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Full text of "Viola-Schule : Das Studium der Viola alto oder Altgeige"

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International 

Viola 

Archive 



HAROLD 8. LEE LIBRARY 

aWGHAM YOUNG UNIVERSITY 

PROVO, UTAH 


From the 

Tretszch Collection, 
West Berlin 












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Grossherzogl. Meckibg. Kammervirtuose und Professor 
7 an der konigl. Musikschule in Wurzburg. 


ERSTER BAND 

( Vorschule und das Studium derLaqen mit 0) Etuden.) 



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Weliausslellung Si.Louis I!) 

Ir.nerh d .Yerd iie«tsch Musikalienhdlr wansl deulschen//iUS'k-Au' t .t 3 T s:.rx>m»r 

m.d.hochst Auszeichnbedachl Q. '~o|ci • Prois. 



CARL RUHLE’S MUSIK’VERLAG 

LEIPZIG. 



E:gentum derVerlatmrma 
fur alieLander 


- Ter W^tragen g-.n-ia& ge^chutzl 
' AifluhrungsRecht vorhehalten. 


Fur Amerika Breitkopf & Hartel in New York 
Fur Russiand P Neldner in Riga 
















































































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CARL 

RUHLE 

LEIPZIG 


iVVusik-Verlag 


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Musikalische Haus-Bibliothek 
Abteilung: Edition Praeger & Meier 
Mit alien Rechten ubernommen von 
Carl Ruhle's Musikvenlag in Leipzig. 


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J N HALT. 




ERSTER BAN D 

( Vorschule und das Studium derLagen mil60 Etiiden.} 
Heftl. Vorschule ^ 

iXj Ersle La 3 e 

Heft3V. Zweite und dritte Lage. 

H eft V. Vierte, Fiinfte, secbste, siebente u.halbe od.$attel-Lage 







A ZWEiTER BAN D. (Supplement zum erstenTheil.) 

(TaglicheStudien mil dem Anhange.Das FlageoletspieD 
HeftVL Orundformen derBogenstriche.Besondere IsgenstPiche 
Grundiibungen fiirdieTonbildung. Fingeriibunqen. 

H effyn.To n I ei terstu d i u m.(D iato n isch e u. ch ro ma t ische To ufo (g e) 
Heft'VflT.Gebrochene DreiklangeVerminderle Septirnenaccorde. 
Tercen-Sexten u.Octavengange.Das Flageoletspiel. 


Preis jedesHeftes l Mk.no. JedesBandes3 Mk.«©. 


Eigentum des Verlegers fiir alle Lander. Eingetragen in das Vereinsarchiv. 

Car l-R u h l e’ s M u sikve rlaj. 

LEIPZIG. 

Im gleichen Musik-Verlage erschien: 

Musikalische Juwelen. Die ersten Vortrags- Stiicke fiir Viola (Viola a It a) u»d Pianoforte 
von Hermann Ritter. 20 beliebte Stucke. Preis bes ganzen Bandes fiir Viola und Pianoforte 
1 . ?>0 Mkno.Sehr dienlich zur Aufmunterung beim ernsten Studium, daher ein treffliches Er- 
ganzungswerk zu obiger Schule. 

Vorziigliches Studien-Werk fiir Viola: 20 au.sgewahlte Violin-Etiiden fiir Viola (Viola alta) 
von F. Fiorillo bearbeitet und mit Bogenstrichen, Fingersatzen und sonstigen Bezeichnungen 
versehen von Cl. Meyer. Preis 2 Mk.no. 













































































Vorwort. 


Die Erlernung dei 1 Viola alta oder Altgeige setzt ausser einer gewissen geistigen und seelischen Begabung die nothige 
korperliche Beschaffenheit der betreffenden Person, vor Allein aber ein gutes Gehor voraus. Ohne Begeisterung fiir das In¬ 
strument, ohne den Glauben an die Ausdrucksfahigkeit desselben von Seiten des Schulers, ist aller Unterrieht vergeblich. Nur 
das durch genaue Priifung' gewonnene Bewusstsein von der Zusammengehorigkeit des Instrumentes mil dem betreffenden 
Ausubenden steigert dessen Lebensthatigkeit und erholit seine Kraft zum Studium. Ganz und ausschliesslich mdge sich’ 

der Schuler seineni Instrumehte widmen,- denn durch die Ausbildung der neuerdings bedeutend erhohten Thatigkeit auf 
dem gesammten musik - instrumentalen Gebiete, ist, um etwas Rechtes und Ganzes zu leisten, Arbeitstheilung’ geboten. 
Auf Grundlage dieser Erkenntniss wurde es nothwendig, der Alt - Viola oder Viola alta eine eigene Gesetzlichkeit zu - 

zuerkennen, und zwar in grdsserem Maasse, als dies bisher der Fall war. Die Viola alta hat ihre Selbststandigkeit 

gefunden und setzt der Einmengung kleinlicher Begrifle hartnackigen Widerstand entgegen. In der A r iola alta ist die 
bisherige Bratsche, welche im Verlaufe der Zeit durch Bequemlichkeit der Ausubenden ihre Eigenartigkeit einbiisste, zu 
neuer Lebenswirkung erweckt worden. Grdsseres und mehr in Bezug auf Kundgebung des Tones kann durch die 

Viola alta geleistet werden und man muss ilir der bisherigen Bratsche gegeniiber eine ungeheure Erweiterung und 

Steigerung des Ausdrucksvermogens zugestehen. Zur niiheren Einsicht in das Wesen der Altgeige oder Viola alta sei 
auf folgende beiden Schriften verwiesen: ,, Die Geschichte der Aiola alta mid die Grundziige ihres Baues a von 

Hermann Ritter und ,, Hermann Ritter und seine Viola alta“ von E. Adema. Das vorliegende Stu- 
dienwerk zerfallt in seinen Hauptabschnitten in eine kurze Vorschule, in das Studium der Lagen mit sechzig Ue- 

bungsstiicken, ferner in eine Reihe taglicher Studien, enthaltend die Grundformen der Bogenstriche, Grundiibungen fiir 
die Tonbildung, Fingeriibungen, das Tonleiterstudium, Uebungen in gebrochenen Dreiklangen, verminderten Septimenaccor- 
den, Uebungen in Terzen-, Sexten- und Octavengiingen, sowie in den Anhang, welcher das Flageoletspiel behandelt. Fiir 
den Gebrauch dieses Studienwerkes beim Unterrichte sei erwahnt, dass der zweite Hauptabschnitt desselben „T;igliche Stu- 

dien u und „das Flageoletspiel “ als Erganzung zum ersten Haupttlieile, der die Lagen behandelt, zu betrachten und 
daher auch in rationellem Zusammenhange mit demselben zu verwenden ist. 


HAROLD B. LEE LfBR-- 

SrtlGHAM VOUNG UNIVcrtaiTY 

PROVO, UTAH 


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3 

Vorschule. 


Die \iola alta ist gleich tier Violine eine Armgeige, und zwar eine grosse Armgeige; sie ist mit vier Saiten bezogen, 
die in gleichen Intervallen (in Quinten) gestimmt sind und mittelst eines Geigenbogens zum Tonen gebracht werden. 

Die ausseren und inneren Bestandtheile, aus denen die Viola alta zusammengesetzt ist, sind gleichbenannt mit denen einer 
Geige im Allgemeinen. Dieselben heissen: der Resonanzkasten, bestehend aus Decke und Boden, welche beide durch die 
Zargen verbunden sind; ferner der an einem Knopfe befestigte Saitenhalter, der Steg, das Griffbrett, der Sattel, Kopf Oder 
Schnecke und die Wirbel, 1m Innern des Resonanzkastens befinden sich der Stimmstock und der Bassbalken, sowie in der De¬ 
cke die Schall- oder F-Locher. Der Bogen besteht aus der Stange, deni Frosche, deni Kopfe oder der Spitze. Im Frosche 
und im Kopfe des Bogens sind die Haare befestigt, die vermittelst einer mit dem Frosche im Zusammenhange stehenden Schrau- 
be straff und lose gespannt werden kbnnen. Von den vier Saiten sind die beiden tieferen mit Metalldraht (Kupfer-oder Silber- 
draht) tibersponnen. Fiir die \iola alta setzt man zu Anfang des Notenliniensystemes den 

Altschliissel oder C - Schliissel. 

Seiu Flatz im Notenliniensysteme ist auf der 3 f L u Linie, die in diesem Schliissel C und zwar das C der einmalgestrichenen Oc¬ 
tave bedeutet. Das Zeiehen fiir den Altschliissel ist folgendes 

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Vor die Tone, die iiber das zweimalgestrichene e hinausgehen, setzt man gewdhnlich den Violinschliissel (G-Schliissel), der zur 
Bequemliclikeit beim Lesen und Schreiben der hoheren Tone auf der Viola alta dem Altschliissel vorzuziehen ist. Sein Platz ist 
auf der zweiten Linie im Notenliniensysteme, sein Ton das g der einmalgestrichenen Octave. 

Man unterlasse es aber nicht, die Tone iiber dem zweimalgestrichenen e (e) auf der Viola alta auch im Altschliissel zu lernen, 
da die vorher bemerkte Regel durchaus nicht l'eststeht. 

Die Tone der Naturstufen auf der Viola alta vom tiefsten aus angefangen, heissen: 

das kleine C, d, e, f, g, a, h 

das einmalgestrichene c, d, e, f, g, a, h 

das zweimalgestrichene C, d, e, f g, d, h 

das dreimalgestrichene C, d, e u. s. w. 

Noch weitere Tone auf der Viola alta hervorzubringen, bedingt die Geschicklichkeit des Spielers. 

Die Tone der Viola alta, welche unter dem Notenliniensysteme notirt werden, heissen: 


Die Tone der Viola alta, 



welche auf dem Notenliniensysteme notirt 


werden, 


heissen: 



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Die Tone der Viola alta, welche iiber dem Notenliniensysteme notirt werden, heissen: 




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Die vier leeren Saiten auf der Viola alta. 


Die tiefste Saite der Viola alta heisst f-Saite; sie ist mit Metalldraht iibersponnen. Ihr Ton ist das kleine c. 
folgende, ebenfalls mit Metalldraht iibersponnene Saite heisst G - Saite; ihr Ton ist das kleine g. Auf diese folgt die 
deren Ton das einmalgestrichene d ist. Als vierte Saite ist endlich die J - Saite zu nennen; illr Ton ist das a der 
strichenen Octave. „ 


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Da die Saiteii der Viola alta, wie die der Violine, in Quinten ge- 
stimmt sind, so ist der Fingersatz fiir die vier Finger der linken 
Hand ahnlich dem auf der Violine. Selbstverstandlich sind die Finger 
auf die Saiten der Viola alta mit mehr Kraft und in grosseren Zwi- 
schenraumen zu setzen, als auf die Saiten der Violine, da der Bau 
der Viola alta ein grosserer ist, mithin die Saiten auch dem ent- 
spreckend longer sind. 

Bevor der Sckiiler nun zu den eigentliehen Uebungen fiir die 
Viola alta iibergekt, muss er die Benennung der Tone im Alt-Schliis- 
sel vollstandig inne haben; ferner sei noch vorher Einiges fiber die 
Haltung des Korpers, der Viola alta und des Bogens beim Spielen 

gesagt. 

Indein man dem Korper eine gerade, aber ungezwungene St el- 
lung giebt, denselben auf dem linken Fusse ruhen lasst oder stiitzt 
und den rechten Fuss ein wenig vorsetzt, erhiilt man den ricbtigen 
Anstand beim Spielen. Der Schuler nehme alsdann die Viola alta 
in die linke Hand und bringe dieselbe so zwischen Kinn und Schul- 
ter, dass das Kinn auf der linken Seite der Viola alta auf liegt. 
(Siehe Fig. 1.) 

Mit diesen beiden also — mit Kinn und Schulter — wird 
die Viola alta beinabe wagerecht liegend festgehalten. (Sehr rath* 
^aiu ist fiir die Haltung' der Viola alta mit Kinn und Scliulter die 
Anwendung eines einfachen Kinn halters.) Die linke Hand halt die 
Viola alta niclit fest, wie es scheinbar aussieht; sondern die 
linke Hand umfasst nur ganz lose und ungezwungen den Hals des 
Instrumentes. (Siehe Fig'. II.) 

Da die linke Hand beim Spielen auf den Saiten der Viola alta 
auf-und abgehen muss, so kann sie das Instrument nicht festhalten. 
Man sehe also im Anfange recht strenge auf die angegebene Hal¬ 
tung der Viola alta mit Kinn und Schulter. Das Nicht - 
befolgen dieser Regel bestraft sich spiiter recht merkbar beimWech- 
sel der Lagen auf der Viola alta und hindert ferner auch die Be- 
weglickkeit der Finger der linken Hand. Da das Ohr des Zuho- 
rers den AVechsel von einer Lage in die andere nicht wahrnehmen 
darf, so muss er mit der grossten Leichtigkeit ausgefuhrt werden. 

Die Haltung des Bogens geschieht mit den fiinf Fingern der 
rechten Hand; die hauptsachlichsten sind der Daumen, Zeigefinger 
und der kleine Finger. Diese halten den Bogen wirklich fest, wah- 
rend die beiden iibrigen Finger mit dem ersten Gelenke lose auf 
die Bogenstange gelegt werden. Zu bemerken ist, dass die Spitze 
des etwas gekriimmten Daumens in den von Stange und Frosch ge- 
bildeten Winkel fest eingreift und mit dem Zeigefinger und dem 
kleinen Finger den Bogen halt. Der Daumen liegt dem Mittclfin- 
ger gerade gegeniiber. Die vier Finger der rechten Hand sind 
nicht gespreizt, sondern geschlossen auf die Bogenstange zu legen. 
(Siehe Fig. III.) 

Die Fiihrung des Bogens (der Strich) sei stets gerade, d. h. 
zwischen dem Griffbrette und Stege mit letzterem parallel lau- 
fend. Die Bogenstange liegt in einem AVinkel von 45 Grad nach 
rechts den Saiten zugeneigt, wiihrend die gauze Fliiche der Haare 
die Saiten beriihrt. (Siehe Fig. IY.) 

Der Druclc des Bogens auf die Saiten geht votn rechten Ar- 
me aus und wird (lurch das Handgelenk desselben vermittelt. 



. 2823?1 







Uebungen in Tonen der Naturstufeu. 

Das Anstreichen der leeren Saiten mit der ganzen Lange des Bogens. 
(n bedeutet Hinunterstrich^ V bedeutet Hiuaufstrich.) 

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Der Schuler zahle in einem sehr langsamen Zeitmaasse vier gleichm'assige Zeittheile u. achte beim Bogenstriche ganz be- 
sonders auf die gleiehmassige Vertheiluug der Bogenlange auf die vier gleichen Zeittheile des Taktes. Diese ersten Vor- 
studien sind in erleichmassiger Tonstarke und zwar halbstark zu spielen. 

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Das Aufsetzen der Finger der linken Hand auf die Saiten. 
( Die Finger miissen mit der Spitze gleich Hammern auf die Saiten fallen.) 


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6 


Das Binden von mehreren Tonen auf einem Bogenstriche. 





UeBimgeii zur Benutzung und Eintlieilimg der ganzen Bogenlange. 




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Die Tone in nachstehender Uebung sind mit der ganzen Lange des Bogens kurz abgestossen zu spielen; selbstverstand- 
lich ergiebt sick zwischen den Tonen eine Pause. 


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Die Tone in den folgenden beiden Uebungen sind mit der halben Lange des Bogens, von der Mitte bis zur Spitze und um- 
gekehrt,zu spielen. Da der Bogenstrich mit der oberen Halfte des Bogens ausgefiihrt wird, so ist es der Vorderarm, 
der ihn hervorbringt. Der Oberarm ist nicht betheiligt; der Ellenbogen moglichst nach unten gewendet. 


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Die ersten Fingeriibungen. 

( Zugleich auch als Studien filr die gleichmassige Vertheilung der Bogenlange zu beuutzeii*) 






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Treffiibungen in Tonen der Naturstufen. 


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12 


Uebungen in Tonen der Halbstufen. 

Der Fingersatz fiir die chromatischen Tone oder Halbstufen richtet sich nach dem Fingersatze, der fiir die Stammnote gill. 


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Treffiibungen in Tonen der Halbstufen. 


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Der Fingersatz in der ersten Lage. 


Die La^en. 

Erste Lage. 


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Tonleitern in alien Tonarten. 


Eine jede Tonleiter ist so lange zu iiben, bis der Schuler dieselbe rein und fliissig- spielen kann. 

Bei Tonleitern ist als Grundregel des Fingersatzes zu merken: Aufsteigeud gebraucht man die leere Saite, absteigend 
den vierten Finger, jedoch ist die Ausnahme dieser Regel nicht ausgeschlossen. 


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*) Wo auch diese Bezeichnung (1) fernerhin vorkommen mag, sie bedeutet immer, dass die Note mit dem vierten Finger abzulangen ist. Das Wort „ablan- 
gen u wird im Gegensatze zum Ausdrucke „Weohsel der Lagen“ gebraucht. Beim Weclisel der Lagen ver'andert sick die ganze Lage der Hand, wahrend 
beim Ablangen“ sich nur die Lage des betreffenden Fingers, mit welcheni die Note, die ausser dem Bereiche der Handlage liegt, genommen werden soil, 
verandert. 


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Die dem ersten Haupttheile dieses Werkes („Das Studium der Lagen“) beigegebenen Etxiden oder Ubungsstiicke 
sind der Reihenfolge nach durch Zahlen bezeichnet. 

1. Moderato. 


Mit Benutzung des ganzen Bogens zu spielen. 



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Mit Benutzung der halben Bogenlange (von der Mitte bis zur Spitze) zu spielen. 


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Anmerkung: In den letzten acht Takten des ersten ijbung'sstiickes sind die Viertel mit ganzem Bngen, die Achtel dagegen abwechselnd am Frosche und an der 
Spitze kurz, mit wenigem Bog'enstriehe, zu spielen. 

2823£2 







































































































































































































































































































































































































































'10 


ft. Allegro nioderato. 

Mit der ganzen Bogenlange. 



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3. Das folgende Ubungsstiick ist ausser in der angegebenen Weise noch in folgenden Stribharten zu iiben: 







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23 



Die cliromatische Tonfolge imd deren Fingersatz in der ersten Lage. 


Der Fingersatz fur die chromatisehen Tone riehtet sieh nach deniselben Fingersatze, der fur die Stammnote eines sol- 
chen Tones gilt, z. B. 



Eine Ausnahme erleidet diese Piegel bei der chromatisehen Tonfolge in sehneller Bewegung, wie spater gezeigt werden soil. 


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Cliromatische Tonleiter in langsamer Bewegung 1 

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Fingersatz fiir die chromatische Tonfolge in sehneller Bewegung. 

Der Schuler mache sich beide Arten des Fingersatzes der chromatisehen Tonfolge in sehneller Bewegung zu eigen, ziehe a- 
ber in der Praxis den Fingersatz mit Benutzung des vierten Fingers dem anderen Tor. 


C- Strife. G-Strife^ 

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*8*3?2 






























































































































































































































































































































































































Chromatis die Tonleitern in sdmeller Beweg'ung*. 



7. Moderato. 





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2823?2 









































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































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* 6 Melodisclie Verzierungen. 

Triller. 

Unter Triller versteht man die schnelle und abwechselnde Bewegung zweier benaehbarter Tone. Das Zeichen fiir diese 
nielodische Verzierung ist fr-, dasselbe wird iiber die Note gesetzt, von welcher aus der Triller geschlagen werden soil. 
Die Note, iiber welcher das Trillerzeichen steht, ist als Hauptnote anzusehen; von ihr aus ergeben sich die zwei Haupt- 
arten des Trillers,: 1.) Beginn des Trillers rait der Hauptnote. 

JJ.) Beginn des Trillers mit der Note iiber der Hauptnote. 






Nach diesem Beispiele iibe der Schuler den Triller auch in den Tbnen der anderen Saiten: 


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Lernte der Schiiler im Vorhergehenden den Triller von unten nach ohen schlagen, so nidge er denselben auch von oben 
nach unten schlagen lernen. ^ 





2823 ? 2 












































































































































































































































































































































































































































































ii7 




Aach diesem Beispiele iibe der Schiiler den Triller aueh in den Tdnen auf den anderen Saiten. 


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Triller mit Nachschlag. 
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Soil beim Triller die ]\ote iiher der Hauptnote eine Aeranderung- erleiden, so wird dieselbe dureh entsprechende Aerse- 
tzungszeichen, welche Liber dem Trillerzeichen befindlieh sind, angezeigt. 






Pralltriller oder Mordent. 

Der Pralltriller oder 3Iordent besteht aus einem oder aus zwei Trillerschlagen und wird ohne Naehschlag- ausgefiihrt. z.B. 


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nicht ausdriicklieh der Nachschlag bemerkt ist, ohne Nachschlag gespielt. 


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Dcr Yorsclilag. 


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Eine zum Trillergeschlechte gehbrige Yerzierung ist der Yorschlag. Man unterscheidet einfache und mehrfache Yorschlage. 
Die einfachen Yorschlage werden eingetheilt in kurze und lange, und zwar in kurze und lange Yorschliige von oben nach un- 
ten und in kurze und lange Yorschlage von unten nach oben. 

Der kurze Yorschlag wird in der Schreibart von dem langen Yorschlage durch den Querstrich unterschicden. Der lange 
Yorschlag theilt mit der Yote, vor der er steht, den Werth. 


Kurze Yorschlage von oben nach unten. 



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Kurze Vorsehlage von unten nach oben. 


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34 


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Der Doppelsclilag. 


Der Doppelsehlag ist eine melodische Verzierung, die in zwei Trillerschlagen, welche von einer Hauptnote aus gemacht 
werden, besteht, und zwar in einem nach oben und einem nach unten ausgefiihrten Trillerschlage niit Riiekkehr zur Hauptnote, 


z. B. 


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der „Note iiber der Hauptnote“ beginnende, z. B. 


Diese Ausfiihrung wird durch —•— , die der 

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entgegengesetzten, z.B. 


bezeichnet. 


(Die meisten Componisten der Geg-enwart maehen keinen Gebrauch mehr von diesem Zeichen und schreiben diese melodisehe Verzierung in Noten aus.J 

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Soil die Note iiber oder unter der Hauptnote eine Veranderung in Bezug auf Erhohung oder Erniedrigung erleiden, so 
wird diese durch entsprec-hende Versetznngszeichen, die iiber oder unter dem Zeichen des Uoppelschlages befindlich sind. 
angezeigt, z. B. 

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Doppelgrif fe. 




Doppelgriffe vcerden nur anf zwei nebeneinander liegenden Saiten ausgefiihrt. Als allgemeingiiltige Regel merke der Sehiiler sick, 
dass beide Saiten in der vorgesehriebenen Tonstarke stets gleichmassig anznstreiehen sind.Esseienaueh hier,ehe man zum Gebranebe 
der Finger bei Doppelgriffen iibergeht,die leeren Saiten als Grundlage dieses Studiums,‘besonders in Riicksicht auf den Bogen,ange- 
nomnien. 


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Weitere Uebungen in Doppelgriffen. 

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Doppeltriller. 





Nach dem vorhergegan£eneji Beispiele iibe der-l | p~ »^ 
Schuler auch die nachsfehendeii Doppeltriller. Kh u 


Doppeltriller init Nachsclilag. 


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Accord ~ St 11 dilim. (Drei-und Vierklange.) 


Wenn der Schuler in der Ausiibung von Doppelgriffen sicher ist, so lerneerjetzt Drei-und Vierklange, also vollstandige Accord** 
auf der Viola alta hervorbringen. Da Doppelgriffe oder Doppeltone auf der Viola alta immer nur auf zwei nebeneinander liegenden 
Saiten gespielt werden konnen, so kann man Dreiklange auch immer nur auf drei nebeneinanderliegenden Sniten und einen vierstim- 
migen Accord selbstverstandlich nur auf den vier Saiten hervorbringen. 

Fin nun einen Accord auf drei Saiten auszufiihren, muss der unterste Ton, 


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also im vor liegenden Beispiele das r (man streicht den Accord von unten nach oben,d. h. von der Tiefe zur Hbhe an. wenn es nicht ans- 
driicklich umgekehrt vorgeschrieben ist ),den beiden anderen Tonen so schnell angebunden werden,dass es fiir das Ohr den Eindruck macht. 
als erkl'angen die drei Tone zu gleicher Zeit, obgleieh es ja strenge genominen nicht der Fall ist. Ebenso verhalt es sich bei einem vier - 
st immi gen Accorde. ^ 


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Es miissen die vier Tone von der Tiefe zur Hohe so schnell an eimuider gereiht werden, dass es dem Ohre erklingt-als seien sie 
wie auf dem Klaviere zu gleicher Zeit erzeugt worden. Da bei Dreiklangen die unterste; und bei vierstimmigen Accorden die bei¬ 
den untersten A T oten die Zeitdauer der.beiden obersten Noten nicht theilen konnen. so ist die obige Schreibweise der Accorde wohl 
die rationellste. 

(f\F Regel: Der Schiiler streiche die Accorde,wenn nicht ausdriicklich anders vorgeschrieben ist,von unten nach obenan. 

Regel: Der Schiiler streiche keinen Accord an. bevor er nicht die Finger zu demselben bereit gelegt hat.) 


*823? 3 




































































































































































































23. Grave, 
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40 


Arpeggio. 

(Siehe ~Beson ,, ere Bogenstriche” im zweiten Theile unter den taglichen Studien.) 



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5J7. Moderato, 














































































































































































































































































































































































































































































































43 






2823 ? 3 








































































































































































































































































































































































































Pizzicato. 


Pizzicato bedeutet.dass die Tone auf den Saiten der Viola alta nicht mit deni Bogen gestrichen, sondern mil deni Zeigefinger 
oder Daumen der rechten Hand gezupft worden sollen. 

Bei kurzen Pizzicatostellen bleibt die Viola alta in ihrer gewohnlichen Lage. auch der Bogen verbleibt in der rechten Hand- 
mit deren Zeigefinger das Pizzicato ausgefuhrt wird. 

Soil das Pizzicato aufgehoben und der Bogen wieder gebraucht werden,so wird dies durch die Bezeichnug .xol arco*- ange - 
deutet. 1st eine Uingere Pizzicatostelle vorzutragen,so legt man wohl den Bogen aus der Hand und fiihrt das Pizzicato (wie auf 
der Guitarre) mit dem Daiunen der rechten Hand aus. 

Es ist stets darauf zu achten, dass das Pizzicato schdn und voll klingt, und daher ist es rathsam. die Saite nicht von unten nach 
oben, sondern von links nach rechts anzuzupfen. 






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vHier kann der Ton a (leereSaite) mit dem Finder der linken Hand pizzikirt werden. 

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Bei folgendem Uebungstiicke ist der Bogen ganz ausser Acht zu lassen uud es kaiin der Schiiler das Pizzicato daher wie auf der 
Guitarre mit dem Daumen der rechten Hand ausfiihreu. 


30. Allegretto. 


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Uebungstiick fiir den Springbogenstrich (spiccato). 





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Uebungstiick fur das Legato iiber die Saiten. 

Dieses Uebungstiick ist vom Anfang bis zum Ende in gleicher Tonstiirke (piano odcr forte) vorzutragen. 






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49 




Staccato. 

Diese schwierige Strichart besteht darin. mehrere schnell aufeinander folgende und kurz abzustossende Noten mit einem Bogen- 
striche auszufiihren. Man unterscheidet zwei Arten des Staccato: ein Ieichtes odcr fliegendes undein schweres oder festes Staccato. 
Den Schiiter beschaftige hier vorlaufig und vornehnilich das schwere oder feste Staccato. Als Hegel fiir die Ausfiihrung desselben 
ralhe ich deni Schiiler, den Bogen mit der ganzen Flache der Haare auf die Saite zu legen,also mit gerade aufgelegtem Bogen zu strei- 
chen. Der Schiiler iibe das Staccato im Hinunterstrich sowie im Hinaufstrich, wenngleich in der Praxis das Staccato im Hinaufstrich das 
gebrauchlichste ist. 

Der Schiiler iibe nun das Staccato an folgenden Beispielen auf einem Tone- im Anfange lang^am. dann schneller. 

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Aach Art dieser vorhergegangenen Beispiele iibe der Schiiler das Staccato auch auf anderen Tbnen. 




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2H23? 3 





































































































































































































































































































































































































































































































































































































Zweite Lage. 

Der Fingersatz in dcr zweiten Lage. 


51 


C-Sai/e. 

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G-Sai/o. 

1 2 3 


D-Saite. 
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H/ mo// (harmonisch). 



Eis mo// (harmonisch). 


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Cis mo// (harmonisch). 



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)disch). ^ 

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B 7/10// (melodisch). „ 

1 1 


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B /no// (harmonisch). _ „ 


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F7/io// (melodisch) 
2. 



F77io// (harmonisch). 



^^jW^T-TF 





F /no // (melodisch). 
1 


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G mo// (melodiseh) 




53 





G mo// (harmonisch} i ^y : -^ 



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Folgende Lebungstiicke sind durehgehend in der zweiten Lage zu spielen. 


35. Allegro moderato. 


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5(5 


Die chromatische Tonfolge und deren Fingersatz in der zweiten Lage. 


Der Fingersatz fiir die chromatische Tonfolge in der zweiten Lage richtet sich durchaus nach demselben Fingersatze, 
der fiir die Stammnote eines solchen Tones gilt— Das folgende Beispiel veranschaulicht den praktischen Fingersatz bei 
schneller Fortschreitung der chromatischen Tonleiter in der zweiten Lage. 





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57 







^ Dieses Uebungstiick kann in Doppeltriolen - oder Sextolenrhythmus uud, was die Bogenstrichart anlangt, mit dem„schnellen 
Bogenstriche aus dem Vorderarm" (siche diesen im lit™ Theiie) oder spiccato gespielt werden. 

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Uebungstiicke fur Accorde und Doppelgriffe in der zweiten Lage. 


40.Moderato. 9 - 

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Dritte Lage. 

Der Fingersatz in der dritten Lage. 


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Tonleitern in alien Tonarten. 

Wo in nachfolgenden Tonleitern das a der zweimalgestrichenen Octave vorkommt, muss es mit dem vierten Finger als fester 
Ton oder als Flageoletton genommen (abgelangt) werden. 

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Folgende Uebungstiicke sind durchgehend in der dritten Lage zu spielen. 




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2823 a 4 


































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































Die chromatische Tonfolge und deren Fingersatz in der dritten Lage. 

Der Fingersatz fiir die chromatische Tonfolge in der dritten Lage riehtet sich durchaus nach demselben Fingersatze, der fiir 
die Stammnote eines solchen Tones gilt. Bei sehneller Fortschreitung einer chromatisehen Tonfolge gilt derselbe Fingersatz,der 
schon in der zweiten Lage zur Anwendung gebracht wurde, z. B. 


I C-Strife. il S-Strife. II If-Strife. II S-Strife. II ^-Strife. 11 If-Strife. 11 Strife. II f-Strife. j 



Chromatisclie Tonleitern in sehneller Bewegung. 





8823 ? 4 



























































































































































































































































































































































































































































































































































































G7 





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48. Moderato 


Uebungstiieke fiir Accorde und Doppelgriffc in der dritten Lage. 



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Alleo-ro Uebuii£rstiicke fiir den Wechsel der ersten, zweiten und dritten Lane. 



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70 




2828 ? 1 























































































































































































































































































































































































































































































































71 


Yierte Lage. 

Der Fingersatz in der vierten Lage. 

C-Saite. ' * G -Salle. 1 1 ~ D - Saite. ' * J -Saite. \ ' 

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73 


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74 


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76 


Die chromatische Tonfolge imd deren Fingersatz in der vierteu Lage. 

Wie von friiher bekaimt, riehtet sieli der Fingersatz fiir die Halbstufen uaeh dem der Stammnoten. Fiir die sehnelle chromatische 
Toufolge ist der Fingersatz dem der zweiten und dritten Lage analog. 




CliromatisGhe Tonleitern in s chneller Bewegung . 

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78 


Fiinfte Lage. 

Der Fingersatz in der fiinften Lage. 


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Tonleitern in alien Tonarten. 


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C moll (melodisch). ^—iLp, 

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C moll (harmonisch). .—n 

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G moll (melodisch). ^—■—~ $- ^ ^ 

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Die chromatische Tonfolge und deren Fingersatz in der fiinften Lage. 


Die allgemeiue Grundregel, in Bezug auf den Fingersatz der Halbstufen, gilt auch in der fiinften Lage. Fiir die sohnelle Tonfol¬ 
ge sei der schon in der zweiten, dritten und vierten Lage angenommeue Fin gersatz n ochmals angefiihrt. 


i 4 09 3 , 3 -i 2 3 3 




C- Suite. 


1 » 2 2 


G-Saite. 


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D- Sait e. 


J- Sait e. 



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Chromatische Tonleitern in schneller Bewegung. 





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Sechste imd siebente Lage. 


Die hbheren Lagen auf der Viola alta ergeben sich aus den vorhergegangenen und es hangt von der Geschicklichkeit des Spielers ab, 
sich in denselben zu bewegen. Gut verwendbar sind aber eigenllieh nur noch die sechste utid siebente Lage auf der D- und J-Saite , 




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Halbe Lage oder Sattel-Lage. 

Diese Lage ist die tiefste,d. h. die dem Sattel zuuachst gelegene, weshalb man dieselbe anch Sattel-Lage nemit. Sie bietet dem 
Spieler in gewissen Fallen einen bequemeren Fingersatz als in der ersten Lage. Der Fingersatz dieser sogenamiten halben oder 
Sattellage hat meistentheils seiuen Ursprmig in der enharmouischen Verwechslung (d. h. verschiedene Schreibweise eines und des- 
selbeu Tones), z. B. 

fin dur, enharmonisch verwechselt dur. ^ 3 4 jP'x __ 


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57. Allegro. 
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Uebungstiick zur Benutzung der halben Lage. 

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Uebungstiicke ^ur Benutzung aller Lagen. 


58, Allegro. 1 £$#f 

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59. Allegro. 

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Moto per pet no. 

60. Allegro vivace. 

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N. Paganini. 

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Hervorragende und praktisch erprobte 

STUDIEN-WERKE 

fiir Streich-Instrumente 

(Viola [Viola alfa] und Violoncello z. T. mif Bglfg. ad lib.) 

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mente, sowie iiber sonstiges Unterrichts-Material, Etiiden, und Studien- Werke fiir Violoncello, 
Viola etc. der ,,Ausgabe Rtthle“ ist stets gratis und franko zu beziehen. 

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Verfasser der beriihmten Vloloncello-Srhule die im gleichen Verlage erschienen ist. 
Preise derselben: kpl. brosch. M. 3.— netto, eleg. geb. M. 4.50 netto, in 4 Heften a M. 1.— netto, 
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cello mit Begleitung eines zweitenVioloncellos ad lib. (Supplement zuWerner’s 
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Lehrgang fiir Violoncello mit Begleitung eines zweiten Violoncellos ad libitum 
(deutsch, franzosisch und englisch).netto 2 — 

— op. 42. Heft I. 36 leichte nielodische Uebnnsren in den gebrauehlichsten 

Tou- und Taktarten, nebst 71 taglichen Studien fiir Violoncello.2 50 

— op. 42. Heft II. 19 meloilische I'ebungen nebst 55 taglichen Studien im 

Daumenaufsatz fiir Violoncello . . . . . . 2 50 


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®cbroder, Carl, op. 40. Fttnfzelin Etttden ohne Daumenaufsatz l'iir Cello solo 
zum Gebrauch am Kgl. Konservatorium zu Leipzig. Preis 3 M. no. 

Wcratr, Jos., op. 58. Zwiilf Studien in der modernen hoheren Technik des 
Violoncellspiels. Preis 2 M. no. 


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cello mit und ohne Begleitung von Jos. Werner: Da Capo-AIbnm fiir Cellisten, Festniusik fiir 
Collision, Vier Albnmbliitter, Mnssestunden fiir Cellisten, Internationales Albnm fiir Cellisten. 


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fur 1, 2 und 3 Violinen, sowie 
furl und 2 Bratschen (Viola alia) und CeSSo. 

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fur den ersten Anfanq 
Op. 8 

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Op. 48 

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Revidiert von Ferd. David. 


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Sieben Divertissements 

von B. Campagnoli op. 18 
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Zwolf Capricen-Etiiden 

von P. Rovelli op. 3 und op, 5 
Preis 2 M. no. 


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Fiir zwei Bratschen 

(Viola alfa) 

iibertragen von L. Pagels: 

Zehn Etuden-Duette 

von A. Rolla op. 10 

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Drei Duette 

von L. Spohr op. 3 
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Fiinfzehn Etiiden ohne Daumenaufsatz fiir Cello solo 

zum Gebrauch am Kgl. Konservatorium zu Leipzig 

von Carl Schroder op. 40 
Preis 3 M. no. 


Volks-Violinschule von Mazas. 

Die Haltung der Violine, des Bogens und die Stellung des Ausfiihrenden darstellend. 

Mit einer Einleitung, welche die Noten, den Wert der Noten, die Tonleitern, die Lagen etc. 
tiberhaupt alles zur Erlernung des Violinspiels notige ausfflhrlich erkldrt. 

Auch zum Selbstunterricht fiir Befahigte geelgnet! 

Neue Ausgabe revidiert v. Prof. H. Schroder. (Text deutsch u. franzflslsch.) 

Preis broschiert 1 M. no. — Elegant gebunden 2 M. no. 


Carl Riihle’s Musikv.erlag in Leipzig. 


WertvoUe Studien-Werke fOr den Uiolin-Unterrlcht 

als Erg&nzung zn jeder YUlln-Schule zn benntzen. 

Ausfiihrlicher Katalog iiber die vorziiglichen besteingefiihrten Vlolln-Sehuleu, sowie iiber 
wederes Unterrichts-Materiai, Etiiden- u. Studien-Werke fiir dieVioline cicr„Ausgrabe Riihle" 
ist stets gratis und franko zu beziehen. 

Der Schwierigkeitsgrad dieses Studien-Materials ist meistens aus den Titeln zu ersehen. — 
Die nachfolgenden Werke sind In 4 Stufen eingereiht und in progressiver Folge, soweit die# 
mdglich ist, aufgefiihrt, obgleich dieselben ausserdem noch zum grossen Teil in sich selbst 

fortschreitend bearbeitet sind. 


40 Etiiden von Hermann Schrfider op. 5, sowie Intervalle un d Ska len von Pins Kohlei 
op. 42, sind mit II. Violine ad lib. ansfiihrbar. 'MI 


Tollst&ndige (Jriff-(Lagen-)Tabelle fttr die Violine znm Selbstunterricht. 

Preis 30 Pf. netto. 


Stufe I (sehr leicht). 

1 Stufe II (leicht). 

Vorschule fiir Anfanger 
im Violinspiel 

von 

Eduard Rohde. 

Preis 50 Pf. netto. 

Schule der Violin-Technik. 

Finger- und Strieh-Uebungen in verschie- 
denen Gestaltungen, in der ersten Lage aus- 
fuhrbar fiir angehende Violinspieler von 
Heinrich Wahls, op. 23. 

Preis M. 1.50 netto. 

Mit diesem erprobten Werke soli der an¬ 
gehende Schuler sofort an ein ernstes Studium 
qewohnt werden. 

Zwanzig Anfanger-Etiiden 
fiir die Violine (I. Lage) 

yon 

Richard Tourbid, op. 285. 

Preis 1 M. netto. 

40 Etiiden oder Capricen 

nebst einer Tabelle fiir das Tonleiterspiel 
anf alien vier Saiten zur Kenntnis und 
* Uebung der Lagen von 

Hermann Schroder, op. 5. 

Fiir eine Violine: Preis 1 M. netto. 

Preis 2 M. netto. 

Die ersten Etiiden 
fiir die Violine 

yon 

S. Jacoby, 0 p. 56. 

46 ganz leichte Etiiden. v 

Preis 1 M. netto. 

Ein ungemein brauchbares, fordemdes 
Unterrichts-Material fiir den Anf&nger. 

42 Etiiden oder Capricen 
fiir die Violine 

komponiert von 

R. Krentzer. 

Zum Gebrauche am Konservatorium der 
Musik zu Leipzig revidiert von Ferd. David. 
Neu revidiert und herausgegeben von 
Louis Kron. 

Preis 1 M. netto. 

Diese, durch 2 sehr wertvoUe Etiiden er- 
gdnzte und von dem anerkannt praktischen 
Musikpadagogen L. Kron neu remdierte Aus¬ 
gabe ist unzweifelhaft als die Beste, Billigste, 
Brauchbarstc u. Vollkommenste zu bezeichnen. 

Volkslieder-Etiiden 
fiir die Violine. 

42 leicht beginnende nnd langsam fort- 
schreitende Studien fiber die beliebtesten 
Volkaweisen in erster Lage, systematisch 
and progressiv geordnet und mit Fingei- 
satz nnd Stricharten versehen von 

Hermann Necke, 0 p. 351. 

Preis M. 1.50 netto. 

Diese mit Fingersatz und Stricharten ver- 
sehenen „ Volkslieder-Etiiden“ fiir dieVioline 
in der ersten Lage sollen einen Ausweg bil- 
ien, sie sollen als notuendiges aber melo- 
Aisches u. lusterweckendes Etiiden-Material, 
sis Ergdnzung fiir jede Violin-Schule eines- 
teils der Verflaehung , andemteils der Er- 
mUdung vorbeugen, also das Angenehme mit 
Atm NtUslichcn verbinden. 

30 niitzliche Studien 

in Form taglicher Uebungen oder knrzer 
Etiiden fiir Violine von 
Hermann Schroder, 0 p. 29. 

Preis M. 1.50 netto. 

Professor Hermann Schroder ist eine an- 
erkannte Autoritdt auf dem Gebiete des Violin- 
Unterrichts. Seine Werke geniessen einen 
Weltrufl 


<4tnfe in Stafe IT 

(mlttelscbwer). (etwas schwieriger als Stufe III). 

TaglicheUehungen f.d. Violine 


Melodische Akkord-Studien 
fiir die Violine. 

-Die leichtesten Akkorde (Drei- nnd Vier- 
Klange) in der ersten Lage fiir Unterrichts- 
zwecke nnd zum Selbststudium von 
Pins Kohler, op. 41. 

Preis 1 M. netto. 


Akkord-Studien 

(Drei- nnd Vier-Klange) 

in den hoheren Lagen 

(2. bis 7. Position) 

fiir die Violine 

sum Unterricht an Musikschulen, hoheren 
Anstal ten und znm Selbststudium fur talent- 
voile Violinspieler von 
Pins Kohler, 0 p. 47. 

Preis 1 M. netto. 

Akkorde (Drei- und Vier-Kldnge ) auf der 
Violine hervorzubringen und rein zu spielen, 
ist une jeder Musikbeflissene weiss, ausser- 
ordenthch schwierig. Da die Schulen dieser 
Kunst zu rcenig Beachtung schenken, wird 
mit vorstehenden Spezialwerken einern tat- 
mehlichen Bediirfms abgeholfcn. 

Intervalle und Skalen 
(Tonleitern) fiir die Violine 

tn den ersten 5, resp. ersten 3 Lagen spiel- 
bar, zur Ausbildung der linken Hand and 
Erzielnng einer sicheren Bogenffihrung, 

mit Begleitung einer II. Tlollne 

ad libitnm von 
Pins Kohler, 0 p. 42. 

Preis 2 M. netto. 

Dieses aus der Praxis entsprossene Werk 
bildet eine uriUkommcne Erganzung zu Pius 
Kohler’s ,,Melodischen Akkord-Studien ", 

Tonleiter-Studien f. d. Violine 

iur Benutzung beim Unterricht a. d. Kgl. 
Musik-Schule in Wurzburg herausgegeben 
von W. Schwendemann. 

Preis M. 1.50 netto. 

Eingtfilhrt an dem Kgl. Konservatorium 
der Musik zu Leipzig, sowie an vielen anderen 
ersten Hochschulcnl _ 

Vademekum des Geigers. 

Eine Anzahl taglicher Studien 
herausgegeben von W. Kruse. 

Preis 1 M. netto. 

Kein Geiger sottte versdumen, sich dieses 
Werk antuschaffen, die Uebungen sind fiir 
die Technik von ganz eminentem Nutzen. 


um die Gelenkigkeit und Unabhangigkeit 
der Finger zn fordern von 
Edmund Singer. 

Preis 3 M. 

Text deutsch und englisch. 

Die berufene Feder eines Fachmannes 
scbreibt dariiber; ,.Es ist uns kein Werk 
bekannt, welches in so r'orziXglicher Weise die 
Ausbildung der linken Hand fordert und 
zugleich sich dem Anfanger wie dem fertigen 
Spieler als niitzlich erweist. _ 

Praludien und Cadenzeu 
fiir die Violine 

von Joh. Jos. Cainbini, 

bezeichnet und herausgegeben von 
Edmund Singer. 

Preis M. 3.50. 

Als Heft II zu den ,.Taglichen Uebungen 
fiir die Violine' 1 von Edmund Singer. 
Eine wertvoUe altere Musik, die durch die 
treffliche Bearbeitung, Stricharten und Nu- 
ancen-Bezeichnungen des bekannten Violi- 
nisten Singer noch glanzender zur Geltung 
kommt. Alle Kunstjiinger, die eine hohe 
Stufe erreichen wollen,sollten dieses Cambini'- 
sche Werk, da nutzbringend und fordernd, 
ihren Lehrmitteln einverleiben __ 

Orchester-Studien fiirVioline. 

Eine Auslese schwieriger Stellen aus 
Orchester-Werken herausgegeben von 
W. Kruse. 

Preis 2 M. netto. 

Ein dusserst kostbares Uebungs-Material! 
Wer sich dasselbe zu Nutze macht, wird 
sicher stets sattelfest gefunden werden, und 
diirften diese Studien daher jedem streb- 
samen Geiger unentbehrlich sein. _ 

Studien-Werke fur dieVioline 

von H. Michelsohn. 

Text deutsch, franzosisch und russisch. 
Op. 5. Schule fiir die allerersten Doppel- 
griffe. Preis 2 M. netto. 

Op. 6. PraktischeMorgenstudien.Pr.2M.no. 
Op. 8. 77 technisch methodische Vorberei- 
tungs-Etiiden. 4 Hefte. Pr. a2M. no. 
Op. 12. 72 grosse Konzertstudien. 4 Hefte. 
Preis A 3 M. netto. 

Michelsohn’s Etiiden nennt die Kritik„ein 
monumentales Werk", das die noch immer 
wertvollen Uebungsstiicke v. Fiorillo, Kreutzer 
und Rode in vielen Bcziehungen iibertrifft. 
Mit Erfolg sind dieselben besonders dann zu 
verwerten, nachdem die Etiiden von Hammel, 
Bohmer, Dancla und Kayser durchstudiert 
worden find. 


36 leichte Etiiden liir 1 resp. 2 Violinen von OtfO Hubl. 

Ftir 1 Violine 2 M. no. — Fiir 2 Violinen M. 3.50 “<>• — (II. Violine M. 1.50 no.) 








































































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sowiezur E.holungnachernsten Studien 

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Herzoglich SactgischerMusikdirectorinBerlin, 

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Musikalische Juwelen. 

Zwranzag Vorfrags - Stficke in erster Lage 

fflr Violine Oder Viola (Viola alta) und Pianoforte 

von 

Hermann Ritter. 

Professor an der Kttuiglichen Musikschule in Wtlrzburg 

-INHALT:- 

11 


1. Slzilianische Volksweise. 

2. Eussische Volkshymne. (A. Lvoff.) 

3. Oesterreichische Volkshymne. (J. Haydn.) 

4. Lento religiose. (H. Bertini.) 

5. Geistlicbes Lied. (D. Bortnianski.) 

6. Lied: Die Sterne. (L. de Call.) 

7. Irisches Volkslied. (The last rose.) 

8. Altschottisohes Volkslied. (Wandering 
Willie.) 

9. Schottisches Volkslied. (The bine bells 
of Scotland.) 

10. Knglisches Lied. (Home, sweet home.) 


Lied:Die Himmel rilhmen. (Lv.Beethoven.) 

12. Melodia religiosa. (H. Ritter.) 

13. Aria. (Salvator Rosa.) 

14. Romnnze: Rose wie bist dn reizend and 
mild. (L. Spohr.) 

15. Schnitterliedchen. (R. Schumann.) 

16. Ein Choral. (R. Schumann.) 

17. Gavotte ana Iphigenia in Aulfk. 

(Ch. v. Gluck.) 

18. Kleine Romanze. (R. Schumann.) 

19. Erinnernng. fR. Schumanns 

20. Arie aus der Op.: Orpheus. (Ch. v. Gluck.) 


Autgabe fGr Violine und Pianoforte.Preis zusammen M. 1.50 

Ausgabe fflr Viola (Viola alta) und Pianoforte . Preis zusammen M. 1.50 


5 tlndch«- nod Untcrbaltncgs-MnsilS. 

Album von 22 Gelegenheits- und Vortrags-Stiicken. 


1. Choral: Lobe den Herren den mAchtigen 
K6nig. 

2. Choral: Lobe den Herren, o meine Seele. 

3. Choral: Nun danket alle Gott. 

4. Kreutzer, C., Abendchor aus: Das Nacbt- 
lager in Granada. 

5. SiTcher, Fr , Morgen muss ich fort von bier. 

6. Krentzer, C., Das ist. der Tag des Herrn. 

7. Mendelssohn, F., Es ist bestimmt in Gottes 
Rat. 

8. Weihnachtslied: 0 du frohliche. Sizilia- 
niqpVio VnlliSlTfliBO 

9. Weihnachtslied: StilleNaeht, helligeNacht. 

10. Volkslied: Es ist ein’ Ros’ entsprungen 

11. Mendelssohn, F., Neujahrslied: Mit der 
Froude zleht der Schmerz. 


INHALT: 

12 . 


Schulz, P., Beim Jahresschlusse: De 
Jalires letzte Stunde. Neujahrslied. 
Nageli, G., Rundgesang. 

Weber, C M. von, Polonaise aus: Dei] 
Freischiitz. 

Strauss, Joh. (Vat.), Annen-Polka. 

— Sorgenbrecher-Walzer. 

Schumann, R., Traumerei. 

Gerdes, F., Wiegenlied. 

Alt-Russ inches Sirchenlied: Ieh bete 
die Macht der Liebe. 

Berndt, W., Grass an Deutsehlandj SClmel 
Marsch. 

Mozart, W. A., 0 Isis und Osiris. Aria 
und Chor derPriester aus: Di«Zauberfl<Ste| 
Altniederlkndischos Volkslied: Dankgebet I 


Ausgabe ftir eine Violine in der ersten Lage, leicht bearbeitet, mit Finger- 

satz und Stricharten versehen von H. Wahls. 

Ausgabe fiir eine Violine mit eingelegter Klavierstimme. Bearbeitet von 

B, Wahls und H. Necks . .1.1 

Ausgabe fiir drei Violinen (oder Violinchor). Bearbeitet von B. Wahls . . 

Ausgabe fiir Klavier 2hSndig allein Bearbeitei. von H. Neeke 


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