Arabiens von 
Heinrich Freiherr von Maltzan. Braunschweig 1873. 

Mekka von Dr. C. Snouck Hurgronje. 2 Bände. Mit Bilder-Atlas. 
Haag 1888. 1889. 

Alois Musü Arabia Petraea. 3 Bde. Wien 1908. 

Das Leben der vorislamischen Beduinen nach den Quellen geschildert. 
Von Georg Jakob. 2. Aufl. Berlin 1897. 

An account of the manners and customs of the modern Egyptians, 
written in Egypt etc. By Edward William Lane. Verschiedene 
Ausgaben. London. — Lane, Sitten und Gebräuche der heutigen 
Egypter. Übersetzt von J. Zenker. 3 Bde. Leipzig 1852- 
Socin-Brockelmann, Arab. Gramm. 6. Aufl. 13 



194 Literatur M. 



E. W. Lane, Arabian society in the middle ages. Studies from the 
Thousand and One Night ed. by Stanley Lane Poole. London 
1883. (Nachtrag zu den Manners and Customs, enthaltend die 
Anmerkungen zur Übersetzung der Tausend und einen Nacht s. u.) 

M. POESIE. 

Delectus veterum carminum arabicorum. Carmina selegit et edidit 
Th. Noeldeke, glossarium confecit A. Müller. Berolini 1890. 

Über Poesie und Poetik der Araber von Wilhelm Ahltvardt. Gotha 
1856. 40. 

Beiträge zur Kenntniss der Poesie der alten Araber. Von Th. Nöldeke. 
Hannover 1864. 

Kitäb al-agän% verf. von Abu '1-Farag 'Ali a\-Isfahäm (f 356 H., 
beg. 17. Dec. 966). 20 Bände. Büläk 1285.' 21 Bände. Kairo 
1323. — Alii Ispahanensis liber cantilenarum magnus, ed. Kose- 
garten. T. 1. Gripesvoldiae 1840. 4°. — The twenty-first 
volume of The Kitäb al-aghäni ed. by Rud. E. Brünnow. Leyden 
1888. — Tables alphabetiques du Kitäb al-Agäni . . . redigees 
par I. Ouidi. Leide 1895—1900. 

Hizänat al-adab wa-lubb lubäb lisän al-'arab, verfasst von Abdal' 
Kädir ibn "ümar al-Bagdädi (f 1093 H., beg. 21. Au?. 1629). 
4 Bände. Büläk 1291 (vieles über Dichter; am Rande der Aus- 
gabe sind die Sawähid al-'Ainl abgedruckt). Ein Index der 
Lichter erschien von Guidi Roma 1887 in den Abhandlungen 
der R. Accademia dei Lincei. 

Kitäb aräglz al-arab (Re£ezgedichte) ta'lif Muhammed Tarif lk dl- 
Bekri'asSiddtki. Cairo 1313. 

The Diwans of the six ancient arabic poets Ennäbiga, *Antara,Tharafa, 
Zuhair, 'Alqama and lmruulqais, ed. by W. Ahhcardt. London 
1870. 

Bemerkungen über die Ächtheit der alten Arabischen Gedichte mit 
besonderer Beziehung auf die sechs Dichter etc. von W. Ahlwardt. 
Greifswald 1872. 

Le Diwan de Näbiga Dhobyäni publie par H. Derenbourg. Journal 
asiatique 1868 — 9. — Näbiga Dhobyäni inedit par H. Deren- 
bourg, ib. 8. 9, t. 13, p. 1 — 55. 

H. Thorbecke, 'Antarah, ein vorislamischer Dichter. Leipzig 1867. 

Diwan de Zoheyr avec le commentaire d'«/ A'lam: Primeurs arabes 
par le comte de Landberg {<c. II. Leyde 1889. 

Die Gedichte des ' Alkama Alfahl. Mit Anmerkungen herausgegeben 
von Albert Socin. Leipzig 1867. 

Le diwan d'Amro'lkaü par le B on de Slane. Paris 1837. 4°. Mit 
Commentar von al-Bataliüsi. Cairo 1308. Vgl. Amrilkais, der 



Literatur M. 195 



Dichter und König. Von Fr. Rückert. Stuttgart und Tübingen 
1843. 

Diwan de Tarafa ibn c Abd al Bekri, accompagne du commentaire de 
Youssouf al A'lam de Santa-Maria, publ. et trad. par M. Selig- 
sohn. Paris 1901. (Bibliotheque de l'ecole des hautes etudes 
fsc. 128). 

Die Gedichte des Mutalammis, arabisch und deutsch bearbeitet von 
K. Völlers. Leipzig 1 903. (Beiträge zur Assyriologie und semi- 
tischen Sprachwissenschaft hsg. von F. Delitzsch und P. Haupt. 
Bd. V. Heft 2.) 

Septem Mo'allakät carmina antiquissima Arabum, textum etc. rec. 
F. A. Arnold. Lipsiae 1850 (vergriffen). — Mit Commentar von 
az-Zauzani (f 375 H, beg. 24. Mai 958). Cairo 1288. 

A commentary on ten ancient arabic poems: namely The seven 
Mu'allakät, and poems by al-A e sha, an-Näbighah, and 'Abid ibn 
al-Abras, by the Khatib Abu Zakariyä Yahya at-Tibrizi edit. 
by Charles James Lyall. Calcutta 1894. 

Fünf Mo'allaqät übersetzt und erklärt von Th. Nöldeke. Sitzungsber. 
der K. Akad. d. Wiss. in Wien, Phil.-hist. Kl. Bd. CXL, VII 
1899, CXLIL V 1900, CXLIV, I 1901. 

Der Diwan des Lebld. Nach einer Handschrift zum ersten Male 
herausgegeben von Jüsuf Dijä-ad-din al-Chälidi. Wien 1880. 
Vgl. A. von Kremer in den Sitzungsberichten der phil.-hist. 
Classe der Kais. Akademie d. Wissenschaften, 98. Bd. 2. Heft. 
Wien 1881. — Die Gedichte des Lebid. Nach der Wiener 
Ausgabe übersetzt und mit Anmerkungen versehen aus d9m 
Nachlasse des Dr. A. Huber herausgegeben von Carl Brockel- 
mann. Leiden 1891. — Diwan des Lebid. 2. Teil. Aus dem 
Nachlaß des Dr. A. Huber, hsg. v. C. Brockelmann. Leiden 1891. 

Die Mufaddalijät (Anthologie des Grammatikers al-Mufaddal; f ca. 
170 H). Nach den Handschriften herausgegeben von Heinrich 
Thorbecke. Erstes Heft. Leipzig 1885. 

Sammlungen alter arabischer Dichter, hsg. von W. Ahlwardt. I. El- 
Acma'ijjät nebst einigen Sprachqaciden. Berlin 1902. II. Die 
Diwane der Regezdichter El-'Aggäg und ez Zafajän, ebd. 1903. 
III. Der Diwan des Begezdichters Rüba ben el-'Aggäg. Ebd. 
1903. 

R. Geyer, Altarabische Dijamben. Leipzig u. New- York 1908. 

Hamasae carmina cum Tebrisii scholiis integris edidit, indicibus in- 
struxit, versione latina et commentario illustr. G. G. Freytag. 
2 vol. Bonnae 1828 —47 (gesam. von Abu Tammäm f 231 H., beg. 
7. Sept. 845; at-Tabrizi Comm. f 502 H, beg. 11. Aug. 1108). 
Andere Ausgabe Büläk 1296. Vgl. Hamasa oder die ältesten 
arabischen Volkslieder, gesammelt von Abu Temmäm, übersetzt 
und erläutert von Friedrich Rückert. 2 T. Stuttgart 1846. 

13* 



196 Literatur M. 



The Hudsailian poems contained in the manuscript of Leyden edited 
in arabic and translated with annotations by J. G. L. Kosegarten. 
Vol. I. London 1854. 4°. — Letzter Theil der Lieder der Hu- 
dhailiten, arabisch und deutsch: Skizzen und Vorarbeiten von 
J. Wellhausen. I.Heft. Berlin 1884. Dazu Z. der D. Morgenl. 
Gesellschaft 39. Band 104, 151, 411 ff. 

Gamharat as'är al-'arab; Gedichtsammlung von Abu Zaid Muhammed 
ihn al-Hattäb. Büläk 1308. 

Diiiän muhtärät suarä al'Arab riuäjat Hibatalläh ibn 'All al ' Alau.1 
(f 54271147) Utb. Cairo 1306. 

Die Gedichte des f Urwa ibn Altcard. Von Th. Nöldeke: Abhandlungen 
der Kgl. Ges. d. Wiss. zu Göttinnen. Hist.-Phil. Ciasse 11. 

Der DIwän des arabischen Dichters Hätim Tej nebst Fragmenten, 
hrsg., übers, und erläutert v. Frd. Schulthess. Leipzig 1897. 

Gedichte und Fragmente des Aus ibn Hajar, gesammelt, heraus- 
gegeben und übersetzt von Rudolf Geyer: Sitzungsberichte der 
Kais. Akademie der Wissenschaften in Wien, l'hilos.-hist. Classe. 
Band 126. Wien 189J. 

Gedichte des Ma'n ibn Aus, arab. Text und Kommentar hsg. von 
Paul Schwarz. Leipzig 1903. 

Anis al-gulasä' fi diuän al- Hansa* (Die Dichterin al- Hansa soll im 
Jahre 24 H., beg. 7. Nov. 644 gestorben sein). Beiiut 1888. 
Commentaires sur le Diwan d'al-Harsa . . . publies et completes 
par le P. L. Cheikho. Beirouth 1895. — Le diwan d'al Hansa 
traduit par le P. de Coppier et suivi de fragments inedits d'Al- 
Huniq. Be}'routh 1889. 

Ibn Hisami (f 762 H., beg. 11. Nov. 1360) Commentarius in Carmen 
Ufa* ti ben Zoheir Bänat Su'äd ed. I. Guidi. Lipsiae 1871. 1874. 

Diy.än sajiidnä Hassan ibn Täbit (f 54 H., beg. 30. Aug. 683). 
Tunis 1281,. Bombay 1281~ Kairo 1 :- 2 1 . 

Der Diwan des Garwal b. Aus al-Hutefa (f zwischen 68—70 H.) 
Bearbeitet von Ignaz Goldziher: Zeitschrift der D. Morgenl. 
Gesellschaft Bd. 46. S. 1—53; 173—225; 471—527; Bd. 47. 
S. 43 — 85; 163— 201. Das Ganze auch gesammelt. Leipzig 1893. 

Der Diwan des ' Umar ibn Abi RebTa geb. 23 H.; Todesjahr unbestimmt), 
Hsg. von Paul Schwarz. 1. Leipzig 1902. II, 1. ebd. 1903, 
II, 2, III 1909. 

Diwan al-Ahtal (f ungefähr 92 H.), Texte arabe publie pour la 
premiere fois d'apres le manuscrit de St. Petersbourg et annote 
par le P. A. Salhani S. J. Beyrouth 1891. — Diwan de Ahtal 
reproduction photolithographique du Ms. de Bagdad par A. Salhani. 
ib. 1905. — Le diwän d'al -Ahtal reproduit par la photolitho- 
graphie d'apres un ms. trouve au Yemen par E. Griff ini. ib. 1907. 

Divan de Ferazdak (+ 110 H., beg. 16. April 728) recits de Mohammed 
ben-Habib d'apres Ibn-el-Arabi publie sur le manuscrit de Sainte- 



Literatur M. 197 



Sophie de Constantinople avec une traduction francaise par 
.B. Boucher. Paris 1870. 4° (incompl.). Divan des Farazdak 
zweite Hälfte A. nach der einzigen in Konstantinopel (Hagia 
Sophia) befindlichen Handschrift in photolithographischer Wieder- 
gabe von J. Hell. München 1900. B. Nach Boucher's Kopie 
der v Konstantinopler Hds. ebenso. Ebd. 1901. 

Diwan Oarlr (f 110 H, beg. 16. April 728). 2 Bde. Cairo 1313. 

The Nakä'id of Jarir and a\-Farazdak ed. by A. A. Bevan. I, II. 1 . 
Leiden 1905 ff. 

Diwan des 'Umar ibn Schujeim at-Qutämi (f 101/719) herausg. und 
erläutert von J. Barth. Leiden 1902. 

Der Diwan des 'Ubaidalläh Ibn Kais ar-Rnkaijät (f um 700 u. Z.). 
Hersg., übers., mit Noten und einer Einleitung versehen von 
A T . Rliodokanakis (Sitzun?sber. der K. Akademie der Wiss. in 
Wien, Phil.-histor. Kl. Bd. CXLIV. X). Wien 1902. 

Chalef elahmar's (starb nach 155 H.) Qasside. Berichtigter arabischer 
Text etc. von W. Ahlwardt. Greifswald 1859. 

Diwan des Abu Nowas nach der Wiener und Berliner Handschrift 
mit Benutzung anderer Handschriften herausgegeben von W. Ahl- 
wardt. 1. Die Weinlieder. Greifswald 1861. — Diuän Abi 
Nuuäs. Cairo 1277, ed. Asäf eb. 1898. (Abu Nuuäs f ca. 
195 H. = 810). 

Diuän abiM Fadl al 'Abbäs b. al-Ahnaf (f 198/813) uafi ähirihi 
diuän Gamäladdin Iahj.ä b. Matrüh al Misri ^f 649/1251). Stam- 
bul 1298. 

Diwan poetae Abu-'l-Walld Moslim ibno-'l-Walld al-Angäri cognomine 
Garlo-'l-ghawäni (Sari' al yauänl f 2u8 H, beg. 16. Mai 823) 
quem edidit M. J. de Goeje. Lugduni Bat. 1875. 4°. 

Al-anuär az-zähija fi diuän AbiVAtähij,a (Abu'l-Atähiia f 221 H., 
beg. 26. Dec. 835). Beiiüt 1886. 

Diuän Abi Tammäm Habib ibn Aus at-Tä'I (f 231 H., beg. 7. Sept. 
845). Cairo 1292.' 

Diuän al-Buhturl (f 284/897). Constantinople 1300. 

Diuän amir al-mu'minln Ibn-al-Mu'tazz al-'Abbäsi (f 296 H. = 909). 
Cairo 1891. Vgl. Über Leben und Werk des 'Abdallah ibn al- 
Mu'tazz von Otto Loth. Leipzig 1882. 

Mutanabbii (al-Mutanabbl f 354 H. = 965) carmina cum commen- 
tario Wahidii primum edidit, indicibus instruxit, varias lectiones 
adnotavit Fr. Dieterici. Berolini 1861. 4°. 

Diuän Abi Firäs al-Hamdänl (f 357 H, beg. 7. Dec. 067). Beirut 
1873. — V*l, Abu Firds von R. Dvorak. Leiden 1895. 

Abu'l-'Ala al-Ma'arrl (f 449 H., beg. 10. März 1057) Sakt ez-zand, 
Gedichte mit Commentar. 2 Bände. Büläk 1286 und 1302. 
(Andere Ausgabe Beirut 1884). — Luzüm mä lä ialzam. Bom- 
bay 1303. 4°. LuzümiJLät. 2 Bände. Cairo 1891. — Caroli 



198 Literatur N. 



Bieu de Abul-Alae poetae arabici vita et carminibus. Bonnae 1843. 

Vgl. Z. der D. Morgenl. Gesellschaft 29, 304; 30, 40; 31, 471 ff. 
Letters of Abul Ala of Maarrat al Noman ed. from the Leyden 

Manuscript. With the life of the author by Al-Dhahabi trans- 

lation notes indices and biography by D. Margoliouth. [Semitic 

series part 10). Oxford 1898 (vgl. Journ. of the R. Asiat. Soc. 

1902, p. 75—102, 281—332, 813—847). 
Iatlmat ad-dahr fi su'arä' ahl al-'asr, Anthologie verfaßt von Abu 

Mansür 'Abd al-Malik at-Ta'älibl (f 429 H., beg. 14. Oct. 1037). 

4 Bände. Damascus 1302. 



N. SCHÖNE L1TTERATUR, ETHIK, ERZÄHLUNGEN 
(ADAB). 

Le livre des avares par Abou Othman Amr ibn Bahr al-Djahiz (al- 

(Jähiz f 255/869), publ. par Q. van Vloten. Leyde 1900. 
Tria opuscula auctore Abu Othman Amr ibn Bahr al-Djahiz quae 

edidit G. van Vloten. Lugd. Bat. 1903. 
Kitäb al bajän uat-tabiin ta'llf abi 'Otmän'Amr al-Gähiz. 2 Bände. 

Kairo 1313. 
Magmuat rasä'il al Gähiz. Kairo 1324. 
Le livre des beautes et des antitheses par (Pseudo) Djahiz publ. par 

G. van Vloten. Leide 1898. 
Ibn Qvtaiba's (s. o. p. 183) 'üjün al ahbär nach den Handschriften 

zu Constantinopel und St. Petersburg. Herausgegeben von 

Carl Brockelmann. Teil I. (Semitistische Studien, hersg. von 

Carl Bezold. Heft 18. Berlin 1900. Teil II— IV. (Beihefte 

zum 17., 19., 21 Bd. der Zeitschr. für Assyr.). Straßburg 1903, 

1906, 1908 (wird fortgesetzt). 
The Kämil of El-Mubarrad (\ 285 H., beg. 28. Jan. 898), edited 

for the German Oriental Society by W. Wright. Part. 1 — 12; 

Leipzig 1864 — 92. Nachgedruckt in Cairo 2 Bände 1308. 
Ibrahim ibn Muhammad al-Baihaqi (schrieb um 300 d. H.) Kitäb 

al-mahäsin val-masävi. Herausg. von Fr. Schwally. Gießen 1902. 
al-'Ikd al-farid, verf. von Ibn Äbd-rabbihi al-Andalusl (f 328 H., beg. 

18. Okt. 939). 3 Bände. Büläk 1293, Cairo 1305, 1317. 
Kitäb al-Muwassä of Abu 't-Tayyib Muhammed ibn Ishäq al-Wa8§ä 

(lebte von 860—936 unserer Z.J edited by B. Brünnow. Leyden 

1886. Nachdruck Kairo 1324. 
Kitäb al-amäli ta'lif al Kall (f 356/967) yada^l al amäli uannauädir. 

3 Teile. Kairo 132*4. 
Makämät badi c az-zamän al-Hamadäni (al-Hamadäni, der Vorläufer 

Hariris starb 398 H., beg. 17. Sept. 1007) mit Commentar von 



Literatur N, 199 



Seih Muhammed 'Abdö. Beirut 1889. Andere Makämen Hama- 
dänis Constantinopel 1298. 

Les seances de Hariri (al-Hiariri f 516 H., beg. 12. März 1122), 
avec un commentaire choisi par Silvestre de Sacy; 1. ed. Paris 
1822; 2. ed. par Reinaud et J. Derenbourg.^ 2 tom. Paris 
1847—1853. — Mit dem Commentar von as-Sarisi (f 619 H., 
be#. 15. Febr. 1222). 2 Bände. Büläk 1284. Bearbeitet von 
Friedrich Rückert, Die Verwandlungen des Abu Seid von Serug 
oder die Makamen des Hariri. 

Ibn Kutaibas (s. o. p. 183) Adab al-Kätib (Anleitung um elegant zu 
schreiben). Herausgeg. von M. Orünert. Leiden 1900. — Cairo 
1300. 

Kitäb al-matal as-sä'ir fi 'ädäb al-katib was-sä'ir (Stillehre) verfasst 
von Ibn al-Atir al-Gazari (f 637 H., beg. 3. Aug. 1239). Büläk 
1282. 

Rasail (Briefe) abi'1-Fadl badf az-zaman aX-Hamadanl (f 398 H., 
begr. 17. Sept. 1007). Constantinopel 1298. 

al-Maidäm (f 518 H., beg. 19. Febr. 1124) Magma' al-amtäl. 
(Sprichwörtersammlung). 2 Bände. Büläk 1284. Andere Aus- 
gabe 1310. — Arabum proverbia, vocalibus instruxit, latine vertit, 
commentario illustravit G. G. Freytag I, II, III (a. b.). Bonnae 
1838—43. 

Les Colliers d'or, allocutions morales de Zamakhschari (az-Zamahsan 
f 5H8 H., beg. 16. Juli 1143) texte arabe suivi d'une traduction 
fran§aise et d'un commentaire philologique par G. Barbier de 
Meynard. Paris 1876. 

Siräg al-mulük (Ethik und Anecdoten) verfasst von Abu Bekr Mu- 
hammed at- Tartüsi al-Mäliki (f 520 H., beg. 27. Jan. 1126). 
Cairo 1289. 

Muhädarät al-'udabä 5 ua-muhäuarät as-su c arä 5 ual-bulagä J , (Art Ethik 
mit Anecdoten) von ar-Rägib al Isfahäm (f im Anfang des 
6. Jahrh. BZ.). 2 Bände. Cairo 1287. 40. 8*>. ib. 1302. 

al-Mustatraf fi kull fann mustazraf, (Art ^inthologische Encyclopädie) 
verfasst von Ahmad al-Ibsihl (lebte um 800 H.). 2 vol. Cairo 
_ 1304. 1307. 

Kitab al-'adkiiä' ta'llf 'abi'l Farag b. al-Gauzl (f 597/1200). Kairo 
1304. 

Nafhat al iaman ta'lif Ahmad al-Siruäni (um 1223/1808). Calcutta 
1811, 1881, JBombay' 1307, Kairo 1311, 1324. 

Siret Antar ibn Saddäd, 32 Bände. Cairo 1286. 1307. 1310 (andere 
Recensionen 10 Bände. Beirut 1871). Vgl. Antar, a bedoueen 
romance. Translated from arabic by T. Hamilton. Part I, i— iv. 
London 1820. 

Alf laila wa-laila. Tausend und eine Nacht arabisch. Nach einer 
Handschrift aus Tunis herausg. von Maximilian Habicht I — VIII; 



200 Literatur N. 



fortges. von H. L. Fleischer IX— XII vol. Breslau 1825—43. 
(Diese Ausgabe eignet sich nicht für den Anfänger im Arabischen, 
da die Sprache teilweise stark von der Vulgärsprache beeinflußt 
ist; dasselbe gilt, wenigstens teilweise auch von der fünfbändigen, 
kastigierten Beiruter Ausgabe ^1888—1890) von P. A. Salhani. 
— The Alif Laila or book of the thousand nights and one night, 
published from an egyptian Ms. by W. H. Macnaghten. 4 vol. 
Calcutta 1839— 42. — 4 Bände. Büläk 1279, Cairo 1306. Nach 
der früheren Büläker Ausgabe: The thousand and one nights 
commonly called. in England, The arabian nights' entertainments. 
Translated by W. Lane. 3 vol. London. 1. ed. 1841. Andre 
Ausgaben von Edw. Stanley Poole (letzte 1882). 



ZWEITER TEIL. 



PARADIGMEN, CHRESTOMATHIE 

UND 

GLOSSAR. 



ocin-Brockelmann, Arab. Grammatik. 6. Aufl. A 



PARADIGMATA. 



TABULA I. 

SufGxa et Praefixa in flexione 

verbi adhibita. 



Persona 


Numerus 


Perfectum 


Imperfectum 


3. masc. 


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TABULA III. 

Paradigma flexionis 

Passivi I verbi sani 



Persona 



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Imperfectum 



Indicativus 


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Paradigmata. 
TABULA VI. 

Paradigma flexionis 
Activi I verbi mediae geminatae 



Persona 









Imperfectum 


Nume- 
rus 


Perfec- 
tum 








Indica- 


Subjunc- 








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Paradigmata. 



IV 



TABULA VII. 

Paradigma flexionis 

Passivi I verbi mediae geminatae 



Persona 



Nume- 
rus 



Perfec- 
tum 



Imperfectum 



Indicati- 
vus 



Subjunc- 
tivus 



Apocopatus 



3. masc. 
3. fem. 
2. masc. 

2. fem. 
1. 

3. masc. 
3. fem. 
2. 

3. masc. 
3. fem. 
2. masc. 
2. fem. 
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Perfectum Passivi 
Imperfectum » 
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Paradigmata. 



13* 



TABULA IX. 

Paradigma forinarum sclectaruni flexionis 

verborum hamzatorum 





Verbi prim *> 


Verbi sec. *. 


verbi tert. 


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Paradigmata. 





TABULA X. 






Paradigma flexionis verborum 


primae radicalis . et 


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Verbi pr. 3 
Imperf. a 


Verbi pr. 5 sani 


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Paradigmata. 



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TABULA XI. 

Paradigma flexionis 

Activi I verbi mediae radicalis 



Persona 


Nume- 
rus 


Perfec- 
tum 


Imperfectum 


Impera- 




Indicati- 


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Paradigmata. 



TABULA XII. 

Paradigma flexionis 

Activi I verbi mediae radicalis ,a 



Persona 



Nume- 
rus 


Perfec- 
tum 


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Indicati- 

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tivus 


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3. fem. 
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2. fem. 
1. 






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Paradigmata. 



17* 



TABULA XIII. 

Paradigma flexionis 

Passivi I verbi mediae radicalis . vel ^ 



Persona 



Nume- 
rus 


Perfec- 
tum 


sing. 


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Paradigmata. 



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TABULA XV. 

Paradigma flexionis 
Activi I verbi ultimae . Juti 





Nume- 
rus 


Perfec- 
tum 


imper/ectom 




Persona 


Indica- 
tivus 


Subjunc- 
tivus 


Apoco- 
patus 


Impera- 
tivus 


3. masc. 


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Paradigmata. 



TABULA XVI. 

Paradigma flexionis 

Activi I verbi ultimae ^ JJ5 





Nume- 
rus 


Perfec- 
tum 


Imperfectum 


T . - 


Persona 


Indica- 
tivus 


Subjunc- Apoco- 
tivus patus 


Impera- 
tivus 


3. masc. 


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ei 9 o^v. 


C^V 1 


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1. 


n 


LU/k 


0" 









Paradigmata. 



21' 



f 



TABULA XVII. 

Paradigma flexionis 





Activi I verbi ultimae . vel ^ JL*i 






Nume- 
rus 


Perfcc- 
tum 


Imperfectum 




Persona 


Indica- 
tivus 


Subjunc- 
tivus 


Apocopa- 
tus 


Impera- 
tivus 


3. masc. 


sing. 


*4 






ü££ 




3. fem. 


1» 


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2. masc. 


V 


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2. fem. 


V 


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1. 


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3. masc. 


dual. 


ILos 


u^^ 


Lyöo 


LL^«j 




3. fem. 


j» 


LXA-^is 


u^/ 


(JLoo 


Ll2u3 




2. 


n 




u 1 ^/ 


LLo>-> 


ILoo 


Ia*oJ 


3. masc. 


plur. 


j r^ 




£*JS 


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3. fem. 


a 


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ü^ 


ü^p. 


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2. masc. 


r> 


&*i) 




1°-. «.T 


s r°f 




2. fem. 


t) 




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c^;j 


1. 


r> 


U^o* 






" - 

UV 


i 



22< 



Paradigmata. 





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> 


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CS 

1 

3 


B 
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5 'S 

2 • 


'f * 'S* VT "-P : ?- -V -T' 


TABUL 

rpium vei 




<«'%*Ä»^»Jt*ii« 


CIO 
CS 

s 

■3 

cs 


u 

> 


^•pvv.^fjia 


CS 




Perfectum Activi 
Imperfectum » 
Imperativus » 
Participium n 
Perfectum Passivi 
Imperfectum r? 
Participium » 
Infinitivus 



Paradigmata. 



23' 



M P - 



•A o j* °J o j *J J 




rr x \i: .rrr I 



1 i 



i, t $ f A • 







4> i 4 I \ % \ 3 



^ _ •— • 

SS 

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^ 4, ? 4 ^ % 4, ? 











2 


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3 





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K 


O 


Vi 


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9 




<D 


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3 


Ph 




»-H 


Oh 



ü 

6 



a 

«4-4 

a 






O-i 



24* 



Paradigmata. 



TABULA XVHI. 

Paradigma flexionis 

Passivi I verbi ultimae . vel ^ 



Persona 



Nume- 
rus 


Perfec- 
tum 


sing. 


y 


r> 


ouuAJ 


»1 


> 


n 


> 


7) 




dual. 


l A.ffi 


9 


l Ä A g.S 


T» 


LftJüyaä 


plur. 


> > 


n 


»J^*^ 


r> 


.. • •• 






D 




i» 


1 AAA /i l ; > 



Jmperfectum 



Indicativus 


Subjunc- 




tivus 


- • y 


^ o > 


CT*"* 


15*"* 


- ° y 




- o > 


>• i 


es*"* 




- - ° > 


- • » 


■•wu&SJ 


is*" 5 


.» ©& 


„ ©£ 


vT^ 1 


j^ASl 


mIa^U| 


'■^■Vi^ 


" ° * 


„ o > 


^1^-aAJ 

<» 


l^Ai^A^y 


^LuflJü" 


va ■vi q** 


-. o " ° > 


,° -rf.» 


ur^- 


U-ÖJU 


^ o - *> 


" ° - t 9 


j^jyaib 


.. A aA ^ 


^. © - ° > 


•• -:?..'. 


ur*" 3 ' 


I^ÖAJ 


^ o - 09 


- o ^ • » 


ejjydiüi 


^A^iÄJ 


$ 


cs*^ 



Apocopa- 
tus 



3. masc. 
3. fem. 
2. masc. 

2. fem. 
1. 

3. masc. 
3. fem. 
2. 

3. masc. 
3. fem. 
2. masc. 
2. fem. 



^ • y 
- °> 

(JÖJ'I 



Ludiüi 

„ o - • f 

- • - .° ' 

-. © y 



Paradigmata. 



25' 







TABULA XX. 






Paradigma flexionis nominis 






a) generis 


masculini 








a) triptoti 








indeterminati 


determinati 
cum articulo 


determinati in 
statu construct( 


Sing. Nom. 




9 . es - 


(oLaüJ! 


(oLoj 


Gen. 








> 


Acc. 




üLaJI 


<^LoäJI 


L_jLoJ5 


Dual. Nom. 




jjüLoi* 




UULs 


Gen. 


Acc. 


0^. es < 


^^ajLaäJ! 


-». 85-" 


Plur. Nom. 




ur?^' 


•j^Lo-üJi 


*jL*ai> 


Gen. 


Acc. 


.jjjuLaS 


(jjuLoJüi 


csi 1 ^ 






j3) diptoti 




Sing. Nom. 




F 


Ia3 


F 


Gen. 




^ 




^ T 


Acc. 




JP 


^£5h 


F 


Dual. Nom. 




J£t 


^f 


.^r 


Gen. 


Acc. 


J^±t 


^y3i 





26* 


Paradigmata. 






indeterminati 


determinati 
cum articulo 


determinati in 
statu constructc 


Plur. Nom. 




J»^ T 


*» 


Gen. Acc. 


&qf\ 


^i 


vs^f 




TABULA XXI. 






b) generis 


feminini 






a) triptoti 




Sing. Nom. 


äxLL 


kOi 


&iUl 


Gen. 


r£Lm 






iLcLw 


Acc. 


&£Lm 


uiü\ 


iLtUL 


Dual. Nom. 


jjüiLl 


JjS\2S\ 


Lä2Lww 


Gen. Acc. 


^«juLcLm 


^WÜLcLuJI 


^iL* 


Plur. Nom. 


v^lxLl 


«Ulltf 


cyliLwM 


Gen. Acc. 


m 


oliLllI 


V£>LcLaa» 




ß) diptoti 




Sing. Nom. 


4 


:eterum idem 




Gen. Acc. 


ÄJUO 







Paradigmata . 27* 

TABULA XXII. 
a) generis masculini in desinentis. 

. _ . . . determinati determinati in 
mdeterminati . , 

cum articulo statu constructo 



Sing. Nom. Gen. ^U 


^UJ! 


^ 


Acc. y^Li> 


^lül 


*£* 


Dual. Nom. ^ULoli* 




Ll^li 


Gen. Acc. ( j^uL?U 


^^aLoLöJ! 




Plur. Nom. ^jy^ 


^yo\j}\ 


•rfol* 


Gen. Acc. hH^& 




tS^ 1 * 



1t • * 



o * 



b) nominis in ^5—, 1-1- desinentis. 
a) triptoti 

Sing. Nom. ) *.( ° > ?£ •*\S <T 

Gen. Acc] *°^ ^^^ (5* 

Dual. Nom. ^Llftk^axj ^Ljjoh^».!! lliiiAajo 

Gen. Acc. ^juLftia^ax» ^^juuÜa.o-frJ I ^kkiodOM 

Plur. Nom. jj^aia-o./» ^Jüa^Jl yUa*a* 

Gen. Acc. ^^iia-o^o Jwuüa^a+Jl ^n-r^ 1 



28* Paradigmata. 

determinati determinati in 
indeterminati 

Sin«:. Nom 



indeterminati 

cum articulo statu constructo 



Gen. Acc.j 

Dual. Nom. ul?**^ ^y J ^^ \y&& 

•» »- 

ß) diptoti 

Sing. Nom. ) *U ->\( { -2* 

id. LaJ4> H^<^ VH^ 

TABULA XXIII. 

Paradigma Hominis cum suffixis. 
a) nominis masc. in singulari positi v^Liaü; /<mh. iL^ls*. 
cum suffixo 1. pers. sing. oUS fem. ^j«U* 



2. 


r * masc. dbUflJJ 


2. 


J CS "* 

*. *» fem. siLLoi' 


3. 


r n masc. awLaS (gen. auUaj') 


3. 
2. 


i» >» fem. Lfi-jL«äi> 
» dualis liioLai» 


3. 
1. 


» » l^gj Uai' (gen. U^jUks) 
jj pluralis UuUai' 


2. 
2. 
3. 
3. 


t n msc. aJoL^JJ 

n n fem. ^JoL^aS 

n n msc. ^ g 4 Jöv (gen. a (7 " ^i?) 

« n fem. ^^\Jks (gen.^^jLki') 



Paradigmata. 29 



CS " 



b) nominis in duali positi. 

Nominativus cum suffixo l.pers. sing. ^lILki* 

„ « » 2. » » msc. dlSLai* etc. 

Gen.-Acc. » » 1. * « ^jLai' 

» » » 2. n * msc. dLoL«a3* 

°^ i a « 

» n » O. n n n 2üoL«A3 

» n n 3. » » fem. LijoUa.2 etc. 

c) nominis masculini in plurali positi. 
Nominativus cum suffixo 1. pers. sing. (V^ 3 ^ 

» » » 2. n » msc. ^iJ«jLoj>etc. 

Gen.-Acc. » •)•.-• » cs^^" 

- ". CS - 

n n » 2. » » msc. dLuLoiJ 

w a » 3. n » msc. &juLcü> 

a n n 3. n ») fem. l^oLoi' etc. 

d) nominis feminini in plurali positi. 
Nom.-Gen.-Acc. cum suff. 1. pers. sing. ^j'ULl 
Nominativus » » 2. » » msc. dLi'LcLl« 

») t> » 3. » » » xj'LäUww etc. 

Gen.-Acc. « » 2. » » n dLsüLL 

» » • 3. » « a xj'LtLw etc. 



EXERCITIA. 



SPECIMINA EX SCKIPTORIBUS PETITA. 

I. A. Exercitia legendi. 

i. ***** (gdJL$3 Sw^3 (JJte jj^-W. ***** oUXJ! 
uiA s rth^fc j£>s Lj-Cwl \^*:+2 v_JLc (Jj~>*i LlLo* 

J*n. cL ^^ oLb iJwL* au-cio (joLo AjlS i&jua^ JaJju) 

SjL^p siJLft^o yaJJB »Li jüaIs. -^>£ cjÜLw^ o 
2. 3. s^Lo jj'yAf v-*^-> (»*j )y*r® p}^ Vr*^ <^5* 

\jOyJ Sj)>£ VO*v*kX> J^O« iS^) *^ ^55"^ JöU-Ä ***-° 

> 'o-> > * > » -° 7 ° ' .•- 1*5' 

j£ ^♦a-Lw f*Ju*v /h£y* PJ*^ •• t ^ Ä 



v^w^ r*"V° *%** ^i* ^J^* cs%'^ 5 . U^ s ****** 
& ^^ Ö^o f<X^ *L»ä. Jo!^ jkj 



Exercitia legendi. 31 

fy+*«ü «jUwÄJI JflJuJ! ^^ax*o *! &yX+J* v^aä^j 5. 

J OSO-' " J "' JO 65 ^ w -» O «» ' ö >0^ ^ GS ** y w ^i" 

(j^j > o«5^ J «"50^ ' 83 "^ .*, St" " i ^ " 

40 L&^ &4^kj (^JJO 5t>U JJ |*-^i <J"5^. ^f^ 8# 9# 

o 9^ f- > ' o s -- - I es - Ss r . > ' •* ^J>. ^'° 9 

jV^JOU jjwfrÄ^Ü! <y!^wJ| «ixJ^ '^^2-o ^^sJ (^vÄÄJ 

^cco I^jÜJCä.} aü^f ^^1 JÜo^LiJ! J,^sX.ww! ^c^*^] 

. ' ^ G - - ü ^ •>,-#- ° 9 ° 9 9 9 a . ■*, >p *>* 



/V 



32 Exercitia. Specimina ex scriptoribus petita. 

B. Exercitia ad formarnni Schemata pertinentia. 



V~^ j>4^ jj»*»*^ tjV^' V;^ V^^L r**? 
J^c f-^j Y-^^i tX^Li (3-UijJ. IäL»o[ v^äjlw!^ 



— O > O > ^^o 



,» 05 "'^ * •'«'^ 



^y3l ^äJj ^4^ J^tx^l Js-M o<Xo vcju Jlö! 

^o> * 9 O 9 ---O ^ )> ^ 0^-w>^~»» 

34-37. /^y> *3'tXJu\J. ^j-wä! v^\t? o^^I Ix^JCia. uyyxi* 







^ 9 O^ 



iy>i>l ^jütitXj Ifl i x^f <X*si «X+ä> ^>Äij, jjyu^wj .« J 
v^-gJJ! ^Jö^o ^->>-H ^54X*3M (V-CXo !^c>-> yc^ö 
OLmVXJO cp^yL^.! ^^Aj w«.aJö vJüjü v^vÄÄj 

Ls\5U ^wß-X^l '}4XJu*o l^t*^ LXßyi LmuJI ^4.^» 
38. '^y^» ^5^*^ 4X3*3 v-^*ö t^iJo CA-WÄ.I ^^möj L3u>u>> 

'•-^1 UÖV*^ vT^ ü^^ ü^T^ (^♦•* JD )j*?. o^^-^'J 

^e t>cX-oJ' yÄZjwä u^t>iX-w wo cS^ 10 



Exercitia ad formarum Schemata pertinentia. 33* 

9 ~ f S &f x f £- O , 3 ,- S5> - £* ff \lJ\' 

%-f ^ i> of o f u ^ — j o ^ « x- , ^" ° -^ ° ^ . I " ' °<' 

«ü*j^; <c^~*^. rvÄXJ^Liö *j&u*o LuuO wi-ü^ IaaXajh 
# { Jo\h^ Luuj .^juhr^ ^jjAJüoJ v^jLaJü IhxkwO fjuj 



jj^Ä.y> Joy # v-ÄÄJ J^£c> ^Aa? VyL^j «*ofy3 



' - „ » 



?«.-.» * , — o ^ o 0^.0 



lyjo! ^yto ^j^ ^JL=* c^jo ^wy«-; ^L^V. ö*»^*! 
sLgJü lyt^Jb! ou^yJ ^JAj.vJ j»Lo lJ*Äi*! Uäaä* 
vilö U+J (W Jy£UxXj fi\-^ oJJsl <X*Ju*o ^Lgjj 

^ o^ ° -: .t ! - ' °- • - * •{ - . °t - f " ' - >fc * 

o^xX-? viA-OJÜj ^!uü vsAAAÄi! jc^' <c)7^^ u^^^* 

x^äaj ^yx») \jy^jj\ y^wCw! ijyjL*»] ^*-o ^xäjo 
4£ o.jt> t^o<>y *-wwo ,£*^;l Sr'?^) ^^^r?;^' 'y)I 

Socin-Brockelmann, Arab. Grammatik. 6. Aufl. (J 



34* Exercitia. Specimina ex scriptoribus petita. 

^o^ .*% o r « -**-,, rr. fr • -t»i i- 

44. ijjr^ '-* a: ?' vs^uj &y°??. tlxte {£yto-2 ^^riy^ \£^. 

48. s.k«JC3v^ ^^VS 5 . (W LjU^>! 1*4^?*^ ^^° »UAää- 
vi)«juuo ^9*4. üu l g «ft a g.? Uas£ ^^a^J U3y JLj äj>ä^o 

# U4j.«jUj ^)£>&=z> ^U-JLb 

54-55. ljxLöJüo jsaXsf i_>«aXjo riAu»* _, vis? 4\a3'«jo *c>Lä. 

5*ä.Lax> Jl#*d ^5Ujo <.<vh<fl< /*-y^ d^*- 5 ' /H*^ wwS? 

6 >> . ^ _ 9 >. -:: 9 o.-: 9 o^oj 9°^ 9.^°. 

JÜJ^i. oLäwC! p^Cs ^L& *-üG> rL^-bt vilLi£o 

O C~, 5 o^ 9 , 0- . 
2$ JÜLßXo *•*£%£? JuM 

8-o> 2 > 9 .-.o « 8 .„ 2-o> 9 ?* 9„ ^V 2 - 

61-66. Jöwo s_*^? uuJuJ ?r (J^A^ ^>t>f wLXÄjf +*» 

s ö *j P « » s i-»° >N ^ ^r ^ -T 2 — ° > G " ?•- 
wS>yo kXsaJü* ^U-jf )y j0 ^ x J4.' r^' y**«** *i*i>* 

Juüuo pl^v-;J ,^-w. Lkxx J<Z+x &liut (^1 v9 2%-Ujo 

9o^ 9o^ 6 ^0^ •*-'?*' ° ' G \f «°l 'St 

S "i7» • *i -^ G i "• ' ••*» 9 *>i" G i" ° t G *>i " G ' 

aLcLb! ^jLoj* ,Li./c wk+x |^ü nIaäsJ ^jLo jv^o 

9 >- Sx«5 9 w- 9. ^"> ®w^> 9i" 9-, ^ o 

oys? ^y^ ^^° ^^^ lv^ ryp Xjuu— j 

9 - G |»- •.* ° .." • ' 5 °" G l".. » G •" 

oOic p»LÄ>0 l^^ | »AÄÄ.wuO wVA*-> 4>LaäjI cuW' 



Exercitia ad syntaxim pertinentia. 35 

o> 2 «^ 9 o^ q o - 



jjLft JjtJüo _ÄW eLü3| (J^^° (5^^° t* ) <<*** 

(S Xa t5 ^6s &Lää. SÜLof^ «-cjuo iglSlXjwjo ^X3 s|c>Lwe 

2 > - 2 > . -o *-°* 8 ** ° - f • > 
^ «tXfc (c-*^ 2 ^ cS-fc^ **^* u ^ > * «s* 1 ** 

^s2t v5. U*a JU*e. uu^i 0*5 5) ijV.^' ^rb*» 83 * 8 *« 

, - f? ?»•? ..-** *> > ° i-°? G C! .r r 

o f-U^fel d^v ^u«^ \^sl^P ^^V?' ^^ Ü* 1 '^ 

<* 9 „ ■— ,» °^ 9 " ' 9 es 9 9 . 

^Kjww SLgJl iL? vi'! oo>L£& L>li> JJCä t^-g^ Sli* 



9 > °.f 8,'o* 9 r 9 » ». 9 ^ * Vn "- S lT °? 

jj^J! |JJL>1 <jfv££ ^i j»^ ^"*^ viUU-o ^Ua*| 

9,^ > .^ i,^ S»> **>■'■•- 



—L^P fr^T*" U^J*** ^T* Ti'*'^ J^' lp^^'t* 

> »- - |<i^ 9.^ > ,~ «S.^- 9o, ^ ®^*sf-* 



C. Exercitia ad syntaxim pertinentia. 



>«o <• .* «-- ^ ^ 9 <i 



5» o ^ -- ^ 






§ 133. 2 § 109, 117. 3 § 116. 



36* Exercitia. Specimina ex scriptoribus petita. 

9 ,. S^ ^^ — ff 9^0^ 2 ^ ^°~° , 9^ i. er? 1 - £, 

<5Lft> ^y^ U^^fj 5r4^''^ aJ«-~> &-LM vo I 

j^l -sfc 7 &jLww Swäl^ id>^U äX^j jc»^ *U*I #• ^LäXJ! 

Jjy ^jj äu^ jjD # |^?-yl ^HaÄ.u.M ^ »IIb 

ftSUa ^ %ij£ ^J? .^JÜej väXJ? *Tji Ji 

> u ,«-0^ «5 ># -- _ «SS -o ^ 0-0 , „ - °-c j; GS -o .- ^ 



1 § 96d. 2 § i27c. 3 § Hob. 4 § 113. 5 § 136. 

6 § 114. f § 87b. 8 § 7e2. 9 § 95 fg. 10 § 125. 

" § 150b not. 12 § 96b. 



Exercitia ad syntaxim pertinentia. 37* 



: a - o 9 jörfT ? • '•" \ ^ \" 6 .T - 



-» _ o^ 4 »o 



J^ äwois? ijö>^M ^-o.Äi ^Üo &U*J! ,jjo J>jl Ä-Ut 



.<-.°"« Ä 



^» slä. S I ^l % ^»I£i+J ! Ji xlil j».i sJÜI ^t 

jiii^T^i * «i^LSJ! g^J ajT ^t * ; £*ft jf* 

LiJL * «* * ; U4^1 ip) yJ düj> i ^ 
,. * ^\M 

LJ*.-ÜÜ| ^ XAJUÖ d^=*}->' xx-cXä S*2j*Jf fV*3 

4 JaASfV-U L§:saJ>tft/> jj^wJ^M^ L^JIäsI »LäaÜ!^ äAÄjt 

iüä! ..wo vilLyaj adU! 6 Julä. aJ Jui Hy+Jü JoLL 



i § 142. 2 § 149. 3 § 143. 4 § 98 a not. 5 § 149. 
6 § 95e. 



38* Exercitia. Specimina ex scriptoribus petita. 

iU=»La* dyj ; y^i^H jyili* v^JJC^ ^f ^Löll 
H£ aüli,. &äIxc. xäaXJ a ^^o .i slLf 



^lüLoJ! fj-U^j lyuo ! JjojJf ^ JJ3* ^jjo \ ^;Cm>'-> 






1 § 144, 147. 2 § 148. 3 § 116. * § 155. 



Exercitia ad syntaxim pertinentia. 39* 

Xjuo ^jjJI^ sLui'ü Lä^j [»^1 vjt\.f &XJI Jü 

L^äjlLüo ^j^o tXi> xLü! ^^s u> (j^UJ! ^^1 

^5£=(lXäL c^JtAÄi! *Jü£**^H JUS ^ viXi'^si (j! ;tX-^^ 

"w-'j ""*.» ' ^ y 9 *i 5 ^ 1- f 5 -» ^- ■" ■*" ei*" o 

■vX+S \b\ , c «*.<uH JU' -£j& aJli-cco i^jwCio, iJU-c^j Ji"U 

(^il^iJi jj^ jvXlstXjl^ *X$BjJ>-« I^JLw^cU »•-Lai! ^ 

lo J,Xi> ^ ^ ^.^otö! J^ i^Xl^si^ j*£l^£o l^oo!^ 



40* Exercitia. Specimina ex scriptoribus petita. 

jv^JÜI Jäa-U ä^v=^ l^fj dJU^s v'^J-?' <i ^-^ 
JJls l^witt^ L+^v->* l^^^l. "^ ^^äi viULL! ^f 

jtfSLo jy. äJÜI Juux jvXJLT ^L*\] ^c\a* ^cX^I 
H«xjJ äLtLL ävJu*uo JU* (jö%^!. &U-U! jjjo |*5 



aJil £ £r*^ c^Y^t J^-?^ \£y"*A ^tX^r* f»tXüi » 



Specimina ex scriptoribus petita. 41* 

II. Specimina ex scriptoribus petita. 

xJLc xJU! ^ös v^jliaiL! ^o ji*J J-oli JlSkS 

«^o oo! oix^ *.♦£. xJ Jläi xaXc £ÜD *XjLi XaIij 

Jy^l xj <JUi (JpcUUt viXu, oJLa-O !<M JÜ düje! 

o tX*.^ xx>U l^iyj' <-ft*£-* ^^"55 V ^ ;D W L?ly* ^ vilili 

xi'^L^ äjLoJi xläLai Lo*.^ >.X^i ^Jl^+J! &U0J0 .jjo 

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42* Exercitia. Specimina ex scriptoribus petita. 

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Specimina ex scriptoribus petita. 43* 

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Specimina ex scriptoribus petita. 45* 



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Specimina ex scriptoribus petita. 47 

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48* Exercitia. Specimina ex scriptoribus petita. 

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Speciniina ex scriptoribus petita. 49* 



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Socin-Brockelmann, Arab. Grammatik. 6. Aufl. D 



50* Exercitia. Specimina ex scriptoribus petita. 

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Specimina ex scriptoribus petita. 51' 



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52* Exercitia. Spechnina ex scriptoribus petita. 

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Specimina ex scriptoribus petita. 53* 



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54* Exercitia. Specimina ex scriptoribus petita. 



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Specimina ex scriptoribus petita. 55 

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56* Exercitia. Specimina ex scriptoribus petita. 

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Zum Übersetzen ins Arabische. A« 



II!, 



Vorbemerkung. "Was in eckigen Klammern steht, ist beim 
Übersetzen auszulassen; dagegen übersetze man stets nach dem 
in runden Klammern stehenden Texte. — Verbalsätze sind in der 
Eegel dadurch kenntlich gemacht, dass das Verbum in der Über- 
setzung vorangestellt wurde (was bei abhängigen Sätzen freilich 
nicht anging). Überhaupt ist die Folge der Wörter der des Ara- 
bischen meistens so conform als möglich. — Die deutschen Im- 
perfecta und Perfecta sind, wo nichts anderes angegeben ist, mit 
dem arabischen Perfectum, die Präsentia und Futura dagegen mit 
dem arabischen Imperfectum zu übersetzen. Das diesen Stücken 
beigegebene Glossar B bildet durchweg das primäre, die An- 
merkungen, soweit sie lexikalischen Inhalts sind, das sekundäre 
Hilfsmittel, z. B. ist das "Wort „Mann" nach dem Glossar stets mit 
ragulun, in einzelnen Fällen dagegen nach den Anmerkungen mit 
imru'un zu übersetzen; ebenso z. B. die Präposition „in" nach dem 
Glossar stets durch „/£" ; wo sie anders zu übersetzen ist, richte 
man sich nach der Anmerkung. — Noch ist zu beachten, dass 
gewisse Begriffe, die im Deutschen mittels einer Negation aus- 
gedrückt werden, im Arabischen durch ein einfaches "Wort wieder- 
zugeben sind, vgl. z. B. „nicht glauben" im Glossar unter „glauben". 

A. Nominalsätze. 

1. Der Euhm des Mannes [sind] seine Söhne und 
die Sorge des Mannes [ist] seine Wohnung und sein 
Nachbar. 2. Das schlimmste der Reue [ist die] am 
Tage 1 der Auferstehung. 3. Die Gelehrten [sind] die 

1 § 118 a. 



58 K Übungen und Textsfcücke. 

Erben der Propheten. 4. Die Welt [ist] das Gefängnis 
des Gläubigen und das Paradies des Ungläubigen. 

5. Wahrlich 1 Gott [ist] verzeihend und 2 barmherzig. 

6. Wahrlich ihr [seid] in einem offenbaren Irrtum. 

7. Es sagten 3 die Vornehmen von den Leuten Pha- 
raos: Wahrlich dieser ist sicher ein kundiger Zauberer. 

8. Wahrlich darin (in jenem) ist sicher ein Beispiel 
für die Ungläubigen. 9. Es gibt keine 4 Kraft und 
keine Stärke außer bei 5 Gott dem Hohen und 6 Ge- 
waltigen. 

B. Das starke Verbum. 

10. Man 7 schlug Omar stark (ein starkes Schlagen 3). 
11. Es wurde die Gebetsrichtung von Jerusalem weg 
nach Mekka hin verlegt. 12. Gott kennt (ist wissend) 
was ihr macht. 13. Wahrlich Gott läßt jedem 
Einzelnen sein Genüge zuteil werden. 14. Sie nahmen 
ihn mit weg (gingen mit ihm fort); hierauf setzten sie 
ihn auf den Grund der Cisterne. 15. Es kehrten 9 
die Brüder Josefs zu ihrem Vater zurück. 16. Die 
meisten io der Menschen danken nicht 11 . 17. Sie 12 
glauben nicht 18 ans Jenseits. 



i § 145. * § 109. 3 § io2a. * § 119. 5^. 6 § 131. 
7 § 103 b. 8 § 114. 9 Plur. 10 Sing. § 138, Verbum Plur. 
11 M. > 2 Pron. 13 Part. 



Zum Übersetzen ins Arabische. B. 59* 

18. Hierauf sandten wir Mose und seinen Bruder 
Aaron mit unsern Wunderzeichen zu Pharao und seinen 
Vornehmen; da erklärten sie die beiden 1 für Lügner. 
19. Es ist nicht schön sich zu beeilen (das sich Be- 
eilen) außer bei (in) in dem Verheiraten einer Tochter 
und dem Begraben eines Toten und dem Bewirten 
eines 2 Gastes. 20 Preist [G-ott] am frühen Morgen 3 
und am späten Abends! 

21. Wahrlich der Heuchelnde hat drei Merkmale: 
es widerspricht seine Zunge seinem Herzen und sein 
Reden seinem Tun und seine Außenseite seiner Innen- 
seite. 22. Es pflegten 4 die Männer seines Volkes bei 
ihm zu sitzen wegen seines Wissens. 23. Wahrlich 
das Führen des heiligen Krieges liegt euch als Pflicht 
ob 5 . 24. Es wurde der Kopf Husain's, des Sohnes 
'Alfs nach 6 der Stadt Damascus 7 hineingebracht und 
vor Jezid gelegt. 25. Jedes Ding hat ein Kennzeichen, 
und das Kennzeichen des Verstandes [ist] das Nach- 
denken, und das Kennzeichen des Nachdenkens [ist] 
das Schweigen. 26. Wir brachen nach Bagdad hin 
auf, da wir 8 uns bei seinem 9 Beherrscher verklagen 



i Suffix im Dual. 2 § 127 c. 3 Accus, indeterm. * ^ 
Sing., dann Subj., dann Verb um im Plur. vgl. § 96 d Anm. a; 102 b 
* Parfc. 6 § 112 a. 7 § 139. 8 Partie. § 116; (das „wollen, 
bleibt unausgedrückt). 9 § 67. 



60* Übungen und Textstücke. 

wollten. 27. Das vorzüglichste des [Gott] Preisens 
[ist]: es gibt keinen Gott außer Gott, und das vor- 
züglichste der [guten] Werke sind die fünf 1 Gebete, 
und das vorzüglichste des Charakters ist das Demütig- 
sein. 28. Sie sagten: unser Vater! wahrlich wir 
sind weggegangen 2 , indem 3 wir wettliefen und haben 
Joseph bei unsern Gerätschaften zurückgelassen; da 
hat ihn der Wolf gefressen. 29. Im vierten Jahre 
nach (von) der Geburt Muhammeds schnitten 4 die 
beiden Engel seinen Bauch auf und zogen 5 sein Herz 
heraus; dann schnitten sie es auf und nahmen 5 daraus 
(von ihm) einen schwarzen Blutklumpen heraus; hierauf 
wuschen 5 sie sein Herz und seinen Bauch mit (dem) 
Schnee. 

30. Es sagte Muhammed: Hilf deinem Nächsten, 
ob er Unrecht tut (als Unrecht tuendem) 6 oder Un- 
recht leidet 6 ; sie fragten: O Gesandter Gottes! Wie 
helfen wir ihm, wenn er Unrecht tut? Er sagte: Mit- 
telst des ihm Abhaltens vom Unrechttun. 

C. Das schwache Verbum. 

31. Denkt an den Tod; denn er packt 7 [euch] an 
eueren Stirnlocken; wenn 8 ihr flieht vor ihm, holt er 
euch ein, und wenn ihr stehen bleibt, packt er euch. 

1 determ. dem Subst. nachges. § 87 a. 2 J^Jt>> . 3 bloßes 
Impf. § 155b. «§102a. *§102b. «§116. "'Part. »§157. 



Zum Übersetzen ins Arabische. C. 61* 

32. Das leidenschaftliche Streben nach den weltlichen 
Dingen erzeugt (den) Kummer und (die) Traurigkeit, 
und die Enthaltsamkeit in betreff 1 derselben bringt 
dem Herzen und dem Leibe Wohlbehagen. 33. Es 
sagte Mose: Ich habe 2 euch gebracht ein deutliches 
Zeichen von Seiten eueres Herrn: so 3 entlaß mit [in 
Begleitung von] mir die Söhne Israels. 34. Suche dir 
Hilfe bei den Guten und Gutestuenden (bei den Leuten 4 
des Guten und des Wohltuns). 35. Bete viel (mache 
viel die Anrufung); denn du hast keine Kenntnis, 
wann 5 du erhört wirst. 6 36. Haltet eure Zungen 
im Zaum und senkt eure Blicke und hütet eure 
Scham. 7 

37. Ein (das) Reich wird blühend gemacht durch 
(mittels der) Gerechtigkeit und geschützt durch (die) 
Tapferkeit und gelenkt durch (die) [gute] Regierung. 
38. Die [gute] Regierung [besteht darin], daß 8 das 
Tor des Herrschers [wohl] gehütet sei 9 zu (in) der 
Zeit des Gehütetseins 10 und geöffnet zur Zeit des 
Geöffnetseins und sein Torhüter freundlich. 39. Es 
ziemt sich nicht für einen (den) Weisen, daß 11 er einen 
(den) Toren anrede, wie es sich für einen (den) Nüch- 



i ^y. 2 § 95 d. 3 ^J. 4 § 141. 5 ^j, 6 Impf. p ass . 

7 Plur. 8 § 150 b. 9 £fc mit Part, *o § 55 c. " § 150 b. 



62* Übungen und Textstücke. 

ternen nicht ziemt, daß er einen (den) Betrunkenen 
anrede. 40. Die weltlichen Leute (Leute 1 der Welt) 
sind wie Leute auf (in) einem Schiffe; sie werden fort- 
getragen (es wird mit ihnen gereist), indem sie schlafen 
(und sie sind schlafend) 2 . 41. Es erwählte Gott 
Abraham zum Freunde. 3 42. Ich guckte ins Paradies; 
da fand (sah) ich, [daß] die meisten (das meiste der) 
Bewohner desselben die Armen [waren], und ich guckte 
ins Höllenfeuer; da fand ich, [daß] die meisten Insassen 
(Bewohner) desselben die Weiber [waren]. 43. Der 
um Rat Gefragte ist einer 3 , auf den man vertraut, 
und der um Rat Fragende ist einer 4 , der zu unter- 
stützen ist. 44. Verschiebe nicht die Arbeit des 
heutigen Tages auf einen morgigen. 45. Weniges, 
welches 4 dauert ist besser als Vieles, welches unter- 
brochen wird 4 . 46. Es sagte Pharao: Wir werden 5 
ihre Söhne töten 6 und ihre Weiber am Leben lassen. 
47. Es schaute ein Beduine auf ein Goldstück; da 
sagte er: Wie klein 7 ist dein Format und wie groß 
ist dein Wert! 48. Nicht ist zufrieden mit 8 dir der 
Neidische, bis du stirbst. 49. Sei Schwanz und sei 
nicht Kopf; denn der Schwanz rettet sich, während 9 
(und) der Kopf zugrunde geht. 



* § 141. 2 § 155 a. 3 indetenn. * Partie. * ^ § 96 b. 
•§23. 7 §47. 8^. » § 155a. 



Zum Übersetzen ins Arabische. D. 63* 

D. Verschiedene Nebensätze. 

50. Es sagte Muhammed: „Kommt nicht zuvor den 
Juden und den Christen mit dem Gruße, sondern 
(aber) wenn ihr einen von 1 ihnen antrefft, so 2 drängt 
ihn nach der engsten Stelle (seinem Engsten)." 51. Der 
Lebensunterhalt (die Gleichheit des Lebensunterhalts), 
welchen du erstrebst ist wie (die Gleichheit des) der 
Schatten, welcher läuft mit dir; du 3 holst ihn nicht 
ein, indem du [ihn] verfolgst 4 ; aber wenn (wann) du 
ihm den Rücken kehrst, folgt er dir. 52. Es sagte 
ein Mann zum Gesandten Gottes: „O Muhammed! 
gib mir dein Oberkleid!" Da warf er es ihm hin; da 
sagte er: „Ich wünsche es nicht." 5 Da sagte er: 
„Möge Gott dich bekämpfen! du hast gewünscht, daß 6 
du mich geizig nennest, aber (und) es hat Gott mich 
nicht als Geizigen geschaffen." 53. Der Umstand, 
daß 7 ein (der) Mann 8 während (in) seines Lebens eine 
Drachme als Almosen gibt, ist besser für ihn als daß 9 
er als Almosen gebe hundert Drachmen bei seinem 
Tode. 

54. Wenn jemand eine Lampe in einer Moschee 
anzündet, so werden wahrlich 10 die Engel für ihn Ver- 



i § 141 Ende. 2 § 160 d. 
5 Uo vor dem Impf. 6 ^ \ . 7 Inf. 
mit Subj. !0 § 160 d. 


3 Pron. 


* § 116 Partie. 
9 C>\ &* § 150b 



64* Übungen und Textstücke. 

zeihung erflehen, solange als 1 jene Lampe entflammt' 2 
bleibt 3 (dauert). 55. Jede Frau, welche kein Scham- 
gefühl hat, ist wie ein Gericht, welches kein Salz hat. 
56. Der Zorn des Edeln, obschon (und wenn) sein 
Feuer [stark] aufflackert, [ist] wie der Rauch von 
Holz, in welchem keine Schwärze ist. 57. Es werden 4 
dem Unwissenden siebzig 5 Übertretungen verziehen, 
bevor verziehen wird dem Weisen (Gelehrten) eine 
einzige. 

58. Du sollst 6 nicht sein wie eine (die) Nähnadel, 
welche 7 die Menschen bekleidet, während» sie nackt 
ist, und wie ein (der) Docht, welcher 7 dem Menschen 
Licht gibt, während er verbrennt. 8 59. Es geziemt 
sich für die Jüngeren, dalJ sie vor den Alteren bei 
(in) drei Anlässen vorausgehen: wenn sie nachts reisen 
oder einen Regenbach durchwaten oder Reitern be- 
gegnen. 60. Das Paradies hat Sehnsucht 9 nach 10 vier 
Arten von Leuten: die erste 11 derselben 12 sind solche, 
welche einen Hungrigen gespeist haben 13 , (und) die 
zweite solche, welche einen Nackten bekleidet haben; 
(und) die dritte solche, welche fasten 11 im 15 Monat 

^lööc. '2 Partie. Pass. 3 § 117. * § 102 a. 5 § 87 b. 

6 § 99 Schluß, » § 158 a. 8 § 156 a Pron. mit Impf. • Partie. 

10 <J& u masc »2 fe m . Sing. " Perf. Sing, n Impf. 
Sing. 15 § 118 a. 



Zum Übersetzen ins Arabische. D. 65* 

Ramadan 1 (und) die vierte solche, welche den Koran 
lesen. 2 

61. Als Mose zu den Söhnen Israels zurückkehrte 
mit der Thora (und mit ihm [war] die Thora), wollten 
sie sie nicht annehmen 3 und handeln nach dem, was 
darin [war]. 62. Es befahl Gott Mose, daß er faste 
dreißig Tage und sich reinige und seine Kleider reinige 
und zu dem Berge hinkomme, damit er mit ihm rede 
und ihm das Buch gehe. 63. Es sagte einer von den 
Weisen: „Nichtfs] Schlägt den Anprall eines (des) 
übermächtigen Feindes ab, wie 4 das sich Ducken und 
Nachgeben, wie 5 (die) grünen Pflanzen unversehrt 
bleiben vor dem heftigwehenden Winde mittels ihrer 
Biegsamkeit, weil sie sich drehen mit (in Begleitung 
von) ihm, wie 6 auch er sich dreht. 64. Es wird 7 ge- 
stritten über Waraka und es gibt (von ihnen [sind]) 
solche, die behaupten 8 daß 9 er gestorben sei als Christ 10 
und nicht erlebt habe das Auftreten des Propheten; 
und es gibt solche, die der Ansicht sind 8 daß er ge- 
storben sei als Muslim. 65. ihr beiden 11 Genossen 
des Gefängnisses! was betrifft den einen 12 von euch, so 
wird er seinem Herrn Wein zu trinken reichen, und 



9 ? -*? 

i § 139. 2 i m pf. ging. 3 m it ^\ u . dem Subj. * JJU als 

Subjekt. 5 £\ IXJ. 6 § 157. 7 § 95 j, m it o3 und § 103 a. 

« § 95 b Sing. 9 JM . 10 § 116. M Dual. *2 j^.\ § 141< 
Socin-Brockelmann, Arab. Grammatik. 6. Aufl. 1} 



66* Übungen und Textstücke. 

was betrifft den andern, so wird er gekreuzigt werden; 
dann werden 1 die Vögel von seinem Kopfe fressen; 
festgestellt ist 2 die Sache, in betreff derer ihr den 
Entscheid einholt. 66. Es schrieb der Gottgesandte 
an Häuptlinge von den Stämmen, um 3 sie zum Islam 
aufzufordern. 67. Die Welt und das Jenseits sind wie 
der Osten und der Westen; wann du einem 4 von 
beiden nahe bist, entfernst du dich von dem andern. 
68. Fürchtet Gott im Geheimen und mischt euch nicht 
in 5 etwas, was euch nicht erlaubt' ist. 69. Der Frömm- 
ler ohne Erkenntnis (Wissen) ist wie der Esel der 
Mühle 6 , welcher 7 [im Kreise] herumgeht, ohne daß er 
zurücklegt (und nicht legt er») eine (die) Weg- 
strecke. 

E. Anekdoten. 
70. Es wurde ein Sternseher gekreuzigt; da wurde 
er gefragt: „Hast 9 du dies in deinem Sterne [voraus] 
gesehen?" Da sagte er: „Ich habe eine Erhöhung ge- 
sehen, jedoch (und) habe ich nicht erkannt, daß sie 
auf einem Holzstück (stattfinden solle). 

71. Es klopfte ein Mann bei c Amr, dem Sohne 
TJbaids an die Türe; da fragte er: „Wer ist da (dies)?" 



* Fem. Sing. § 102 a. 2 § 95 b. » § 96 c. * J^\ . 

5 £**. 6 § 132 Anm. ? § 153 b. * § 155 b m it \J und Impf. 
9 mit Fragepart. ,Jjb. 



Zum Übersetzen ins Arabische. E. 67* 

Es sagte jener (er): „Ich". Es sagte dieser (er): „Ich 
kenne keinen (ich bin nicht ich kenne einen 1 ) unter 
(in) unseren Nächsten, dessen Name „ich" [ist]. 

72. Es drangen 2 (die) Diebe bei Abu Bekr ar- 
Rabbäni ein, indem 3 sie etwas (ein Ding) suchten, 
und er sah sie herumgehen 4 im Hause. Da sagte er: 
„O junge Männer! dies, welches ihr heute Nacht (in 
der Nacht) 5 sucht 6 , haben 7 wir während (in) der 
Tageszeit gesucht 6 aber nicht 8 gefunden; 6 da lachten 
sie und gingen hinaus. 

74. Es wird erzählt 9 , daß 10 einer der Schöngeister 
einen der Fürsten verherrlichte; da befahl er ihm 
[dafür] einen Eselssattel und einen Sattelgurt [zu 
geben]; da nahm er sie beide auf 11 seine Schulter und 
ging von (von bei) ihm weg. Da sah ihn einer seiner 
Freunde, da fragte er: „Was [ist] dies?" Es sagte 
jener (er): „Ich verherrlichte den Fürsten mit der 
(dem) schönsten meiner Oden; da beschenkte er mich 
mit etwas von l2 dem Prächtigsten seiner Anzüge." 

74 Es sagte al-Mugira, der Sohn Su c ba's: „Nicht 
hat 13 mich betrogen ein anderer als ein Jüngling von 



1 ^*-J mit Impf.; dann Qualifikation vor u^aJ § 130b. 

2 § 102 a. 3 § 155 b bloßes Impf. * Impf. 5 § 127 a. 6 mit 

Suffix. 7 §95o. sC;§i46a. 9 § 95b. »• £l. U <J&. 

12 etwas von ^yo. ** § 98 c. 

E* 



68* Übungen und Textstücke. 

den Söhnen des al-Härit; denn ich erwähnte [den 
Namen] eine[r] Frau, die zu ihnen gehörte (von ihnen) 
daß (damit) ich sie heiraten wolle (heirate)." Da sagte 
er: „„O 1 Fürst! du wirst nichts Gutes an ihr haben"" 
(nichts Gutes 2 [ist] dir in ihr). Da sagte ich: „„Und 
warum?"" Er sagte: „„Ich habe einen Mann sie küssen 
sehen"". Da sah ich von ihr ab; dann heiratete sie 
der junge Mann. Da tadelte ich ihn und sagte: 
„„Hast 3 du mir nicht berichtet, daß 4 du einen Mann 
sie küssen gesehen hast?"" Er sagte: „„Ja freilich! 
ich habe ihren Vater sie küssen sehen."" 

75. Es stahl ein Beduine einen Beutel, in welchem 
Geldstücke waren: hierauf trat er in die Moschee ein 
um 5 zu beten, und es war 6 sein Name Mose. Da 
rezitierte der Vorbeter: „Und was ist jenes 7 in 8 deiner 
Rechten? oMose! 9 " Da sagte er: „Bei Gott! wahrlich 
du bist ein Zauberer". Hierauf warf er den Beutel 
fort und ging hinaus. 

76. Es beanspruchte ein Mann Prophetenwürde in 10 
der Regierungszeit ar-Raslds. Dann als er vor ihm 
[dem Chalifen] stand, fragte er ihn: „Was ist das, 
was u über dich gesagt wird?" Er sagte: „Daß ich 

3 mit Fragepartikel 1 vor der Negation. 
7 Fem. 8 Li. 9 Sur. 20, 18. 





1 


lcST. 


2 § 119. 


3 


4 


g 


5 


S 96 c. 6 


ö* 


U 


§ 


L18a. 


"&j\. 





Zum Übersetzen ins Arabische. E. 69* 

ein edler Prophet [sei]". Er fragte: „Aber was 1 be- 
weist die Glaubwürdigkeit deines Anspruchs?" Er 
sagte: „Fordere was du willst!" 2 Er sagte: „Ich 
wünsche, daß 3 du diese bartlosen 4 Sklaven, welche 
dastehen, (die stehenden) jetzt 5 [zu] mit Barten [ver- 
sehenen] machest". Da schaute er eine Weile 6 zu 
Boden; hierauf erhob er seinen Kopf und sagte: „Wie 
ist es erlaubt, daß 7 ich diese 8 Bartlosen [zu solchen] 
mit Barten mache und verändere diese schönen 9 Ge- 
stalten; ich will aber machen (aber 10 ich mache) die 
Bärtigen (Besitzer der Barte) zu bartlosen in einem 
einzigen Augenblick". Da lachte über ihn ar-Rasld 
und vergab ihm und befahl ihm ein Geldgeschenk zu 
geben. 

77. Es stellte sich ein Mensch als Prophet 11 ; da 
forderte man ihm in 12 Gegenwart al-Ma'mün's eine 
Wundertat ab. Da sagte er: „Ich werde euch einen 
Kiesel ins Wasser schmeißen; dann wird er zergehen". 
Er sagte: „Wir sind 13 [es] zufrieden". Da nahm er 
einen Kiesel heraus [den er] mit sich 14 [hatte] und 15 
schmiß ihn ins Wasser: da zerging er. Da sagte 



i &{j£» ^\. 2 Perf. § 157. 3 ^1. * § 129 d; das Demonstr. 
im Sing., das Adj. im gebr. PL 5 § 127 a. 6 § 118 a. * ^\. 
8 Plur. 9 § 129; fem. Sing. 10 1^3^. M § 26. 12 c__>. 



13 § 95 d. 14 il^ § 130 a. « 



70* Übungen und Textstücke. 

man: „Dies 1 ist eine List, (und) jedoch wir wollen 2 
dir einen Kiesel von [den] bei uns [befindlichen] 
geben, und laß ihn zergehen 3 !" Da sagte er: „Ihr 
seid nicht 4 erlauchter 5 als Pharao und ich bin nicht 6 
weiser (größer an Weisheit) 7 als Mose, und es hat 8 
Pharao zu Mose nicht gesagt: „Ich bin nicht 9 zu- 
frieden mit dem was du mit deinem Stabe tust und 
will dir daher (so daß ich dir) einen Stab von [den] 
bei mir [befindlichen] geben (gebe), den du zur Schlange 
machen sollst (machst)". Da lachte al-Ma'mün und 
gab ihm ein Geschenk. 

78. Es wird erzählt (gesagt), das Abu Duläma, der 
Dichter, getreten war 1( > vor as-Saffäh eines Tages (an • l 
einem der Tage). Da sagte er zu ihm: „Bitte mich um 
was du wünschest (dein Bedürfnis)". Da sagte zu 
ihm Abu Duläma: „Ich wünsche einen Jagdhund". 
Da sagte er: „Gebt ihm ihn *-". Da sagte er: „Und 
ich wünsche ein Reittier, auf 13 welchem ich Wild er- 
jage". Er sagte: „Gebt ihm es!" Er sagte: „Und 
einen Pagen, der den Hund führe und mit ihm jage". 
Er sagte: „Gebt ihm auch (und gebt ihm) einen 



1 § 108. 2 Bloßes Impf. d. Verb. 3 Imperat. von £>$ mit 
Suff.; dann Impf. « § 117. » § 57 b. « Ül ^ mit Nom. 
7 § 118 b. 8 §98c. 9 p. io £ß mit Partie. " Jf. * 2 mit 



^§48b. »3^§ 15 3b. 



Zum Übersetzen ins Arabische. E. 71* 

Pagen!" Er sagte: „Und eine Sklavin, welche das 
Wildpret zubereite und uns daraus (von ihm) Speisen 
auftische". Er sagte: „Gebt ihm eine Sklavin!" Er 
sagte: „Diese, o Fürst der Gläubigen! haben unum- 
gänglich nötig (kein Ausweg existiert für sie von) 
eine Wohnung, welche sie bewohnen". Er sagte: 
„Gebt ihm eine Wohnung, welche sie fasse". Er 
sagte: „Und wenn sie kein Landgut haben (nicht ist 1 
ihnen e. L.), wovon 2 (von woher) werden sie leben?" 
Er sagte: „Ich weise 3 dir zehn fruchtbare Grund- 
stücke und zehn unfruchtbare Grundstücke an". Er 
sagte: „Und was [sind] die unfruchtbaren? o Fürst 
der Gläubigen!" Er sagte: „Solche auf welchen 
(etwas, in welchem) keine Pflanzen * sind". Er sagte: 
„Ich 5 weise dir, o Fürst der Gläubigen! hundert 
Grundstücke von den Wüsten der Söhne Asads an". 
Da lachte er darüber und sagte: „Macht alle (sie, 
alle derselben) zu fruchtbaren" 6 . 



« {ß3 £j. 2§160d. 3 § 95 d } m it JjJ. 4 § 119. 5 §95d, 
mit ^Xs. 6 fem. Sing. 



GLOSSAR A. 

Abkürzung: Plf. «= Pluralform vgl. § 83 und 84. 



> > i 



Aaron ^«^Ä. als beim Komigar. ^-c; als 

Abend, später ^^ii. Conj. £J mit d. Perf; 

aber ^i. als . . . nun uli. 

abfordern ^U> III mit Acc. alt }~i Elativ ^if. P//*. 

d. Pers. uftd v-j der £acta. J^llT. 

abhalten Inf. ^. *Amr ^J£ § 79 Anm. 

Abraham 'r^?\ anderer J»J. 

abschlagen >J Jwip. u. anderer als ti* § 141. 

absehen von Jp^p 7Fm. ^. Anlali c^y* Plf. J^U^. 

Abu Bekr ar-Rabbäni y 1 annehmen J-^' iMj; a. 



*«.«• »-" r. £ 



^byl ^. Anprall ^b". 

Abu Duläma *£$> yT. anreden c-^J^ Z/Z 

'Ali ^*. Anrufung |l*>. 

Almosen geben ^j^> V Ansicht, der Ansicht sein 

mit c_> d. S. J\') (§ 446). 



Glossar A. 



73' 



Anspruch K j^>. 
antreffen ^SJ Imp. a. 

anweisen Jks IV mit 2 
Acc. 

Anzug J^^> Plf. J^li^. 
anzünden _ -** IV. 
Arbeit JJ**. 
arm j^Jls Plf iU*a. 
Arten von Leuten PZ. von 

^S nach P£/\ JIäsI. 
Asad (Löwe) oS*\. • 
aufbrechen <^* V mit ( J > \. 
Auferstehung '<&&, 
aufflackern stark ^1 V. 
auffordern &> ult. $ mit 

j| zu. 

aufschneiden { j f Jjj. 

auftreten Inf. jy-rk. 

Augenblick ^iii.. 
» • 
Außenseite £oU*. 

außer §t § 148; außer daß 



li\ \JI 



8> 



Ausweg jo; ich habe un- 



umgänglich nötig ^ )) 

Bagdad Mjob. 

barmherzig ^^-y 

Bauch ^4. 

Bart Li Plf. j£i § 66 b. 

bartlos >^\ Plf. jii. 

beanspruchen (für sich) U> 
VIII § 29 Anm. 

Beduine ^Sj**. 

Bedürfnis äiLlsL, 

beeilen, sich J^? II. 

befehlen "y>\ mit Acc. d. 
Pers., c_-> d. Sache oder 
mit £>\\ er befahl ihm 
etwas zu geben ^_jdJ^o\. 

begegnen ^J III mit Acc. 

begraben Inf. ^i>. 

Beherrscher Part. Act. J,^ . 

bei j^U; von bei ihm weg 
SwX*L& £jk — bei (Schwur- 
partikel) ^ w*# d. G^w. 
§ 907*. 



74* 



Glossar A. 



Beispiel s^*. 
bekämpfen J-Xä 777 mi£ d. 

Ac\ 
bekleiden \JLs Imp. u. 
berichten _«». IV mit Acc. 

d. P 

beschenken U»* IV mit 2 
Acc. — beschenken mit 

e. Ehrenkleid glaL mit 
Jt* d. Pers. u. Acc. d. S. 

Besitzer 4^-^ Plf j£# . 

beten ^U> 77. 

betreffen; was betrifft U\ 
mit folg. Nominativ u. <J 
vor dem Nachsatze. 

betrügen £j<±. Imp. a. 

betrunken ^XsJLi. 

•es J 
Beutel i'lo. 

bevor Conj. ^T Jli mit 

Subj. 
beweisen J> Imp. u, mit 

JZ d. S. 
bewirten Inf. *lJ>, 



bewohnen ^S*> Imp. u. 

Bewohner Jjbl. 

Biegsamkeit (Inf) ^-J. 

bis Cbw;. ^y^ ö/fcer mit 
dem Subj. wenn die 
Handlung eine zu er- 
wartende ist. 

Blick Jif P(/: JUS. 

blühend machen ^X* I 
oder IV. 

bringen (kommen mit) tlL 
med. ^5 mit Acc. der 
Richtung u. l_> der Sache. 

Bruder (auch Nächster) 
3; Plf ili» § SU. 

Charakter jil Plf. JtfSl 

Cisterne w***»< 

Christ glpJ Plf jl£i; 

da ^J § 90i; 160. 
Damaskus ^^Jo>. 
danken "ßJ±> Imp. u. 
dann <J. 



Glossar A. 



75* 



dauern Jb med. $. 

demütig sein 5^ VI. 

denken, halten für ^ 
Imp. u (Inf. Cr ^) mit 2 
Acc. — denken an et- 
was y> Imp. n, mit Acc. 

denn |>£ (§ 145 a). 

Dichter IclL. 

Dieb jj PZ/. j^. 

dieser Ua 17a; 129 fr. 

Ding »Ja PZ/. jl^it je- 
doch ohne Nunation 
iUiol. — Dinge, welt- 
liche CS> fem. Sing. 

Docht ^Jb>. 

Drachme ^j>. 

drängen, zwingen^ VIII. 

drehen, sich j£ med. ^. 

drei O^-V — dreißig 
dritter cuJlS*. 

du cui\ § 16 a. 

ducken, sich j> F. 

durchwaten J>UL med 3. 






edel ^.ji". 

eindringen JjL> mi£ J* 

bei. 
einer, welcher ^0. 
einer von . . . Ja^o § 141. 
einholen ^> i7. 
einzeln, einzig w\aJ^. 
enge 3^>, Elativ ,J^>1 
Engel J5$fc PZ/. lljÖEi 
entfernen, sich Joo Imp. 

a, *m£ £Js. von. 
entflammt ParZ. Pass. IV. 

Enthaltsamkeit j^ax. 
entlassen J-^ IV. 
Entscheid einholen US X 
mit J, in Betreff. 

Erbe &j£ Plf. ISjl. 
erheben 53^. 
Erhöhung £iUJ. 
erhören (Jl;lL med ^ X 

mit J. 
erjagen, Wild >L^ med. ^5 F. 



76* 



Glossar A. 



erkennen j^. 
erlaubt sein jL Imp. i 
mit J. 

' „ 

erlaucht J-^-. 

erleben ^> /F. 

erster, erster er J^l. 

erstreben v^^U» Imp. m. 

erwählen, sich (sibi) jy-o 
FJ.Z7 mit dopp. Acc. 

erwähnen ^"3 Imp. u. 

erzählen ^J^L.. 

erzeugen (erben machen) 
Cj)2 IV. — sich er- 
zeugen (refl.) jJ^ V. 

Eselsattel £*>)?. 

fassen (sammeln) £-£4- 

Imp. a. 
fasten '^ med. $. 

Feind ^i*. 
feststellen ^£. 
Feuer JU. 
finden ^1 imp. i. 



fliehen -_i mif 
Fliehen lLjJ». 

folgen 5-Ö ?m£ Acc. 

fordern (fragen) Jlu> Imp. 
a, mi£ ^* d. S. 

Format ^l». 

fortgehn <S^> wu£ ^_j mit. 

fortwerfen ^J. 

fragen Jti mä J (sagen zu). 

Frau *y>L 

fressen J*\ imp. w. 

Freund JU-lX, PJ£ JüSl 
— Freund (von Abra- 
ham gesagt) J-^» — 
Fr., treuer ,3^.^> PIß 

freundlich ci^kJ. 
Frömmler ^>^ 7 Par£. 

fruchtbar J*U /em. »— . 

führen >Ü med. $. 

fünf JLU.. 

fürchten ^iU. wed. 5 Jmp. a. 



Fürst 



,\ p//. A&i, 



Glossar A. 



77* 



Gast 

geben lk* IV mit 2 Acc. 

— es gibt nicht M mit 

dem Acc. § 119. 
Gebet *<U> Fl. 0$£, 
Gebetsrichtung £Ls. 
Geburt jJ^*. 
Gefängnis oV^. 
Gegenwart iy^-. 
geheim ~co. 
gehören zu wird mit d. 

Fräpos. £y« ausgedrückt. 
geizig J*£**; g. nennen 

j^ zz:' 

Geldgeschenk 'iX*o (von 

Geldstück £££ > ^/- J- 11 ^- 
Gelehrter {Eil« Flf. *iii, 
Genüge doUiV 
Genosse <_Uä.U^. 
Gerätschaften coli. £l£i 
Gerechtigkeit J^*. 
Gericht (Speise) ^La1>. 



Gesamtheit 

Gesandter j^J* 

Geschenk, einem ein Ge- 
schenk geben )\jL med. 
2 IV, c. Acc. d. Fers. 

Gestalt *jy*> Flf. J^i. 

gewaltig £j»*. 

glauben Cr *\ IV. — nicht 
glauben yS mit <^j. — 
gläubig Part. IV von 
cy c\. — Glaubwürdigkeit 

Gleichheit Ja. 

Goldstück *&> Fl. § 84, 
28 Anm. 

Gott, indeterminiert *J|, 
determiniert <*JJ1. 

Gottgesandter J^;. 

groß sein, werden 'yS 
Imp. u. — groß \^S 
fem. * — . — Großer 
(König) S^ Flf. Jyd. 

grün (frisch) «-^»5* 



78' 



Glossar A. 



Grund (Tiefe) &(& — 


Heuchelei (Scheinheilig- 


zu Grunde gehen cÜa 
Imp. i. — zu Grunde 
richten id. IV. 


keit) 2b; (§ 10 c). 
heutige Tag, der ^JU 
hierauf «X 


Grundstück *SI^> Plf 


Hilfe, sich Hilfe suchen 


te- 


£\Z med. } X mit e-> bei. 


gucken %XL 7777 § 29 Anm. 


hinausgehn I^L, 


gut, auch Elativ jisL. 


hineinbringen J^.^ IV. 


handeln J-%* mit c_> nach 


hinwerfen, jmdm. etwas 


etwas. 
al-Härit ^ÜX 


^äJ IV mit Acc. der S. 
und j| d. P. 


Häuptling JLgJ Plf 


hoch ,J*. 


&&. 


Höllenfeuer ^ U fem. 


heftig wehend ^J^ol*. 


Holz ^. 


heiraten ^Ij med. ^ V. 
helfen ^i Imp. u, mit Acc. 


£ ^ + + 
Holzstück ^-»ioL. 

•* * 

hundert ÄäLe. 


herausnehmen -yL IV. 
herausziehen _ -^ X. 


hungern £UL med. ^. 
al-Husain C ^LA\. 


Herr <_j£. 
Herrscher ^^3- 


hüten (gut hüten) £>U> 
med. ^ 7w/l U^>. 


herumgehn j\ > med. ^. 


ihr fJoi. 


Herz J^JjJ. 


in (bei, zu) Pröp. <> 


heucheln ,J-*-> 777. — 


Innenseite s^-^. 



Glossar A. 



79* 



Irrtum j^U>. 

Islam fi^j. 

Israel J^\^I>J. 

ja freilich J**i. 

jagen >l*> med. ,3, ^__> mit. 

Jagdhund vX-L^ v_^I*. 

Jahr äjj[> § 71 &. 

jeder J^ - vor ezwem tnde- 

term. Nomen § 128 0. 
jedoch ^J. 
jemand s. wenn, 
jener ÖS> § 17 c. 
Jenseits * y*-W, 

j 9 JOS 

Jerusalem ,yoSS \ . 
Jezid jo^J. 
Joseph L-a-*-o^. 
Juden, die coli. >y^S\. 
jung ^*~Z> Elativ jJ>Jo\Plf. 

Jüngling r Ü 

Kenntnis haben ^y Imp.i. 

Kennzeichen J-J>. 



Kiesel *UkL. 



klein sein, werden 

Imp. u. — klein j^. 
klopfen J>> mit Acc. an, 

^^U bei. 
Kopf JAj. 
Koran qTJ>. 

Körper .x^ä. PZ/. Jls*iU 
Kraft Jy*L. 
kreuzigen v^JJ^>. 
Krieg u^ /em. ; den 

heiligen, führen : j^a. 

ZZX; Zw/, wac/i d. P. 

Kummer ^a. 
kundig ^*. 
küssen J~^ II. 
lachen ^UH> Imp. a mit 
£?* über. — lachen 

machen 3j.ä*=> IV mit 

s 

Acc. der P. u. l_j Instr. 

Lampe Jj-^J- 
Landgut üLo. 
laufen <^äS imp. i. 



80* 



Glossar A. 



leben JJ+ med. ^5. — leben 
(am Leben) lassen J^. 
X § 44c. 

Lebensunterhalt ,3^;. 

legen 5-03 Imp. § 416. 

Leib ^^. , 

lenken J^tCo med. $. 

lesen \J» Imp. a. 

Leute coW. f ^i, J— *1 

§ 141- 

Licht geben %\2» med. $ IV 
mit J. 

List ^J^ä.. 

Lügner; als Lügner er- 
klären ^SS II 

machen (tun) J-** Imp. a. 
— machen (Gedichte) 
JlS med. }. — machen 

, zu etwas J-*^. Imp. a. 



(§ 85^) ; junger M. Ja 

Mekka *5Lo. 

Mensch ^UlJl P/. JoU. 

Merkmal '&&. 

* ' ' 
mischen, sich Ja.* Imp.u. 

mit (3 in. 
mit (in Begleitung von) 

£^; mit, in Verbindung 

mit, mittelst e->. 
Monat *Jj±i. 
Morgen, früher k^. 
morgige Tag oi. 
Moschee ^xs?**" . 



Mose 



C5 - J ^. 



al-Muglra X^aJ\. 



mit dopp. Acc. 

al-Ma'mün ^^Ql. 

Mann jLj Plf. jlii (Ge- 
gensatz zu Weib) jj* \ 



Muhammed 
Mühle Ai^lk 
Muslim werden ^L»*> IV. 
nach . . . hin <\\. 
Nachbar ^li, 
nachdem UJ mit Per/.; 
nachdem nun Qi. 



Glossar A. 



81* 



nachdenken y^i V.Inf, ^i. o b § 80; wo mit U^\ zu 

nachgeben Inf. ty^-. 

Nächste siehe „Bruder". 

Nacht JjJ; Nachts 5& 

nackt tßlj* fem. 'i—. 

nahe sein , sich nähern 

<-jf> mit £j*, 
Nähnadel 5C*V. 



Name 



O 9 



\. 



übersetzen, in den Noten 

bemerkt. 
Oberkleid *t£. 
Ode p^ Plf. jlijf. 
oder ^1. 
offenbar Pzr£. Act. iTvon 

^b wöd ^. 
öffnen ^Xi 7/?/. JCi. 
ohne ~I** w ^ ^ ew « 



c Omar 



r*- 



? ^ 



Osten 3 

packen J^\ mit Acc. und 



nehmen j^L\ mit j& auf. 
neidisch Part.Acc.vonj^^.. 
nicht in Verbalsätzen stets 

vor dem Verbum; vor 

arab. Per f. £ (sonst in 

den Noten angegeben), Page 3iU PJ/1 £&**. 

0-5 * 

tw emem deutschen Perf. Paradies ^JiL. 

^J mit mod. apoc; vor Pflanzen o£i coli. masc. 

dem Impf. $, ebenso vor pflegen ausgedrückt d. ^ 



an. 



<7em mod. apoc. 
nichts von IX verstärkt durch 

£yo vor dem Nomen. 
nüchtern Part. Acc. von 



\k° ult. 3 . 

Socin-Brockelmann, Arab. Grammatik 



mit dem Impf, § 96 d; 

meist folgt auf £>& das 

Subj., dann erst das Verb. 

fin. als Präd. 

Pflicht sein, als Pflicht 

Aufl. f 



82* 



Glossar A. 



obliegen 4*^£ ^ m l h * 
mit j*. 

Pharao c>5*ji- 
prächtig yi&. 
preisen ^-^ IL 

Preisen (Gott) Inf. ^\. 
Prophet AJ Plf. *&£l, 

sich als Propheten stellen 

ÜF. 
Propheten würde i£p. 
Ramadan ^Lö^. 
ar-Ra§ld j^iitJl. 
Rat; um Rat fragen ^Uo 

med. ^ X, 
Rauch ^U->, 
recitieren \y>. 

Rechte cr^?.« 
Regenbach J-~**>. 
Regierung, gute JUiOj, 
— Regierungszeit w&ers. 

Tage. 
Reich *SÜ£. 



reisen 3^° med. ^ mit uj 

mit jmdm. 
Reiter . C^L coli. 



Reittier ^ob. 

retten, sich la? «?£. ^ mit 



&? 



vor. 



Reue ^Lc\^S. 

Rücken, den R. kehren ^J^ 

II mit lf*. 
Ruhm <J^. 
Sache y>\. 
as-Saffäh 1\Jl1J\ 



sagen Jll med. ^ m# J zu: 

^** über. 
Salz '^L. 
Sattelgurt *W»m 
schaffen J*L, 
schämen, sich ^a. X § 44 c. 
Scham (Schamteil) ^ 

Plf. Jy*. 

Schamgefühl ^Ll^.. 

Schatten J£. 

schauen C^i mit tJ,] in, 



Glossar A. 



83< 



nach, auf. — schauen, 
zu Boden J^L IV. 

Schiff ^^kl*. 

schlafen , sich schlafen 
legen "Jü med. $, Imp. a, 
Part. Plf. JL^i: *Co. 

schlagen £Jf* Inf <1Jj^>. 

Schlange c>^-^- 

schlimm, auch Elativ ^. 

schmeißen ^lt> Imp. a. 

Schnee iS'. 

schön ^ZuJL fem. *-. 

Schöngeist (-io^ Plf iMsi. 

Schuba äSj*.^. 

Schulter UcS. 

Schwanz J^o>. 

Schwärze >\^c. 

schweigen Inf. cu«^. 

sehen ^j\j Imp. ^ß, § 44 &, 
vgl. § 8 Anm. 1; i/2 der 
Bedeutung finden mit 
dopp. Acc. 

Sehnsucht haben $& wed. 



« VIII mit L l\ oder 
■ * 

sein ; etwas sein £>lJ 

Seite; von seiten ^*. 
selber, selbst J~J-$ § 16 e. 

s 9 s 

senden J-*^ iT m^ eAirL 

nach; mit <^> mit. 
senken (den Blick) JU 

setzen, jmdn. an einen Ort 

Jaä. ?m£ J.cc. wzd (3. 
sicher J § 90/; 1456. 

7">7 +* 

sie Pt. ^ä. 

siebzig ^s^ao. 

sitzen bei jmdn. ^Ua. ZZJ. 

Sklave iy4^ PZ/. J^W 
Sklavin tf>lg. P//. J*£i, 

vgl. § 84 
so daß jj^L § 97. 
Sohn &>\ § 85d (äußerer 

Pluralbei Stammnamen). 



84* Glossar A. 


solcher, ein solcher,welcher ; 


streiten ; verschiedener 


solche, welche ^*. 

0^ 


Meinung sein eiJoL. VIII 


Sorge £X-ä. 


mit <3 über. 


speisen, Speisen auftischen 


suchen <J^U» Imp. u. 


<**]> IV mit Acc. d, Pers. 


tadeln ^M med. ^. 


— Speise <UÜ Plf 


Tag Jy. PL §83, 18; eines 


Jjlii 


Tages U£&. 


Stab &* 


Tageszeit jl£i. 


Stamm £Li Plf. j^tf*. 


Tapferkeit JUlcr 1 . 


£ 

stark joj^>. 
** * 


Teil, einem etwas zu Teil 


Starke *y. 


werden lassen ^^ Imp, 


stehn ^li* werf, j, Partie. 


u, mit dopp. Acc. 


Plf JüÖ: r ;i2s. — stehn 


Thora t\^ßj\. 


bleiben r tl /F. 


Tochter JLL. 


— dabei stehen ^iij. 


Tod cJ^c. 


stehlen Jjjl^. 


tot cu^;. 


sterben O^ med. y 


töten Jjü>. 


Stern 'Js?. 


Tor, der Part. Acc. von 


Sternseher fU^" . 


J^-. 


Stirnlocke jLJLJJLJ PZ/. 


Tor, das t^Jo. 


Jjgi § 84. 


Torhüter J1>U£. 


Streben, leidenschaftliches 


^ y ' C > 9 

tun J-ä£ ijwp. «, Tw/. Jää. 


^j mit J, nach. 


Traurigkeit £>}»» 






Glossar A. 



85* 



treten, hintreten \j&y 



trinken cjyä 7mp. &• — 
zu trinken reichen ^^o 
Imp. i, mit dopp. Acc. 

Türe £>£. 

c Ubaid 



übermächtig Partie. Acc, 

von Og». 
Übertretung 



>. 



und 



unfruchtbar %U fem. iL-- . 
ungläubig ji&. 
Unrecht tun ^Ui 7mp. *j 
7w/. pJs. — U. leiden 

unterbrochen sein jkä VII. 
unterstützen ^U md. 3 

IV mit Acc. 
unversehrt bleiben pu£ 

7???^. a, mi£ ^ vor. 
unwissend Part. Act. J*fc*i . 
Vater £>* § 85 a. 
verändern ^U med ^5 77. 



verbrennen , intr. ( 3;~ a - 

7777. 
verfolgen 5.0 7777. 
vergeben U-& ult. $ mit &L 

d. Pers. 
verheiraten ^j. 
verherrlichen f^So VIII, 

mit l_j mit. 
verklagen, sich ^S^. VI 

mit (J,\ bei. 
verlegen <J^>. 
verschieben yL\ II, J 

auf. 
Verstand J£*. 
vertrauen auf ^Ä VIII 

mit Acc. 
verzeihen wU Imp. i. — 

Verzeihung erflehen id. 

X. — verzeihend )yi*. 
viel sein, werden y& Imp. 

u\ viel machen id. IV. — 

viel y£?\ Elat. 1 r xS\ 

meist. 



86* 



Glossar A. 



vier &y, jem. * — — 

vierter g*£. 
Vögel coli. ^Ii>. 

voik yß. 

von partit, von weg ^. 

vor (räumlich) = zwischen 
den beiden Händen 
(Dual st. constr.). 

vorausgehen ^jS V mit 
Acc. 

Vorbeter ^\. 

vorführen -*a** IV. 

Vornehme coli. iU. 

vorzüglich J-öl», Elativ 

S • JA 

wahrlich Jl § 145. 
wann, wenn IM mi£ Per/. 

§ 156 a. 
Waraka ^*5^* 
warum ^J — warum denn 

6 Cj. 

was? &. 

waschen J~«x* Zwi^» •■ 



Wasser *L«. 
wegen i¥Äp. J. 
weggehn lyLi 
Wegstrecke Äil^. 
Weib ifji} (§ 85 5), Pfar. 

weil J$ § 150«. 

Weile iftLo. 

Wein ^t^.. 

weise £*£L PJ/. *Ü». 

Weisheit <^^ä.. 

welcher ^>A 

welcher von, welcher immer 

^\ mit fobj. Gen. 

• . ^" 

Welt (diesseitige) U>>. 

wenig J-^. 

wenn ££ § 157; 158. — 
wenn, mit Conditional 
^J w?i£ Perf. — wenn 
jemand ^y» § 157; 158. 

f > s * 

Werk, gutes J-»* P//'. 

O .9* 

Wert Äi-J». 



i 



Glossar A. 



87* 



Westen 






Wettlaufen { j r ^ uJ VIII. 
widersprechen UdsL III 

mit d. Acc. 
wie £> (untrennbar vor 

dem folg. Nomen). — vor 

einem Yerbalsatze U^ ; 

vor einem Nominalsatze 

wie? auf welche Weise? 
wie auch immer lJu^.. 



Wildpret 

Wind *>j fem. 

wissen ^S Imp. a. — 
Wissen £i*. — wissend 
P+& mit c_j, Elat. £1*\ 
am besten wissend. 

woher? ^\ cx <. 

Wohlbehagen (Ruhe) brin- 
gen Jj med, 3 IV mit 
Acc. 

wohltun cr ^^. IV. 

Wohnung j\> fem. 



Wolf C^\. 

wollen *lio med. ^ Imp. a. — 
nicht wollen (sich wei- 
gern) jjii Imp. a. 

Wundertat s^*" . 

Wunderzeichen k>\. 

wünschen >\j med. $ IV. 

Wüste *l2i Plf. JLjUi: 

Zauberer y^^. 

Zaum; im Zaum halten 

CkZ Imp. u. 
zehn t^S. 

Zeichen, deutliches <L£Z. 
Zeit cus^. 

zergehn <1>V> med. $. 
ziemen, sich U-> VII. 
Zorn ci^a*. 
zu (zu hin) Pröp- J»^- 
zubereiten Ju<o .ZV. 
zufrieden sein ^>J Zwp. a, 

mi£ c_-> mit. 
Zunge '£UJ P//. Sl^l 



88* Glossar A. 



zurückkehren 5-^-3 m ^ zuvorkommen (anfangen) 

j| zu. Ijo Imp. a, mit Acc. d. 

zurücklassen Jyi, P. Mwd ^ d. S. 

zurücklegen (eine Strecke) zweiter ^b. 



Glossar B. 



89* 



GLOSSAR B. 



\ part. inier. oft vor dem 
ersten Teil einer Doppel- 
frage. 

CJ\ 8t.c.#\(§85a) Vater. 

bo\ adv. stets, auf immer; 
mit Neg. nie. 

p+jk\ß[ Abraham. 

J->\ Kamele. 

^yi imp. i; c. acc. kommen. 

c. acc. |?. e£ c_j r. jmdm. 

etwas bringen, geben. 
y\ pZ. ^u '\ Spur, Zeichen, 

Anzeichen. 
^Ä.1 jem. ^^ä-> einer, 

jemand. 
*1 (§ 85 a) |». ityü Bruder, 

Nächster. 



iiaJ i^p. z^ nehmen, er- 
fassen. 

VIII machen; c. 2 
acc. annehmen für, be- 
trachten als. 
yL\ II verschieben. 

^aü letzter , zweiter, 
Ende. 
ij^Ä.M\ die jenseitige 
Welt. 

j±.\ fem. ^ßy*-\ anderer. 
<1j>\ feine Sitte, Anstand, 

Humanität. 
t>\ Adam. 

9 

M da, siehe da. 

IM conj. als, wann, wenn; 

adv. da (plötzlich). 
£>M iwp. a; inf. ^M Gehör 



90* 



Glossar B. 



leihen, c. J pers. et ^ 
rei, erlauben, den Eintritt 
gestatten. 

II zum (muhammed.) 
Gebet rufen. 

X um Erlaubnis bitten. 
2>Sf pL ^STOhr. 
^\>1 Gebetsruf. 
,3>\ IV schädigen, be- 
drängen, stören. 
J>j \ fem. Erde, Land, Ge- 
gend, Boden. 
3j\ inf. 3>\ schlaflos 

sein. 
^xÜLoM\ (die Araber haben 
die zwei ersten Laute 
des N. als Artikel be- 
handelt) Alexander. 

JS\ imp. u essen; zu essen 
bekommen. 

III mit jmdm. essen. 
J^\ inf. I essen. 



y\ part. zusammengesetzt 

aus ^\ und V. 
$l"(— $&\) außer (§148). 
Jjtfl fem. J$\ (§ 18 a) 
derjenige, welcher; wel- 
cher. 
Li!' iwtp. a sich gewöhnen 
an . . . 

Fi// vertrauten Um- 
gang haben. 
L-aJ \ |)Z. v_iM \ oder ^J\ 
tausend. 
^_j>y\ vertraut. 
J ^J\ schmerzlich. 

jj] yi, ££jT ein Gott. 
■ 
JjjT(§12Anm.a) Gott, 

Allah. «Ojf o^l Män- 



nername. ^a^J^ o Gott! 
Ji pröp. (§ 916) gegen, 
in der Richtung nach, 
zu, bis, bis zu; bezeich- 
net auch die Zugehörig- 
keit. 



Glossar B. 



91 ! 



Jl Fragepartikel vor dem 
zweiten Teil einer Dop- 
pelfrage: oder. 

Ul was anlangt. 

jTl imp. u, sich nach etwas 
richten. 

Jl pl. <***# (§ 85/) 
Mutter. 
***\ Religionsgemeinde, 
Volk. 

yo\ imp. w, c. acc. p. et <^j 
r. heißen, befehlen. 



«^ 



7* 



\ Befehl , Macht : 



Sache, Angelegenheit. 
j— s— ■** Befehlshaber, 

Fürst. o-+«*}+l I j~*\ 

der Fürst der Gläubigen 

= der Chalife. 
^r*\ imp. a, c. acc. sicher 

sein vor . . . 
IV glauben. 
Ä^l pL*&($BBg) Sklavin. 
$ (§ 97, 1606) daß. 



ö l (§ 150 a) daß. 

&\ (§ 157, 158) wenn. 

pV (§ 145) siehe, wahrlich 
(oft nicht zu übersetzen). 

U\ j5ron. (§ 16) ich. 

C-ol pron.; fem. cui\, du. 

^liiV (§ 85 r) coli. 'J& 
(§ 12) Mensch. 

UlljWffc (§ 152 Anm.26), 
aber, vielmehr. 

^\ oder. 

Jy /em. (J^ erster (de- 
form, awc/i Anfang). 

Jjfcl coZL Angehörige, Fa- 
milie, Leute (vgl. § 141) 
Einwohner. 

^ß\ Vokativpartikel. 

^ß\ was für einer? (§ 19a). 

l|\ Nota acc. s. § 48 &,143,148. 

^A part. wo? wohin? 
C>£l J^ wohin? £Jt ^ 
woher? wo? (vgl. cy o). 

dol Zeichen, Offenbarung. 



92* 



Glossar B. 



lQ[\ (§ 80) Exklamations- 

partikel. 
u_> präp. in, an; mit (Ver- 

bindung u. Mittel); um 

(Preis), bei (Schwur). 

c_-> y* \ >] da war. 
J^lf Babel, Babylonien. 
J^f imp, m, tapfer sein. 
Jal^ Tapferkeit, Stärke, 

Macht, Strafe. 
^.ät?M\ Männername, 
tir? Meer, großer Fluß. 
c £'yQ\ Landschaft an der 

N.-O.-Küste Arabiens. 
J^\ aus dem Munde 

riechend. 
jo Ausweg (s. § 119). 

's.* • 

lsX> imp. a beginnen. 

J jo 7/ c. occ. vertauschen, 

verändern. 
^3^ Beduine. 

o 

ß pietätvolle Behand- 
lung. 



k^o iw/. k-wwo auftun (die 
Hand). 
LL*o Teppich. 
J-io 77. c. acc. jws. et c_j 
r. jmdm. etwas als frohe 
Botschaft ankündigen. 
^XaS pl. jl*^\ Blick, 
Intellekt. 
*£* Ente, (Öl-)flasche. 
££? zu s pät kommen. 
IV jmdn. aufhalten. 
X finden, daß etwas 
spät kommt. 
£> . -k> pl. äJJ^U^ Patrikios. 

{j£> Bauch; Grund (eines 
Tales). 
^*i»lf pl. cjWy unterster 
Teil; Inneres, 
cui^ M»p. a erregen, 
schicken. 

veZ Joo 77 entfernen. 

l>Jo ^>rä/?. nach, nach 

dem Weggang, nach dem 



Glossar B. 



93 H 



Tode von . . . J^*o ^ 

' s 

nach dem Tode von. 
JjJ einer (§ 141), Teil, 

Stück; einige. 
Mj^sb Bagdad. 
jp.s£ I imp. a and IV 

hassen. 

O 9 S 

Jaj*-> Haß. 

**■*■* * 

^yc> imp. i inf. ^U.? suchen, 

erstreben. 

VII erforderlich sein. 



so Bitte, Erfordernis. 
^io imp. a bleiben, übrig 
sein, am Leben bleiben. 
SLib inf. 

9 s jt 

yo y\ Abu Bekr, Name 
des ersten Chalifen. 

s s 

^50 imp. i weinen. 

jJ~> pl. >)h Land, Ort- 

s 

schaft (Plur. coli. Land). 
jL imp. Uj c. acc. erreichen, 
gelangen, zu Ohren kom- 
men, inf. ty^- 



II hinkommen lassen. 

III hoch bieten. 

IV melden. 

)h imp. u prüfen. 
^yo imp, i bauen. 
f i Cü inf. 

i?K§85d,^ §7e2; 
136) pl. r i<xA Sohn. 
iil\ ^LL (§ 85 e) Tochter. 

' 's 

d>£ pl. <L>\y-\\ Tor, 



Türe. 



^.^? pl. f^i? Tier, un- 
vernünftiges Tier. 

CXo jpt. <— Ao \, u^i Haus, 
Zelt, Familie. jdTcLo 
Schatzkammer, Kasse. 

^lf imp. i verkaufen, kaufen. 
£0 iw/. J Verkaufen.. 

^>l3 wed. ,3 7 sich trennen. 
_ZT 1) klar sein, einleuch- 
ten; 2) scheiden. 

. ££» (§ 123,124/i) pröp. 
zwischen. . . . ^oS ^sS 



94^ 



Glossar B. 



eig. zwischen den Hän- 
den von ...,=- vor. 

lllf, Ci-o conj. meist 
mit Nominalsatz: wäh- 
rend. 
J^o Xgut eingerichtet sein, 
in guter Ordnung sein, 
^o Imp. a, c. acc. folgen. 
VIII folgen , jmdm. 
nachsetzen. 

präp. unter 
' id. 



«5y imp. u zurücklassen, 
lassen, aufgeben. 

JJii Mühe. 

^p3 (vgl. J> 3 ) fem. 
Frömmigkeit. 

JaJJ IV verschwenden. 

üio fem. (§ 17c) jene. 

^ui Vollendung. 

S^iS nom. unit. Dattel. 

k-Jö med. 2 c. J* jem. ver- 
zeihen (Gott). 



5 £ -X" Hilfe zur Blutrache 

verlangen. 
C*3 17 feststellen. 
,J£> imp. a, ein Kind (acc.) 

durch den Tod verlieren 

(von einer Mutter). 
ClSÜS fem. JoSb drei. 

»_««* O^J» dreizehn. 
JÜ»' aäV hernach, hierauf. 
l^i Preis. 
&* j^o X eine Ausnahme 

machen. 
KJJ sechsjährige Kamelin. 
u3 pl. <JL>tlS' Kleid. 

• T ' 

r y Knoblauch. 
£**£ Stirn. 



^1^. a. vor den Kopf 

stoßen. 
^ä. knieen. 






Wand. 



^j^. Böckchen. 
<^> JJL 7177 an sich ziehen, 
packen. 



Glossar B. 



95* 



C4- iwp* Ui ziehen, schlep- 
pen, herausziehen. 

^jL imp. i laufen, fließen, 
passieren. 

%,UL pl. gg. (§ 84) 
Sklavin, Mädchen. 

Jj>j.ä. reichlich. 

J-»L hinsetzen ; veran- 
stalten; c. 2 acc. zu et- 
was machen; beginnen 
(§ 96 d Anm. b). 

2 li.^. Tyrannei. 

Ja. imp. i groß, gewaltig, 
erhaben sein. 

jJ,sr° Band. 

J^ 4- &'wp« * s i° n setzen. 
i77 c. acc. sich zu 
jmdm. setzen, bei ihm 
sitzen. 
J^y^- >n^. Sitzen. 

JU? (§ 73 e) Stammesname, 

^ 4$. £*•**. 

glühende Kohle. 



j^ä. zmp. a zusammen- 
bringen, versammeln. 

0li£ 2 ^w eine Ver- 
einigung zwischen zweien 
veranstalten, beide zu- 
sammen vor sich kom- 
men lassen. 
IV Jp &\j 2-Ȋ-V {auch 
ohne *->\') und mit ^\) 
seinen Entschluß auf 
etwas richten. 

VIII sich versammeln, 
sich zusammentun. 

^.^.ij. gesamt (U l<t ^ 
als Zustandsacc: ins- 
gesamt). 

J-*4- Kamelhengst. 

ÄJiL pl. £>Uä. Baumgar- 
ten, Paradies. 

S>JJL VIII meiden. 

zjjUä. pl. j3U&. Leiche, 
Begräbnis. 

äoUa. Schuld. 



96* 



Glossar B. 



med. 2 IV c. acc 
pers. et Jl r. Antwort, 
Audienz, Gehör geben, 
einwilligen, jmdm. etwas 
zusagen, willfahren. 
X erhören. 
^-Jy*> Antwort. 

>liL med. $ freigebig sein. 

^Ul med. ^ c. acc. vorbei- 
gehen, passieren. 

j^X^ 111 bekämpfen, bes. 
Ungläubige. 

^L III etw. offen tun. 

JaU>. pl. J-^ä. unwis- 
send. 

tS^jtXL. Zustand der 
•* •*- * 

Unwissenheit, Heiden- 
tum, 
slil med. ^j, c. acc. kom- 
men zu c. c_j bringen. 

i ^rf in/- 
yS^L. IV lieben. 



2 ^ 



Liebe. 



aufhalten, 
abessinisch. 
tj&i (vgl. § 96 ; 156a Anm. c) 
bis; sodaß; mit dem 
Zwecke daß (bisweilen 
endlich, schließlich). 
^jIä. durch seine Freigebig- 
keit bekannter arab. 
Dichter. 
%. imp. u die Pilgerreise 
nach Mekka machen. 

V11I sich auf etw. be- 
rufen. 

*«£• pL ^ Pilger- 
reise nach Mekka. 

5 * ' f 

^s^ jtf, ^- guter 

Grund. 

v^sj-Iä. Pförtner, Kam- 
merer. 

Cj^xL. II c. acc. pers. be- 
nachrichtigen, erzählen; 
V sprechen. 
X neu annehmen. 



Glossar B. 



97* 



Cj^*- pl. 0^^-\ junger 
Mann. 

*>\L dick. 

J"J^. imp. a, c. acc. vel £y* 
sich in Acht nehmen 
vor . . . 
j^xs». inj. 

j.L pl. j\^L\ frei, edel. 

i«^»- 777 bekriegen. 

VI mit einander Krieg 
führen. 

>'jL Eifer, Zorn. 

J^£ JF brennen, ver- 
sengen. 

^'jL II bewegen, aufregen. 

tj*. ZT für ungesetzlich, 
unerlaubt erklären, ver- 
wehren. 
*lji- Heiligtum. 



f*j? 



Harem. 



07 



77 bekümmern. 
r l^- 7F merken. 
1)U1ä. Abrechnung.. 



imp. w beneiden. 
L Neid. 
imp. w schön, gut 



jJLL Neid. 



sein. 
7F gut machen. 



elat.ZJZJL\ schön, 



gut. 



da sein. 
^^ imp. u, c. acc. pers. 
vel j* da sein bei, 
gegenwärtig sein. 

IV herbeibringen, bes. 
vor einen Herrscher 
führen. 

F777 c. acc. an jmdn. 

herantreten, vom Tode. 

Pass. d. Tode nahe sein. 

jiim VIII für sich graben. 

kia. imp. a in Obacht 

nehmen, hüten. 

FZ77 c. tJ r. acht 
geben. 
i.L besorgt. 



Socin-Brockelmann, Arab. Grammatik. 6. Aufl. 



G 



98 H 



Glossar B. 



,5^ Wahrheit, Gewißheit, 
Recht, Anspruch. 

£fl£L pl. Jlli. Gewalt- 
haber, Richter. 

J.L imp. u lösen, öffnen; 
imp. i erlaubt sein. 
IV vel X für erlaubt 
erklären, erlauben. 

Ä^UL Taube. 

cX^L imp. a loben. 

j^äT* Muhammed (der 
Gepriesene). 

^iLl töricht, dumm. 

jia» imp. t aufladen, tra- 
gen; bringen; transpor- 
tieren , ein Reittier 
schenken, c. <J^ angrei- 
fen ; c.acc.pers. et j£ r. auf- 
sitzen machen, lassen; 
zu etwas bringen, be- 
wegen. 

J^^L. V sich von Sünden 
reinigen. 



LUk. Balsamierer. 



*\IL Eva. 



llL med. } VIII c. <J,\ be- 
dürfen, nötig haben. 
o 
Äa-UL c. w_j Bedürfnis ; 

das, was jemand bedarf; 
c. (J^ Bitte, die an jmd. 
gerichtet wird. 
^j>2*^ \ arab. Dichter (-j-ca. 

110/728). 
Jla. med. _j iJ umdrehn. 
jli. Zustand, Lage, 
Sachlage. 
^^ imp. § 44 c leben. 
II begrüßen. 
IV leben lassen. 
2UX. Schamhaftigkeit. 
^la. med. ^5 bestürzt werden. 
CUaaI schlimm, ruchlos. 
II u. IV c. 2 acc. einem 
etwas erzählen. 
FZZ7 prüfen, erproben. 
t^L pL jt*»J Kunde, 



Glossar B. 



99* 



Nachricht, Angelegen- 
heit. 
j-^-=L kundig, weise. 

J.X.Ä- imp. i Brot machen, 
backen. 

iXaL erlöschen. 



*» 



21^. Zelt. 

* y 

,o-X^ imp. i irc/ 1 . <*lx=L. be- 
siegeln, untersiegeln, ver- 
siegeln. 

J^- sich schämen. 

A.sf.<x±. Hadiga (erste Frau 
Muhammeds). 

Aajw*^. .Betrug. 

£LxaL imp. u dienen. 

X c. acc. von jem. einen 
Dienst annehmen. 
^«vXsL Inf. 



? va^ coZZ. Dienerschaft. 
^U. Diener. 

fL imp. t sich niederwerfen, 
fallen. 

-^a. mwj?. t$ herausgehen, 



herauskommen, hervor- 
gehn, ausziehen, abreisen. 

IV hervorziehen, her- 
ausgeben, austreiben. 

X herausholen. 



'y^ 



VIII ziehen. 



j£*. VII ein Loch be- 
kommen. 

AitjaL j9?. o^!i^ Schatz, 
Schatzkammer. 

^^L. 77 beschämen. 

e ^^L Prozeßgegner. 

y^L IX grün sein, werden. 

krL Handschrift. 

^krL imp. a sündigen. 

CJ^ al-Hattäb, N. e. 
Mannes. 

Ä.^L Eigenschaft. 

jJlä. imp. u ewig sein, ver- 
weilen. 

JaÜ V frei werden. 

gl*, c. acc. _pers. ein Ehren- 
kleid verleihen. 
G* 



100* 



Glossar B. 



LxL VIII eig. sich ver- 
mischen; eintreten (von 
der Dunkelheit, in der 
man die Gegenstände 
nicht mehr unterschei- 
den kann). 



II zurücklassen. 

* - - ~> 

<^i~J^ (§686) pl. iÜUrL 

Chalife. 

^J^Iä* Gegenteil. 
K ^L imp. u erschaffen, 

bilden. 

• s ^ 

yj^L ein Parfüm. 

^ allein sein mit (v_>). 

** *» x 

Oc^L zmp. u erlöschen. 

.j^l 5. j& 50. 

^iUL wed. ^ § 42 d; imp. a 

fürchten. 
v3^L, Ail^* Furcht. 
^LL. wieJ. ^ I betrügen. 

VIII unterschlagen. 
j& VIII wählen, für sich 

auswählen. 



(auch als elat. § 57 
Anm.) gut, Gutes, Wohl- 
fahrt. 

ÄillaL Näherei, Naht. 

JU. m^. ^5 ZZ sich etwas 
vorstellen. 

a5G (vgl. § 67 d) jrf. 
i_jt£j Last-, Reittier. 

^f > 7/ eine List gebrauchen. 
IV den Rücken kehren, 
weggehen. 

*^> der Tigris. 

* * * 
^L> IV hineinbringen. 

^y IV erreichen, er- 
fassen. 

*&l Pl" P^y Drachme, 

Silberstück. 
^> imp. i wissen. 

IV caus. 
1*5 imp. u rufen, anrufen, 

c. c-> zu Gott beten um 

etwas, c. ^ gegen jem. 

(§ 125) herbeirufen, nen- 



Glossar B. 



101* 



nen, c. acc. et J} jmdn. 
zu etwas bringen, ein- 
laden, auffordern. 
s£> Gebet. 

v_i-> Tambourin. 

J^> pl. jSls> Buch. 

£&> imp. a stoßen, über- 
geben, ausliefern. 

<^U> waschen u. pressen. 

0> imp. u, c. ^yc nahe kom- 
men. IV sich nahe stellen. 
^ > etat, ^i > \ niedrig, 
gering, nahe; pl. ^>\ die 
nächstliegenden Teile. 
Cß (§69a) fem. Welt. 

j\> pl. j3> Wohnstätte, 
Haus, Sitz, Hof. 

^2 > präp. herwärts, unter- 
halb ; mit Ausschluß von, 
außer, vor. o^ > cy° *d. 

r i\^> Arznei. 

^Ua> pers. Landadeliger. 

& Schuld. 



0.^ 



cri> pl> ok,>* Religion. 

j&> (§84, 28 Anm.) Denar, 
Goldstück. 

V> pron. (§ 17a) dies. \> U 
(§ 19) was? 

^y> Macht, Vermögen. 

f> imp. a, c. acc. er- 
schrecken. 

^> imp. u, c. acc. denken 
an, erwähnen, nennen, 
sprechen von. V sich er- 
innern. 

&y>fem. && pron. (§ 17 d). 
jener. 

/> §176; §141. t £&i 
eines Tags. 

^Ua> imp. a gehn, weggehn. 

JrftjJ pl. J» 3 £ Kopf, Haupt- 
sache. 

^~£j pl- *Uo^ An- 
führer, General. 

J\$ imp. j£ (§ 44 6) 



102' 



Glossar B. 



sehen, der Meinung sein, 
glauben, für gut finden; 
c. 2 acc. finden, als etwas 
ansehen. 

£\j Einsicht, Bat, An- 
sicht 

&y Jeni- <^*iy vier. 

j4-3 i m P' * umkehren, zu- 
rückkehren. 

jL> fem. pl. jL'/\ Fuß, 
Bein. 
J^-5 1^- J 1 ^ Mann. 
JL^.5 verworfen, verflucht 

(vom Satan). 
J^iJ //c. c_j jmdm. Will- 
kommen (£ä*J^) wün- 
schen. 
J^5 imjp. a, c. acc. pers. Mit- 
leid mit jmdm. haben. 

<L*a.j Gnadenerweis, 

Gnade (bes. Gottes). 






vel 



^r) 



schlaff sein. 



^3 iwp. u zurückbringen, 
zurückgeben. 

VIII sich zurückwen- 
den. 
>j inf. I Zurückgeben. 
*\Sl) elativ \>j\ schlecht. 

*%\>\ Schlechtigkeit. 
£>j Flecken, Spur. 
*i>j Mantel. 

Jjjtj imp. u, c.2 acc. jmd. mit 
etwas beschenken, aus- 
statten, Nahrung geben. 

O 9 

Jj^> Lebensunterhalt 
(bes. der von Allah ge- 
spendete), Nahrung. 
Jfow* Marzük, N. e. 
Mannes. 
J~*^ IV schicken. 

JjLj pl J^ij Bote, 
Gesandter (bes. Gottes). 
f-^5 c. e-> rei auftragen. 
£X>5 -^ besetzen, einlegen. 
5^>; IV säugen. 



Glossar B. 



103* 



^-o; i m P> a > c - acc - zufrie- 
den sein, sich zufrieden 
geben, Gefallen finden. 

**x& <*JüT ^3 G ott naD ' 
ihn selig (§ 9). 
IV zufrieden stellen. 
^*) inf. I Wohlge- 
fallen. 
S*) VIII in Zittern ge- 
raten. 
tjzj imp. a hüten. 
£)j pl. i£j Hirte. 

*"£*,) Vi" y*> Unter- 
tanen (auch der Sing, 
hat coli. Bedeutung). 
i\ZjZ pl £\^> Weide- 
platz. 

*1^) imp. a heftig begeh- 
ren; c. ^Js> das heftige 
Begehren nach etwas 
aufgeben, etwas verab- 
scheuen. 

g») imp. a emporheben, er- 



heben (Stimme); c. J,] 
etwas vor den Bichter 
bringen, einreichen ; pass. 
in der Ferne auftauchen. 
£^j hoch, hochgesinnt. 

,Ji; IV c. c_j milde sein 
gegen . . / 

bogen. 
'SCs'j Hals. 
*jt£j Flicken, Einsatzstück, 

Zettel, Bittschrift. 
<J^> imp. a, c. acc. sich 

auf ein Beittier setzen, 

reiten. 
^J imp. i, c. < > r. werfen, 

bewerfen. 
1\^ me ^- $i I umkommen, 

c. acc. et ly^ jmd. be- 
freien von . . . 
t*) (statt ^) fem., pl. 

Ä.s?lJ Geruch. 



104* 



Glossar B. 



^Iä^ coli. Ocimum basili- 
cum. 

>\j med. $ IV c. acc. wol- 
len, beabsichtigen, wün- 
schen, hinstreben auf, 



Jj med. $ V c. acc. vel <*_ 
heiraten. 



M 



Brust. 



zu . . . 

f\j med. } suchen, an- 
greifen. 

t2p\ die Rhomäer, Byzan- 
tiner. 

\J{) i m l h l überliefern, be- 
richten. 

)) pl" j\j)\ Knopf. 

3)5) Boot - 

tfj heftig bewegen. 

II refl. 
^Jj imp. u eine Braut ins 
Haus ihres Mannes ge- 
leiten. 
JjJj erschüttern. 

II erbeben. 
j^.joj Ketzer. 



<J\j med. 3 imp. a aufhören. 
J\?J infi Aufhören, Mit- 
tag oder Nachmittag. 

*1.^) $» ^3) Ecke, 

Winkel. 
Iaj imp. i emporschießen, 

schön gedeihen. 

C*£j Olivenöl. 

>\\ med. ^5 iwj>. i, c. 2 acc. 

mehr geben, zufügen, 

beifügen, 
jo \ Männername. 
^ 2?ar£. § 90 d; 96 b. 
JLl ttwj?, a, c. 2 acc. einen 

um etwas bitteü. c. 

acc. _pers. c£ ^ fragen 

nach . . . 

JSt^i Bettler, 
zuvorkommen. 



Glossar B. 



105> 



yUo imp. u vel i verstecken, 

schützen, 
cxs^ imp. u, c. J, sich 
niederwerfen vor . . . , 
itpoaxuvcTv. 
>}*."> inj. 
a.x A ~' c Moschee. 
gU^ Freigebigkeit. 
^ pl. j\fv»\ Geheimnis. 
^jZ> Thron. 

rX^ $' r3j^ Sattel. 
'Sy** pl. 1-*«j Lampe. 

£^o IV eilig sein, in Eile 
sein, c. g sich beeilen 
mit . . . 

5?.^, elat^li\, schnell, 
behende. 

d:i\yoi Suraka, Name eines 
Mannes. 

XsX^ pl. ^.sX^ii Vorder- 
arm. 
s>li Männername. 



'j&li pl. JLiLl Reise. 



JiUo elat. JjUoI unterer 

Teil, 
kid IV absetzen. 
^JSJLi zu trinken geben. 
dS^o pl. SS^ Münzstempel. 

c^SJ* imp. u schweigen, 
verstummen. 

j^o imp. a betrunken wer- 
den, sein. 

&\jLL pl. ^5^» be- 
trunken. 

^ß^c imp. u wohnen, be- 
wohnen, ruhen. 

iÄlo II Macht geben, zum 
Herrscher machen, ein- 
setzen. 

fXZs imp. a unversehrt sein. 
II Wohlfahrt, Heil 
spenden, c. j* grüßen. 
IV c. Aj sich Gott 
ergeben erklären; auch 
elliptisch: Muslim wer- 
den. 



106^ 



Glossar B.' 



\^Si Unversehrtheit, 

Wohlfahrt, Heil, Größe. 

^Üjf aJ& Heil über 

ihn! parenthetisch den 

Namen von Engeln und 

vormuhammedanischen 

Profeten nachgesetzt. 

\<\L\ (inf. IV) Islam. 

pJL\ Männername. 

^Z> imp. u Gift in etwas 

tun; vergiften. 
£*-! imp. a hören. 

l£^> II c. 2 acc. vel c. acc. 
et l_-> nennen, benennen. 

JJ^(§ 50 a, 85 Name. 

^U^> Himmel. 
tyZ* IV alt werden. 
Cf ^ Zahn, Alter. 
jjJ* IV stützen. 
dJjii pl. nom. ^y^? (§716); 

Jahr. 
%& med. $ IV schlecht 
machen, handeln. 



^UCo med. $ in den Boden 
einsinken. 

*^9% * ,\' * " 7 e > \' * 

>yj\ jem. i\ >y~ä pl. £)\ >y*3, 

>2~t schwarz. 
jJlSt^l (s. § 136) N. 

pr. eines Mannes. 

• • ,. £' ^ 

j^~j pl. *;lw> Herr, 

Gebieter. 
o 

'&!» Stunde, Weile. 

J>^> pari § 90#; 966. 

^^L j;Z. jj£Jo\ Markt, 

Gasse. 

j\Z* med. ^j, imp. i reisen, 

ziehen, gehn. 
<> 
*'j*m*a Wegdistanz. 



Schwert, Säbel. 



*Tt 



JlSüf (linke Hand) Nor- 



f Ua VI ein übles Vor- 
zeichen finden. 

Jt&jf (linke 
den, Syrien. 
jlä jung. 

lJLLmi Jugend. 



Glossar B. 



107 : 



SSJ^ hineinlegen. 
<^-£> II vergleichen. . 
J-X-i) impf, i schelten. 
£±ä Fett. 

jJ* imp. u schnüren, bin- 
den. 

f > < - < * 

jojoä e?ߣ. w>^>\ stark, 

mächtig; heftig. 
-£> (eZa£. ^. § 57 Anm.) jrä. 

jl^äi schlimm, schlecht. 
CjJ* imp. a trinken. 
<Jj^3 JFhoch sein, empor- 



ragen 
f. ? - 



Ort des Sonnen- 



aufgangs, Osten. 

«2oj-& Genosse, Verbün- 
deter. 

«j££» FZZ7 kaufen, erhan- 
deln. 

dC^siX* Männern am e. 

laio Haare, Felle. 
*J3*\ behaart. 

<£i.^ _2?Z. *U.^ (§ 85 m) Lippe. 



^slio anreden. 
• • < 
^Ji^o /Fe. <J.fr zärtlich 

besorgt sein um . . . 

,jio imp. tt spalten, hin- 
durchgehen. 

&ib imp. w, sich beklagen. 

JUo imp. a riechen. 

^y^^i fem. Sonne. 

JlCio links, linke Hand. 

^uo med. 3 IV c. <J] deuten, 
auf. 

^Jy* imp. i braten, 

^Ma-i^ III c. acc. sehn, 
Augenzeuge werden. 
«xäUo jpZ. ^4a-^ Zeuge, 
Notar. 

JJ*±> pl. Ol— Schach- 
spiel. 

«LS» med ^_5 imp. a wollen, 
wünschen. 

*<££ (§ 83, 18) Sache, 
etwas. 

Greis, alter Mann. 



f 



108* 



Glossar B. 



^Ik^Jo pl. £jMZjz» Teufel, 
Satan. 

«J^o imp. u gießen, aus- 
gießen, c. ,J* befallen. 

y f! ^o IV in den frühen 
Morgen eintreten, c. acc. 
früh, bald etwas werden. 
^iLLx Lampe. 

ylo imp. i, c. ^ aus- 
harren gegenüber, etwas 
ertragen. 

^S& pl. A\S1^> kleiner 
Knabe. 

^^ pi. f ^r dat. y& 

richtig, korrekt. 
vS^r° imp. a, c. acc. um- 
gehen mit . . . 
III c. acc. einem Ge- 
sellschaft leisten. 

X sich zum Gefährten 
nehmen. 

Anhänger; Freund, Ge- 



nosse; Mann, Besitzer, 
Bewohner von . . . (vgl. 
§ 141). 

^^ pl. U*.*^ Blatt. 

5wo imp. u wegkehren, ab- 
spenstig machen. 

* * * 
^y>~o III antreffen, finden. 

^<x^> imp. u die Wahrheit 
reden, aufrichtig sein. 

II für richtig halten, 
jmdm. glauben. 

V. c. j£* pers. et ^ rei 

jmdm. etwas als Almosen 

geben, schenken. 

(Jj.o^opZ. ils'cX-ol Freund. 

£^> c. c_j rufen. 

^J^> FZZ sich wenden, 

weggehn. 
f^-o kleiner Stamm. 
uX.äX> hinaufsteigen. 



Männername. 
,L«^> klein, gering. 
1 _pZ. ^i^, gelb. 



Glossar B. . 109* 



p.^> 2 7 in Ordnung bringen, werden, sein, sich be- 

in Stand setzen, Glück geben, anfangen. 

verleihen. ^^ sich ärgern. 

**üU fromme Hand- ££*> 7777 au f der Seite 

lung. Hegen. 

^Lo II beten, den Gottes- ^j£> Vormittag. 

dienst verrichten Jj^ £f£ i mp . t schlagen, spie- 



r±L 3 tk^ls. <UJ\ abgek. l en (Instrument). 

f*^ § 9. VIII refl. aneinander 

*\U=», a^)~o(§ 2 c) Gottes- schlagen, unruhig sein. 

dienst, Gebet. V^ ^/ ^ Schlagen. 

^14 iwp. machen, ver- %^ einmaliges ScKla- 

anstalten. gen. 

£j£> med. _j IV treffen, zu JJJ^ x für schwach an- 

Teil werden. sehen, unterdrücken. 

Cjy^ Stimme. Jj^ das Doppelte. 



O 9 



*jy*pl.jy° -Figur, Gestalt, ^Ju, Bukett. 

Bild. JUo imp. u beigeben, zu- 

^L^> med. ^ schreien. gesellen. 

VI sich anschreien. ^u> med. 3 77 aufleuchten. 



~o in/. Jagen, Jagd, ££la pl QU Land- 
Wild, Fischfang. gut. 
^U» mee?. ^5 c. acc. etwas ^-ä^> pl. eiU-ol Gast. 



110* 



Glossar B. 



,3U> med. ^5 eng sein; c. 

l»> > in Verlegenheit 

kommen. 
U»U» senken. 
^s^ iwy?. a mahlen. 
ji^ J>1 taub. 

j^J> iTjmdn essen lassen. 
£IäJ» iw/ /Essen, Mahl, 

Speise, Gericht. 
^Äi> itwp. a erlöschen. 
,jaJ» anfangen. 

vJ^XL tmp. ic suchen, auf- 
suchen, verlangen nach, 
fordern. 

JUÜ (§ 55 a Anm. 2) 
inj. I Suchen. 
_Jl£ J* Abu Tälib 
(Oheim Muhammeds). 
jü> FÜZ c. j^ zuschauen, 
sehn. 

^ x- S 

3Ji> ZZ f. acc. freilassen, 
die Scheidung geben. 
IV loslassen, befreien. 



J77weggehen, abreisen. 
,3^1U Ehescheidung. 
£Ü> med. 3 IV gehorchen, 

willfährig sein. 
«-ft^UJ I Stadt s. von Mekka. 
JU> med. $ I lang sein, 
IV es lange machen, 
lange bei etwas verweilen. 
^ßyL imp. i falten, zusam- 
menfalten. 
5U> med. ^ fliegen. 
Jji imp. i ungerecht be- 
handeln, schädigen. 

J^Ui Finsternis, Dunkel- 
heit. 
^J» annehmen, vermuten. 
'jjjo imp. a sich zeigen, an 
den Tag kommen. 
IV erscheinen lassen. 
*jijb Kücken, oberer 
Teil. 

pl \~1 (§ 83^9) 
Sklave, Diener; pl. >\S^ 



Glossar B. 



nr 



Mensch (als Diener Got- 
tes). aJUl jJ£ 'Abdallah, 

Männernamen (§ 136). 
ibus- Anbetung. 
*C-L& Beispiel (warnen- 



des). 
jXifl al-Abbäs, N. e. 

Mannes. 
S^s? V c. £y<> sich über 
etwas wundern. 

L^J pl. £&&* Wun- 
derding, Wunder. 
J^? IV beschleunigen, 

gleich bar bezahlen. 
\o* II pass. c. ^* pas- 
sieren. 
III c. acc. feindlich 
auftreten gegen jmdn. 

V. c. acc. überschreiten, 
hinausgehn über. 
X aufhetzen. 
.$o£ pl. sijil Feind. 



*j\j^ Feindschaft. 
^Sa Männername. 

<JL>\ Js.* Peinigung, Strafe. 
jSs. VIII sich entschul- 
digen. 
<LJf> coli. Araber. 

^lC*\ Beduine. 
Jpj* V entgegentreten. 
^J>jZ imp. i kennen, er- 
kennen, wissen. 

^Jjy^o Wohltat; gutes; 
N. eines Mannes. 



\'S VIII befallen. 



Achillessehne. 






die 



j£ imp. i stark, mächtig 
sein (oft parenthetisch 
nach <UJ\ : er ist mächtig). 
j^jl elat. j*\ stark, 
mächtig. 

J ;* imp. i absetzen. 

VIII sich entfernen, 
abgesetzt sein. 



112* 



Glossar B. 



«'}/ , * .,' s 



jZJLs. pl. £&+* Heerhaufe, 

Heer. 
^J^s. II ein Nest (o^) 

bauen, nisten. 
t££ III Umgang haben. 
^Xft yem. s -&* zehn. 
*'y~»fs. pl.jiLxS Stamm, 
Stammesgenossen. 

i\'j£** im 10. Monat 
trächtig (Kamelin), 
t-io»^ Versammlung, 
Gesamtheit, Anwesende. 



yJcZ. mit Safran färben. 
^jöc J \ 'abbäs. Chalif 
(833—842). 

^3^* imp. i, c. acc. jmdm. 
widerstehn, nicht ge- 
horchen. 

Je* a. beißen. 

»-»Ja* c. ^* gewöhnen an. 

vk£ iF c. acc. j?ers. et rei 
einem etwas geben. 



u^.^Äft pl. C*£jÜU böser, 

geschickter Dämon. 

U* i»ip. m, c. ^* jmdm. 

verzeihen; hinwegsehen 

über . . . III Gesundheit 



^?.^ 



geben. 

yuft j??. c-j^La* Skorpion, 

schlimmer Feind. 
JJi* iw*p. t m JÄft imp. a 

gescheit sein. 
JU* Fußfessel. 
1Ü ZZ7 etwas behandeln. 

fy • 

^U Barbar , Nicht- 
araber. 
yj^f II anhängen. 
^& imp.a erkennen, wissen, 
erfahren, sich merken, c. 
^_j um etwas wissen. 

IV c. 2 acc. jmdm. et- 
was zu wissen tun. 

^i* pl. *y*ft Wissen, 
Wissenschaft. 

tSo^s- Kennzeichen. 



Glossar B. 



113* 



p& etat. pi\ pl i\£Z 
wissend, Gelehrter. 
^U VI hoch, erhaben sein, 
bes. nach Allah paren- 
thetisch: er ist erhaben 
(§ 27). 
Q£ präp. (§916) über, 
auf Grund von, auf, 



X jmdn. zu etwas ver- 
wenden, zum Statthalter 
machen. 

J-U pl JU*\ Arbeit, 
Handlung (bes. auch 
fromme); Provinz. 

J^ pl JU£ Ange- 
stellter, Statthalter. 



bei (bes. bei Verben des ^£ imp. a blind werden, 
Eintretens), an;, gegen sein; unkenntlich werden. 






{contra und erga). 

£<^io ^k bei etwas sein, 

etwas gewohnt sein. 
J* etat. jj.ll hoch; auch 

Eigenname. 
^ Oheim (Bruder des 

Vaters); £X/f £l\ Vetter. 
^-** Leben; im Schwur 

^4«iJ bei meinem Leben. 



JFunkenntlich machen. 
^Jiz\ pl ^+* blind. 
l£> präp. von . . . weg, 
von (Hindernis); über, 
in Betreff, nach (nach 
Aussage von). 
<4^t Pl- **j£s\ Weinstock, 
Traube. 



kX^S- 



* präp. neben, bei. 



j+*> 5J+* (§ 79 Anm.), ^^u imp. i meinen. 

j* 1 * Männernamen. ^ VIII umarmen. 
jj-** imp. a machen, tun &* Hals. 

herrichten. £ U med. *, IX krumm sein. 



Socin-Brockelmann, Arab. Grammatik. 6. Aufl. 



JL 



114* 



Glossar B. 



>\& med. $ c. ^ zurück- 
kehren, c. acc. besuchen. 
IV wieder machen. 

>U med. $ c. c_-> Zuflucht 
nehmen . . . 

X um Schutz bitten; 
sagen: ^JJb >^*\ (Sure 
114) „ich nehme meine 
Zuflucht zu Gott« c. 

CS? vor - 

S& Zuflucht (§ 121). 
r>& X Hilfe suchen. 



V frühstücken, einen 
Imbiß nehmen. 

<J^* imp. u einen Abend- 
trunk geben. 

*i VIII sich betrügen 
lassen. 

JI^ä^ Ort des Sonnen- 
Untergangs, Westen. 

£f IV untergehen, er- 
trinken lassen. 

ßj* reichlich milchend. 

\» imp. u Krieg führen. 



do^L^c Mu'awija, der erste 


^Lwi arab. Stamm. 


umaijadische Chalife 


<J*1* iwj9. i waschen. 


(661—679). 


£^-£»U j>Z. J^j» Sattel- 


j^ Bund, Versprechen. 


decke. 


clAfr med. ^ tadeln. 


jUk* imp. i c. acc m 


1Z? Tadel. 


et cy° V' jemdm. wider- 


o-^* Jesus. 


rechtlich etwas weg- 


J*l* med. ^5 leben. 


nehmen. 


„ 

JLwt zu ernährende Fa- 


yii imp. i c. J pers. ver- 


milie. 


zeihen. 


\oi ult. $ früh kommen. 


jTjiÄrf Verzeihung. 



Glossar B. 



115' 



f&2 pl. c^i Jüngling, 


ui conj. (§ 90 i; 149, 160) 


Knappe, Sklave. 


dann, da, und. 


^f imp. a reich sein; c. 


£*i imp. a öffnen. 


^» etwas entbehren 


*LxJLc pl. wtjLftJ? 


können. 


Schlüssel. 


^x* pl *U*i\ reich. 


,5-Xä imp. i auftrennen. 


$S* II singen. 


^Xs junger Mann. 


jli Höhle. 


^.*- 

tj£» Mädchen. 


*j^*i Männername. 


j^U pZ. $l|* Übeltäter. 


&U das Äußerste. 


^s? III sich brüsten gegen 


iL^ Abwesenheit, Aufent- 


jmdn. 


halt i. d. Fremde. 


j& mf.I. 



^U^A^ w/. Untergang 
(der Sonne). 
^U med. ^5 eifersüchtig wer- 
den. II ändern. 
*£ (§ 141 mit Gen.) 
ein andrer, etwas an- 
dres als, kein, außer; 
vor Adj. oder Part, nicht 
(privativ), vor Subst.; 

Un- ; jJj. ^c 

ohne. 



tf II erleichtern. 
ja II sich freuen lassen. 

JXi Pferd, bes. von edler 
Passe. 

JHfJj pl £f Teppich, 
Polster, Bett. 

J>ji imp. i, c. & pers. 
einem etwas zur Pflicht 
machen. 

3y imp. u, trennen, schei- 
den, weglaufen. 



116* 



Glossar B. 



VIII sich teilen, spalten. 
£ji imp. a erschrecken, 

sich fürchten. 
>L~3 inf. Anrichten von 

Unheil, böses Tun, Untat. 
Uixi iToffenkundig machen, 

verraten. 
Je* aufbrechen. 
J-oi Freigebigkeit, Güte, 

Gunst. 
J-ai imp. a tun. 
vXÄ3 V vermissen, nach 

jmdm. fragen. 
j^jL* pl. ÄS* arm. 
<*^Ju» pl. iUgJii Theolog u. 

Rechtsgelehrter. 
*^U VII sich befreien, los- 
werden. 
Ji IV glücklich werden, 

gedeihen. 
eU», jU» Schiff (großes). 
^U» der und der. 
Ji (§ 85 Ä) Mund. 



OU »ied. ^ c. acc. vor- 
übergehen, verstreichen 
für ... 
3^ 2>räp. über (höher 

als). 
(3 präp. in, an, unter, in 
Begleitung, bei; mit 
(einer Eigenschaft), im 
Verhältnis zu, in Be- 
treff. 
^1» Häßlichkeit. 

°f~s elativ f Zs\ häßlich. 
y? pl. jy* Grab. 
J-ö tmp. a annehmen. 
I V herankommen, näher 
treten, empfänglich sein. 
V empfangen. 
X gegenüber sein, 
ji» adv. vel J-l* &" 
(§ 89 Anm.) früher. 
J4* präp. vor, bevor. 
JJo ^röp. in Gegen- 
wart von, bei, im Bereich 



Glossar B. 



117' 



von . . . <*J^S ..-* Yon 

ss - s *** v 

seiner Seite, Partei. 
*^>$ Stamm, Ge- 
schlecht. 
JJ3 imp. u töten, um- 
bringen. 

III c. acc, jmdn. be- 
kämpfen. 

O o s 

JJ3' inf. I Töten, Hin- 
richten. 

O s '9 s 

J^£» pl. J-Xs getötet. 

&äls.\£ y\ Abu Kuhafa, 
N. des Vaters von Abu 
Bekr. 

oJ (§ 95/, 96 e) part. 

js*£ imp. i können (auch 
mit folg. Impf.), c. J& 
Macht haben über, be- 
stimmen (Gott), anneh- 
men, vermuten. 

IV c. J& jmdn. mäch- 
tiger machen als ... 

(y 5 S 

^ jJ> Wert , Gebühr, 



Macht. jjSs im Ver- 

s <* 

hältnis zu . . . 
^xS imp. a ankommen. 
II vorsetzen, auftragen, 
vorher tun. 
V vorangehn. 
fjJU vorderer Raum. 
y» imp. i verharren. 

IV festmachen, c. ^j 

s 

r. eingestehn. 

X feststehn, stehn. 

j\j* Bleiben, Ruhe. 
\jS imp. a lesen, über- 
bringen (Gruß). 

£>Tj£ Kur'än oder ein 
Stück desselben. 
iljS imp. u nahe sein, 
kommen. 

II nahe stellen, zum 
Vertrauten machen. 

wo«5 pl. *Oj&\\ elat.pl, 

s s 

( Subst.) (^ IS \ . c. £?* nahe, 
nahestehend; verwandt. 



118' 



Glossar B. 



^J^.j* Stamm Kurais, 

Kuraisiten. 
^Jff (§ 59 a) nom. rd. 

Kuraisit. 
.WjL^ J/20 oder tju Denar. 

3ji pL «—*! Art Brett- 
spiel. 

^Jj£ imp. i bewirten. 

h 9 ß pl J$ (§ 83, 4 a) 
Ortschaft. 

J-l^ IV schwören. 

Llj» ult. } hart sein. 

Ä^a* Geschichte. 

«^Ua» Henker. 

' s ■* 

*x^o» imp. i, auf jmdn. oder 
etw. losgehn. 

^*» zu wenig tun, c. {j*. 
VI sich kürzen, zusam- 
menziehen. 

^oLs der Kaiser von Byzanz. 

Ja» VII sich herunter- 
lassen, -stürzen (vom 
Vogel). 



,^»5 imp. t richten; voll- 
ziehen, erfüllen. 
VII fertig, zu Ende sein. 
JLoi inf. I Bezahlen, 

Richteramt. 
kÄ» nur, weiter nichts. 
cXas imp. u sich setzen, 

sitzen ; part. wXfil»pZ. >y*& . 

J-" imp. i zurückkommen. 

JA» p?. JÜL»1 Schloß, 

Vorlegeschloß. 
JS iT wenig machen, wenig 

nehmen. 

J-*l» wenig, gering, 

geringfügig. 
<-^* pl- v^» Herz. 
jJj» 7/ beauftragen. 



-*■ *' 



F bekleiden (ein Amt). 
jL+3 zusammenbinden. 
U» FZZJfür sich erwerben, 

ankaufen. 
>Ü meä\ ^ P77 sich führen 

lassen. 



Glossar B. 



119 5 



JlJ med. $ sagen, erzählen, 
denken; oft = fragen. 
c. J nennen. 

Jy> pl. Jlyl Rede, 
Spruch. 
JU med ^ aufstehen, auf- 
treten. 

IV feststellen , auf- 
stellen; zum Stehen kom- 
men, verweilen. 

^y>* coli. Leute, An- 
gehörige, Volk, Unter- 
tanen, Stamm. 

££& pl pyß Fuß. 

\\S^ Platz, Gelegen- 
heit. 
äy Kraft , Stärke ; c. 
(_) Vermögen etwas zu 
tun. 
S) (§ 90/; 128 a Anm. 2) 
gleichwie, wie. . 

^S als ob . . . vgl. 
§ 150. 



'yS %mp. u groß sein; J^ 
bejahrt sein. 

V sich groß machen, 
stolz sein. 
^-^ elat. yS\ groß, alt. 



imp. u schreiben. 



.. 



$&Schreiber,Sekretär. 
vl% pL jU£ Schrift- 
stück , Offenbarungs- 
schrift, Brief, Buch. 
yS IV viel machen, viel 
nehmen. 

^i^ etat ^^ 1 viel, vgl. 
§ 129c. 
lI^ imp. i lügen. 

ZT c. acc. pers. vel c_> rei 
jmdn. der Lüge zeihen. 
d3j> Kummer, Not. 
2.^ Stadtteil von Bagdad; 

teilung, Schwadron. 
?£ Adel. 



120* 



Glossar B. 



flß pl- *&ß edel, edel- 
gesinnt, hochansehnlich, 
elativ f JH. 
*£ imp. a nicht gern haben. 

UL* bedecken, mit Kleidern 

beschenken. 
kJJLs VII aufgedeckt, weg- 



genommen werden. 



Knöchel. 
<JS ablassen. 
^ifc pl. jÜtf ungläubig. 

^JäS imp. i, c. acc. pers. et 
r. etwas an jmds. Stelle 
tun; jmdn. vor etwas 
schützen; genügen. 

ji (§ 128?;) Gesamtheit; 
vor determ. Subst alle; 
vor indet. jeder. 

UaJ(§ 118a Anm.a) so 
oft als ... 
<J^S II auferlegen. 

V sich anstrengen. 
?te V sprechen, reden, 



Reden halten, c. c_j aus- 
sprechen. 
i^S Wort. 

6^6 pl. ^S Niere. 

^ (§ 19 Anm. 1) wie viel? 

\3 {£ + £) wie. 

^ Ärmel. 

^*£ imp. a sich verstecken. 

U£ imp. u einen mit <J 
zsgs. Ehrennamen {*~~S 
vgl. § 136) geben. 

^ med. $ sein, existieren 
(Bisweilen ist das Perf. 
dieses Verbums mit un- 
serm Präsens zu über- 
setzen), c. acc. (§ 117, 
109) etwas sein. c. J Aus- 
druck für das deutsche 
„haben". 
*J& pl &s£\ Ort. 

>K med. $ vel ^, imp. a 
nahe daran sein (§ 95 d 
Anm. b). 



Glossar B. 



121' 



s\x^5L« List. 

JL^ Geldbeutel. 

c_i-o wier 

J |wÄp. (§ 90 7i; 124c; 
133; 143; 144) für; be- 
zeichnet den Dativ; 
wegen, um — willen 
(Zweck, Grund); zu. 

J conj. c. subj. (§ 97) 
damit; c.mod.apoc. § 98 a. 
pV; (§ 150) weil. 

<J (§986; 119; H6d) nicht, 
nein. 

er '% c^- 1 (°^ m ^ vorges. 

^) jedoch, aber. 
^^U (dafür auch ^LLo) 

pZ. ^53\U Engel. 

JulJ zu Diensten! 

JxJ imp. a verweilen, zögern. 

^^J imp. a anziehen. 

IV c. 2 acc. bekleiden. 

J*~J^ pl. J*^^ Klei- 
düng. 



£J Milch. 

^L imp. a c. acc. vel c_j 
einholen, zustoßen. 

^P- imp. a einen Sprach- 
fehler machen. 

«j^i. Bart. 

^UU _pZ. IjL±\ Zunge. 

3-<»J TUT an etwas hangen. 

<J*kJ F sich freundlich 
zeigen. 
L_Ä^kl gütig. 

J^äJ imp. a spielen. 

u^ II c. acc. pers. et l_> 
zubenennen, einen Bei- 
namen geben. 

iyü Milchkamelin. 

^aJ imp. a antreffen, be- 
gegnen. 
X sich werfen, liegen. 

'fJ (.§ 98 c) nicht. 

UJ cow;. nachdem, als. 

^J Negativpartikel § 97, 
146 c. 



122* 



Glossar B. 



_y part. wenn (§ 159). 
^ med. 3 tadeln. 
o£ Pl- C&H Farbe. 
^J (§45; 117; 147) nicht 

sein, nicht existieren. 
jjj, l&J pl JCJ (§ 85 n) 

Nacht. 
U, \> U |?row. (§ 19) was? 

dasjenige, was; etwas, 

was. 

£ conj. (§ 156 c) so 
lange als. 
£ nicht (vgl. § 146). 

iSu 100. 

*•» 

J-X^ 7777 sich zu Herzen 
nehmen. 

J-i^Gleichheit, der, das 
gleiche; einer, eines wie 
(vgl. § 1056; 128a). 
J~£x Ähnlichkeit, Be- 
schaffenheit. 
J^-U (§ 68 6) in Wehen 
liegend. 



Stadt, i-o jO l — i>o js^o 
/V-Jl Medina. 
j£* tmp. m c. »._; vorbei- 
gehn. 

s^ Mal. at* einmal, 
pL fyy^ manchmal. 

lr°l (§ 85 i ? ) Mann - 

sl^ irau. 

tz^j* Männlichkeit, 
virtus. 
J&.yc krank. 
^yc V sich (im Staube) 

wälzen. 
ZjZ III scherzen. 
'JLZc imp. a c. ±j ab- 
wischen. 
J f y^J\ Christus. 
cLlS IV c. J^ schützen. 
V sich halten an etwas. 
ll^ IV in den Abend 
hineinkommen, spät et- 
was tun. 



Glossar B. 



123* 



imp.i gehn, schreiten; 
(^i^o inj. 
^y^o imp. i gehen, sich 

begeben. 
p^o pl. jllJol Kegen, Regen- 
guß. 
5^ präp. mit; bei; neben. 
^> Mekka. 
ßS> List. 

iU aw^?. a, c. acc. et ^ 
etwas füllen mit . . . 
VIII sich füllen. 
&& imp. i, c. acc. beherr- 
schen, besitzen. 

J&* pl. Jfä*\ Besitz, 
Reichtum. 
^XLo statt ^)Lo s. unter 

eUJ^ pl. äjL> Köüig. 
viJJLo Männername. 
4SI*.* pl. ^ULU Reich, 
Herrschaft. 
^c wer? (§ 19); derjenige, 



welcher, diejenigen, 

welche ; einer, welcher 
(§ 152; 157). 

£r* präp. von (etwas von 
§ 123, 124 a), gehö- 
rend zu (bei der Nega- 
tion verstärkend) ; be- 
stehend aus; an; von — 
weg, vor, von her (Tren- 
nung, Ausgangspunkt) ; 
daher bei der Kom- 
paration „als" ; durch 
(Durchgangspunkt). 

SJ^o (aus j> Cr ^>) seit. 

Z^o imp. a, c. 2 acc. einem 
etwas abschneiden, ver- 
sagen, einen hindern an 
. . . ; c. acc. et C yo jmdn. 
verteidigen vor . . - 
VIII sich wehren. 

£j& med. $ sterben. 
II sterben machen. 
cJy> inf. Tod. 



124 H 



Glossar B. 



• «,• 



tot. 



lyZay* Mose. 

«j£ pl J \y* \ Hab und Gut, 

Besitz, Herde, Geld. 

s£ (§ 85 ö) pl all* Wasser. 

Ä^t^to Frauenname. 

Jl£^ imp. a, c. c-j geschickt, 

bewandert sein. 
l-Ü^ was auch immer 

(§ 157). 
i\x3l£ pJ. j^-Ü^ Tisch, 

Speisebrett. 
j£ roeö\ ^ JTc. ^lf unter- 
scheiden. 
Ui /f c. acc. pers. et ^ 

reij jmdm. Nachricht 

geben über. 
V sich als Propheten 

stellen. 
dCS II erwecken, VIII er- 

wachen. 

Prophet. 



s^-> Prophetentum, 
Prophetenwürde. 
Jo beim Gebären helfen. 
^ pl. f yg> Sternbild, 
la^ iiwp. w frei werden, 
sich retten. 
IV caus. 

^JCr*.Ü Männername. 
'Iä* imp. a schlachten. 
^Js? pron. wir. 
La? r auf die Seite gehn, 
sich zurückziehen. 
f£? Richtung. 
^aV ungefähr. 
£jJ imp. a, c. ^ etwas 
bereuen, Reue haben. 

J^jJ pl. *1^jJ Tisch- 
genosse. 
\jJ ÜZ/ ausrufen, c. acc. 

jmdm. zurufen. 
^ JJ iT warnen. 
*'ß pl Cj\ Art Brettspiel. 
^ß Iimp. i u. r 7 IT/entfernen. 



Glossar B. 



125* 



J jS imp. i inj'. J^y ab- 
steigen, sich nieder- 
lassen, lagern, c. ^J* ab- 
steigen bei. 

iT hinabschicken (spec. 
auch von der Offen- 
barung). 

c> 9 s * 's 

Jj^o pl. J^U-o Wohn- 
stätte, Wohnung, Sta- 
tion. 



pl. j*»$ Ab- 
schrift. 

2 Ho (§ 85 g) Weiber. 

j^iJ I imp. u und III c. 
2 acc. einen bei Gott be- 
schwören. 

d— J Anteil. 
♦ •• s 
^ «^ 

^-ai iiwjp. w, c. acc. helfen, 
beistehen. 

V (denom.) Christ wer- 
den, sich als Christ be- 
tragen. 
^ipL) pl. ^^ Christ 



l-äA> Hälfte. 

s 

^k> imp. a mit den Hör- 
nern stoßen. 

' ' ' 

«jki imp. i reden. 

s" 

j& imp. u sehn, zusehn, 

besehn. 
<W*i Wohlstand. 

£-so part. ja, ja freilich. 
^j-oo jem., pl. ^a->l, 

J^ü Seele (anima ap- 

petens), selbst (§ 16e); 

Tl. •? '< •?!.£ 

.Leben, ^ä-? «jj^- 8 -* <J-^ 

^^i die Tötung eines 
Lebens nicht für ein 
Leben, d. h. ohne daß 
ein Todschlag stattge- 
funden hat. 
£*.$ imp. a nützen. 

YIII c. ^j Nutzen 

s 

ziehen aus . . . 

ts"s S 's 

^i^o pl. jsU* Nutzen, 

nützliche Eigenschaften. 
s s s 
<3*i III heucheln. 



126^ 



Glossar B. 



IV ausgeben. 

J»5*Ü pl. y j**S& Seman- 
terium (hölzerne Klap- 
pern anstelle der 
Glocken). 

Ja-so abgehn, fehlen. 

t y > ' 

'^SJ> Schicksalsschlag, 
Elend, Not. 

"JS III heiraten. 

X id., heiraten wollen. 

3o IV leugnen, verneinen. 
c. acc. r. et j* befremd- 
lich finden, jmdm. etwas 
übel nehmen. 

Km <" VT 

^U_>\ ^o .Name eines 

Stammes. 
£y Noah. 
3^ fem. pl. c>\r^i Feuer, 

Höllenfeuer. 
<Jiy Naufal, Name eines 

Mannes. 
^ü, pl j>y (PIß j«) 

Kamelin. 



^L> med. j, imp. a sich 
niederlegen, schlafen. 
JSoy Schlaf. 

uMgJ groß, hochstrebend. 

^4-> pl' j'«-4->\ Bach. 

^^ VIII hingelangen, an 
ein Ende kommen. 

c_;U alte Kamelin. 

JU ^ied. ^$, imp. a be- 
kommen. 

^ conji. und, auch, gar 
§ 90 i; 149. 

Schwurpartikel mit dem 
Gen.: A)T^ bei Gott 
(sei's geschworen). 

jö^ ^. >6y Pflock. 

,3^ iw/. üJo Zuverlässig- 
keit, auch als Adj. zu- 
verlässig. 

J5UU2 Bund , Ver- 
sprechen. 

c^S i^* Or^ Götze. 

^1^3 IV bestimmen. 



Glossar B. 



127* 



jJLj imp. i finden. 

a^.j V die Richtung ein- 
schlagen nach . . . ., 
ziehen. 

<*JLj pl. ü^L^ Gesicht, 
Antlitz. 

j^.1^ einer, einzig. 

^JL.^ IV c. (Jl pers. jmdm. 
offenbaren, inspirieren. 

>2 imp. a lieben. 

£S^ imp. ^ jo setzen, lassen. 
IV c. acc. rei et pers. 
jmdm. etw. anvertrauen. 
^ü,)^ pl. &>}>3 an- 
vertrautes Gut, Depo- 
situm. 

^ß>2 inf. £o Blutpreis, 
Wehrgeld. 

>\$ pl iSj^l Tal. 

(j>3) imp. ^Jo lassen. 

<>~>}3 imp. Cj^ erben. 
VI unter einander ver- 
erben. 



>^ ^mp. * hinabsteigen. 

23 j2 Waraka, N. e. Mannes. 

y&5 Vi- ^7)5 Minister. 

S^ i m P- a schmutzig sein. 
^5 mf. 

jj^ V sich stützen, an- 
lehnen, c. acc. 

k^\o > oder k^ol^ Stadt im 
'Irak. 

g*^ ^"^c« acc. jmdn. in eine 
bequeme Lage bringen; 
einem Reichtümer ver- 
schaffen. 

cr?>5 imp. a schläfrig sein. 

i^aJo^ imp, i beschreiben. 
£i.-o Beschreibung. 

J-^3 imp. i verbinden, ge- 
langen. 

£l*o Verbindung, Ver- 
wandtschaft. 

5>o^ ^mp. g-Äi legen. 

Fi c. J demütig sein, de- 
mutig erscheinen, vor . . . 



128^ 



Glossar B. 



£~o^ niedrig, niedrig 
gesinnt. 

J-o^ pl. &<£y* Ort, 
Stelle, Platz, Wohn- 
sitz. 
>j Milchschlauch. 

j^^ VIII sich versprechen 
lassen. 

)**2 VIII sich ermahnen 
lassen. 

ftl»2 jtf. Ä^g^i Gefäße, Be- 
hälter. 

sxi^ awip. i zu einem Für- 
sten kommen, ziehen, c. 
,J* kommen zu jmd. 

,53^ 7ZZ*c. acc. entsprechen. 
VZZJ passieren. 

Si v Jy» ^ * u y 

Gott hat ihn (den Mus- 
lim) zu sich genommen, 
sterben lassen. Pass. 
sterben. 
VI vollzählig sein. 



*U^ Sterben, Tod. 
^si^ Zeit. 



jJ>^ -^ anzünden. 

^jJ»ly\ Geschichts- 
schreiber ^ s. S. 175. 

gSj imp. 5J0 sich stürzen, 
fallen, geraten auf; c. 
Ji* jem. finden. 
II vermerken, notieren. 

ujü>£ imp. i stehn bleiben, 
stehn; c. j* zu jem. 
treten. 

^£3 VIII sich fürchten. 

J^J II zum Aufseher, Sach- 
walter machen. 

jJ^ X c. acc. mit einer 
Frau (einen Sohn) er- 
zeugen. 
jJ^ pl. >y^\ Kind, 
Sohn, Bursche. (Sg. auch 
coli). 

^ imp. i, c. acc. nahe 
sein. 



Glossar B. 



129< 



II den Rücken kehren, 
umkehren ; c. &* ablassen 
von . . . 

J^Jb^ imp. y^Ut. c. 2 acc. 
schenken. 

CA» gib her! 

kl* imp. i et u weggehn. 



^a, ^a Fron. d. 3. Pers. 

Plur. msc. sie (§ 16 a). 
Ja imp. u etwas zu tun 

im Sinne haben. 
5* pron. er. 

5 L*> med. ^ VII einstürzen. 
£>Ia med. 3 leicht sein. 



?^* «Jfvwfi die Aus- «J£* «*#• «, & ««?• sich 



Wanderung Muhammeds 
von Mekka nach Me- 
dina. 

^cu^}\ al-Mahdl, K 



verlieben. IV die Hand 

ausstrecken. 
\jutgjb hier. 
ä j?row. III fem. sg. sie. 



des dritten abbäsidi- <4. i^- e^m. (§ 80) o! 



sehen Chalifen , reg. 

775—785 u. Z. 
\J^a, /em. xSj* (§ 17 6), 

dieser; hier. 
CSJ* imp. u fliehen. 
^ibL* Häsim, X. eines 



J*+Z>. imp. a, c. ±yo ver- 
zweifeln an . . . 
J~~^ pl. ^^3oJ Waise. 
l_jJo. Jatrib, Name der 
Stadt Medina vor dem 
Islam. 

Mannes; ^l* £> die £?. ./«, ^. o|j (§ 85 *) 
Sippe Muhammads. Hand (mit Vorderarm), 

J.A part. interrog. Gewalt, Besitz. 

ÜUla umkommen. %? **»!>• « wac h sein. 

S o cin-BrockeJmann , Arab. Grammatik. 6. Aufl. I 



130* 



Glossar B. 



IV wecken. 

X sich wecken lassen, 
erwachen. 
^>^ (rechte Hand) Süden, 
Südarabien. 

l^^ % rechts , rechte 
Seite, rechte Hand. 



o»^ 



g& pl W (§ 83, 18) Tag, 
pl. Regierungszeit. ?£ 
am Tage da . . . (§ 140). 
Co£5 eines Tages. ££XJ1 
(§ 127 a) heute, ^y. 
(=>J_^.) an jenem Tage, 
damals. 



Druck von W. Drugulin in Leipzig. 







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