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Full text of "USPTO Patents Application 10670332"

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TItSe: Spare area assigning procedure for optical disk. Involves determining size for 
auxiliary spare area utiSisiatsors and assigning spare area within determined size by 
varying its sixe accordingly 



Application Number 


199954054 


Application Date 


1999.11.10 


Pubiication Number 


DE1 9954054 


Publication Date 


2000.06.21 


Priority Si-sformation 


4S268/9S 11.11.1998 KR 
48371,'98 12.1 1.1998 KR 


EPO CSassificstion 


G 118-020/18 


Appficar!t(s) Name 




Address 




lnveritor{s) Name 




Contact 


HOFFfviANN • EiTLE, 31925 MOnchen 



Abstract 



Some spare area is already assigned in recording disk. When necessity of spare area 
e.xtension, occurs, tiien auxiiiary spare area is created. The procedure involves initially, 
determining the size required for auxiliary spare area utilization. After this the auxiliary spare 
area is assigned within the determined size by varying the size, accordingly. 



Illillilllllllililllillillili 



@ BUNDESREPUBLIK @ Offenlegungsschrift 

DEUTSCHLAND 199 54 054 A 1 



(D Int.CI.': 

Gil B7/007 



@ Aktenzeichen: 199 54 054.3 

(zz) Anmeldetag: 10.11.1999 
DEUTSCHES ® Offenlegungstag: 21. 6.2000 



PATENT- UND 
MARKENAMT 


(§) Unionsprioritat: 

48268/98 11.11.1998 KR 
48371/98 12.11.1998 KR 


@ Erfinder: 

Park, Yong Cheol, Kwachon, KR 


(7?) Anmelder: 

LG Electronics Inc., Seoul, KR 




(74) Vertreter: 

HOFFMANN ■ EITLE, 81925 Munchen 





Die folgenden Angaben sind den vom Anmelder eingereichten Unterlagen entnommen 

@ Verfahren zum Zuordnen eines Reservebereichs in einem optischen Aufzeichnungsnnedium 

@ Es wird ein Verfahren zum Zuordnen eines Ersatzbe- (») (b) 

reichs bei einem uberschreibbaren optischen Aufzeich- 
nungsmedium offenbart, bei dem ein erganzender Ersatz- 
bereich - wie erforderlich - dann zugeordnet wird, wenn 
eine Erweiterung des Ersatzbereichs erforderlich ist. Das 
vorliegende Verfahren umfafSt (1) das Bestimmen einer 
zulassigen GroBe deserganzenden Ersatzbereichs und (2) 
das Zuordnen des erganzenden Ersatzbereichs in varia- 
blen Inkrementen im Rahmen der bei (1) bestimmten zu- 
lassigen GroUe. 




o 

in 

0) 
0) 



BUNDESDRUCKEREI 04.00 002 025/724/1 



13 



DE 199 54 

1 



054 Al 



2 



Beschreibung 

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Zu- 
ordnen eines Reserveberdchs in einem iiberschreibbaren 
optischien Aufzeichnungsmedium. 5 

Ein optisciies Speichermedium ist allgemein unterteilt in 
einen Nurlesespeichier (Engl.: read only memory, ROM) und 
einen Speicher fUr ein einmaliges Sciireiben und mehrmali- 
ges Eesen (Engl.: write once read many, WORM), in die Da- 
ten einmal geschrieben werden, sowie in uberschreibbare lo 
Speicher, in die sich Daten mehrfach schreiben lassen. 
Uberschreibbare optische Speichermedien, z. B. optische 
Flatten, enthalten uberschreibbare Kompaktdisk (CD-RW) 
und uberschreibbare digitalc Flatten (Engl: digital versatile 
discs, DVD-RW, DVD-RAM, DVDh-RW). i5 

Ein wiederholtes AufzeichnenAViederspielen (Engl.: rec- 
ording/playback, R/F) von Information zu/und von iiber- 
schreibbaren optischen Flatten bewirkt eine Anderung des 
anfanglichen Mischverhaltnisses einer Aufzeichnungs- 
schicht, die zum Aufzeichnen der Information auf der opti- 20 
schen Flatte gebildet ist. Die Anderung verschlechtert das 
Leistungsvemiogen der optischen Platte und bewirkt Fehler 
bei dem AufzeichnenAViedergeben von Information. Insbe- 
sondere zeichnen sich die Fehler aufgrund einer derartigen 
Verschlechterung als Defektbereiche wahrend dem Forma- 25 
tieren, dem Aufzeichnen zu und der Wiedergabe von der op- 
tischen Platte. Defekte Bereiche einer iiberschreibbaren op- 
tischen Flatte kann auch durch einen Kratzer auf der Ober- 
flache bewirkt werden, sowie SchmutzpartiLcel und Staub 
Oder Fehlern wahrend der Herstellung. Dcmnach ist zum 30 
Vermeiden eines Schreibens in oder eincs Ecscns aus dcfck- 
ten Bereichen eine Handhabung defekter Ik-reiche erlbrder- 
lich. 

Die Fig. 1 zeigt einen Bereich fiir ein Defektmanagement 
(Engl.: defect management area, DMA) bei einem Einfiihr- 35 
bereich und einem Ausfiihrbereich der optischen Flatte zum 
Handhaben eines defekten Bereichs. Insbesondere ist der 
Datenbereich in mehrere Zonen fiir das Defektbereichmana- 
gement unterteilt, derart, dafi jede Zone ferner in einen An- 
wenderbereich und einen Ersatzbereich unterteilt ist. In dem 40 
Anwenderbereich sind die Daten taisachlich beschrieben, 
und der Ersatzbereich wird dann benutzt, wenn ein Defekt in 
dem Anwenderbereich auftritt. 

Es gibt allgemein vier DMA-Bereiche bei einer Flatte, 
z. B. einer DVD-RAM, und zwei von diesen existieren in 45 
dem Einftihrbereich, und zwei von diesen existieren in dem 
Ausfiihrbereich. Da das Handhaben bzw. Managen defekter 
Bereiche wichtig ist, werden dicsclbcn Inhaltc wicdcrholt in 
alien vier DMA-Einheiten zum Schiitzen der Daten aufge- 
zeichnet. Jeder DMA-Bereich enthalt zwei Blocke von 32 50 
Sektoren, und jeder Block enthalt 16 Sektoren. Der erste 
Block des DMA, der als DDS/PDL-Block bezeichnet wird, 
enthalt eine Plattendefinitionsstruktur (Engl: disc definition 
structure, DDS) und eine primare Defekthste (Engl.: pri- 
mary defect list, FDL). Der sekundare Block des DMA-Be- 55 
reichs, der als SDL-Block bezeichnet wird, enthalt eine se- 
kundare Defektliste (Engl: secondary defect hst, SDL). Die 
FDL entspricht einem primaren Defektdatenspeicherbereich 
und die SDL entspricht einem sekundaren Defektdatenspei- 
cher. 60 

Die FDL speichert allgemein Eintrage fiir defekte Sekto- 
ren, die wahrend der Herstellung der Platte entstehen oder 
beim Formatieren einer Platte identifiziert werden, insbe- 
sondere beim Initialisieren oder Re-Initialisieren einer 
Flatte. Wie in Fig. 2A gezeigt, enthalt jeder Eintrag eines 65 
Sektomummer in Zuordnung zu einem defekten Sektor und 
einen Eintragtyp. Die Sektomummer ist in dor Ubcrtragrci- 
henfolge aufgeUstet, und der Eintragtyp wird durch den Ur- 



sprung des Defektsektors aufgelistet. Beispielsweise ist ein 
Eintragtyp aufgeteilt in eine P-Liste, eine Gl-Liste und eine 
G2-Liste, wie durch den PlattenhersteUer definiert. Insbe- 
sondere sind die wahrend der Herstellung erzeugten defek- 
ten Sektoren der Platte in der P-Liste gespeichert. Die defek- 
ten Sektoren, die durch den ZertifikationsprozeB wahrend 
einem Fonnatieren einer Platte aufgefunden werden, sind in 
der Gl-Liste gespeichert, und die defekten Sektoren, die 
von der SDL ohne einen ZertifikationsprozeR umgesetzt 
werden, sind in der G2-Liste gespeichert. 

Andererseits ist die SDL in Blockeinheiten angeordnet, 
und sie erhalt Eintrage entweder von defekten Bereichen, 
die nach dem Initialisieren erzeugt werden konnen, oder 
von, defekten Bereichen, die nicht in die FDL wahrend dem 
Initialisieren eingetragen werden konnten. Wie in Fig. 2B 
gezeigt, enthalt jeder Eintrag der SDL einen Bereich zum 
Speichern der Sektomummer eines ersten Sektors des 
Blocks mit einem defekten Sektor, und einen Bereich zum 
Halten der Sektomummer eines ersten Sektors eines Ersatz- 
blocks. Zusatzlich ist 1 Bit fiir eine erzwungene Neuzuord- 
nungsmarkierung (Engl.: forced reassignment marking, 
FRM) zugeordnet. Ein FRM Bitwert von 0 zeigt an, daB ein 
Ersatzblock zugeordnet ist und daB der zugeordnete Block 
keinen Defekt aufweist. Ein FRM Bitwert von 1 zeigt an, 
daB ein Ersatzblock nicht zugeordnet ist oder daB der zuge- 
ordnete Ersatzblock einen Defekt aufweist. Deiiinach muB 
beim Aufzeichnen von Daten in einem defekten Block, der 
in einem SDL- Eintrag aufgelistet ist, ein neuer Ersatzblock 
zum Aufzeichnen der Daten gefunden werden. Demnach 
werden defekte Bereiche, d. h. defekte Sektoren oder de- 
fekte Blocke, in dem Datenbereich mit normalen oder nicht 
defekten Sckloren oder Blocken durch einen Gleitersatzal- 
gorithmus oder einen linearen Ersatzalgorithmus ersetzt. 

Das Gleitersetzen wird dann verwendet, wenn ein defek- 
ter Bereich oder Sektor in der PDL aufgelistet ist. Wie in 
Fig. 3A gezeigt, erfolgt dann, wenn defekte Sektoren in dem 
Anwenderbereich in der FDL aufgezeichnet sind, ein Uber- 
springen derartiger defekter Sektoren zu dem nachsten ver- 
fiigbaren Sektor. Durch Ersetzen der defekten Sektoren 
durch nachfolgende Sektoren lassen sich Daten zu einem 
noniialen Sektor schreiben. Im Ergebnis gleitet der Anwen- 
derbereich, in dem Daten geschrieben werden, und er belegt 
den Ersatzbereich in dem Umfang, der Equivalent zu den 
ubersprungenen defekten Sektoren ist. Beispielsweise dann, 
wenn zwei defekte Sektoren in der P-Liste oder Gl-Liste der 
PDL vorliegen, werden Daten in den Ersatzbereich gemaB 
zwei Sektoren (m+n) geschrieben. 

Das Uncarc Ersetzen wird dann verwendet, wenn ein de- 
fekter Block in der SDL aufgelistet ist oder wenn ein defek- 
ter Block wahrend der Wedergabe aufgefunden wird. Wie 
in Fig. 3B gezeigt, erfolgt bei Aufzeichnen defekter Blocke 
m und n gemaB den Blocken in entweder dem Anwender- 
oder dem Ersatzbereich in der SDL ein Ersetzen derartiger 
Blocke durch normale Blocke in dem Ersatzbereich, und die 
in dem defekten Block aufzuzeichnenden Daten werden in 
einem zugeordneten Ersatzbereich aufgezeichnet. Zum Er- 
zielen des Ersetzens verbldbt eine physikaUsche Sektor- 
nummer (Engl.: physical sector number, PSN), die einem 
defekten Block zugeordnet ist, wahrend eine logische Sek- 
tomummer (Engl.: logical sector number, LSN) zu dem Er- 
satzblock bei dem Aufzeichnen der Daten bewegt wird. 

Beim Kompensieren defekter Bereiche unter Verwen- 
dung des Ersatzbereichs spielen die Verfahren zum Zuord- 
nen des Ersatzbereichs eine wichtige RoUe bei der Handha- 
bung des defekten Bereichs. Typischerweise kann der Er- 
satzbereich in jeder Zone oder Gmppe des Datenbereichs 
zugeordnet sein, oder cr kann einem ausgcwicscncn Ab- 
schnitt des Datenbereichs zugeordnet sein. Ein Verfahren 



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besteht im Allokieren des Ersatzbereichs bei der Spitze des 
Datenbereichs, wie in Fig. 4 gezeigt. In einem derartigen 
Fall wird der Ersatzbereich als primarer Ersatzbereich (Pri- 
mary Spare Area, PSA) bezeichnet. Insbesondere wird der 
Datenbereich ausschlieBlich des primaren Ersatzbereichs 5 
der Anwenderbereich. 

Der priiiiiire Ersalzbereich wird wahrend einem anPangli- 
chen EormatierungsprozeB zugeordnet, und ihm wird keine 
T.vSN zugewiesen. Demnach kann der primare Ersatzbereich 
zugeordnet werden, wenn ein Hersteller die optische Platte to 
erzeugt oder wenn ein Anwender anfanglich dne leere 
Platte formatiert. Eine Vielzahl von GroBen laBt sich fiir den 
primaren Ersatzbereich zuordnen. Beispielsweise zum Er- 
ziclcn cincr anfanglichcn Datcnaufzcichnungskapazitat, 
d. h. im anfanglichen Anwenderbereich von 4.7 GB (Giga 15 
Byte) bei einer Platte mit einer GroBe von 120 mm, konnen 
26 MB (Mega Byte) als der primare Ersatzbereich zugeord- 
net sein. Weiterhin konnen zum Erzielen einer anfanglichen 
Datenaufzeichnungskapazitat von 4.7 GB 145 MB als der 
primare Ersatzbereich zugeordnet sein. 20 

Weiterhin wurde bei Entdecken und Registrieren defekter 
Sektoren anhand der PDL walirend dem anfanglichen For- 
matieren oder Reformatieren die Aufzeichnungskapazitat 
proportional reduziert, da sich Daten nicht in den defekten 
Sektoren aufzeichnen lassen. Demnach gleitet zum Auf- 25 
rechterhalten der anfanglichen Dalenaufzeichnungskapazi- 
tat ein Abschnitt des primaren Speicherbereichs aquivalent 
zu den defekten Sektoren, die in der PDL registriert sind, in 
den Anwenderbereich oder er wird ein Teil hiervon. Dem- 
nach variiert die PSN des Anwenderbereichs, dem ein Wert 30 
von LSN = 0 zugeordnet ist, in Abhangigkeit von den in der 
PDL registrierten defekten Sektoren. Weiterhin gleitet der 
primare Ersatzbereich in den Anwenderbereichen umgc- 
kehrter Folge, selbst wenn Ersatzblocke von dem primaren 
Ersatzbereich fiir das lineare Ersetzen zugeordnet sind. 35 

Wird der primare Ersatzbereich durch ein Gleitersetzen 
oder ein Uneares Ersetzen voU, wie in Fig. 5A gezeigt, so 
kann ein neuer Ersatzbereich in der Nahe des Endes des An- 
wenderbereichs zugeordnet werden. Ein derartiger zusatzli- 
cher Ersatzbereich wird als erganzender Ersatzbereich 40 
(Engl: supplementary spare area, SA-sup) bezeichnet. W^rd 
auch der zugeordnete erganzende Ersatzbereich aufgefUllt, 
so kann der erganzende Ersatzbereich erweitert werden, wie 
in Fig. 5B gezeigt. Wie bei dem primaren Ersatzbereich 
werden auch die Ersatzblocke in der erganzendem Ersatzbe- 45 
reich ebenso in umgekehrter Reihenfolge wahrend dem line- 
aren Ersetzen so verwendet, daB sich der letzte Ersatzbe- 
reich cinfach - sowcit crfordcrlich - crwcitcm laBt. 

Jedoch liegen Falle vor, in denen sich der zusatzliche er- 
ganzende Ersatzbereich selbst dann nicht zuordnen laBt, 50 
wenn ein Erweitern erforderlich ist. Es sei beispielsweise 
angenommen, daB der erweiterte erganzende Ersatzbereich 
aufgefiillt wird, wahrend Daten, d. h. Dateien 1 und 2, an 
dem Ende des Anwenderbereichs aufgezeichnet werden, 
wie in Fig. 5B gezeigt. Unter einer derartigen Bedingung sei 55 
angenommen, daB die Datei 1 geloscht und emeut aufge- 
zeichnet wird. Wird ein neuer defekter Block in dem An- 
wenderbereich gefunden, so ist der erganzende Ersatzbe- 
reich zusatzlich zu erweitern. Nichts desto trotz ist eine Er- 
weiterung nicht moglich, da die Datei 2 bereils in dem An- 60 
wenderbereich aufgezeichnet ist, in dem der erganzende Er- 
satzbereich zugeordnet werden sollte. 

Eine Vorgehensweise zum Uberwinden dieses Problems 
besteht in einem De-Fragmentieren. Insbesondere lassen 
sich die in dem Anwenderbereich gespeicherten Daten ein- 65 
schlieBHch der Daten, die in einem Bereich aufgezeichnet 
sind, in dem dor erganzende Ersatzbereich zuzuordncn ist, 
zu einem oberen Abschnitt oder einem leeren Abschnitt des 



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Anwenderbereichs ubertragen. Jedoch erfordert das De- 
Fragmentieren oft einen groBen Zeitaufwand, und es ist 
kompUziert. Da ein groBes Datenvolumen wie 4.7 GB uber- 
schrieben werden kann, kann die Zeitperiode nahezu aqui- 
valent zu der Zeitperiode sein, die fiir ein vollstandiges For- 
matieren erforderHch ist. 

Weiterhin wird der erganzende Ersatzbereich um Teste In- 
kremente erweitert. Demnach laBt sich der erganzende Er- 
satzbereich nicht erweitern, wenn weniger als das feste Tn- 
krement (selbst nach einem De-Fragmentieren) in dem An- 
wenderbereich zur Verfligung steht. Beispielsweise lassen 
sich dann, wenn das feste Inkrement 32 MB ist, jedoch der 
erweiterbare erganzende Ersatzbereich 31 MB ist, die ver- 
fiigbarcn 31 MB des Anwenderbereich nicht als erganzen- 
der Ersatzbereich zuordnen. SchUeBUch ist eine maximale 
GroBe, gemaB der der erganzende Ersatzbereich sich erwei- 
tern laBt, nicht fixiert. Demnach wiirde eine unbegrenzte Er- 
weiterung des erganzenden Ersatzbereichs zu Problemen bei 
der Ersatzbereichsverwaltung durch den DMA fiihren. 

Demnach besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfin- 
dung mindestens in der Losung der Probleme und der Nach- 
teile des Stands der Technik. 

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der 
Schaffung eines Verfahrens zum Zuordnen eines Ersatzbe- 
reichs in einem iiberschreibbaren optischen Aufzeichnungs- 
medium, bei dem ein erganzender Ersatzbereich in variablen 
Inkrementen zugeordnet wird. Insbesondere wird der ergan- 
zende Ersatzbereich bis zu einer maximalen GroBe erwei- 
tert. 

Eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht 
in dem Bereitstellen eines Verfahrens zum Zuordnen eines 
Itrsalzbereichs bei einem iiberschreibbaren optischen Auf- 
zeichnungsmedium, bei dem ein erganzender Ersatzbereich 
selbst dann erweitert wird, wenn ein verfiigbarer Bereich 
kleiner als ein festes Inkrement ist. 

Eine zusatzliche Aufgabe der vorliegenden Erfindung be- 
steht in der Schaffung eines Verfahrens zum Zuordnen eines 
Ersatzbereichs bei einem iiberschreibbaren optischen Auf- 
zeichnungsmedium. bei dem der erganzende Ersatzbereich 
in variablen Inkrementen innerhalb einer zulassigen GroBe 
zugeordnet wird, derart, daB das variable Inkrement ein 
Mehrfaches eines minimalen Inkrements ist. 

Eine zusatzliche, weitere Aufgabe der vorliegenden Er- 
findung besteht in der Schaffung eines Verfahrens zum Zu- 
ordnen eines Ersatzbereichs bei einem iiberschreibbaren op- 
tischen Aufzeichnungsmedium, bei dem eine maximal zu- 
lassige GroBe eines erganzenden Ersatzbereichs bestimmt 
ist, und der erganzende Ersatzbereich wird Icdiglich cinmal 
in der erforderlichen GroBe - wenn erforderlich - zugeord- 
net. 

Zusatzliche Vorteile, Aufgaben und Merkmale der Erfin- 
dung sind teilweise in der folgenden Beschreibung heraus- 
gestellt, und sie ergeben sich zum Teil fiir den mit dem Stand 
der Technik Vertrauten bei Untersuchung der folgenden Er- 
findung, oder sie lassen sich anhand der praktischen Umset- 
zung der Erfindung erlemen. Die Aufgaben und Vorteile der 
Erfindung, insbesondere wie sie in den angefugten Patentan- 
spriichen herausgestellt sind, lassen sich realisieren und er- 
zielen. 

Zum Erzielen der Aufgaben in Ubereinstimiimng mit den 
Zwecken der Erfindung, so wie hier im breiten Sinne be- 
schrieben und ausgefuhrt, enthalt das Verfahren zum Zuord- 
nen eines erganzenden Ersatzbereichs bei einem optischen 
Aufzeichnungsmedium (1) das Bestimmen einer zulassigen 
GroBe des erganzenden Ersatzbereichs, und (2) das Zuord- 
nen des zulassigen Ersatzbereichs in variablen Inkrementen 
innerhalb der zulassigen GroBc. Bei dem obigcn Verfahren 
ist die zulassige GroBe eine GroBe, die ein DMA verwalten 



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kann, und sie variiert mit einer Bedingung des DMA-Be- 
reichs. Insbesondere variiert die zulassige Grofie mit der 
GroBe eines anfanglich zugeordneten Ersatzbereichs, und 
sie variiert mit einer Menge von Daten, wenn die Daten in 
der maximal zulassigen GroBe aufgezeichnet werden. Wei- 5 
terhin wird der erganzende Ersatzbereich durch Erweiterung 
variabler Inkreinenle - falls erforderlich - zugeordnel. Die 
variabel bemessenen Inkremente konnen ein Vielfaches ei- 
ner voreingesf.ellt.en minimalen Inkrementeinheit sein. 

Weiterhin kann der erganzende Ersatzbereich lediglich 10 
einmal innerhalb der zulassigen GroBe zugeordnet sein, an- 
stelle mit variablen Inkrementen, und ist ein zuordenbarer 
erganzender Ersatzbereich zusatzlich gesichert, so wird der 
erganzende Ersatzbereich emeut lediglich einmaL in dcm zu- 
ordenbaren Bereich - wenn erforderlich - zugeordnet. 15 

GemaB einer anderen Ausfiihrungsfonn der vorliegenden 
Erfindung bewirkt ein Verfahren zum Zuordnen eines Er- 
satzbereichs in einem optischen Aufzeichnungsmedium das 
Zuordnen des verfiigbaren Bereichs zu einem erganzenden 
Ersatzbereich, selbst wenn der verfiigbare Bereich kleiner 20 
als ein festes Inkrement zum Zuordnen des erganzenden Er- 
satzbereichs ist. Zudem entlialt bei einer anderen Ausfuh- 
rungsform der vorhegenden Erfindung ein Verfahren zum 
Zuordnen eines Ersatzbereichs bei einem optischen Auf- 
zeichnungsmedium das Zuordnen des insgesamt verfiigba- 25 
ren Bereichs zu dem erganzender Ersatzbereich zu einer 
Zeit, wenn der verfiigbare Bereich kleiner als das Zweifache 
des festen Inkrements ist. 

Eine weitere Ausfiihrungsform der vorhegenden Erfin- 
dung betrifft ein Verfahren zum Zuordnen eines Ersatzbe- 30 
reichs bei einem optischen Aufzeichnungsmedium, derart, 
daB der Ersatzbereich zu einem anfanglichen optischen Auf- 
zeichnungsmedium zugeordnet wird und ein getrenntcr er- 
ganzender Ersatzbereich - wie erforderlich - dann zugeord- 
net wird, wenn eine Erweiterung des Ersatzbereichs erfor- 35 
derlich ist, und es enthalt (1) Bestimmen einer zulassigen 
GroBe des erganzenden Ersatzbereichs, und (2) Zuordnen 
des erganzenden Ersatzbereichs in variablen Inkrementen - 
wie erforderlich - in der im Rahmen von (1) bestimmten zu- 
lassigen GroBe, derart, daB das variable Inkrement ein Viel- 40 
faches einer vorgegebenen minimalen Inkrementeinheit ist. 

Die Erfindung wird detailfierter unter Bezug auf die foi- 
gende Z^ichnung beschrieben, bei der gleiche Bezugszei- 
chen gleiche Elemente bezeichnen; es zeigen: 

Fig. 1 eine Struktur einer optischen Platte gemaB dem 45 
Stand der Technik; 

Fig. 2 A eine Struktur eines PDL-Eintrags gemaB dem 
Stand der Technik; 

Fig. 2B eine Struktur eines SDL-Eintrags gemaB dem 
Stand der Technik; 50 

Fig. 3 A ein Gleitersetzen gemaB dem Stand der Technik; 

Fig. 3B ein Hneares Ersetzen gemaB dem Stand der Tech- 
nik; 

Fig. 4 ein Beispiel fiir das Zuordnen eines Ersatzbereichs 
an der Spitze eines Datenbereichs; 55 

Fig. 5A bis 5C Beispiele fiir das Zuordnen eines ergan- 
zenden Ersatzbereichs zu einer Platte mit einem Primarer- 
satzbereichs wie in Fig. 4 bei Erweiterung des erganzenden 
Ersatzbereichs; 

Fig. 6A und 6B Beispiele fiir das Erweitem eines ergiin- 60 
zenden Ersatzbereichs durch variable Inkremente innerhalb 
einer zulassigen GroBe in Ubereinstimmung mit der vorlie- 
genden Erfindung; 

Fig. 7 ein Beispiel fiir das einmalige Zuordnen eines er- 
ganzenden Ersatzbereichs innerhalb einer zulassigen GroBe 65 
in Ubereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung; 

Fig. 8A bis 8C Beispiele flir das Zuordnen cincs vcrblci- 
benden Bereichs zu einem erganzenden Ersatzbereich dann. 



wenn ein erweiterbarer erganzender Ersatzbereich kleiner 
als ein voreingestelltes festes Inkrement ist, in Ubereinstim- 
mung mit der vorliegenden Erfindung; und 

Fig. 9A und 9B Beispiele fur das Zuordnen eines verblei- 
benden Bereichs zu einem erganzenden Ersatzbereich zu ei- 
nem Zeitpunkt, wenn ein erweiterbarer erganzender Ersatz- 
bereich kleiner als das Zweifache eines voreingestellten fe- 
sten Inkrements ist, in Ubereinstimmung mit der vorliegen- 
den Erfindung. 

Nun erfolgt ein detaillierter Bezug zu den bevorzugten 
Ausfuhrungsformen der vorliegenden Erfindung, und deren 
Beispiele sind in der angefugten Zeichnung daigestellt. All- 
gemein vermeidet die vorUegende Erfindung das Ausfiihren 
cincs Dc-Fragmcnticrcns, wenn ein groBcrcr Bereich fiir das 
Zuordnen des erganzenden Ersatzbereichs zu sichem ist, 
Oder sie ermoglicht ein Zuordnen/Erweitern des erganzen- 
den Ersatzbereichs, wenn der verfiigbare Bereich kleiner als 
ein voreingestelltes festes Inkrement ist. 

Bei der vorliegenden Erfindung wird eine GroBe eines zu- 
lassigen erganzenden Ersatzbereichs bestimmt. Beispiels- 
weise kann bei der 120 mm Platte mit einer anfanglichen 
Datenaufzeichnungskapazitat von 4.7 GB die GroBe eines 
zulassigen erganzenden Ersatzbereichs naherungsweise 
120 MB sein, was ahnlich ist wie die (JroBe des groBten De- 
fektbereichs, die der DMA Bereich handhaben kann. Insbe- 
sondere konnen Fiille vorliegen, bei denen sich wiihrend 
dem Formatieren gefundene defekte Sektoren nicht in der 
PDL-Liste auflisten lassen, bei denen die SDL-Liste nicht in 
die PDL-Liste umgesetzt werden kann oder bei denen sich 
ein wahrend dem Datenschreiben/Lesen festgesteUter de- 
fekter Block nicht in der SDL-Liste auflisten laBt. Der 
Grand hierfiir kann darin liegen, daR die Zahl der in dem 
DMA-Bercich aufzulistenden Eintrage gemaB einer DMA- 
Bedingung begrenzt ist. Die nachfolgende Gleichung (1) 
zeigt ein Beispiel einer DMA-Bedingung fur die obige 
120 mm Platte, derart, daB Spdl eine Zahl von Sektoren be- 
zeichnet, die zum Unterhalten der PDL-Eintrage verwendet 
wird, SsDL eine Zahl von Sektoren bezeichnet, die zum Un- 
terhalten der SDL- Eintrage verwendet wird, Epdl eine Zahl 
von PDL-Eintragen bezeichnet, und Hsdl sine Zahl von 
SDL-Eintragen bezeichnet, und [P] eine groBte ganze Zahl 
nicht groBer als P bezeichnet. 

SpDL+SsDL ^ 16 Sektoren, mit 

1 < SpDL 15,1 < SsDL ^ 15 [Gleichung 1] 

'PDL - I 2048 

( £^^^x 8+24)+2047 
2048 

Demnach kann eine Gesamtzahl von fiir die PDL und 
SDL Liste erwendeten Sektoren nicht 16 Sektoren iiberstei- 
gen, wohingehend eine Gesamtzahl der fiir jeweils die PDL 
oder SDL Liste verwendeten Sektoren nicht 15 iibersteigen 
kann. 

GemiiB der Gleichung 1 kann eine maximale GroBe des 
defekten Bereichs, die der DMA-Bereich handhaben kann, 
naherungsweise 145 MB (121 MG+a) sein. Da der defekte 
Bereich, den ein SDL-Sektor handhaben kann, 8 MB ist, 
und der defekte Bereich, den ein PDL-Sektor handhaben 
kann, 1 MB ist, ergeben fiinfzehn SDL-Sektoren (120 MB = 
8x15) plus ein PDL-Sektor (1 MB) den Wert 121 MB. Fer- 
ncr wird ein a von naherungsweise 24 MB zu 121 MB untcr 
Berucksichtigung der Defekte in dem Ersatzbereich hinzu- 



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7 

gefligt, was zu dem Ergebnis von 145 MB flihrt. Der Be- 
reich von 145 MB ist naherungsweise 3% von 4.7 GB, d. h. 
bis zu 3% lassen sich als Ersatzbereich zuordnen. Demnach 
lassen sich dann, wenn eine anfangliche Aufzeichnungska- 
pazitat des Anwenderbereichs 4.7 GB betragt und der Pri- 5 
marersatzbereich 26 MB ist, bis zu naherungsweise 119 MB 
als erganzender Ersalzbereich zuordnen. 

Bel Anderung der DMA-Bedingungen gemaB Gleichung 
1 wiirde sich auch die maximal zulassige GroRe des ergan- 
zenden Ersatzbereichs andem. Femer kann die maximal zu- lo 
lassige GroBe des erganzenden Ersatzbereichs femer mit der 
GroBe des primaren Ersatzbereichs variieren. Demnach 
wird bei Bestimmung der maximal zulassigen GroBe des er- 
ganzenden Ersatzbereichs der crganzondc Ersatzbereich im 
Rahmen der maximal zulassigen GroBe des erganzenden Er- is 
satzbereichs - wie nachfolgend beschrieben - zugeordnet. 

GemaB der ersten Ausfiihrungsform der vorUegenden Er- 
findung erfolgt das Zuordnen variabler Inkremente eines 
verfiigbaren Bereichs als erganzender Ersatzbereich im 
Rahmen der maximal zulassigen GroBe des erganzenden Er- 20 
satzbereichs. Unter Bezug auf die Fig. 6A und 6B ist zu er- 
kennen, daB der erganzende Ersatzbereich als niehrfaches 
Vieifaches im Rahmen der zulassigen GroBe zugeordnet 
wird, wie erforderlich, und die Zuordnungsinkremente sind 
nicht konstant, sondern variabel. Weiterhin ist ein zuvor zu- 25 
geordneter erganzender Ersatzbereich voUstandig zu ver- 
wenden, bevor ein nachstes Zuordnen eines erganzenden Er- 
satzbereichs aktiviert wird. Beispielsweise dann, wenn die 
maximal zulassige GroBe 120 MB ist, laBt sich der ergan- 
zende Ersatzbereich in variablen Inkrernenten zuordnen/er- 30 
weitem, beispielsweise 30 MB, 20 MB oder 50 MB in 
120 MB, in Abhangigkeit von der Defektverarbeitungssi- 
tuation wahrend dem Datenschreiben/Reproduzieren. 

Sind Daten bereits in dem Bereich innerhalb der maximal 
zulassigen GroBe aufgezeichnet, wiirde der Bereich nach 35 
den letzten Position, in der Daten aufgezeichnet sind, als der 
maximal erweiterbare Ersatzbereich angesehen werden. 
Demnach wird der erganzende Ersatzbereich in variablen 
Inkrementen im Rahmen des maximal erweiterbaren ergan- 
zenden Bereichs zugeordnet und erweitert. Beispielhaft 40 
wird der zusatzliche Bereich in der maximal zulassigen 
GroBe durch Datenloschen oder De-Fragmentieren gesi- 
chert, und der erganzende Ersatzbereich wird - wie erfor- 
derUch in dem gesicherten Bereich der maximal zulassi- 
gen GroBe erweitert. Demnach laBt sich der zusatzliche Be- 45 
reich als erganzender Ersatzbereich ohne De-Fragmentie- 
rung selbst dann zuordnen, wenn die GroBe des verfiigbaren 
Bereichs fiir die erganzende Ersatzbcrcichscrwcitcrung auf- 
grund der mit der maximal zulassigen GroBe aufgezeichne- 
ten Daten klein ist. 50 

Andererseits kann der erganzende Ersatzbereich einmal 
zugeordnet sein, anstelle mit mehrfachen Inkrementen, und 
zwar mit der maximal zulassigen GroBe. In einem solchen 
Fall ware die GroBe des erganzenden Ersatzbereichs Equiva- 
lent zu oder kleiner als die GroBe der in Fig. 7 gezeigten ma- 55 
ximal zulassigen GroBe. Insbesondere dann, wenn die maxi- 
mal zulassige GroBe 120 MB ist, konnen die gesamten 
120 MB oder weniger als die 120 MB zu einem Zeitpunkt 
als erganzender Ersatzbereich zugeordnet werden, auf der 
Grundlage einer vorgegebenen ErsatzbereichsgroBe. Bei- 60 
spielsweise kann fiir den obigen Fall eines zulassigen Er- 
satzbereichs von 120 MB die GroBe des vorgegebenen Er- 
satzbereichs 120 MB, 100 MB oder sogar 50 MB sein, und 
der gesamte vorgegebene Ersatzbereich wiirde als erganzen- 
der Ersatzbereich im Rahmen einer einzigen Zuordnung zu- 65 
geordnet werden. Jedoch waren dann, wenn Daten in dem 
vorgegebenen Ersatzbereich von beispielsweise 120 MB 
aufgezeichnet sind, weniger als 120 MB fur das Zuordnen 



054 Al 

8 

zu dem erganzenden Ersatzbereich verfiigbar. Demnach 
wird dann, wenn der gesamte vorgegebene Ersatzbereich 
nicht zugeordnet werden kann, der verfiigbare Bereich des 
vorgegebenen Ersatzbereichs als eiganzender Ersatzbereich 
im Rahmen einer Zuordnung zugeordnet. 

Beispielsweise kann der erganzende Ersatzbereich nicht 
zum Aufzeichnen der Datei 1 erforderlich sein, jedoch kann 
er erforderUch sein, wahrend ein spaterer Abschnitt der Da- 
te! 2 auf dem optischen Medium aufgezeichnet wird. Jedoch 
kann in diesem Zeitpunkt der verfiigbare Bereich fiir das Zu- 
ordnen des erganzenden Ersatzbereichs kleiner als der vor- 
gegebenen Ersatzbereich sein, da die Datei 2 in dem vorge- 
gebenen Ersatzbereich aufgezeichnet wird. Demnach wird 
dann, wenn der verfiigbare Bereich - d. h., der Bereich, der 
von der Position startet, bei der das letzte Datum der Datei 2 
aufgezeichnet worden ist - 100 MB ist, wahrend der vorge- 
gebene Ersatzbereich 120 MB ist, der Bereich von 100 MB 
als erganzender Ersatzbereich im Rahmen einer Zuordnung 
zugeordnet werden. Beim Sichera des zusatzlichen Bereichs 
flir das Zuordnen in dem vorgegebenen Ersatzbereich wird 
der zusatzliche Bereich als der erganzende Ersatzbereich - 
sofem erforderlich - ebenso durch eine Zuordnung zugeord- 
net. 

Beispielsweise wird dann, wenn die Datei 2 geloscht 
wird, so daB 20 MB gesichert sind, der zusatzliche Bereich 
von 20 MB zu dem erganzenden Ersatzbereich durch eine 
Zuordnung zugeordnet. 

Demnach wird der gesamte Bereich des vorgegebenen 
Ersatzbereichs in der maximal zulassigen GroBe als ergan- 
zender Ersatzbereich durch eine einzige Zuordnung zuge- 
ordnet, und ist der verfiigbare Bereich kleiner als der vorge- 
gebene Ersatzbereich, so kann der zusatzliche Bereich durch 
cine cinzigc Zuordnung ~ sofem erforderHch und einmal ge- 
sichert - zugeordnet werden. Weiterhin tritt dann, wenn ein 
Gleiten bei einem gemaB einem Verfahren nach dem Stand 
der Technik erweiterten erganzenden Ersatzbereich auftritt, 
das Gleiten in umgekehrter Folge zum Beibehalten einer 
fortlaufenden erganzenden Ersatzbereichserweiterung auf. 
Im Ergebnis wird der Anwenderbereich nicht fortlaufend. 
Demnach kann dann, wenn der erganzende Ersatzbereich 
durch eine Zuordnung gemaB der vorliegenden Erfindung 
zugeordnet wird, der erganzender Ersatzbereich in einer an- 
steigenden Folge zum Beibehalten der Kontinuitat des An- 
wenderbereichs verwendet werden. 

Bei einer zweiten Ausfiihrungsform der vorUegenden Er- 
findung wird - wie erforderlich - der erganzende Ersatzbe- 
reich gemaB einem festen Inkrement zugeordnet. Jedoch 
wird der erganzende Ersatzbereich auch in einem variablen 
Inkrement dann zugeordnet, wenn ein verfligbarer Bereich 
zum Erweitem kleiner als ein festes Inkrement ist oder klei- 
ner als das Zweifache des festen Inkrements ist. Demnach 
laBt sich der erganzende Ersatzbereich in dem gesamten Be- 
reich der maximal zulassigen GroBe erweitem. 

Weiterhin wiirde - ahnlich zu der ersten Ausfiihmngs- 
form - dann, wenn Daten in dem Bereich der maximal zu- 
lassigen GroBe aufgezeichnet sind, der Bereich unterhalb 
der letzten Position, bei der Daten aufgezeichnet sind, als 
der maximal erweiterbare erganzende Ersatzbereich angese- 
hen werden. Demnach wird der erganzende Ersatzbereich 
im Ralimen des maximal erweiterbaren erganzenden Be- 
reichs zugeordnet und erweitert, und bei Sichem eines zu- 
satzlichen Bereichs im Rahmen der maximal zulassigen 
GroBe wird der erganzende Ersatzbereich wie erforderlich 
- mit dem gesicherten Bereich der maximal zulassigen 
GroBe erweitert. 

Beispielsweise dann, wenn das feste Inkrement zum Er- 
weitem im Rahmen der maximal zulassigen GroBe, wie in 
Fig. 8A-8C gezeigt, 32 MB ist, der erganzende Ersatzbe- 



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9 

reich in Inkxementen von 32 MB - wie erforderlich - erwei- 
tert, bis weniger als 32 MB in der maximal zulassigen GroBe 
zuriickbleibt. Verbleiben 29 MB in der maximal zulassigen 
GroBe nicht zugeordnet, so wird dann, wenn mehr erganzen- 
der Ersatzbereich erforderlich ist, weniger als das feste In- 5 
krement - d. h., 29 MB - zu dem erganzenden Ersatzbereich 
zugeordnel. Demnach laBl sich eine Unterbrechung auf- 
grund einer Anforderung fiir ein De-Fragmentieren zum Si- 
chem eines weiteren verfiigbaren Bereichs vemneiden. 

Altemativ laBt sich der erganzende Ersatzbereich in fe- 10 
sten Inkrementen erweitem, bis der verfiigbare Bereich zum 
Zuordnen in der maximal zulassigen GroBe kleiner als das 
Zweifache des festen Inkrements ist, wie in Fig. 9A und 9B 
gczcigt. In cincm dcrartigcn Fall kann der gcsamte verfiig- 
bare Bereich als der erganzende Ersatzbereich durch eine 15 
einzelne Zuordnung selbst dann zugeordnet werden, wenn 
der verfiigbare Bereich groBer als das feste Inkrement ist. 
Beispielsweise dann, wenn das feste Inkrement 32 MB ist, 
wird der erganzende Ersatzbereich - wie erforderlich - um 
32 MB erweitert, bis weniger als 64MB, z. B. 61 MB, in 20 
der maximal zulassigen GroBe zuriickbleibt. In diesem Zeit- 
punkt wird, wenn der erganzende Ersatzbereich zu erweitern 
ist, der gesamte Bereich von 61 MB als erganzender Ersatz- 
bereich durch eine einzige Zuordnung zugeordnet. 

Demnach laBt sich der verfiigbare Bereich im Rahmen 25 
der maximal zulassigen GroBe als erganzender Ersatzbe- 
reich anfangUch in festen Inkrementen zuordnen, und an- 
schUeBend um weniger oder mehr als das I'l-sIc Inkrement im 
Rahmen der letzten Zuordnung. WfilL-rhin kann - wie bei 
der ersten Ausfuhrungsform - cin zusai/lichcr Bereich als 30 
der erganzende Ersatzbereich ohne De-Fragmentierung 
selbst dann zugeordnet werden, wenn die GroBe des verfiig- 
baren Bereichs fiir die Erweiterung des erganzenden Ersatz- 
bereichs kleiner als das feste Inkrement ist. 

Bei der dritten Ausfiihrungsform der vorliegenden Erfin- 35 
dung wird der erganzende Ersatzbereich auch viele Male - 
wie erforderlich - durch variable Inkremente zugeordnet. 
Jedoch ist das variable Inkrement eine Mehrfaches einer mi- 
ninialcn Inkrcrncnieinheit. Insbesondere laBt sich der ergan- 
zende lirsal/.bcrcich gemaB einer Auswahl der Haupteinheit 40 
oder des Anwenders der oplischen Platte zuordnen. Diese 
Auswahl, d. h. das Zuordnen des erganzenden Ersatzbe- 
reichs, sollte vorzugsweise vor dem Auffiillen des primaren 
Ersatzbereichs durchgefiihrt werden. Andemfalls ware 
dann, wenn die Auswahl nach dem voUstandigen Verwen- 45 
den des primaren Ersatzbereichs durchgefiihrt wird, das 
Laufwerk bereits wirksam bzw. funktionsfahig, was ein wei- 
tcrcs Zuordnen crschwcrt. Beispielsweise ware dann, wenn 
ein neuer Defekt dann gefunden wird, wenn der primare Er- 
satzbereich voU ist und ein Ersatz fiir den Defekt erforder- 50 
lich ist, ein Zuordnen des erganzenden Ersatzbereichs in 
diesem Zeitpunkt aufgrund des erforderlichen Umfangs der 
Zeitperiode schwierig. 

Demnach sollte ein Teil - beispielsweise 1 MB - des pri- 
maren Ersatzbereichs vor dem neuen Zuordnen eines ergan- 55 
zenden Ersatzbereichs verbleiben. Ist die verbleibende 
GroBe des primaren Ersatzbereichs zu klein, so kann das- 
selbe Problem entstehen, wie wenn der erganzende Ersatz- 
bereich nach dem Auffiillen des primaren Ersatzbereichs zu- 
geordnet wird. Demnach wird eine iiiiniiiiale Inkreiiientein- 60 
heit - beispielsweise 1 MB - dann festgelegt, wenn der er- 
ganzende Ersatzbereich neu zugeordnet oder hiemach er- 
weitert wird. D. h., der erganzende Ersatzbereich kann in 
Vielfachen von 1 MB zugeordnet werden, z. B. 4 M, 8 M, 
17 M, 32 M, 1 M, von 10 M. Ist das minimale Inkrement zu 65 
2 M bestimmt, so kann der erganzende Ersatzbereich in 
Mchrfachcn von 2 M zugeordnet werden, z. B. 4 M, 8 M, 
20 M, 32 M, 2 M, 28 M. Weiterhin kann - wie bei der zwei- 



10 

ten Ausfiilirungsfomi der vorliegenden Erfindung - dann, 
wenn die minimale Inkrementeinheit 1 MB ist und mehr er- 
ganzender Ersatzbereich dann erforderlich ist, wenn ein zu- 
ordenbarer verfiigbarer Bereich 1.5 MB ist, der Bereich von 
0.5 MB zusatzlich zugeordnet werden, nach dem Zuordnen 
von 1 M, oder der Gesamtbereich von 1.5 M kann in einem 
Zeitpunkt zugeordnet werden. 

Wie oben diskutiert, kann das Verfahren zum Zuordnen 
eines Ersatzbereichs bei einem iiberschreibbaren optischen 
Aufzeichnungsmedium gemaB der vorliegenden Erfindung 
auf das De-Fragmentieren verzichten, das oft eine groBe 
Zeitmenge erfordert und kompliziert ist, wenn sich der er- 
ganzende Ersatzbereich - selbst dann, wenn es erforderlich 
ist - nicht wcitcr zuordnen laBt, da der crwcitcrbarc ergan- 
zende Ersatzbereich kleiner als das voreingestellte feste In- 
krement ist. Zudem sind aufgrund des Setzens der maxima- 
len GroBe des erweiterbaren erganzenden Ersatzbereichs 
Probleme wie ein unbegrenztes Erweitem des Ersatzbe- 
reichs eliminiert, wodurch der Systemleistungsumfang ver- 
bessert ist. 

Die vorangehenden Ausfiihrungsformen sind lediglich 
beispielhaft, und sie sind nicht als die vorliegende Erfindung 
einschrankend aufzufassen. Die vorliegenden technischen 
Lehren lassen sich einfach auf andere Geratetypen anwen- 
den. Die Beschreibung der vorliegenden Erfindung ist ledig- 
lich als Beispiel beabsichUgt, und sie dient nicht zum Ein- 
schranken des Schutzbereichs der Patentanspriiche. Viele 
Altemativen, Modifikationen und Variationen ergeben sich 
fiir die mit dem Stand der Technik Vertrauten. 

Patentanspriiche 

1. Veri'ahrcn /uni /uorancn cincs Frsal/.bcrcichs bei 
einem optischen Aufzeichnungsmedium, enthaltend: 
Bestimmen einer maximal zulassigen GroBe eines er- 
ganzenden Ersatzbereichs; und 

Zuordnen eines erganzenden Ersatzbereichs mit der 
maximal zulassigen GroBe. 

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich- 
net, daB die maximal zulassige GroBe eine maximale 
GroBe ist, die ein DMA-Bereich handhaben kann. 

3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich- 
net, daB es femer enthalt: 

Bestimmen einer ErsatzbereichsgroBe im Rahmen der 
maximal zulassigen GroBe; und 
einmaliges Zuordnen des Bereichs im Rahmen der Er- 
satzbereichsgroBe zu dem erganzenden Ersatzbereich. 

4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gckcnnzcich- 
net, daB es femer enthalt: 

Bestimmen eines maximal erweiterbaren erganzenden 
Bereichs, wenn Daten in den Bereich der Ersatzbe- 
reichsgroBe geschrieben werden; und 
einmaliges Zuordnen des erganzenden Ersatzbereichs 
im Rahmen des maximal erweiterbaren Erganzungsbe- 

5. Verfahren nach Anspmch 1, dadurch gekennzeich- 
net, daB der erganzende Ersatzbereich - sofem erfor- 
derlich - in variablen Inkrementen zugeordnet wird. 

6. Verfahren nach Anspmch 5, dadurch gekennzeich- 
net, daB das variable Inkrement ein Vielfaches einer 
minimalen Inkrementeinheit ist. 

7. Verfahren zum Zuordnen eines Ersatzbereichs bei 
einem optischen Aufzeichnungsmedium, enthaltend 
die Schritte: 

Bestimmen einer maximal zulassigen GroBe eines er- 
ganzenden Ersatzbereichs; und 

Bestimmen einer ErsatzbereichsgroBe im Rahmen der 
maximal zulassigen GroBe und einmaliges Zuordnen 



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des Bereichs im Rahmen der ErsatzbereichgroBe zu 
dem erganzenden Ersatzbereich oder Bestimmen eines 
maximal erweiterbaren Ersatzbereichs und einmaliges 
Zuordnen des erganzenden Ersatzbereichs im Rahmen 
des maximal erweiterbaren Ersatzbereichs dann, wenn 5 
Daten in dem Bereich der ErsatzbereichgroBe geschrie- 
ben werden. 

8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich- 
net, daR es femer das Erweifem des maximal erweiter- 
baren Ersatzbereichs bei Sichem eines zusatzlichen 10 
Bereichs im Rahmen der ErsatzbereichgroBe enthalt. 

9. Verfahren zum Zuordnen eines Ersatzbereichs bei 
einem optischen Aufzeichnungsmedium, enthaltend 
die Schrittc: 

Bestimmen einer maximal zulassigen GroBe fur einen 15 
erganzenden Ersatzbereich; und 
Zuordnen eines erganzenden Ersatzbereichs im Rah- 
men der maximal zulassigen GroBe mit einem varia- 
blen Inkrement, derart, daB das variable Inkrement ein 
Mehrfaches einer minimalen Inkrementeinheit ist. 20 

10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich- 
net, daB ein erganzender Ersatzbereich selbst dann zu- 
geordnet wird, wenn ein verfiigbarer Bereich im Rah- 
men der maximal zulassigen (iroBe des erganzenden 
Ersatzbereichs kleiner als das teste Inkrement ist. 25 



Hierzu 9 Seite(n) Zeichnungen 



30 



35 



40 



45 



50 



55 



60 



ZEICHNUNGEN SEITE 1 



Nummer: 
Int. CI 7: 

Offenlegungstag: 



DE19954 054A1 
G 11 B 7/007 

21.Juni2000 



FIG.1 

STAND DERTECHNIK 



EiNFUHRBEREICH 



Dm 

RESERVIERT 



DMA2 



RESERVIERT 



ZQNEOANWENDUHGSBEREICH 



ZONEIANWENDUNGSBEREICH 



DAIENBEREiCH 



AUSFUHRBEREKH 



Z0NEH-1ANWENDUN6SBEREICH 



ERSAIZBEREICH 



ERSATZBEREICH 



ERSAHBEREICH 



ZONENANWENDUHGSBEREICHi ERSATZBEREICH 

DMAS 

RESERVIERT 

DMA4 

RESERVIERT 



002 025/724 



ZEICHNUNGEN SEITE 2 



Nummer: 
Int. CI 7: 

Offenlegungstag: 



DE19954 054A1 
G 11 B 7/007 

21.Juni2000 



FIG.2A 

STAND KRTECHNIK 



u brobeo baha 

EIN1RAGTYP RESERViERT NUMMER DESDEFEKIENSEKTORS 



FIG. 2B 

STAND eTECHNIK 



be3 bsz bssbss b32b3i bz+bza bo 







SEKTORNUMMERDES 




SEKTORNUMMERDES 


FRM 


RESERVIERT 


ERSTENSEKTORSIM 


RESERVIERT 


ERSTENSEKTORSIM 






DEFEiOEN BLOCK 




ERSATZBLOCK 



002 025/724 



ZEICHNUNGEN SEITE 3 



Nummer: 
Int. CI 7: 

Offenlegungstag: 



DE19954 054A1 
G 11 B 7/007 

21.Juni2000 



FIG.3A 

STAND DERTECHNIK 



DEFEKTESEKTOREN 



SEKTOR- 
NUMMER 



LSN- 













ANWENDUN6SBEREICH 


\ 






ERSATZBEREiCH 


II II 
II 11 





FIG. 3B 

STAND DERTECHNIK 



mDATENBLOCKE 



nDAlENBLOCKE 



SEKTOR- 
NUMMER 
ANWENDERBEREICH 
ODER 
ERSATZBEREICH 
LSN- 



LSN 

ERSAHBEREICH 
SEKTOR- 
NUMMER 



(m+n) 
ERSAIZBLOCKE 



002 025/724 



ZEICHNUNGEN SEITE 4 



Nummer: 
Int. CI 7: 

Offenlegungstag: 



DE19954 054A1 
G 11 B 7/007 

21.Juni2000 



FIG. 4 

STAND DERTECHNIK 




002 025/724 




002 025/724 




002 025/724 



ZEICHNUNGEN SEITE 7 



Nummer: 
Int. CI 7: 

Offenlegungstag: 



DE19954 054A1 
G 11 B 7/007 

21.Juni2000 



FIG. 7 



iliillEili 
iiiiiliiii 




11111111 




ANWENDERBEREICH 


^^^^^^^^^^^^^^^^ 




MAXIMAL 
, ZULASSIGEGROfiE 



002 025/724 




002 025/724 




002 025/724